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Wort der Woche «Deflation»

Ein Gespenst geht um in Europa. Seitdem die Nationalbank den Euro-Mindestkurs aufgehoben hat, besteht die Gefahr, dass sich dieses Gespenst auch in der Schweiz eine gemütliche Bleibe sucht. Wer es mit ihm aufnehmen will, muss neue Strategien und Wege suchen.

Nein, die Rede ist nicht etwa vom «Hippygspängstli», sondern von der Deflation. Das Wort «Deflation» ist ein Antonym zu «Inflation», das aus dem lateinischen «Inflatio» (Ausweitung) stammt. Während die Inflation den Wert des Geldes verringert, macht die Deflation genau das Gegenteil: Das Preisniveau sinkt stetig, das heisst, der Franken ist mehr wert, und man kann sich davon mehr kaufen. Kein Wunder also, sind gerade vorletztes Wochenende zahlreiche Schweizer Sparfüchse nach Konstanz gepilgert. Für Schweizer Unternehmen wird der Wettbewerb also noch härter.

Zum Haare raufen: Die drohende Deflation bringt grosse Herausforderungen mit sich.

Zum Haare raufen: Die drohende Deflation bringt grosse Herausforderungen mit sich.

Neue Märkte im Ausland erschliessen

Für fast alle Branchen ist die Deflation ein ungebetener Gast. Denn während die Preise sinken, können die Fixkosten nur schwer verringert werden. Gerade die Lohnkosten sind aufgrund des Drucks vonseiten der Gewerkschaften sehr unflexibel. Verständlicherweise will auch niemand seine Angestellten und mit ihnen das jahrelang aufgebaute Know-how verlieren. Ein möglicher Weg, dies zu umgehen, ist die Erschliessung neuer Märkte im Ausland. Neben genügend Kapital, einer guten Strategie und einer Portion Mut sind für eine erfolgreiche Expansion die sprachlichen und kulturellen Aspekte matchentscheidend.

Erfolgreich dank interkultureller Adaption

Wer in einem ausländischen Markt Fuss fassen möchte, muss die potenziellen Kunden in erster Linie in deren Sprache ansprechen. Eine 1:1-Übersetzung vom Deutschen in die entsprechende Sprache ist jedoch wenig zielführend. Essenziell ist, dass man sich beim Übersetzen der Kultur des Ziellandes bewusst wird und sich daran anpasst. Wie geht man auf die Menschen zu? Wie laufen Vertragsverhandlungen ab? Und welche Wörter benutzt die anvisierte Zielgruppe? Dies sind wesentliche Fragen, die es vor der Übersetzung zu klären gilt. Die TRANSLATION-PROBST AG setzt daher nur muttersprachliche Fachübersetzer ein. Diese beherrschen nicht nur die Zielsprache einwandfrei, sondern sind auch mit der Kultur des entsprechenden Landes vertraut. Zudem bieten wir einen massgeschneiderten Terminologie-Service an. Eine Investition in dieses Produkt ermöglicht eine konsistente Kommunikation nach innen und aussen und verringert die Kosten bei Folgeübersetzungen. So treffen Ihre Texte bei Ihrer Zielgruppe ins Schwarze, und Sie können dem Gespenst ins Gesicht lachen.

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