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Wort der Woche «007»

4500 James-Bond-Fans konnten den Film «Spectre» bereits an der Premiere vom letzten Dienstag sehen. Für alle anderen öffnen sich die Kino-Tore am 5. November, zumindest in der Deutschschweiz. Haben Sie gewusst, dass James Bond nicht nur treffsicher ist, sondern noch eine weitere Schweizer Tugend in petto hat.

Verschiedene Schweizerinnen und Schweizer haben die James-Bond-Geschichten mitgeschrieben. Sei es als Muse, als Schauspieler/in oder als Regisseur. Angefangen bei Monique Panchaud de Bottens, der Verlobten des James-Bond-Erfinders Ian Fleming. Sie war Schweizerin und diente als Vorbild für Bonds Mutter. Was sich so romantisch anhört, hatte jedoch ein jähes Ende: Die schöne Schweizerin war Ian Flemings Mutter ein Dorn im Auge, und diese drohte ihm kurzerhand mit der Enterbung, sollte er sich ihrem Willen widersetzen. Herr Fleming entschied sich für das Geld und die Gunst seiner Mutter.

Etwas haben James Bond und unser Professor Tell gemeinsam: beide sind ausserordentlich treffsicher.

Etwas haben James Bond und unser Professor Tell gemeinsam: beide sind ausserordentlich treffsicher.

Erstes Bondgirl – eine Schweizerin
Jeder weiss, von wem die Rede ist: Ursula Andress. Die Schweizerin spielte 1962 die weibliche Hauptrolle als Muscheltaucherin Honey Ryder. Die Szene, in der sie in einem weissen Bikini mit Gurt aus dem Meer steigt, ist so legendär wie Ursula Andress selbst: Frau Andress wurde unter anderem mit dem Golden Globe ausgezeichnet und vom Empire Magazin zum besten Bondgirl aller Zeiten gekürt. Sie ist also nicht irgendein Bondgirl, sondern sticht auch heute, im Alter von 79 Jahren, aus der Bondgirl-Masse heraus.

Übrigens: Neben Ursula Andress hatten auch andere Schweizer Schauspieler einen Auftritt in James-Bond-Filmen. So war zum Beispiel Anatole Taubmann in «Quantum of Solace» als Elvis zu sehen, und Carlos Leal, das Testimonial von UPC Cablecom, verkörperte in «Casino Royale» den Chef de Partie.

Idyllische und waghalsige Drehorte
Furkapass, Tankstelle Aurora in Andermatt, Pilatus-Werke in Stans, Schilthorn, Sustenpass, Lauterbrunnen, Tällistock im Berner Oberland, Berninagebiet, Verzasca-Staumauer im Tessin – das alles sind Orte, an denen das Filmteam von James Bond gedreht hat. Dabei wurden die Schweizer Landschaft jedoch oft dazu missbraucht, einen anderen Ort dieser Welt darzustellen. So wird beispielsweise die Staumauer im Verzascatal im Film «GoldenEye» bereitwillig nach Russland verschoben. In «Spectre», dem neuesten Abenteuer von James Bond, wurde übrigens nicht in der Schweiz gedreht, dafür bei unserem östlichen Nachbarn Österreich.

Auch hinter der Kamera schweizerisch
Nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera geht es schweizerisch zu und her. So schnappte sich Marc Forster den Platz auf dem Regie-Stuhl von «Quantum of Solace». Als Regisseur interpretierte er das Drehbuch natürlich so, wie er es für richtig hielt, und verlieh dem Film vielleicht unbewusst einen Schweizer Touch. Zumindest bei der Anzahl James-Bond-Filme, die Marc Forster gedreht hat, spürt man die schweizerische Bescheidenheit: Im Gegenteil zu vielen seiner Vorgänger und Nachfolger hat Forster nur einen einzigen James-Bond-Film gedreht, obwohl er ein Angebot für mindestens ein weiteres Abenteuer hatte.

Man könnte fast sagen, das Erfolgsmodell von James Bond ist Treffsicherheit und Schweizer Qualität. Genauso wie bei der TRANSLATION-PROBST AG, denn auch wir setzen bei unseren Dienstleistungen Übersetzen, Texten und Dolmetschen auf Treffsicherheit und Qualität. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim neuesten James-Bond-Streifen.

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