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Wort der Woche «Neuromarketing»

25. Juli 2016

Weshalb brauchen Frauen beim Einkaufen länger als Männer? Warum finden wir den Neuwagengeruch so prickelnd? Und fällen wir unsere Kaufentscheidungen wirklich rational? Das Neuromarketing gibt Aufschluss über all diese Fragen und zeigt: Wir agieren unbewusster, als uns lieb ist. Unser Wort der Woche blickt den Konsumenten in den Kopf.

Danach strebt die gesamte Marketing- und Werbebranche: Endlich mal zu wissen, was im Kopf von Konsumenten vor sich geht, um die richtigen Reize und Reizbegriffe zu setzen, damit sich ROI und ROMI* am Ende des Jahres die Hände reiben können. Doch geht das so einfach? Eine interdisziplinäre Wissenschaft, die einen Blick ins Denken und Fühlen von Konsumenten wirft, ist das Neuromarketing, das biologische, ökonomische und psychologische Faktoren bei Kaufentscheidungen analysiert.

*ROI: Return on Investment, ROMI: Return on Marketing Investment

Warum Frauen anders shoppen als Männer

Wer kennt das nicht: Es ist Samstagnachmittag im Einkaufszentrum. Horden von Männern hüten Einkaufstüten in den grossen Marmorgängen des Shoppingtempels, während Scharen von Frauen Laden für Laden, Gestell für Gestell durchleuchten, um dann doch ein Kleidungsstück zu finden, das sie spätestens zu Hause wieder umtauschen wollen.

Was nach einem sexistischen Klischee klingt, ist wissenschaftlich erwiesen: Frauen- und Männergehirne funktionieren anders. Und das hat mit den unterschiedlichen biologischen Hirnstrukturen und dem Hormonhaushalt zu tun. Während die Männer in Zeiten von Feuerstein und Keule ihren Tunnelblick für die Jagd schärften und dafür Testosteron brauchten, entwickelten die Frauen beim Versorgen von Säuglingen sowie Sammeln von Nüssen und Beeren einen umsichtigen Blick für Details. Hier kam hauptsächlich das Östrogen ins Spiel.

Heute zeigt sich dieses Phänomen auch beim Shopping: Männer gehen gezielt in einen Laden, in dem sie ihr gewünschtes Produkt vermuten, schauen sich rasch zwei bis drei Vergleichsexemplare an, greifen zu, stürmen zur Kasse und dann nix wie raus. Frauen hingegen möchten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erzielen. Entsprechend investieren sie viel Zeit, um das gesamte Angebot zu durchforsten und zu vergleichen, damit sie die bestmögliche Option herauspicken können.

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Neuromarketing-Experiment von Dr. Hans-Georg Häusel

Sex sells - Fantasie vs. Abenteuer

Sex sells – Fantasie vs. Abenteuer

«Sex sells»

Freud hätte an dieser Werbethese seine helle Freude gehabt, da seinem Credo zufolge alles menschliche Verhalten sexuell gesteuert ist. Selbst wenn die meisten Werbeagenturen es verneinen (und insgeheim doch machen): Sex sells. Das zeigt auch die Limbic Map® von Dr. Hans-Georg Häusel: Sowohl bei Frauen als auch bei Männern nimmt Sexualität einen grossen Raum ein. Allerdings bewegen sich die sexuellen Vorstellungen der beiden Geschlechter in unterschiedlichen Sphären: Während in der weiblichen Sexualität Attribute wie Sinnlichkeit, Nähe, Vertrautheit, Fantasie und Genuss im Zentrum stehen, hat die männliche Sexualität eher spontanen, impulsiven und verwegenen Charakter.

