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Archiv für Januar, 2015

Wort der Woche «Deflation»

26. Januar 2015

Ein Gespenst geht um in Europa. Seitdem die Nationalbank den Euro-Mindestkurs aufgehoben hat, besteht die Gefahr, dass sich dieses Gespenst auch in der Schweiz eine gemütliche Bleibe sucht. Wer es mit ihm aufnehmen will, muss neue Strategien und Wege suchen.

Nein, die Rede ist nicht etwa vom «Hippygspängstli», sondern von der Deflation. Das Wort «Deflation» ist ein Antonym zu «Inflation», das aus dem lateinischen «Inflatio» (Ausweitung) stammt. Während die Inflation den Wert des Geldes verringert, macht die Deflation genau das Gegenteil: Das Preisniveau sinkt stetig, das heisst, der Franken ist mehr wert, und man kann sich davon mehr kaufen. Kein Wunder also, sind gerade vorletztes Wochenende zahlreiche Schweizer Sparfüchse nach Konstanz gepilgert. Für Schweizer Unternehmen wird der Wettbewerb also noch härter.

Zum Haare raufen: Die drohende Deflation bringt grosse Herausforderungen mit sich.

Zum Haare raufen: Die drohende Deflation bringt grosse Herausforderungen mit sich.

Neue Märkte im Ausland erschliessen

Für fast alle Branchen ist die Deflation ein ungebetener Gast. Denn während die Preise sinken, können die Fixkosten nur schwer verringert werden. Gerade die Lohnkosten sind aufgrund des Drucks vonseiten der Gewerkschaften sehr unflexibel. Verständlicherweise will auch niemand seine Angestellten und mit ihnen das jahrelang aufgebaute Know-how verlieren. Ein möglicher Weg, dies zu umgehen, ist die Erschliessung neuer Märkte im Ausland. Neben genügend Kapital, einer guten Strategie und einer Portion Mut sind für eine erfolgreiche Expansion die sprachlichen und kulturellen Aspekte matchentscheidend.

Erfolgreich dank interkultureller Adaption

Wer in einem ausländischen Markt Fuss fassen möchte, muss die potenziellen Kunden in erster Linie in deren Sprache ansprechen. Eine 1:1-Übersetzung vom Deutschen in die entsprechende Sprache ist jedoch wenig zielführend. Essenziell ist, dass man sich beim Übersetzen der Kultur des Ziellandes bewusst wird und sich daran anpasst. Wie geht man auf die Menschen zu? Wie laufen Vertragsverhandlungen ab? Und welche Wörter benutzt die anvisierte Zielgruppe? Dies sind wesentliche Fragen, die es vor der Übersetzung zu klären gilt. Die TRANSLATION-PROBST AG setzt daher nur muttersprachliche Fachübersetzer ein. Diese beherrschen nicht nur die Zielsprache einwandfrei, sondern sind auch mit der Kultur des entsprechenden Landes vertraut. Zudem bieten wir einen massgeschneiderten Terminologie-Service an. Eine Investition in dieses Produkt ermöglicht eine konsistente Kommunikation nach innen und aussen und verringert die Kosten bei Folgeübersetzungen. So treffen Ihre Texte bei Ihrer Zielgruppe ins Schwarze, und Sie können dem Gespenst ins Gesicht lachen.

Wort der Woche «Jahresbericht»

19. Januar 2015

Der Jahresbericht wird nicht nur für Aktionäre, Investoren und die Medien verfasst. Auch für die interne Kommunikation ist er ein wichtiges Instrument. Daniel L. Ambühl, der Präsident des Schweizerischen Verbands für interne Kommunikation (SVIK), erläutert im Interview, wozu der Jahresbericht in der internen Kommunikation dient.

Herr Ambühl, was unterscheidet Ihrer Meinung nach einen guten von einem schlechten Jahresbericht?
Der Unterschied besteht darin, dass der gute Jahresbericht rechtlich einwandfrei, kurz und sprachlich verständlich auf das Geschäftsjahr eingeht, die Finanzzahlen korrekt enthält und wesentliche Elemente mit Grafiken und Bildern sowie besonderen Textpassagen verdeutlicht. Schlechte Jahresberichte enthalten hingegen langfädige, verwässerte Aussagen sowie Fotos und Grafiken, die nichts zum Verständnis beitragen.

Warum ist der Jahresbericht so wichtig?
Er ist vor allem rechtlich wichtig für die Aufsichtsorgane, wie Bund, Kantone, Steuerbehörden, Kontrollstellen, sowie für den Verwaltungsrat, die Geschäftsleitung und die Stakeholder. Die Aktionäre informiert er über die Strategie, Tätigkeit und den Erfolg des Unternehmens und dient Investoren so als Entscheidungsgrundlage. Vereinfacht gesagt ist der Jahresbericht die Visitenkarte des Unternehmens; er prägt das Image massgeblich mit und ist daher für ein Unternehmen essenziell.

Wer liest Jahresberichte?
Natürlich liest kaum jemand einen Jahresbericht von der ersten bis zur letzten Seite. Dennoch holen sich Zielgruppen wie Aktionäre, Analysten, Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter die für sie relevanten Informationen aus dem Jahresbericht. Daher ist es wichtig, dass der Aufbau ein selektives Lesen ermöglicht und eine gute Orientierung über die Themen bietet. Der Jahresbericht ist auch bei Auseinandersetzungen von Bedeutung, weil er den Geschäftsverlauf sowie die finanzielle Situation und rechtliche Angaben zum Unternehmen enthält.

