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Wie wichtig sind Netzwerke in der PR-Branche?

logo_prsuisse_312x90_zprgTRANSLATION-PROBST AG ist neuer Sponsor der Zürcher Public Relations Gesellschaft (ZPRG) und unterstützt deren Mitglieder beim Optimieren von Texten und Übersetzungen – ob für Geschäftsberichte und Unternehmensbroschüren, Fachartikel und Medienmitteilungen oder Websites.

Für uns Grund genug, die Wichtigkeit des Themas Netzwerke mal zu beleuchten und zum Start der neuen Partnerschaft den ZPRG-Präsidenten Christian Wick hierzu zu interviewen.

Herr Wick, wann lohnt sich ein Sponsoring für ein Unternehmen aus der Perspektive eines PR-Profis?

Christian Wick:
Grundsätzlich lohnt sich ein Sponsoring nur dann, wenn es langfristig in die Kommunikationsstrategie passt, die gewünschten Zielgruppen anspricht und entsprechend in die Gesamtkommunikation eingebettet ist.

Früher war Sponsoring mehr ein Gönnertum, heute ist es ein komplexes Kommunikationsinstrument. Was raten Sie Ihren Kunden, wenn sich diese als Sponsoren engagieren möchten?

Christian Wick:
Versuchen Sie, wenn immer finanzier- und machbar, als Hauptsponsor aufzutreten. So können Sie heute als starker Partner Ihr Sponsoringengagement mitprägen und damit optimieren. Vergessen Sie dabei nie, dass es neben dem berühmten Sponsoringfranken, einen weiteren Franken braucht, um Ihr Sponsoring bei den relevanten Zielgruppen auch bekannt zu machen.

Kritische Stimmen finden, ein Sponsoring sei schwierig zu messen und bringe erst nach einem mehrjährigen Engagement etwas. Wenn überhaupt. Was entgegnen Sie den Skeptikern?

Christian Wick:
Die Messbarkeit ist in der Tat schwierig. Es gibt Veranstalter, die machen einen guten Job und können ein Sponsoring quantitativ beispielsweise mit Besucherzahlen oder Kontaktdaten belegen. Andere Instrumente sind Umfragen oder Studien, die aber Zusatzkosten verursachen. Ein langfristiges Engagement zahlt sich mit Sicherheit besser aus als eine nur punktuelle und einmalige Unterstützung. Die Devise „reduce to the max“ gilt auch hier.

Wie wichtig sind Netzwerke in der Kommunikationsbranche und auch allgemein?

Christian Wick:
Ein funktionierendes und breites Netzwerk ist das A und O eines jeden Kommunikationsberaters. Ohne dieses Netz geht gar nichts. Dies gilt nicht nur für die Kommunikationsbranche. Ein Netzwerk ist allerdings nur so gut, wie es gepflegt wird. Dies wird oft unterschätzt.

Zu guter Letzt: Warum hat sich die ZPRG für die TRANSLATION-PROBST AG als Sponsor entschieden?

Christian Wick:
Wir suchen vornehmlich Partner, die zu unserer Branchen und zu unseren Mitgliedern passen. Viele müssen sich tagtäglich um Übersetzungen kümmern. Sei es, dass ihre Firmensprache nicht Deutsch ist oder ganz einfach, weil der gesamte Schweizer Markt in mindestens drei Landessprachen bearbeitet werden muss. Deshalb passt die TRANSLATION-PROBST AG hervorragend zur ZPRG. Wir freuen uns sehr über ihre Sponsoringzusage für ein erstes gemeinsames Jahr.

  1. 9. Juni 2014, 10:55 | #1

    Herzlichen Dank an Christian Wick fürs Interview. Wir freuen uns auf das Engagement bei der ZPRG.

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