Fantasie vs. Abenteuer

Die männliche Sexualität ist abenteuerlicher Natur, die weibliche Sexualität spricht auf Fantasie an. Entsprechend sollte die Werbung gestaltet sein. Denken wir dabei an die Axe-Werbespots, in denen ein Durchschnittstyp dank seinem Deo plötzlich zum Frauenmagneten wird. Diese Werbespots wirken. Denn sie sprechen den genetischen Erfolg eines Mannes an: Dieser ist umso grösser, je mehr Sexualpartnerinnen er hat. Das erklärt auch das dominante Balz- und Konkurrenzverhalten männlicher Exemplare im Ausgang: Es gilt, seine Gene möglichst weit zu streuen und Konkurrenten zu übertrumpfen.

Liebe Frauen, verzeiht dieses Gebaren, aber hier sind Männer evolutionstechnisch ziemlich simpel gestrickt. Die Devise lautet Masse statt Klasse.

Anders dagegen sollte sexuell verführerische Werbung für Frauen aussehen: Wie weiter oben beschrieben lassen sich Frauen Zeit, ehe sie eine Entscheidung treffen − so auch bei der Partnerwahl. Denn anders als bei Männern ist es für Frauen genetisch vorteilhafter, möglichst nur das beste Exemplar für ihren Nachwuchs auszusuchen und damit den Traummann vom Tölpel zu trennen. Folglich impliziert Sex etwas sehr Wertvolles: Frauen wollen sich in solcher Werbung als wertvoll, attraktiv und geheimnisvoll wiedererkennen und nicht als plumpes Sexobjekt. Dasselbe gilt für männliche Models: Nur nackte Haut allein zieht nicht. Dafür die Fantasie, die ein solches Model auslöst − wie im berühmten Cola light Werbespot, als der Lieferant mittags in ein Büro tritt und ein paar eisgekühlte Cola-Dosen vorbeibringt. Angestrengt von der Arbeit stillt er seinen unbändigen Durst, was sein Verlangen nach etwas Wertvollem und Sinnlichem stillt. Die Cola light steht sinnbildlich dafür, wie Frauen von Männern betrachtet werden wollen − wertvoll und unersetzbar.

Und die Werbung hat funktioniert: Auch heute noch trinken hauptsächlich Frauen Cola light, während die Männer auf das abenteuerliche Cola zero zurückgreifen, das ihre Risikofreude und Heldenhaftigkeit anspricht.

Wenn der Neuwagenduft betört

Im Neuromarketing gibt es Vieles über unser Wahrnehmen, Fühlen und Handeln zu entdecken. Nach der Lektüre des Bestsellers «Brain View − Warum Kunden kaufen» von Dr. Hans-Georg Häusel wird einem bewusst, dass wir praktisch immer unbewusst entscheiden: Wir lassen uns von unseren Sinnen leiten − ob das nun der verführerische Gipfeli-Duft morgens beim Lieblingsbäcker ist, das aufgeräumte und stilvolle Ambiente im Apple-Shop oder der Neuwagenduft, der uns umströmt, wenn wir zur Probefahrt aufbrechen. Unsere Sinne registrieren alles unbewusst und bringen uns entsprechend in eine Kaufstimmung oder eben nicht.

Dr. Hans-Georg Häusel zeigt eindrücklich, wie sehr wir von unserem Autopiloten gesteuert sind und erst im Nachhinein unser Bewusstsein aktivieren, um die unbewusste, emotionale Entscheidung als bewusste, rationale zu erklären.

Das kennen Sie bestimmt von Situationen, in denen Sie sich etwas massiv Überteuertes geleistet haben, weil es den Tiger in Ihnen geweckt hat, und danach das schlechte Gewissen, das Sie mit tollen Argumenten übertönen wollten.

Beim Autokauf kommt genau dieses Phänomen zum Tragen: Das Zuschlagen der Türen muss einen bestimmten Klang auslösen, das Interieur einen technisch-sauberen Duft verströmen und der Motor einen Klang entfachen, der andere das Fürchten lehrt. So die Sicht der Männer. Frauen hingegen halten von PS, Hubraum und technischer Ausstattung wenig. Hingegen stehen Sicherheit, Stil und Wohlbefinden im Fokus. Liebe Autoverkäufer, wenn ihr Frauen ein Auto verkaufen wollt, lasst eure überpotenten Pferdestärken im Stall und geht mehr aufs Interieur ein und zeigt, in welchen Farben und Mustern es die schicke Karre sonst noch gibt und warum es gerade für die Familie gut ist.

