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Archiv für November, 2013

Wort der Woche – App-Übersetzungen

29. November 2013

app-uebersetzungenGoogle hat festgestellt: Apps werden weitaus häufiger installiert, wenn sie in der jeweiligen Landessprache programmiert sind. Aus diesem Grund ruft Google einen eigenen Übersetzungsdienst für App-Entwickler ins Leben.

Seit Dienstag können App-Entwickler auf den neuen Übersetzungsdienst von Google zugreifen, der ihnen ein Netz an geprüften Übersetzungsdienstleistern bietet. Es handelt sich bei diesem Dienst nicht um den Google Translator, der Texte in variierender Qualität übersetzt, sondern um eine Schnittstelle zwischen App-Entwicklern und Übersetzern.

Google macht, was die TRANSLATION-PROBST AG schon länger kennt

Ein Netzwerk mit qualifizierten Übersetzern zu bieten, ist nicht neu: Die TRANSLATION-PROBST AG macht dies seit der Gründung im Jahre 2005. Recht hat Google hingegen bei der Erfolgsquote der App-Downloads: Je genauer die Zielsprache einer App ist, umso häufiger wird sie im entsprechenden Sprachgebiet heruntergeladen. International tätige Unternehmen sehen jedoch nach wie vor keinen Handlungsbedarf, ihre App ausser auf Englisch noch in einer anderen Sprache zu programmieren. Das häufigste Argument: Es kostet zu viel. Allerdings liegt auch die Downloadquote höher – ebenso die Identifikation mit dem Unternehmen, was punkto Branding von unschätzbarem Wert ist.

Mensch gegen Maschine

Googles Algorithmen sind wahrlich ein technologischer Fortschritt. Trotz innovativer Eigenschaften setzt die TRANSLATION-PROBST AG aber nach wie vor auf den Menschen, da er bestimmte Sachverhalte immer noch besser bewältigt als eine Maschine. Stellen Sie sich vor: Sie möchten eine App übersetzen lassen, die viel mit Emotionen oder Botschaften zwischen den Zeilen arbeitet. Bringen Sie mal der Maschine Emotionen und das Lesen zwischen den Zeilen bei! Ausserdem ist der persönliche Kontakt bei umfangreichen Projekten nach wie vor die wichtigste Komponente für den Erfolg.

Haben Sie auch eine App, die Sie über die Landesgrenzen hinaustragen möchten? Gerne helfen wir Ihnen dabei – lassen Sie uns einmal darüber sprechen: 0840 123 456.

Unbeschreiblich. Beeindruckend. Revolutionär: PwC’s Accelerator

27. November 2013

pwc_accelerator_2013_imageLuxemburg am 24. Oktober 2013: Es ist zehn Uhr morgens. Ich treffe zum ersten Mal in meinem Leben in dieser modernen Stadt ein. Doch meine Gedanken kreisen nur um eins: meinen Vortrag an der diesjährigen PwC‘s Accelerator «Local to Global» Expo. Ich bin aufgeregt. Gespannt. Und neugierig. Wie wird es wohl sein, sich als eines von zwanzig ausgewählten Unternehmen vor namhaften Grossunternehmern, Investoren und Universitäten zu präsentieren?

Unbeschreiblich? Stimmt. Aber vor allem eins: beeindruckend. Nur die Crème de la Crème an Unternehmen mit überzeugenden Innovationen und starken Visionen ist vertreten. Aus Ländern wie den USA, Brasilien, Frankreich, Spanien oder Deutschland. Habe ich als eines von zwei Schweizer Unternehmen überhaupt einen Hauch, mich gegen die Armada aus aller Welt zu behaupten?

Von Beginn weg liegt Spannung in der Luft: Wer gewinnt den Accelerator‘s Pitch? Wer überzeugt die internationalen Investoren, die globalen Unternehmer sowie die angesehenen Universitäten am besten von seinem Produkt, von seiner Idee?

International unter den Top 10

Der PwC’s Accelerator unterstützt vorwiegend junge, innovative und wachstumsstarke Unternehmen auf ihrem Weg «going global». Zwanzig Unternehmen treten an. Bewertet nach Innovationsgrad, Skalierbarkeit und Expansionspotenzial. Unter den Unternehmen habe auch ich zwei Favoriten, die mich persönlich am meisten ansprechen: einmal den Erfinder von Kreditkarten, die deren Inhaber anhand eines Summtons identifizieren. Dann noch den Entwickler eines Verfahrens, das verunreinigtes oder gar vergiftetes Wasser in Trinkwasser umwandelt. Absolut grossartig.

