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Archiv für Februar, 2016

Wort der Woche «Import und Export»

29. Februar 2016

Mit Import und Export kommt gezwungenermassen auch das Thema Mehrsprachigkeit auf. Damit alles reibungslos abläuft, müssen einige Dinge beachtet werden. Wir unterstützen Sie, damit Sie am Zoll keine bösen Überraschungen erleben.

Wer erfolgreich exportieren will, braucht treffsichere Übersetzungen.

Wer erfolgreich exportieren will, braucht treffsichere Übersetzungen.

T-Shirts made in Taiwan, eine Pfanne made in China und ein Handy made in India. Die Schweiz importiert als rohstoffarmes Land viele Güter aus dem Ausland. Und doch haben einige kluge Köpfe Möglichkeiten gefunden, Produkte made in Switzerland zu exportieren und damit zum Wohlstand der Schweiz beizutragen. Heute gehört die Schweiz zu den 20 grössten Exportländern der Welt und exportiert weit mehr als sie importiert. Die Pharma-, Uhren- und Maschinenbranche haben dabei die Nase ganz vorne.

Stolperfallen
Sobald etwas exportiert wird, müssen Rezepte, Verpackungsbeilagen, Bedienungsanleitungen oder technische- und wissenschaftliche Berichte übersetzt werden. Dabei ist es nicht nur wichtig, dass die Übersetzung in die richtige Sprache erfolgt, sondern dass sie zu 100 Prozent wasserdicht ist und Fachbegriffe korrekt verwendet werden. Ansonsten kann dies nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern bei einer fehlerhaften Bedienung einer Maschine sogar zu Unfällen kommen. Dies führt zu hohen Kosten und gewaltigen Image-Schäden. Das Problem von falschen Übersetzungen ist sattsam bekannt, und es gibt genügend Beispiele dafür.

Beglaubigte Übersetzungen — damit Sie sich blind darauf verlassen können
Bei der TRANSLATION-PROBST AG können Sie sicher sein, dass die Übersetzungen stimmen. Nicht nur wegen unseres einmaligen Qualitätssicherungsprozesses, mit dem wir eine höchstmögliche Fehlerfreiheit garantieren, sondern weil wir Ihre Übersetzungen als anerkanntes Übersetzungsbüro vom Notariat oder der Staatskanzlei beglaubigen lassen. Dies gilt auch für COC-Dokumente, die insbesondere in der Automobilbranche von hoher Bedeutung sind. So können Sie, der Zoll und Ihr Kunde sicher sein, dass die Übersetzung einwandfrei ist.

Haben Sie Fragen dazu oder möchten Sie bei uns eine Übersetzung in Auftrag geben? Zögern Sie nicht und melden Sie sich unter 0840 123 456 oder info@translation-probst.com. Wir freuen uns!

Wort der Woche «Zielgruppendefinition»

22. Februar 2016

Sagen Ihnen die Abkürzungen WOOF, SOHO und DINK etwas? Wenn nicht, haben Sie möglicherweise zu viel Streuverlust bei Ihrer Werbung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Zielgruppen definieren und treffsicher erreichen können.

3 Fliegen auf einen Streich dank treffsicher definierten Zielgruppen.

3 Fliegen auf einen Streich dank treffsicher definierten Zielgruppen.

Vor Kurzem war ich in einem Restaurant und habe den Kellner beobachtet. Er war zu allen Gästen sehr freundlich und zuvorkommend – und doch hat er an jedem Tisch eine völlig neue Rolle eingenommen. Beim Tisch voller junger Frauen wurde aus ihm ein Spassvogel, der die Damen mit Witzen zum Lachen brachte. Am Tisch mit dem frischverliebten Pärchen wurde er ganz still und beinahe unsichtbar, sodass sich die Weingläser wie von Geisterhand auffüllten, und bei den Geschäftsmännern machte er hin und wieder eine anerkennende Bemerkung. Der unscheinbare Kellner ist ein gewiefter Kerl, hat er doch seine Gäste innert kürzester Zeit gescannt, deren Bedürfnisse erfasst und sie dementsprechend bedient. So klingelt die Kasse und das Trinkgeld fliesst.

