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Auf welchen Lohn dürfen sich Abgänger einer Fachhochschule in der Schweiz einstellen?

toni-schmid_fh-schweizDie FH-SCHWEIZ, langjähriger Partner der TRANSLATION-PROBST AG, führt alle zwei Jahre eine Lohnumfrage bei ehemaligen Studierenden der Fachhochschulen durch. Sie will als Dachverband der Absolventinnen und Absolventen aller Fachhochschulen mit dieser Umfrage zum einen den Arbeitgebern einen Richtwert geben, mit welchem Lohnniveau sie für Abgänger eines bestimmten Fachbereiches und Standortes kalkulieren müssen. Zum andern will die FH-SCHWEIZ den Studienabgängern transparent machen, welche Löhne sie nach Abschluss etwa erwarten dürfen.

Die TRANSLATION-PROBST AG sponsert diese Umfrage bereits zum zweiten Mal, und zwar aus drei Gründen: Erstens – Transparenz: Wir fördern die Transparenz, weil sie die Basis für eine faire und nachhaltige Zusammenarbeit auf Augenhöhe bildet. Zweitens – Leistungsorientierung: Wir wollen zeigen, dass sich eine solide Bildung wie die an einer Fachhochschule persönlich wie finanziell lohnt. Drittens – Identifikation: Als Gründer und CEO meiner Firma TRANSLATION-PROBST AG habe ich 2006 den Best Student to Business Price gewonnen, der von der damaligen Zürcher Hochschule Winterthur ZHW verliehen wurde. Mit diesem Erfolgserlebnis wurde der Grundstein für meine Firma gelegt, die inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde und sich mittlerweile auf internationalem Niveau bewegt. Von diesem Erfolg habe ich einen grossen Teil der Fachhochschule zu verdanken. Das möchte ich gerne zurückgeben.

An dieser Stelle nutze ich gerne die Möglichkeit, um Toni Schmid, dem CEO FH-SCHWEIZ, einige Fragen zu stellen:

Reicht es heute auf dem Arbeitsmarkt aus, einen FH-Abschluss im Sack zu haben?
«Gut ausgebildete, vernetzt denkende und engagierte Persönlichkeiten sind in allen Bereichen gefragt. Die Fachhochschulen bilden solche Persönlichkeiten aus, und zwar in den unterschiedlichsten Bereichen, von Design über Soziale Arbeit bis zu Technik und Gesundheit. Diese Persönlichkeiten wissen, dass Lernen auch nach dem Studienabschluss weitergeht.»

Welche Fachbereiche sind heute bei den Studierenden die gefragtesten?
«Das Schöne ist:  Alle Studiengänge sind dank dem direkten Praxisbezug Abbild des Arbeitsmarkts und damit sowohl bei den Studieninteressenten als auch bei den Arbeitgebern gefragt.»

Wenn Du Student wärst, was würdest Du studieren?
«Stünde ich nochmals an der gleichen Stelle, würde ich wohl immer noch die Betriebsökonomie wählen. Heute interessieren mich Kunst und Architektur genauso. Und auch meinen ersten Beruf in der Pflege könnte ich mit einem FH-Studium fortsetzen.»

Warum würdest Du nicht an einer Uni studieren?
«Ich liebe das Machen und die damit verbundenen Erfahrungen. Das duale Bildungssystem der Schweiz ist dafür genial. Ich entscheide mich deshalb nicht gegen den universitären Weg, sondern ganz bewusst für einen praxisorientierten und dennoch auf allen Stufen offenen Weg.»

An welcher Fachhochschule der Schweiz würdest Du selber studieren?
«Alle Fachhochschulen garantieren mir eine super Qualität, und ich kann unterschiedliche Studienmodelle wählen. Also spielen persönliche Überlegungen eine Rolle: Will ich in der Region studieren? Habe ich genug Geld für ein Vollzeitstudium? Nutze ich die Chance eines Standortwechsels, um etwas Neues zu erleben?»

Auf welchen Master bist Du besonders stolz?
«Jeder konsekutive Masterstudiengang der Fachhochschulen hat seine Berechtigung und Bedeutung.»

Auf welchen Lohn dürfen sich Abgänger einer Fachhochschule in der Schweiz einstellen?
«Der Lohn variiert je nach Studienbereich, Art des Abschlusses, Position, Region und anderem. Gemäss unseren Umfrageergebnissen verdient ein FH-Bachelor-Absolvent aus dem Bereich Wirtschaft im Schnitt 90 000 Franken, seine Kollegin mit einem FH-Bachelor-Abschluss in Sozialer Arbeit 89 700 Franken. Ein FH-Bachelor-Absolvent aus den Bereichen Architektur, Bau- und Planungswesen kommt im laufenden Jahr auf 83 200 Franken.
Weitere Informationen können über die Website www.fhlohn.ch abgerufen werden.»

 

Vielen Dank, Toni Schmid, für die Beantwortung dieser Fragen. Weitere Fragen und Kommentare könnt Ihr gerne in unserem Blog stellen.

  1. Joshua Schaer
    11. November 2013, 13:01 | #1

    Danke für diesen Beitrag. Der Titel hat mich dazu bewegt, den Artikel zu lesen. Leider wird die Frage, welche mich zum Lesen gelockt hat, nicht beantwortet. Als Student an der FHNW interessieren mich diese Themen und die Meinung von Toni Schmid sehr.

  2. 11. November 2013, 17:58 | #2

    Danke für Deinen Kommentar. Da hast Du absolut recht, diese Antwort war zu wenig ausführlich. Wir haben den Beitrag gerade aktualisiert, jetzt ist auch diese Frage deutlich beantwortet.

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