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Früh übt sich die intralinguale Kommunikation

25. November 2013

studieKommunikation ist ein höchst komplexer Vorgang, das gilt erst recht für die Face-to-Face-Kommunikation. Wie wir nämlich die Bedeutung eines Wortes bzw. eines Satzes erfassen, hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab. Mit dem Einfluss der Dialekte und Akzente befasste sich eine japanische Studie und kam zu überraschenden Ergebnissen: Der Dialekt, den wir uns bereits in früher Kindheit aneignen, entscheidet unter anderem darüber, wie uns unser Gegenüber versteht.

Wir ermitteln den Sinn einer Aussage nicht nur anhand der Semantik der Wörter, sondern auch anhand der Art, wie sie ausgesprochen werden. #Accents (Akzente) und #dialects (Dialekte) können die Aussprache eines Wortes verändern und es Leuten, die die gleiche Sprache, nicht aber den gleichen Sprachdialekt sprechen, erschweren, einander zu verstehen. Gemäss einer in der Zeitschrift Brain and Language veröffentlichten Studie beeinflusst der Dialekt, den man als Kind lernt, die spätere Sprachverarbeitung. Wissenschaftler von #RIKEN in Japan haben mithilfe von Nahinfrarotspektroskopie (#NIRS) die Aktivitäten in den beiden Hirnhälften von Japanern betrachtet, die einem Japaner zuhörten, der einen Dialekt spricht. Die Studienteilnehmer mussten dabei ähnliche Wortpaare unterscheiden, die mit unterschiedlicher Betonung ausgesprochen wurden und dadurch unterschiedliche Bedeutungen erhielten. Ein Beispiel für das Deutsche wäre der Unterschied zwischen umFAHREN und UMfahren, wobei einmal «um etwas herum fahren» und das andere Mal «etwas umgefahren» wird. Einige der japanischen Studienteilnehmer verwenden solche Betonungen selbst im alltäglichen Gespräch, während andere Studienteilnehmer dies nicht tun. Gemäss der Studie soll die linke Gehirnhälfte, die Wordbedeutungen verarbeitet, vor allem bei jenen Studienteilnehmern aktiv gewesen sein, die den Standard-Dialekt des Japanischen verwenden. Bei den übrigen Studienteilnehmern konnte keine Hirnhälften-spezifische Aktivität festgestellt werden, was bedeutet, dass die Studienteilnehmer den Dialekt kognitiv wie eine Fremdsprache behandeln.

Quelle: Neuroscience Research Techniques / Facebook

Studie: Studie (engl.)

Wort der Woche – Handicap

22. November 2013

Am 29. und 30. November 2013 sind wir als Partner der ersten nationalen Messe Swiss Handicap ‘13 in Luzern als Aussteller dabei. Diese Messe setzt sich für die Bedürfnisse und Belange von Menschen mit einer physischen, psychischen oder sensorischen Behinderung oder Erkrankung ein. Was das Wort «Handicap» bedeutet und woher es stammt, erläutern wir in unserer Serie «Wort der Woche».

Zu Beginn möchten wir die Schreibweise des Wortes klarstellen: Handicap kann mit C (Handicap) sowie mit K (Handikap) geschrieben werden. Trotz der verschiedenen Schreibweisen bleibt die Bedeutung des Wortes dieselbe: «Handicap» bedeutet Behinderung oder Nachteil bzw. Benachteiligung. Wobei sich dies vor allem auf eine dauerhafte Beeinträchtigung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe bzw. Teilnahme einer Person bezieht. In Bezug auf den Sport meint «Handicap» jedoch einen Faktor zur Nivellierung unterschiedlicher Leistungsstärken. Golf ist dafür eines der bekanntesten Beispiele.

Englisches Pfänderspiel

Der Begriff «Handicap» hat einen spielerischen Hintergrund. Denn er stammt von einem alten englischen Pfänderspiel, das sich «Hand-in-cap» nannte. Bei diesem Spiel tauschten zwei Spieler ihre Besitztümer. Dabei entschied ein Schiedsrichter darüber, ob die Besitztümer denselben Wert hatten oder nicht. Falls die Besitztümer unterschiedlich viel wert waren, musste der Schiedsrichter die Differenz benennen. Die Spielregeln: Beide Spieler sowie der Schiedsrichter mussten Geld bzw. den Wetteinsatz in eine Kappe (englisch = cap) legen. Anschliessend griffen beide Spieler in die Kappe und nahmen ihre Hand entweder mit Geld gefüllt oder leer heraus – daher der Name des Spiels «Hand-in-cap» («Hand in Kappe»). Eine geldgefüllte Hand signalisierte das Einverständnis zum Schätzwert und eine leere Hand die Unstimmigkeit zum Schätzwert. Der Gewinner: Wenn beide Spieler gleicher Meinung waren, gewann der Schiedsrichter das Geld in der Kappe. Wenn aber ein Spieler mit dem Schätzwert einverstanden war und der andere nicht, dann gewann derjenige, der damit einverstanden war.