Beispiele für Zielgruppendefinition
Genau wie der Kellner sollten auch Sie Ihre Zielgruppen genau definieren und segmentieren. Denn nur so fühlen sich die potenziellen und bestehenden Kunden angesprochen, und die von Ihnen gewünschte Handlung wird ausgelöst. Damit es ein bisschen einfacher wird, haben wir hier einige Beispiele für Sie:

  • WOOF: Well off older folks à –> wohlhabende Senioren
  • SOHO: Small Office oder Home Office (vor allem für die IT-Branche eine wichtige Zielgruppe)
  • DINK: Double income no kids –> kinderlose Doppelverdiener
  • LOHAS: Lifestyle of health and sustainability (haben meist ein überdurchschnittliches Einkommen, konsumieren Bio-Produkte und sind Naturliebhaber)
  • LOVOS: Lifestyle of voluntary simplicity (Menschen die versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken)

Diese Liste ist selbstverständlich nicht abschliessend. Ausserdem müssen Sie die Zielgruppen jederzeit den sich verändernden Rahmenbedingungen anpassen.

Vergessen Sie die Sprache nicht!
Wenn Sie die Zielgruppen definiert haben, geht es um die Feinabstimmung. In welcher Tonalität werden sie am besten abgeholt? Welche Sprache sprechen sie? Wenn Sie diese Dinge beachten, vermeiden Sie Streuverlust, sparen Kosten und steigern die Response-Rate.

Falls Sie Unterstützung beim Texten oder Übersetzen brauchen, stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung. Melden Sie sich einfach unter info@translation-probst.com oder 0840 123 456.

Wort der Woche «Muttersprache»

15. Februar 2016

Die Muttersprache ist die Sprache, die in der Kindheit ohne formalen Unterricht erlernt wird. Sie wird auch Erstsprache genannt. Am kommenden Sonntag, den 21.02.2016, feiern wir den internationalen Tag der Muttersprache. Ein Tag, der ganz besonders schöne und wichtige Aspekte des Zusammenlebens ins Zentrum stellt.

Der internationale Tag der Muttersprache fördert die Mehrsprachigkeit.

Der internationale Tag der Muttersprache fördert die Mehrsprachigkeit.

Der Aktionstag wurde im Jahr 2000 von der UNESCO ins Leben gerufen, um die sprachliche und kulturelle Vielfalt zu fördern und der kulturellen Identität Ausdruck zu geben. Denn gut die Hälfte aller Sprachen, die weltweit gesprochen werden, ist vom Aussterben bedroht. Sie können damit nichts anfangen? Dann stellen Sie sich vor, dass durchschnittlich jeden Monat zwei Sprachen in Vergessenheit geraten. Traurig, oder? Unter Sprachen werden übrigens auch die Brailleschrift — die Blindensprache — und die Gebärdensprache verstanden.

Warum der 21. Februar?
Ein grosses Problem ist, dass Sprachen nicht mehr von Generation zu Generation weitergegeben werden und dadurch verschwinden. Gründe dafür gibt es viele. Etwa weil sie nicht mehr gefördert werden. Wie beispielsweise in Ost-Pakistan, wo die Sprache Urdu zur Amtssprache erhoben wurde. Diese wurde lediglich von 3 Prozent der Bevölkerung gesprochen, war jedoch die Sprache der herrschenden Schichten im Land. Auf die Proteste gegen diesen Entscheid geht übrigens der internationale Tag der Muttersprache zurück: Die folgenschwersten fanden am 21.02.1952 statt.

Sprachenvielfalt in der Schweiz
Entgegen der weitverbreiteten Meinung im Ausland sind nicht alle Schweizer mindestens zweisprachig aufgewachsen. Und doch ist eine Verständigung trotz vier Landessprachen problemlos möglich. Leider ist das Romanische dennoch vom Aussterben bedroht und wird zu den gefährdeten Sprachen Europas gezählt. Es wird von gerade mal 0,5 Prozent der in der Schweiz lebenden Personen gesprochen.

In der Schweiz nehmen aber auch die unzähligen Dialekte einen sehr hohen Stellenwert ein. Unabhängig vom sozialen Status oder Bildungsniveau werden sie in praktisch allen Alltagssituationen gesprochen. Man könnte meinen, dass die Unterschiede nicht allzu gross sind. Doch es treffen ganz unterschiedliche Ausdrucksweisen aufeinander: Güürbis, Bitzgi, Greübschi oder Gigetschgi sind nur einige Ausdrücke für das Kerngehäuse des Apfels.

