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Wort der Woche: «Zeitumstellung»

Alle machen es, aber die wenigsten wissen warum. In der Nacht auf den kommenden Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht. Dies erhitzt halbjährlich die Gemüter von Millionen von Menschen.

Muss die Zeit vor- oder zurückgestellt werden? Ist es dann früher hell oder früher dunkel? Und kann ich dann eine Stunde länger schlafen? Der Beginn der Winterzeit schlägt vielen Leuten auf die gute Laune. Die Tage werden kürzer, und wenn man abends aus dem Büro kommt, hat der Einbruch der Dunkelheit bereits begonnen. Deshalb werden jedes Jahr Stimmen laut, welche die Abschaffung der Zeitumstellung fordern. Doch was würde das ändern?

Am kommenden Sonntag werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt

Am kommenden Sonntag werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt.

Normalzeit

Genau genommen gibt es die Winterzeit gar nicht. Dieser Begriff wird lediglich umgangssprachlich verwendet. Die korrekte Bezeichnung dafür lautet Normalzeit. Diese ist die gesetzlich festgelegte Ortszeit in einem Staatsgebiet. In der Schweiz ist das die Mitteleuropäische Zeit. Geregelt wird das Ganze im Zeitgesetz, das seit dem 1. Januar 1981 in Kraft ist. Das heisst, wenn die Zeitumstellung abgeschafft würde, fiele die Sommerzeit weg. Diese wurde vor 33 Jahren jedoch aus einem ganz bestimmten Grund eingeführt.

Zeitumstellung bei vielen unbeliebt

Wegen der Zeitumstellung kann man das Tageslicht an Sommerabenden eine Stunde länger nutzen. Man erhoffte sich, dadurch eine grosse Menge an Energie einsparen zu können. Ob dem wirklich so ist, darüber scheiden sich die Geister. Fakt ist, dass viele Menschen bis zu einer Woche brauchen, um sich an die Zeitumstellung zu gewöhnen. Einige klagen über Jetlag-ähnliche Zustände. Während des Abstimmungskampfes zur Einführung des Zeitgesetzes kamen ähnliche Bedenken auf: Die Lehrerschaft hatte Angst, die Umstellung wirke sich negativ auf den Schlafrhythmus der Kinder aus. Die Bauern befürchteten, ihre Kühe würden wegen der Zeitumstellung weniger Milch produzieren.

Mehr Zeit für andere Dinge

Der Umstellung von der Sommer- auf die Normalzeit kann man aber durchaus auch Positives abgewinnen. Die dunklen Stunden laden dazu ein, ein feines Essen bei Kerzenschein zu geniessen, ein Buch unter der kuscheligen Wolldecke zu verschlingen oder ein warmes, entspannendes Bad zu nehmen. Zudem wird uns eine Stunde Schlaf geschenkt.

Von 3 auf 2

Damit Sie am Montagmorgen nicht zu früh bei der Arbeit erscheinen, müssen Sie in der Nacht auf Sonntag die Zeit um 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückstellen. Das heisst, es wird am Morgen früher hell und abends früher dunkel. Es ist eigentlich ganz einfach, denn die Zeit wird immer gleich gestellt: immer in Richtung Sommer.

Zeit ist zentral

Das Thema Zeit sorgt im Team der TRANSLATION-PROBST AG auch ohne Zeitumstellung regelmässig für Gesprächsstoff: Wir bieten unseren Kunden Express-Übersetzungen in drei Stunden an. In der Normalzeit und in der Sommerzeit.

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