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Archiv für Dezember, 2015

Wort der Woche «Königin Rigi»

28. Dezember 2015

rigi

Bild: Ausblick von der Rigi (©Bild: www.rigi.ch)

Einheimische bezeichnen sie als die Königin der Berge. Bei Google ist die Rigi die Königin der meistgesuchten Berggipfel der Schweiz. Und bei TRANSLATION-PROBST ist Königin Rigi das Wort der Woche.

Die Rigi steht für viele Höhepunkte – von intakter Naturlandschaft über 600‘000 Rigi-Gäste jedes Jahr bis hin zur ersten Bergbahn Europas: 1871 wurde die Vitznau-Rigi-Bahn eröffnet und führt seither Touristen in die alpine Wohlfühloase. Doch auch im digitalen Zeitalter macht die Rigi ihrem Namen alle Ehre: Sie belegt dieses Jahr Platz 1 in der Google-Hitparade der meistgesuchten Berggipfel.

Mit Top-Ranking dem starken Franken trotzen

Der Schweizer Tourismus hat es nicht leicht, Touristen in die Berge zu locken: Der fehlende Schnee und der starke Franken sind eine riesige Herausforderung. Deswegen war es für die Rigi-Bahnen AG wichtig, ihren Webauftritt so zu optimieren, dass die Website besser bei Google gefunden wird und die Mehrwerte für die Gäste deutlicher herauskommen. Dazu beauftragte sie die TRANSLATION-PROBST AG, welche die Texte für die Website in Deutsch optimierte und ins Französische und Englische übersetzte.

Im Fokus dabei standen die Suchmaschinenoptimierung der Texte sowie die Adaption an die kulturellen Eigenheiten der verschiedenen Zielgruppen. Fachübersetzer und Linguisten sorgten für die inhaltliche, fachliche und sprachliche Qualität und schälten dabei die Mehrwerte für die Gäste heraus. Mit dem verbesserten Ranking konnte die Rigi Bahnen AG dem starken Franken mehr als trotzen. Der Umsatzverlauf und die Geschäftsergebnisse sind derart erfolgreich, dass sogar das Schweizer Fernsehen darüber berichtete.

Wanderberg und Kraftort für majestätische Momente

Während vor 200 Jahren Naturwissenschaftler die Rigi eroberten, besuchen heute Gäste aus dem In- und Ausland die Rigi, um Kraft zu tanken oder sich im Mineralbad einen entspannenden Spa-Nachmittag zu gönnen. Besonders berühmt ist die Rigi für ihre Aussicht: Vom Gipfel aus kann man bis auf drei Ausnahmen alle Kantone der Schweiz sehen.

Majestätische Momente erleben Individualreisende, Familien oder Gruppen und Firmen, wenn sie an einem der zahlreichen Erlebnisprogramme teilnehmen – sei es die Fonduefahrt im ältesten Elektro-Zahntriebwagen der Welt, das Rigi Eventzelt oder die romantische Bergfahrt mit anschliessendem 4-Gang-Dinner. All diese wunderbaren Erlebnismöglichkeiten galt es, mit suchmaschinenoptimierten Texten und Übersetzungen zu inszenieren und den potenziellen Gästen schmackhaft zu machen.

Für mehr Schnee in den Alpen können wir leider nicht sorgen, wohl aber für suchmaschinenoptimierte Texte und Übersetzungen, die Ihre Tourismus-Angebote ins rechte Licht rücken. Sollen Ihre Botschaften nicht wie ein Echo zwischen den Felsspalten verhallen, ist es Zeit, mit uns einen Kaffee zu trinken: 0840 123 456/info@translation-probst.com.

Wort der Woche «Redewendungen»

21. Dezember 2015

Wenn Hunde in der Pfanne verrückt werden oder Schweine nicht lesen können, wird’s Zeit, alle Register zu ziehen und Ihnen eine Erklärung für den bunten Strauss an deutschen Redewendungen zu geben. Im Wort der Woche gehen wir der Frage nach, warum wir Redewendungen so lieben und was einige davon bedeuten.

