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Gastbeitrag – Richtig bloggen

bloggen_schreibenBlogs sind aus der Unternehmenswelt nicht mehr wegzudenken. Wer heute seinen Kunden und Partnern mehr als 140 Zeichen schenken will (Twitter und SMS lassen grüssen), betreibt und betreut einen Blog. Doch ein Blog braucht drei Dinge: Zeit, die richtigen Inhalte und ein Konzept. Wer sich dessen bewusst ist, kann seinen Blog allerdings gezielt einsetzen, sei es als Neukunden- oder Kundenbindungsinstrument. Vorausgesetzt, die Inhalte stimmen und sind, gerade im internationalen Umfeld, korrekt übersetzt und interpretiert.

Was ein Blog braucht

Was braucht es, damit der Blog richtig erfolgreich wird? Ein Blog ist wie ein längeres Gespräch, genauer gesagt ein Dialog, nicht ein Monolog. Das heisst, die bloggende Person (es kann eine aus dem Unternehmen oder eine externe sein), sollte wissen, dass auch Antworten und Reaktionen auf Beiträge folgen können. Wichtig hierbei ist: Kommentarfunktion einschalten und auf Sozialen Medien verbreiten. Wie bei jeder Marketing-Aktion so gilt auch hier: regelmässig überwachen und wenn nötig, in der entsprechenden Sprache antworten. Schnell kann ein Blog mal auf Englisch kommentiert werden, hier empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem verlässlichen Partner. Die schreibende Person sollte kompetent und gut vernetzt sein. Ein Blog soll auch immer die Neugier wecken und spannend sein. Reine Neuheiten aus Unternehmens- oder Produktesicht langweilen schnell. Dabei kann und darf ein Blog auch überraschen. Mal mehr Text, mal mehr Bild oder Video oder ein kleines Ratespiel eingebaut, und die Leser werden aktiviert. Dabei muss man beachten: Nur wer regelmässig bloggt, kann auch regelmässig auf Feedback und Reaktionen hoffen. Wer aber von seiner Muse nicht auf Abruf geküsst wird, dem sei zeitversetztes Bloggen empfohlen. So kann man sich gewisse Artikel auf Vorrat anlegen.

Ein Blog hilft bei SEO

Ein Blog hilft bei der Suchmaschinenoptimierung einer Webseite bzw. bei deren Positionierung. So bietet ein guter Blog Inhalte und Relevanz, was Suchmaschinen mit entsprechenden Aufwertungen goutieren. Daneben können in Blogs auch Backlinks und weiterführende Links eingebaut werden, eine entsprechende Vernetzung hilft im Bereich SEO ebenso, überdies kann dies auch interessant für den Leser sein. Ein Blog kann also, richtig eingesetzt, einen Mehrwert für Kunden und Partner bieten und wird so rasch zur Akquisitionsmaschine oder zumindest zur Landingpage im WorldWideWeb.

Kein Blog ohne Konzept

Oft beginnen Blogger enthusiastisch mit der Arbeit und merken schnell einmal, dass die Zeit und die Themen fehlen. Ausserdem stellt sich der Erfolg und das Feedback nicht von heute auf morgen ein. Daher ist es wichtig, ein Konzept mit klaren Zielen, Verantwortlichkeiten und Inhalten zu definieren. Stellen Sie sicher, dass Sie Analytics implementiert oder Ihr Anbieter ein Statistiktool installiert hat. Denn auch hier gilt: regelmässig prüfen, was wie und wo ankommt und entsprechend das Konzept anpassen. Zu guter Letzt: Bloggen kann jeder − was es braucht, sind Inspiration und Zeit. Unterschätzen Sie das nicht, aber wenn Sie die genannten Punkte beachten, authentisch und witzig, neugierig und überraschend bleiben und regelmässig schreiben, wird Ihre Community stetig wachsen. Und wer weiss, vielleicht erhalten Sie plötzlich Einblicke und Feedback von neuen Kunden aus aller Welt.

rogerbaslerRoger Basler, Unternehmens-Architekt und Betriebsökonom FH berät KMU in den Bereichen Strategie, Kommunikation, e-Commerce und Marketing.

  1. 29. Oktober 2013, 12:00 | #1

    Reine Produktinformationen sind – auch wenn mit einer Geschichte verbunden – eher etwas ‚trockener‘ Stoff, zumal die Informationen ja auch in einem entsprechenden Unternehmens-Schreibstil verfasst sein sollen.

    Ich selber probiere neuerdings eine Vermischung mit meinem persönlichen Blog (als eigener Navigationspunkt im Firmenblog), bei welchem etwas vom Herzblut spürbar werden soll, welches hinter unserem Produkt 4else.com steckt. Ich achte darauf, dabei einige Do’s und Dont’s einzuhalten. Gibt es dazu allgemeine Empfehlungen?

  2. 5. November 2013, 19:10 | #2

    Ich denke, ein Blog sollte vor allem immer authentisch sein. Emotionen und Herzblut dürfen gerne auf den Blog verlagert werden, wenn die Thematik auf der Hauptwebseite eher technischer Natur sind. Daneben darf man natürlich auch Produkte gerne mal zur Diskussion stellen, Features wie kommentieren und teilen erlauben dies in einem Blog und sind der erste Schritt zur integrierten Kommunikation mit dem Kunden. Wenn ich ein Do geben darf: regelmässig bloggen und dabei auch etwas persönliches einfliessen lassen. Ein Dont: reine Werbung auf den Blog verlagern statt zu inspirieren.

  3. 19. August 2014, 15:09 | #3

    Hallo,

    Sehr interessanter Beitrag, vielen Dank für die tolle Präsentation der Informationen.

    Lg Kathi

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