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Professor Tell auf Bergtour in Peru

Lima beherbergt ungefähr ein Viertel der gesamten peruanischen Bevölkerung und ist mit ihren fast acht Millionen Einwohnern die fünftgrösste Metropole in Lateinamerika. Sie stellt das kulturelle und gesellschaftliche Zentrum des Landes dar; zahlreiche Universitäten, Museen und Denkmäler buhlen um die Gunst der Besucher. Die Altstadt, das sogenannte centro histórico, wurde 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Alt und neu, dicht beieinander.

Neben Spanisch, das von 80 Prozent der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird, sind indigene Sprachen in Gebrauch, von denen Quechua (13 Prozent) und Aimara (11 Prozent) am verbreitetsten sind. Wenn ich mich bereits in Frankreich mit der Sprache schwer tat, kam mir in Peru fast alles Spanisch vor. Ein Dolmetscher der TRANSLATION-PROBST AG wäre mir sehr gelegen gekommen.

Leider hatte ich nur einen Nachmittag Zeit, diese kontrastreiche und quirlige Küstenstadt auf mich einwirken zu lassen, denn am nächsten Morgen ging es bereits weiter Richtung Cusco im peruanischen Andenhochland, einem Anziehungspunkt für viele Touristen auf einer Höhe von 3 400 m. Cusco soll in der Quechua-Sprache anscheinend Nabel heissen. Denn die Inkas betrachteten die Stadt tatsächlich als den Nabel der Welt, und sie war auch die offizielle Hauptstadt ihres Reiches. Mittlerweile leben ungefähr 400 000 Einwohner in dieser unaufhörlich wachsenden Stadt, die wegen der grossen Anzahl altertümlicher Denkmäler auch das «Rom von Amerika» genannt wird. Als Ausgangspunkt zur Inka-Stadt Machu Picchu ist sie weltbekannt geworden.

Wer Peru besucht, darf das Land nicht verlassen, ohne diese im 15. Jahrhundert erbaute Stadt, die eine der grössten Touristenattraktionen in Südamerika ist, besichtigt zu haben. Auf einem 2400 m hohen Bergrücken thront diese geheimnisumwitterte und gut erhaltene Ruinenstadt, die von der Geschichte mehrere Jahrhunderte lang vergessen wurde, bis der «alte Gipfel» (Machu Picchu) vor über einem Jahrhundert wieder entdeckt wurde. Täglich besuchen ungefähr 2000 Menschen diese Sehenswürdigkeit. Beim Anblick der im Nebel versunkenen Berggipfel bekam ich richtig Gänsehaut. Zu ihrem Mystizismus trägt sicher bei, dass wenig über diese alte Inka-Stadt bekannt ist. Sie ist auch schwierig in Worte zu fassen, man muss sie einfach gesehen und erlebt haben. Auf jeden Fall ein luftiger Höhepunkt meiner Peru-Reise!

Nach diesem eindrücklichen Erlebnis ging es wieder bergab in Richtung meines nächsten Zieles. Aber davon erzähle ich euch im folgenden Blogbeitrag.

Professor Tell in Peru

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