Der Mensch ist ein bequemes Tier. Darum liebt er Analogien. Und Redewendungen. Denn diese vereinfachen bestimmte Situationen und Sachverhalte, indem sie ihnen eine metaphorische Bedeutung zuweisen. Zum Beispiel, wenn Eltern ihre Kinder mit abgedroschenen Phrasen nerven wie «Wenn andere von der Brücke springen, tust du es dann auch?». Oder wenn wir bestimmte Gefühle und Emotionen ausdrücken möchten, etwa mit der Bezeichnung «Sisyphos-Arbeit» für eine mühselige, komplizierte und nie enden wollende Arbeit. Oder wenn wir uns über unser Glück freuen und sagen, wir hätten Schwein gehabt.

Pfeifende Schweine können nicht lesen

Schweine können nicht lesen, soviel steht fest. Doch woher kommt die Redensart «Das kann doch kein Schwein lesen»? Bei unseren Recherchen dazu gelangten wir in den hohen Norden Deutschlands: Vor 300 Jahren gab es noch viele Analphabeten und wenige Gelehrte, die lesen konnten. Eine der wenigen gelehrten Familien in Norddeutschland damals hiess «Swyn». Sie las den Bürgern jeweils Briefe oder Urkunden vor. Und wenn Schriftstücke komplett unlesbar waren, kreierte der Volksmund die Redewendung: «Dat kann keen Swyn lesen!» Und weil im Plattdeutschen «Swyn» Schwein bedeutet, kam das Schwein in den Literaturclub.

Menschen scheinen Schweine zu mögen. Zumindest, wenn sie Redewendungen mit ihnen erschaffen. So auch mit dem pfeifenden Schwein, das gar nicht pfeifen kann. Und genau darin liegt die Bedeutung der Redewendung: Wenn nämlich etwas Unmögliches geschieht, sagen wir: «Ich glaube, mein Schwein pfeift.» Diese Redewendung stammt jedoch nicht wie die meisten aus dem Mittelalter, sondern aus der Sponti-Bewegung der 70er- und 80er-Jahre, die aus der politisch linken Studentenbewegung der 68er entstanden ist.

Verrückte Hunde in der Pfanne

Hunde sind ebenfalls prominente Figuren unserer Redewendungen. So auch, wenn wir einen Hund in die Pfanne klopfen. Denn die Redewendung stammt aus genau dieser Situation – genauer aus einer alten Geschichte von Till Eulenspiegel, der mal bei einem Bierbrauer arbeitete. Dieser hatte einen Hund namens «Hopf». Eines Tages, als Eulenspiegel vom Bierbrauer beauftragt wurde, Bier zu brauen und dabei den Hopfen zu sieden, verstand Eulenspiegel, er solle den Hund «Hopf» in die Braupfanne hauen. Entsetzt darüber entliess ihn der Bierbrauer. Heute verwenden wir die Redensart, wenn wir über etwas Besonderes erstaunt sind. Warum der Hund nun in der Pfanne verrückt wird, wissen wir auch nicht, können es uns jedoch angesichts der Geschichte aber denken.

Ein weiterer Ausdruck, in dem sich der Hund wiederfindet, ist «der bunte Hund». Verwenden wir diese Redensart, meinen wir eine äusserst bekannte oder auffällige Person. Der Ausdruck rührt daher, dass Hunde in der Regel ein ein- oder zweifarbiges Fell haben. Wenn früher ein Hund jedoch mehrfarbig gescheckt war, galt er als eine Ausnahmeerscheinung und wurde somit zum bunten Hund. Neben auffälligen Äusserlichkeiten waren mit diesem Ausdruck früher auch auffallend negative Charaktereigenschaften gemeint.