Hans-Georg Häusel: «Brain View – Warum Kunden kaufen»

Hans-Georg Häusel: «Brain View – Warum Kunden kaufen»

Buchtipp «Brain View»

Das Neuromarketing ist nicht der heilige Gral der Werbekunst. Dennoch zeigt es hilfreiche Einsichten in Psyche und Verhalten von Konsumenten und Konsumentinnen: Wir hassen zwar Werbebotschaften, lassen uns aber dennoch von ihnen unbewusst leiten. Für Werbetreibende ist das ein Vorteil. Um diesen Vorteil auch nutzen zu können und die Konsumenten nicht zu vergraulen, ist es empfehlenswert, sich noch intensiver mit dem Denken, Fühlen und Handeln von Menschen auseinanderzusetzen, ehe ein Produkt oder eine Dienstleistung auf den Markt geschleudert wird.

Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen eine Sommerlektüre, die sich so liest, wie ein geschmeidiger Rosé Ihren Gaumen umschmeichelt – leicht, locker und lustvoll: «Brain View – Warum Kunden kaufen» von Hans-Georg Häusel.

Ihr TRANSLATION-PROBST Team

Wort der Woche «Trend(s)»

18. Juli 2016

Ob Mode, Werbung oder Digitalisierung – alles ist irgendwann irgendwelchen Trends unterworfen. Manche Menschen und Unternehmen setzen Trends, andere hecheln ihnen hinterher. Doch was hat es mit den Trends so auf sich? Und welche Trends erwarten uns künftig? Diesen und anderen Fragen gehen wir auf den Grund – in unserem Wort der Woche.

Über Trends und Sommerlöcher – unser Wort der Woche.

Über Trends und Sommerlöcher – unser Wort der Woche.

Das Wort «Trend» haben wir aus dem Englischen übernommen, nachdem es vom mittelhochdeutschen «trendeln» (= kreiseln, nach unten rollen) über den Ärmelkanal gekullert ist. Heute umschreiben wir mit Trends keine kreisförmigen Bewegungen mehr, sondern Entwicklungstendenzen – von Börsentrends über meteorologische Trends bis hin zu Zukunftstrends.

Schick bis in den Tod

Trends sind längst vorbei, sobald jeder im Bullshit-Bingo mitmacht: Da flattern einem gerne mal Begriffe wie trendig, brandaktuell oder hochmodern um die Ohren, nur um gezeigt zu bekommen, wie «up to date» etwas ist – natürlich in «Top-Qualität» und so schick, dass einen die Todessehnsucht ereilt, will man als todschick gelten. Allein schon, wenn ich das Adjektiv «brandaktuell» höre, überzieht eine Eiseskälte meine Hirnmasse, als hätte ich eine Glacé zu schnell verspachtelt: Kann denn etwas aktueller sein als die Gegenwart – also so aktuell, dass ein Inferno droht? Oder was bitteschön kann neuer sein als modern? Hochmodern? Vielmehr modert es bei manch einem hoch oben im grauen Stübchen, wenn er es nötig hat, die eigenen Lungen mit unnötigen «Buzzwords» aufzublähen. Richtige Trendsetter reden nämlich nicht darüber, sondern sie tun es und machen unsere Welt bequemer, schöner, interessanter. Aber bloss nicht todschick.

