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Übersetzungs-Stolpersteine beim Export

Examining graphs with other people on backgroundBringen Sie jeweils auch Ihre alte Batterie zurück für die «Sauberwelt in deutscher Wald»? Oder geniessen Sie mit dem anderen «Geschleckt» «teutonische Gemutlichkeit» samt «Weihnachtsganz»? Wenn Sie gerade nur Bahnhof verstehen, dann hängt das damit zusammen, dass der Hersteller der elektrischen Weihnachtskerzen GWK 9091 aus Japan an der Übersetzung seiner Bedienungsanleitung gespart hat. Welche weiteren Übersetzungs-Stolpersteine Ihnen beim Export im Weg stehen könnten, zeigen wir Ihnen im aktuellen Blogartikel.

Quelle: Bedienungsanleitung GWK 9091: Süddeutsche.de

Übersetzen kann ich doch auch selbst

Um Übersetzungsresultate wie im obigen Beispiel aus Japan zu vermeiden, lassen Sie die Finger von Übersetzungsmaschinen oder Wort-für-Wort-Übersetzungen Ihrer Mitarbeiter oder Lieferanten. Denn damit schreiten Sie geradewegs ins Desaster. Nehmen Sie sich stattdessen lieber etwas Zeit, um eine Übersetzungsagentur zu finden, die Ihr Unternehmen mit Ihren Produkten und Dienstleistungen fachlich, sprachlich und menschlich am besten repräsentiert.

Bedienungsanleitungen sind eh für die Tonne

Falsch! Gerade Bedienungsanleitungen sind Imageträger und bestätigen den Kunden, mit dem Kauf des Produkts richtig gewählt zu haben. Denn selbst ein «Wegwerf-Dokument» wie eine Bedienungsanleitung wird unbewusst mit der Qualität und Servicedienstleistung des Produkts bzw. des Unternehmens gleichgesetzt und bildet so die Grundlage für das Vertrauen in das Produkt. Oder trauen Sie etwa der «Gluckseligkeit unter finstrem Tann» des japanischen Herstellers von elektrischen Kerzen?

Englisch reicht doch für alle

Von wegen! Wenn Sie als Unternehmen in Länder expandieren, deren Muttersprache vom Englischen abweicht, sind Sie gut beraten, die Landessprache in Ihre Kommunikation aufzunehmen. Denn erstens ist nicht jeder auf der Welt des Englischen mächtig. Und zweitens sprechen Sie mit einer allgemeinen Übersetzung die regionalen und kulturellen Eigenheiten eines Landes nicht an, geschweige denn dessen Werte, Sprachwitz oder Humor. Auch wird es schwierig, Ihr Unternehmen samt Philosophie und Angebot dem Zielpublikum näherzubringen. Dadurch verpassen Sie die Eroberung neuer Märkte und die Steigerung Ihres Marktanteils, was letztlich zu einem höheren Aufwand führt, als wenn Sie von Beginn an in Qualitätsübersetzungen investieren.

Was riskiere ich schon mit nicht ganz korrekten Übersetzungen?

Unter Umständen ein Gerichtsverfahren, das Ihr Unternehmen in den Bankrott zieht. Beispielsweise bei hochwertigen Technologien und deren industrieller Handhabung. Stellen Sie sich vor: Sie entwickeln eine Maschine, die bei einer falschen Handhabung aufgrund falscher Übersetzungen Verletzte oder gar Tote zur Folge hat. Das kostet Sie nicht nur ein teures Gerichts- und Haftpflichtverfahren, sondern im schlimmsten Fall Ihre Existenz. Von Ihrem Image und Gewissen ganz zu schweigen.

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