Wenn es Ihnen nun unter den Nägeln brennt, warum wir einander manchmal auf den Keks gehen oder jemandem einen Storch braten, erfahren Sie Näheres auf GEO.de. Uns interessiert nun, was Ihre Lieblingsredewendung ist. Oder haben Sie gar eigene Kreationen? Reichen Sie uns diese ein!

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Wenn der Hund in der Pfanne verrückt wird

Wort der Woche «Büromaterial»

14. Dezember 2015

Wenn Sie in einem Büro arbeiten, steht auf Ihrem Pult bestimmt ein Schreibtischorganisator mit einigen Rollerballs. Sie verstehen nur Bahnhof? Keine Sorge, Sie sind mit diesem Problem nicht allein. Sucht man nämlich ein ganz bestimmtes Instrument oder Hilfsmittel fürs Büro, wird man über die Google-Suche meistens nicht so einfach fündig.

Wir bringen Licht ins Dunkel: Ein Schreibtischorganisator ist nicht jemand, der jeden Feierabend Ihren Schreibtisch aufräumt, sondern ein ganz einfacher Stifthalter. Googelt man nach Schreibtischorganisator, erhält man genau diejenigen Resultate, die man sich gewünscht hat. Inklusive Google-Shopping und Ads von Büromaterialanbietern. Ersetzt man das Suchwort jedoch durch Stifthalter erhält man Vorschläge von Ebay über Bastelanleitungen bis hin zu Fotogeschenken. Bleiben wir gleich bei den Stiften, denn ein Rollerball ist nämlich nichts anderes als das. Selbstverständlich hat er eine spezielle Spitze. Aber wer googelt schon nach Rollerball, wenn er einen Stift sucht? Ein Rollerball ist übrigens auch ein Therapiegerät fürs Handgelenk sowie der Name eines Science-Fiction-Films.

Abstand halten bitte!
Machen wir gleich weiter mit der Arbeitsplatzorganisation. Stellen Sie sich vor, Sie fangen einen neuen Job an, und der Bildschirm ist viel zu niedrig. Ihre Haltung wird dadurch so furchtbar, dass beinahe die SUVA auf der Matte steht. Sie suchen also etwas, mit dem Sie den Bildschirm ein wenig anheben können. Wonach googeln Sie? Des Rätsels Lösung heisst «Monitor Riser». Wir bei der TRANSLATION-PROBST AG sind trotz mehrsprachigem Team nicht auf diese Idee gekommen. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Ein anderer lustiger Begriff aus der Welt des Büromaterials ist das Distanzelement. Damit können Sie nicht etwa Ihre Kollegen auf Distanz halten, sondern die oberste Briefablage vergrössern oder die darin liegenden Dokumente vor Staub schützen. Und auch der Stehsammler wirft Fragen auf: Man könnte meinen, dass es sich hier um eine Person handelt, die im Stehen Dinge einsammelt. Falsch! Der Stehsammler macht nämlich aktiv gar nichts. Er steht nur auf dem Schreibtisch oder in einem Regal rum, damit man Blätter, Dokumente oder Klarsichtmappen darin deponieren kann – und zwar nicht liegend, sondern stehend.

Perfekt organisiert mit Memograph und Formatkörbchen
Wir sind noch nicht fertig! Das Formatkörbchen erinnert eher an ein Produkt aus der Damenabteilung eines Unterwäscheherstellers als an ein kleines Kistchen, das man auf dem Pult platzieren kann. Und unter einem Memographen könnte man auch ein Registrationsgerät verstehen; in der Bürowelt ist es aber in Tat und Wahrheit ein transparentes Klebeband, das man beschriften und irgendwo hinkleben kann.

Und nun kommen wir zur grossen Preisfrage: Wonach googeln Sie, wenn Sie den Artikel auf dem nebenstehenden Bild bestellen möchten? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Wie heisst das Ding schon wieder?

Wie heisst das Ding schon wieder?