Ein paar Trends zum Sommerloch

Ein Trend, der jahrzehntelang anhält, ist das ominöse Sommerloch: In den Betrieben herrschen Betriebsferien, der Bademeister fällt fast von seinem Aufsichtsstuhl, und die Zeitungen haben keine Geschichten, die sie breittreten können, es sei denn irgendein «Grüsel» treibt sich wieder durch den Blick-Blätterwald. Darum haben wir uns nach ein paar Trends umgesehen, denen wir unsere nächsten Blogs widmen werden. Unter anderem tauchen wir ins Thema «Cognitive Computing» ein und schauen lernfähigen Computern in die Röhre. Dabei erörtern wir die Frage, ob sich dank künstlicher Intelligenz bald alle Texter und Übersetzer ins ewige Sommerloch verabschieden werden.

Ausserdem blicken wir den Konsumenten in den Kopf und finden heraus, was es mit dem Neuromarketing auf sich hat, wozu es taugt und ob wir dann endlich wissen, was Kunden wirklich wollen, oder ob wir die Werbung weiterhin durchs Dorf treiben. Zu guter Letzt machen wir einen Abstecher ins Reich des «Internets der Dinge», kurz «IoT» genannt. Und da treffen wir nicht nur auf einen intelligenten Kühlschrank, der die Glacé so herunterkühlt, dass Sie keinen Hirnfrost erleiden, sondern auch auf klitzekleine Computer, die uns vielleicht bald mitteilen können, wann wir präventiv eine Kopfschmerztablette einwerfen sollten.

Natürlich ist unsere Blogserie zu den Trends nicht abschliessend – so gross ist das Sommerloch nun auch wieder nicht. Und über Mode- und Lifestyle-Trends werden Sie ja kompetent von Frau Wintour und Herrn Lagerfeld informiert. Bei Börsentrends ist es ähnlich wie beim Wetter: Da können Sie sich gleich auf einen Ameisenhaufen setzen, um eine zuverlässige Prognose zu machen. Es kommt, wie es kommt. Und egal ob Sie Ihr Sommerloch nun in Haute Couture hüllen oder in Flipflops Ihre Aktienkurse studieren – wir wünschen Ihnen mit unserer Blogserie zu den Zukunftstrends ein erheiterndes Zwischenhoch. Denn laut Trendforschern soll in Kürze das Januarloch folgen … Und schon wieder dieser Hirnfrost.

Ihr Team von der TRANSLATION-PROBST AG

Wort der Woche «Tourismus»

4. Juli 2016

Wussten Sie, dass der Begriff «Tourismus» erst seit den 1980er Jahren offiziell im deutschsprachigen Gebrauch ist? Vorher hiess der Ausdruck noch Fremdenverkehr, bei dem immer eine leichte Fremdenfeindlichkeit mitschwang. Um die Gäste aus dem Ausland nicht zu vergraulen, stellte der deutsche Sprachraum auf Tourismus um – unser Wort der Woche.

Von Massen- bis Ökotourismus – zu welcher Touristengattung gehören Sie?

Von Massen- bis Ökotourismus – zu welcher Touristengattung gehören Sie?

Bald sind Sommerferien, bald zieht es wieder Millionen von Menschen in den Süden. Und jedes Jahr aufs Neue bescheren Reiselustige der Tourismusbranche weltweit einen Umsatz von über 620 Mrd. US-Dollar und sind somit unbewusst Arbeitgeber für rund 100 Mio. Menschen. Damit die Touristen auch fassbar werden, hat die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) eigens dafür eine Definition kreiert:

«Touristen sind Personen, die zu Orten ausserhalb ihres gewöhnlichen Umfeldes reisen und sich dort für nicht mehr als ein Jahr aufhalten aus Freizeit- oder geschäftlichen Motiven, die nicht mit der Ausübung einer bezahlten Aktivität am besuchten Ort verbunden sind.»

Doch Tourist ist nicht gleich Tourist, wie ein näherer Blick in die Touristengattungen zeigt.