Quellen:
http://www.wissen.de/wortherkunft/handicap
http://de.wikipedia.org/wiki/Behinderung
http://de.wikipedia.org/wiki/Handicap
http://en.wikipedia.org/wiki/Hand-in-cap

Steigern Sie mit «Corporate Content» Ihre Verkäufe

18. November 2013

corporate_contentFällt es Ihnen immer schwerer, sich gegenüber Ihren Mitbewerbern prägnant abzugrenzen? Bereitet Ihnen ausserdem die zunehmende Digitalisierung Sorgen? Dann kann ich Sie trösten: Sie sind nicht alleine. Vielen Unternehmen geht es so. In dieser Situation ist es für Sie elementar, dass Sie auf allen Kanälen einheitlich und unverkennbar kommunizieren. Sie können sich nur von der Masse abheben, wenn Sie eine eigene Sprache für die Verständigung zwischen Ihnen und Ihren Kunden entwickeln – anhand eines «Corporate Contents».

Bestimmt kennen Sie den Begriff «Corporate Identity und Design», die praktisch jedes Unternehmen schon in irgendeiner Form für sich entdeckt und umgesetzt hat. Doch braucht ein Unternehmen mehr als ein gutes Erscheinungsbild: Was ein Unternehmen ebenso verkörpert − man könnte auch sagen: seine Seele widerspiegelt −, ist die eigene Sprache. Gefragt ist ein unverwechselbarer «Corporate Content». Einen solchen gestalten Sie mit einem Corporate Wording bzw. einer firmeneigenen Terminologie.

Eine kundenfreundliche und kundenorientierte Sprache führt langfristig zu einem anhaltenden Erfolg. Denn sie steigert den Verkauf Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung und bringt zudem noch weitere Vorteile:

  • Höhere Wiedererkennung: Kennt ein Kunde Ihr Unternehmen, erleichtert dies seinen Entscheidungsprozess, da eine hohe Wiedererkennung auch eine hohe Glaubwürdigkeit ausstrahlt, was wiederum mehr Umsatz bringt.
  • Stärkere Abgrenzung: Einzigartigkeit finden Menschen attraktiv und fühlen sich magisch zu ihr hingezogen. Verbinden Sie Ihre USP mit einer unverwechselbaren Sprache und fesseln Sie Ihre Kunden. Damit bleiben Sie dauerhaft in Erinnerung.
  • Bessere Suchmaschinen-Performance: Texte, die verständlich, einheitlich und unmissverständlich sind, führen den potenziellen Kunden direkt von den Suchmaschinen auf Ihre Website oder auf Ihre Angebote. Die richtigen und einheitlichen Formulierungen werden dabei auch von den Suchmaschinen als relevant eingestuft, was Ihnen eine bessere Suchmaschinen-Performance bringt. Ausserdem hilft Ihnen ein konsistenter Inhalt auch in der Formulierung anderer Texte – ob für Broschüren, Websites, Social Media Einträge, Anzeigen, Plakate oder Produktbeschriebe.

Eine einheitliche Terminologie steuert massgeblich zu Ihrem Unternehmenserfolg bei, Sie erreichen damit sowohl on- als auch offline ein starkes Image.

Damit Ihnen Texte gelingen, gibt es ein paar Grundregeln, die Sie beachten sollten:

  1. Titel: Formulieren Sie kurz, knackig und reizvoll (Schlagzeilen-Stil).
  2. Lead: Beantworten Sie die wichtigsten Fragen des Lesers: Wer macht was, wann, wo, warum, in welcher Form und für wen?
  3. Darstellung: Strukturieren und portionieren Sie Ihre Texte mit Abschnitten, Zwischentiteln und Info-Boxen.
  4. Stil: Seien Sie sich selbst und vermeiden Sie übermässige Adjektive oder gängige Floskeln.
  5. Zielgruppe: Sprechen Sie die Probleme Ihrer potenziellen Kunden an: Wo drückt der Schuh? Wie können Sie eine Lösung für Ihre Kunden formulieren? Nur das bringt einen Mehrwert und macht Ihren Text lesenswert.
  6. Satzbau: Schreiben Sie kurze Sätze; verzichten Sie auf endlose Verschachtelungen.
  7. Textform: Wechseln Sie ab zwischen Interviews, Reportagen, Kommentaren oder Mitteilungen. Tipp: Schauen Sie, wie es die Nachrichtenredaktionen machen.
  8. Schlüsselwörter: Markieren Sie wichtige Schlüsselbegriffe im Text. Damit zeigen Sie den Leserinnen und Lesern schnell, worum es im Text geht.

Wenn Sie künftig Ihren Kunden gegenüber noch glaubwürdiger auftreten möchten, jedoch selbst zu wenig Zeit für die richtigen Formulierungen oder die Terminologie haben, unterstützen wir Sie gerne mit passgenauen Marketingtexten. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf – wir beraten Sie gerne: 0840 123 456.