Wort der Woche: «disruptive»

7. Dezember 2015

Disruptive ist englisch und bedeutet «etwas Bestehendes auflösen, zerstören». Wer also mit seiner Geschäftsidee Erfolg haben will, muss so innovativ sein, dass bestehende Technologien abgelöst oder eben − zerstört werden. Aber Achtung: Wer nicht ständig neue disruptive Ideen entwickelt, wird schnell von der Konkurrenz verschluckt.

Was sind disruptive Technologien genau und woran erkennt man sie? Wikipedia sagt, es sei «eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt». Die neuen Technologien bedeuten langfristig einen grossen Schritt nach vorne. So gehört beispielsweise das WC in die Kategorie disruptive Technologie. Es hat die Hygiene stark verbessert und dadurch die Lebenserwartung der Menschen rasant ansteigen lassen.

Nur mit innovativen Ideen sticht man aus der Masse heraus und wird erfolgreich.

Nur mit innovativen Ideen sticht man aus der Masse heraus und wird erfolgreich.

Immer wieder neu erfinden
Es genügt nicht, eine gute Idee zu haben und dann jahrelang die gleiche Unternehmensstrategie zu fahren. Denn eine disruptive Technologie, die erfolgreich auf dem Markt etabliert ist, wird irgendwann zur sustaining Technologie. Das heisst zur bestehenden Technologie. Wenn sie diesen Status erreicht hat, wird sie angreifbar durch neue, schnellere und günstigere Lösungen. Wer erfolgreich sein will, muss sich also immer wieder neu erfinden. Die Aussage «geht nicht» gibt es bei innovationshungrigen Menschen nicht. Der folgende Spruch bringt es perfekt auf den Punkt: «Alle haben gesagt, es geht nicht, bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach machte.» Natürlich muss man auch in der Übersetzungsbranche immer wieder disruptiv sein, um seinen Platz an der Sonne behalten zu können.

Disruptive Technologien in der Übersetzungsbranche
Maschinelle Übersetzungstools schiessen wie Pilze aus dem Boden. Klar, diese Tools sind noch meilenweit von den Fähigkeiten eines menschlichen Übersetzers entfernt. Schliesslich können Menschen zwischen den Zeilen lesen, den Kontext erfassen und einen angemessenen Stil in die Übersetzung einfliessen lassen. Diese Tools könnten wohl einmal eine weitreichende Innovation werden, die Dienstleistung bleibt im Kern jedoch die gleiche — nämlich die des Übersetzens. Und trotzdem muss man sich dagegen wappnen, ins Abseits zu geraten. Roman Probst, der CEO und Inhaber der TRANSLATION-PROBST AG, tut dies, indem er immer wieder neue Ideen ausheckt, um sein Unternehmen voranzutreiben: «Wir gehen nach dem ‹Jobs to be done›-Prinzip. Das heisst, wir möchten Innovationen kreieren, die ein ganz spezifisches Bedürfnis unserer Kunden befriedigen.» Ein Beispiel dafür ist das Video-Dolmetschen, das dank der Kooperation mit Swisscom umgesetzt werden konnte. «Die Kunden haben sich immer wieder beklagt, dass Dolmetscher zu hohe Reisekosten verursachen», so Roman Probst. Ein Video-Dolmetscher wird per Video zugeschaltet und verursacht deshalb keine Reisekosten. Zudem können Meetings sehr kurzfristig organisiert werden. «Mit dieser Idee haben wir den Nerv der Zeit getroffen. Die Budgets werden immer kleiner und die Zeitressourcen immer knapper. Mit Video-Dolmetschen können wir also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.»

Je mehr neue Technologien auf den Markt kommen, desto schneller dreht sich die Welt und umso rascher ist die eigene Reaktion gefragt. Das Internet wurde 1969 erfunden und ist heute nicht mehr wegzudenken. Welche disruptiven Technologien kennen Sie oder haben Sie schon im Alltag angewendet?