Touristen und ihre Untergattungen
Fast schon wie in der Tierwelt gibt es für die Gattung «Tourist» verschiedene Untergattungen. Da ist zum Beispiel der altbekannte mallorquinische Massentourist, der seinen Urlaub all inclusive zelebriert: Dabei okkupiert er jede Sonnenliege, schon bevor der Hahn kräht, und stürmt das Hotelbuffet, als gäbe es keinen Morgen mehr. Oder das gegenteilige Pendant dazu – der Individualtourist, der als Globetrotter noch unentdeckte Flecken der Erde aufspürt und sie in seinem persönlichen Blog mit konfuzianischen Zitaten gekonnt in Szene setzt.

Dazwischen gibt es die Kultur- und Bildungstouristen, die alle Museen und Sehenswürdigkeiten unsicher machen und sich jeweils im Hotel händeringend mit Ausflugstipps und Prospekten eindecken – denn die Zeit ist knapp, und es gibt noch so viel zu sehen. Eine noch nicht allzu alte Gattung sind die aktiven Sport- und Naturtouristen, die es mit jedem Berg aufnehmen, als würden sie gegen Tyson kämpfen. Zu den neueren Touristen-Gattungen zählen die Öko- und Agrotouristen, die gerne im Stroh schlafen, Weintrauben stampfen oder ihren selbst gemachten Ziegenkäse ihren Freunden zum Apéro reichen.


Turbulenzen am Tourismushimmel
Die Sonne scheint längst nicht mehr am Tourismushimmel: Die Branche sieht sich seit ein paar Jahren starken Turbulenzen ausgesetzt. Das Internet hat die Branche massgeblich verändert: Reisende suchen und buchen online, umgehen die Reisebüros und seit Neuestem auch die Hotels – dank Couchsurfing-Plattformen. Hinzu kommen Bewertungsplattformen, auf denen Touristen den «Credibility Gap»* zwischen inszenierter Hotel-Homepage und dem realen Ferienerlebnis gnadenlos enthüllen.

Neben dem neuen Buchungsverhalten über die Onlineportale spielen auch Währungsschwankungen eine grosse Rolle, wie das wegen der Frankenstärke in der Schweiz der Fall ist. Aber auch Streiks, Naturkatastrophen oder Gewaltkonflikte bringen die Branche ins Wanken. Und nicht zuletzt das Überangebot des ewig Gleichen: Die Gastronomie- und Hotelbetriebe sind sich in Angebot und Service zu ähnlich, was die ohnehin schon dünnen Margen zwangsläufig auffrisst.

*Glaubwürdigkeitslücke zwischen der Selbstdarstellung der Anbieter und der subjektiven Wahrnehmung der Touristen

Mögliche Trends
Die jetzige Form des Tourismus befindet sich in einem Strukturwandel: Couchsurfing, Vermietung von privaten Wohnungen und Häusern oder günstige Mitfahrgelegenheiten auf kürzeren Strecken haben Zukunft – Airbnb und Uber lassen grüssen. Dies wiederum bedeutet, dass die Hotel-, Gastronomie- und Transportbetriebe samt Anbietern von Sehenswürdigkeiten viel enger zusammenarbeiten und kombinierbare Pakete anbieten müssen, damit die Gäste mit einer Buchung gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen können.

Ein weiterer Trend liegt im sanften und naturnahen Tourismus, der weg von den überbelegten Stränden hin in Naturreservate führt und das Lokale betont, wo sich Touristen und Ansässige vermehrt austauschen und gegenseitig kennenlernen können. Auch die Bedeutung von Gesundheit und Erholung wird zunehmen, da es immer mehr Menschen gibt, die im Urlaub Energie tanken wollen und teils aus gesundheitlichen Gründen sogar müssen.

Eine verwegene, aber eventuell demnächst mögliche Tourismusvariante liegt im Weltraum verborgen: Projekte wie das SpaceShipTwo werden derzeit getestet und entwickelt, sodass es einen Weltraumflug bald für ein Schnäppchen von EUR 150‘000.– zu erstehen gibt.