Auch bei den Übersetzungen ist es wichtig, dass nicht nur in die richtige Sprache übersetzt wird, sondern sich auch die regionalen Gewohnheiten der Zielgruppe in der Übersetzung widerspiegeln. Dessen sind wir uns bewusst und setzen deshalb nur muttersprachliche Fachübersetzer ein, die die Zielgruppe und die kulturellen Gegebenheiten in- und auswendig kennen.

Falls Sie weitere Fragen dazu haben oder eine Übersetzung brauchen, können Sie sich gerne bei uns melden unter 0840 123 456 oder info@translation-probst.com.

Wort der Woche «Video-Dolmetschen»

8. Februar 2016

Wenn es richtig eingesetzt wird, kann das Video-Dolmetschen einen echten Mehrwert im Alltag bieten. Wir erklären Ihnen kurz, was es damit auf sich hat, und beantworten einige FAQs dazu.

Video-Dolmetschen bietet einen echten Mehrwert im Business-Alltag.

Video-Dolmetschen bietet einen echten Mehrwert im Business-Alltag.

Video-Dolmetschen powered by Swisscom Vidia ist eine innovative Applikation von Swisscom, die Online-Dolmetscherdienste ermöglicht. So kann man ganz bequem über das Smartphone, Tablet oder den Computer mit mehreren Teilnehmern eine mehrsprachige Sitzung abhalten. Egal ob man sich am gleichen Ort befindet oder auf der ganzen Welt verstreut ist.

Welches sind die Vorteile des Video-Dolmetschens?
Video-Dolmetschen ist perfekt geeignet, um einen kurzfristigen Kommunikationsbedarf abzudecken. Beispielsweise wenn Sie sich mit einem Geschäftspartner kurzschliessen müssen, der nicht die gleiche Sprache spricht. Diese Situation gibt es immer öfters, da sich die Geschäftsbeziehungen nicht mehr aufs eigene Land beschränken. Video-Dolmetschen ist sehr flexibel, das heisst der organisatorische Aufwand ist sehr gering, es müssen keine Flugtickets oder Hotels für den Dolmetscher gebucht werden, sondern er kann sich bequem von zu Hause aus einloggen. Gerade in den Bereichen Business, Behörden, Medizin und Tourismus sehen wir viel Potenzial für diese Technik.

Für welche Situationen ist Video-Dolmetschen geeignet, für welche ein persönlicher Dolmetscher?
Man muss sich bewusst sein, dass Video-Dolmetschen das herkömmliche Dolmetschen nicht ersetzt, sondern ergänzt. Video-Dolmetschen ist nicht simultan, sondern eine Art Verhandlungsdolmetschen. Das bedeutet: Sprecher A sagt etwas, der Dolmetscher übersetzt das Gesagte, dann ist Sprecher B an der Reihe. Wenn Sie einen gezielten und kurzfristigen Kommunikationsbedarf haben, bei dem die qualitativen Ansprüche nicht extrem hoch sind, ist das Video-Dolmetschen sehr gut geeignet. Für Konferenzen und anspruchsvollere Business-Meetings empfehlen wir jedoch nach wie vor einen persönlichen Dolmetscher, weil er durch seine aktive Teilnahme vor Ort das Kommunikationserlebnis massiv steigern kann.

Bald sind Generalversammlungen. Ist das Video-Dolmetschen hierfür geeignet?
Ja und nein. Für eine Generalversammlung werden Simultandolmetscher verlangt. Das ist mit Video-Dolmetschen technisch (noch) nicht möglich. Deshalb eignen sich hierfür nach wie vor persönliche Dolmetscher besser. Video-Dolmetschen kann jedoch ergänzend bei den Vorbereitungen eingesetzt werden. Beispielsweise für Meetings, an denen gewisse Punkte noch abgesprochen werden müssen.

