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Wort der Woche «Geocache»

Was haben Sie das letzte Wochenende gemacht? Waren Sie spazieren, sind Sie auf Bäume geklettert, haben Sie eine Felswand bezwungen oder waren Sie gar unter Wasser? Bei diesen Aktivitäten war die Wahrscheinlichkeit jedenfalls gross, dass Sie auf einen Cache stiessen. Sie verstehen nur Bahnhof? Wir klären Sie auf.

Mit Sack und Pack auf der Suche nach dem Cache.

Mit Sack und Pack auf der Suche nach dem Cache.

Naturfreunde, Technik-Freaks und Liebhaber von Rechen- und Knobelaufgaben kommen beim Geocaching voll auf ihre Kosten. Geocache ist eine virtuelle Schnitzeljagd. Während früher Schnitzel dazu dienten, einen Hinweis auf das Geheimversteck zu geben, werden heute Behälter irgendwo in der Natur versteckt. Mit einer Geocache-App sowie anhand der Koordinaten und einem speziellen GPS-Gerät können die Verstecke aufgespürt werden. In fast jedem Staat der Erde gibt es mindestens einen versteckten Geocache. In der Schweiz gibt es über 24‘000 Caches, weltweit sind es 2,6 Millionen. Sogar auf der Internationalen Raumstation ist ein Behälter versteckt. Ziel ist es, den Cache so gut zu verstecken, dass er nicht durch Zufall gefunden werden kann.

Weltweites Versteckspiel
Doch wie kam es zu dieser verrückten Idee? Am 2. Mai 2000 schaltete die US-Regierung die künstliche Verschlechterung der Genauigkeit des GPS-Signals aus. Dadurch wurde die Genauigkeit für private Nutzer von ca. 100 Metern auf 10 Meter erhöht. Dies brachte Dave Ulmer auf die Idee, ein weltweites Versteckspiel zu starten. Am 3. Mai 2000 versteckte er in der Nähe von Portland einen schwarzen Plastikeimer, in dem er CDs, eine Videokassette, Geldscheine, ein Buch, eine Steinschleuder und eine Konservendose mit Bohnen hinterlegte. Als Regel formulierte er «Get some Stuff, Leave some Stuff» und das Führen eines Logbuchs, in dem sich die Finder eintragen und den Tausch von Gegenständen dokumentieren.

Für jeden Geschmack die passende Aufgabe
Heute können sich die Finder nicht nur im Logbuch eintragen, sondern ihren Fund zusätzlich in der App mit Fotos dokumentieren. Möglicherweise macht so mancher ein Selfie mit geschwellter Brust, denn es gibt verschiedene Arten von Caches. Den Traditional Cache findet man sowohl an abgelegenen Orten als auch im urbanen Gebiet. Das Auffinden erfordert manchmal durchaus sportliche Leistungen und Geschicklichkeit: Ob auf Bäumen, im Wasser oder auf einem Berg — der Cache kann überall versteckt sein.

Beim «Multi» müssen Sie verschiedene Stationen absolvieren. Die Koordinaten der Stationen sind teilweise komplett veröffentlicht, teilweise ergeben sie sich aus den vorgehenden Stationen.

Bevor Sie sich auf die Suche nach einem «Mystery» machen können, müssen Sie ein Rätsel lösen. Dabei handelt es sich um verschiedene Arten und Schwierigkeiten von einer Rechenaufgaben über trigonometrische und Literaturaufgaben bis hin zu Internet-Recherchen, Sudokus und Bilderrätseln. Es gibt sogar Caches, die nur in der Dunkelheit auffindbar sind, die sogenannten Night-Caches. Sie sehen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Bevor Sie selber einen Cache verstecken können, müssen Sie einige finden. Sollten Sie dieses Privileg eines Tages haben, müssen Sie einige Geocaching-Regeln beachten. Beispielsweise dürfen die Caches aus Rücksicht auf die Natur nicht vergraben werden.

Die Technik macht einiges möglich — sogar eine virtuelle Schnitzeljagd. Doch damit die Technik auf der ganzen Welt verstanden wird, braucht es Übersetzungen. Da dieses Fachgebiet sehr schnelllebig und komplex ist, verfügt die TRANSLATION-PROBST AG über Fachübersetzer, die sich damit sehr gut auskennen, und über einen Express-Service, der technische Fachübersetzungen in 3 Stunden ermöglicht. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Geocaching und freuen uns auf Ihre Erfahrungsberichte.

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