Daniel L. Ambühl, Präsident des Schweizerischen Verbands für interne Kommunikation

Daniel L. Ambühl, Präsident des Schweizerischen Verbands für interne Kommunikation

Was hat der Jahresbericht mit der internen Kommunikation zu tun?
Der Jahresbericht spielt für die interne Kommunikation insofern eine Rolle, als dessen Aussagen sich mit den Handlungen im Geschäftsleben decken sollten. Ist dem nicht so, erscheint das Unternehmen gegenüber den Mitarbeitern unglaubwürdig. Zudem dient er den Mitarbeitern als Orientierung und den neuen Mitarbeitern als Informationsgrundlage über das Unternehmen.

Welches Fazit ziehen Sie für die Jahresberichte?
Der Jahresbericht ist rechtlich wichtig und dementsprechend für diese Funktionsträger relevant. Mit textuellem Firlefanz und fotografisch-farblichen Orgien wird nur vom Wesentlichen abgelenkt. Wer die Kosten für den Jahresbericht im Griff hat, greift auf einfache Lösungen zurück und schränkt den Seitenumfang entsprechend ein. Interessant: Sogar Grossfirmen bewegen sich seit einiger Zeit auf der Effizienzschiene, weil der zeitliche und finanzielle Aufwand über die Jahre stark zugenommen hat. Dennoch ist der Jahresbericht eines der wichtigsten Dokumente überhaupt.

Aus dem Interview mit Daniel L. Ambühl wird deutlich, dass der Jahresbericht bei den Mitarbeitenden für Orientierung sorgt und nach wie vor eines der wichtigsten Dokumente für Unternehmen ist. Auch die Übersetzung in andere Sprachen ist bei Jahresberichten ein grosses Thema. Die TRANSLATION-PROBST AG unterstützt Sie bei dieser Aufgabe gerne.

Wort der Woche «Neujahrsvorsatz»

7. Januar 2015

Regelmässig scheint die Jahreswende der ideale Zeitpunkt zu sein, um neue, gut gemeinte Vorsätze zu fassen. Meistens werden diese nach spätestens drei Wochen wieder über den Haufen geworfen. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Neujahrsvorsätze treffsicher umsetzen können.

Im neuen Jahr soll alles besser werden. Ob privat oder beruflich – wir nehmen uns jedes Jahr Grosses vor. Wir wollen in die Chefetage aufsteigen, mindestens 20 Kilo abnehmen und einen Marathon rennen. Ein Neujahrsvorsatz ist im Grunde nichts anderes als ein Ziel, und der 31. Dezember ist wahrscheinlich der Tag, an dem die meisten Ziele gesetzt werden, die niemals erreicht werden. Damit es Ihnen dieses Jahr gelingt, Ihren Neujahrsvorsatz umzusetzen, haben wir für Sie die wichtigsten Punkte zusammengestellt, die für die Zielerreichung essenziell sind.

Welchen Neujahrsvorsatz haben Sie sich gefasst?

Welchen Neujahrsvorsatz haben Sie sich gefasst?

  1. Setzen Sie sich realistische Ziele
    Nehmen Sie eine Treppenstufe nach der anderen und nicht drei aufs Mal. Wenn Sie einen neuen Weltrekord im Weitstreckenschwimmen aufstellen wollen, aber gar nicht schwimmen können, ist dieses Ziel sehr unrealistisch. Gehen Sie Schritt für Schritt vor: Setzen Sie sich zuerst das Ziel, schwimmen zu lernen. Danach setzen Sie sich zum Ziel, täglich zwei Stunden zu trainieren − vielleicht können Sie dann einen Weltrekordversuch starten. Überspringen Sie die ersten beiden Schritte und wollen Sie sofort den Weltrekord knacken, werden Sie untergehen.
  2. Halten Sie Ihre Ziele schriftlich fest
    Durch das Niederschreiben Ihres Ziels wird dieses verbindlich, und die Motivation, es zu erreichen, steigt an. Eine Studie der Harvard Universität bestätigt, dass verschriftlichte Ziele zu überproportionalem Erfolg führen.
  3. Formulieren Sie Ihre Ziele konkret
    Von abstrakten oder vagen Zielen weicht man oftmals ab. Wenn Sie beispielsweise beruflich aufsteigen wollen, dann setzen Sie sich nicht das Ziel «Ich will beruflich aufsteigen», sondern dass Sie mit Ihrem Chef einen Termin für ein Gespräch ausmachen.
  4. Setzen Sie Prioritäten
    Ein Tag hat 24 Stunden. Daran kann niemand etwas ändern. Deshalb ist es unmöglich, 20 Ziele gleichzeitig zu erreichen. Fokussieren Sie sich auf die wichtigsten fünf. So werden Sie Erfolgserlebnisse haben, was Ihnen Energie für die nächsten fünf Ziele gibt.
  5. Werden Sie aktiv
    Der erste Schritt ist oft der schwierigste. Schieben Sie diesen trotzdem nicht auf die lange Bank, sondern gehen Sie ihn noch heute!

Haben Sie sich fürs Jahr 2015 auch Ziele gesetzt? Zum Beispiel, dass Sie in ausländischen Märkten Fuss fassen möchten? Dann unterstützen wir Sie gerne mit Übersetzungen, Texten oder Dolmetscherservices.