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Valentinstag: «Mit treffenden Texten das Herz Ihrer Liebsten berühren»

Das Wort der Woche für die Woche sieben? Die «Olympischen Spiele» sind schon zum Zuge gekommen, und über die SVP-Initiative „Gegen Masseneinwanderung“, mit der eine ganze Reihe interessanter Begriffe verbunden sind, ist ja bereits abgestimmt worden. Da drängt sich für diese Woche nur noch ein Wort auf: «Valentinstag».

Herzförmige Schleife, Karte - Reminder Valentinstag  Copyright by Fotolia.deDer Wikipedia-Eintrag vermeldet dazu Interessantes: «Der Valentinstag am 14. Februar gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden. Das Brauchtum dieses Tages geht auf einen oder mehrere christliche Märtyrer namens Valentinus (in Frage kommen vor allem Valentin von Terni oder Valentin von Viterbo) zurück, die der Überlieferung zufolge das Martyrium durch Enthaupten erlitten haben. Der Gedenktag wurde von Papst Gelasius I. 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. An Bekanntheit gewann der Valentinstag im deutschen Sprachraum durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die intensive Werbung der Blumenhändler und Süsswarenfabrikanten.»

Der Wikipedia-Eintrag berichtet vom Weg, den der Valentinstag beschritten hat: Ausgehend von England, wo ein Gedicht eine zentrale Rolle spielte, kommt der Feiertag mit den Auswanderern nach Amerika und von dort mit den US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg ins übrige Europa. Heute wird der Valentinstag in sehr vielen Regionen gefeiert. In China ist er daran, den Qixi, einen Feiertag mit ähnlicher Funktion, der am siebten Tag des siebten Monats nach dem chinesischen Mondkalender gefeiert wird, zu verdrängen. In Südafrika ist es Brauch, Kleidung in den Farben weiß und rot für die Reinheit und die Liebe zu tragen.

Der Name «Valentin» kommt übrigens sowohl als Familien- als auch als Vorname vor. Im deutschen Sprachraum ist er seltener geworden, dabei ist er doch ein Name mit einer kräftigen Bedeutung – er stammt vom lateinischen «valere», was so viel wie «gesund», «stark sein», «Einfluss haben» bedeutet. Dagegen ist der «Valentinstag» umso stärker präsent – als Tag der Liebe, der Liebenden. Viele kritisieren zwar die überhandnehmende kommerzielle Ausrichtung. Dennoch: Vielen Paaren würde es sicher nicht schaden, sich wieder einmal auf ihre Liebe zu besinnen. Selbstverständlich nicht jeder/jede für sich allein, sondern gemeinsam. Und damit sind wir bei der Sprache: Die beiden müssen miteinander reden. Man sagt zwar, die Liebe komme ohne Worte aus; doch das stimmt nicht, besonders wenn die Liebe nicht mehr ganz jung ist. Miteinander reden ist zentral, und manchmal braucht es einen Dolmetscher. Wohl nicht einen von der TRANSLATION-PROBST AG – eine gute Eheberaterin ist zu einem grossen Teil eine Dolmetscherin, die es versteht, die Worte des einen an die individuellen, sozialen oder kulturellen Gegebenheiten des anderen anzupassen. Manchmal muss sie auch «texten», d.h. dem einen in den Mund legen, was er der anderen sagen soll. Was für andere Beziehungen die TRANSLATION-PROBST AG beim Texten, Übersetzen und Dolmetschen ja auch macht. «Mit treffenden Texten das Herz Ihrer Liebsten berühren», würde sich bestens als Werbespruch der TRANSLATION-PROBST eignen – oder eben: «Mit treffenden Texten das Herz Ihrer potenziellen Kunden berühren.»

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