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Wort der Woche – Halloween

halloweenWenn Kürbisse Fratzen schneiden und lautes «Süsses oder Saures» ertönt, müssen wir nicht mehr lange auf Halloween warten: Am 31. Oktober ist es wieder soweit – die Nacht des Gruselns wird gefeiert. Obwohl Halloween keine Schweizer Tradition ist, möchten wir das Wort der Woche dem unheimlichen Feiertag widmen.

Doch woher stammt das Wort «Halloween» eigentlich und was bedeutet es? Der Begriff Halloween, in älterer Schreibweise Hallowe’en, wurde erstmals 1745 im Schottischen verwendet. Es ist durch das Zusammenziehen des englischen Worts «All Hallows‘ Eve» entstanden, was «Tag vor Allerheiligen» bedeutet und sich von «hallow» (=Heiliger) und «eve» (=Vorabend) ableitet. In einigen Teilen Irlands wird Halloween auch Pooky oder Punky Night genannt, vermutlich stammt der Ausdruck von Púca, einem boshaften Geist aus dem Untergrund.

Halloween wird in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November gefeiert und begann als keltisch-angelsächsisches Fest zur Feier des Winter- bzw. Jahresanfangs. Der Bezug von Halloween zum Totenreich stammt unter anderem vom damaligen Glauben der Menschen, dass die Seelen der Toten zu ihren Heimen zurückkehren. Maskeraden und Feuer dienten damals zur Vertreibung von Geistern und Dämonen. Das Halloween-Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Heute ist die Tradition vor allem in den USA, Kanada und den Britischen Inseln anzutreffen.

Typisch für den heutigen Brauch sind geschnitzte Kürbisse, die im Englischen «Jack O’Lantern» genannt werden. Der Name stammt von der Legende des Bösewichts Jack Oldfield, der aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch nicht in die Hölle durfte, da er den Teufel betrogen hatte. Der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Karotte und eine glühende Kohle. So konnte Jack durch das Dunkel wandern. Heute leuchten keine Karotten, sondern Kürbisse, die mit ihren Fratzen die bösen Geister abschrecken.

Quellen:
www.wikipedia.org, www.monstrous.com, www.britannica.com, www.reichertshausen.de

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