Wie sieht es mit der Qualität der Verdolmetschung aus?
Das hängt stark von der vorhandenen Technik und der Internetverbindung ab. Doch auch vom Dolmetscher: Wegen seiner sehr kurzen Vorbereitungszeit kann natürlich keine Höchstqualität gewährleistet werden. Wenn das Video-Dolmetschen aber gezielt eingesetzt wird, ist die Qualität total ausreichend und erfüllt ihren Zweck bestens.

Weshalb braucht es überhaupt Dolmetscher?
Dolmetscher kennen die Wichtigkeit der Nuancen sowohl von der Ausgangs- als auch von der Zielsprache. Ein Dolmetscher ist unparteiisch, gibt das wider, was gesagt wurde, ohne es zu beschönigen oder etwas zu unterschlagen. Giulia Silvestrini, Konferenzdolmetscherin und Leiterin des Dolmetschermanagements der TRANSLATION-PROBST AG, sagt dazu Folgendes: «Man wird zur Stimme des Sprechers.» Es dürfen nicht einfach Wörter aneinandergereiht werden, sondern die Bedeutung muss übermittelt werden. «Wenn ich dolmetsche, sehe ich jeweils gar keine Wörter mehr, sondern Bilder. Ich verdolmetsche dann diese Bilder in die Zielsprache», so Giulia. Zudem können sich Dolmetscher auf das Zielpublikum einlassen und ziehen auch kulturelle Aspekte mit ein. Kurz: Dolmetschen ist eine Wissenschaft, die man nicht einfach von heute auf morgen lernen kann.

Haben Sie noch weitere Fragen oder möchten Sie einen Video-Dolmetscher buchen? Dann melden Sie sich unter interpreting@translation-probst.com oder 0840 123 456.

Wort der Woche «Finanz»

1. Februar 2016

So unterschiedlich die verschiedenen Länder dieser Welt sind, so unterschiedlich ist auch ihre Finanzlage. Einige sind tief verschuldet, andere geniessen Prosperität. Doch woher stammt das Wort «Finanz» eigentlich, und womit wird es in Verbindung gebracht? Wir haben in unserem Team eine kleine Umfrage gemacht.

«Finanz» ist zum ersten Mal im 17. Jahrhundert aufgetaucht. Damals noch in der französischen Version «finances», das vom lateinischen «finis» entlehnt wurde. «Finis» heisst zu gut Deutsch «Grenze» und im übertragenen Sinn «Zoll». Na, ist der Groschen gefallen? Mit Finanzen wurden früher die Zollabgaben betitelt. Eine eher unschöne Sache. Ist das Wort auch heute noch negativ konnotiert?

Alles ist gut, solange der Rubel rollt.

Alles ist gut, solange der Rubel rollt.

Langweilige Abzocker
Ja. Zumindest teilweise. Auf die Frage «Welches Wort kommt Dir in den Sinn, wenn Du ‹Finanzen› hörst?» antworteten in unserem Team einige mit «langweilig», «Abzocker» oder «engstirnig». Wir haben auch ein paar neutrale Antworten erhalten wie «Geld», «Buchhaltung», «UBS», «Konto», «Bank», «Zahlen» oder «XTRF» (Anmerkung d. R.: das XTRF ist unser neues Projektmanagement-Tool). Was jedoch gänzlich fehlt, sind positiv konnotierte Wörter. Schliesslich können Finanzen auch Türöffner sein oder Wohlstand bedeuten und damit Möglichkeiten bieten, die man ohne Finanzen nicht hätte.

FINANZ‘16
Der Ort, an dem das Thema Finanzen sicherlich positiv wahrgenommen wird, ist die Schweizer Finanzmesse FINANZ’16, die am 3./4. Februar 2016 im Kongresshaus Zürich stattfindet. Und selbstverständlich ist die Finanzwelt auch für uns interessant, denn sie ist wohl die einzige Branche, die sich auf die gemeinsame Sprache Englisch geeinigt hat. Aus diesem Grund dürfen wir oft die unterschiedlichsten Unterlagen aus der Finanzbranche übersetzen. Dank unserem Netzwerk aus über 300 geprüften Fachübersetzen können wir auch garantieren, dass jeder finanzspezifische Fachbegriff korrekt übersetzt wird.

Haben auch Sie Finanztexte, die sie übersetzen müssen? Dann berechnen Sie den Preis auf unserem Online-Preisrechner oder holen Sie eine Offerte ein unter info@translation-probst.com.