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Wort der Woche: «Spectre»

Er fährt die schnellsten Autos, verfügt immer über die neueste Technik, die schönsten Frauen liegen ihm zu Füssen, und die Männer erblassen vor Neid. Er trägt immer einen schwarzen Anzug und trinkt sein Martini geschüttelt, nicht gerührt. Sie wissen, von wem die Rede ist: Bond, James Bond.

«Spectre» heisst der neueste Streifen aus der James-Bond-Reihe. Seitdem diese Information veröffentlicht wurde, ist der Geheimagent wieder in aller Munde. Paradoxerweise, denn ein Geheimagent sollte ja eigentlich unbekannt sein. Aber auch bei der TRANSLATION-PROBST AG ist James Bond ein Thema. Denn er erinnert uns an die Treffsicherheit unseres Professors Tell.

Wegen seiner Treffsicherheit erinnert uns James Bond an unseren Professor Tell.

Wegen seiner Treffsicherheit erinnert uns James Bond an unseren Professor Tell.

Bedeutung «Spectre»

Was heisst Spectre eigentlich? Das Wort Spectre ist im Fall des neuen Bond-Titels ein Akronym, d.h., es ist ein Kurzwort, das aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammengesetzt ist. Es steht für eine fiktive Terroristenorganisation und bedeutet «SPecial Executive for Counterintelligence, Terrorism, Revenge and Extortion». Kommt das Wort Spectre in der deutschen Sprache vor, so ist normalerweise so viel wie Phantom oder Schreckgespenst gemeint. Spectre kam schon in den Büchern des James-Bond-Erfinders Ian Fleming vor. Mit Glatze und weisser Schosskatze trat der Bösewicht Blofeld, der an der Spitze der Geheimorganisation Spectre steht, bereits in mehreren Bondfilmen auf. Haben sich die Macher des neuen Films nun für diesen Namen entschieden, weil sich alles um Blofeld und seine Terroristenorganisation drehen wird? Auch das Titelbild des Filmes deutet darauf hin: Es erinnert stark an Spectres Markenzeichen: einen Oktopus.

Herausforderung Film-Übersetzung

Die Bücher von Ian Fleming wurden in 23 Sprachen übersetzt. Mit den Verfilmungen sieht es vermutlich ähnlich aus. Viele Kinofans schauen sich einen Film jedoch immer in der Originalversion an. Grund dafür ist, dass ihrer Meinung nach bei der Übersetzung wichtige sprachliche Eigenschaften verloren gehen. Beispielsweise Wortspiele oder die Kultur, die immer direkt mit der Sprache verknüpft ist. Oft wird in Filmen auch mit Akzenten oder Dialekten gespielt, was für die Übersetzung natürlich eine besondere Herausforderung darstellt. Für die Übersetzung von Marketing- oder Businesstexten hat die TRANSLATION-PROBST AG deshalb einen besonderen Qualitätssicherungsprozess eingeführt. So werden beispielsweise nur muttersprachliche Fachübersetzer eingesetzt, die sich im entsprechenden Gebiet sehr gut auskennen und sowohl die Ausgangs- als auch die Zielsprache auf einem sehr hohen Niveau beherrschen. So können sprachliche Feinheiten treffsicher in die Zielsprache übersetzt werden.

Bei James Bond gibt es jedoch einen Begriff, den jeder versteht, auch wenn er nicht übersetzt ist: 007.

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