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Wort der Woche – Silvester

silvesterIm Jahr 2013 gab es viele schöne, spannende und schreckliche Geschichten: Zum Beispiel die Jahrhundertflut in Deutschland, das «Royal Baby» von Kate und William, den Taifun auf den Philippinen oder den Tod von Nelson Mandela. Nun neigt sich ein aufregendes Jahr dem Ende zu, und viele fiebern dem Silvesterabend entgegen. Wir fragen uns deshalb, woher das Wort «Silvester» stammt, und erküren es zum letzten Wort der Woche des Jahres 2013.

Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester geht auf das Jahr 1582 zurück. Damals verlegte die Gregorianische Kalenderreform den letzten Tag des Jahres vom 24. auf den 31. Dezember, den Todestag des Papstes Silvester I im Jahr 335. (www.wikipedia.org) Dieser Papst prägte die Geschichte und Entwicklung der Kirche im 4. Jahrhundert massgeblich, indem er sie neu organisierte. Unter seinem Pontifikat vollzog sich die Einführung des Christentums als Staatsreligion und die Errichtung grosser römischer Kirchen, wie die Basilika St. Peter. Seit dem 5. Jahrhundert wird er als Heiliger verehrt und gilt als Tagesheiliger des 31. Dezembers.

Auf Deutsch: Waldmensch

Der Begriff Silvester gilt als Feiertag, Gedenktag und Vorname und ist lateinischer Herkunft. Silvester geht auf den Wortstamm «silva» zurück, was «Wald» bedeutet. Ins Deutsche übersetzt heisst der Name Silvester somit «Waldbewohner», «der zum Wald Gehörende» oder «Waldmensch».

Wenn vom Tag vor Neujahr gesprochen wird, gilt die Schreibweise mit i (Silvester). Wenn es hingegen um die Schreibweise des Vornamens geht, ist auch Sylvester mit y anerkannt. Die bekanntesten Beispiele für den Vornamen Sylvester sind der amerikanische Actionstar Sylvester Stallone und die glücklose Cartoon-Katze.

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