Wir wünschen Ihnen sternenklare Nächte und sonnige Ferientage – egal, welcher Touristengattung Sie angehören. Erholen Sie sich gut und kommen Sie wieder munter zurück.

Ihr Team der TRANSLATION-PROBST AG.

Wort der Woche «Suchmaschinenoptimierte Texte»

7. März 2016

Als Teilgebiet des Online Marketings wird Suchmaschinenmarketing (SEM) immer zentraler, wenn es darum geht, sich im Netz erfolgreich zu positionieren. Zum Suchmaschinenmarketing gehören die Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization on-/offpage) sowie die Suchmaschinenwerbung (SEA = Search Engine Advertising). Den Grundstein für die Suchmaschinenoptimierung bilden suchmaschinenoptimierte Website-Texte, denen wir unser Wort der Woche widmen.

Suchmaschinenoptimierte Texte sind für das erfolgreiche Suchmaschinenmarketing essenziell.

Suchmaschinenoptimierte Texte sind für das erfolgreiche Suchmaschinenmarketing essenziell.

Bevor Ihr Unternehmen mit dem Suchmaschinenmarketing startet, gilt es als Erstes, die bestehenden Website-Texte für eine Onpage-Optimierung (= auf der eigenen Website) zu untersuchen. Dazu ist es empfehlenswert, mit einer SEO-Agentur zusammenzuarbeiten, die anhand von Keyword-Analysetools, z. B. dem Google Keyword Planner, herausfindet, nach welchen Begriffen potenzielle Kunden suchen und damit auf Ihrer Unternehmenswebsite landen. Dabei fliessen Messgrössen wie die Verweildauer auf einzelnen Landingpages oder die Absprungrate bei bestimmten Suchbegriffen mit ein. Nach der Analyse werden die Website-Texte mithilfe entsprechender Keywords und Suchphrasen angepasst.

Website als Grundstein des Suchmaschinenmarketings
Heute kann kaum ein Unternehmen auf eine Internetpräsenz verzichten. Den Grundstein des Suchmaschinenmarketings bildet dabei die firmeneigene Website, die aus mehr als aus ein paar Bildern und Texten besteht: Sie ist sozusagen das Online-Schaufenster eines Unternehmens, das Konsumenten einen erlebnis- und nutzerorientierten Überblick über das Unternehmen und dessen Produkte oder Dienstleistungen gibt. Neben einem ansprechenden und für alle Endgeräte tauglichen Webdesign sind die Website-Texte zentral: Sie müssen sowohl die Konsumenten ansprechen können als auch in den Suchmaschinen auffindbar sein. Entsprechend investieren Unternehmen vermehrt in Suchmaschinenmarketing und suchmaschinenoptimierte Texte, um in den Suchergebnissen von Google und Co. auf den vordersten Plätzen zu landen. Sie selbst klicken vermutlich ebenfalls nur auf die ersten paar Resultate, wenn Sie etwas bei Google suchen. Ein gutes Ranking erhöht die Chance auf mehr Website-Besucher und damit auch auf mehr Umsatz.

Komplexe Textarbeit
Wer meint, in seinen Website-Texten einfach ein paar Suchbegriffe aneinanderreihen und damit auf Platz eins landen zu können, irrt sich: Suchmaschinenoptimierte Texte sind erst dann für Zielgruppen und Suchmaschinen relevant, wenn sie zum gesuchten Begriff oder zur Begriffsgruppe einen treffenden Inhalt anbieten, bei dem die Konsumenten nicht gleich wieder wegklicken. Der User muss sich informieren und mit der Website interagieren, indem er beispielsweise ein Kontaktformular ausfüllt oder die Unternehmensbroschüre herunterlädt.

Um herauszufinden, wie relevant ein Website-Text ist, untersuchen die Suchmaschinenroboter alles, was die Website dazu zu bieten hat – von der URL und dem Browsertitel über die Titel und den Website-Text bis hin zu Bildern, Videos oder Verlinkungen. Für alle Elemente einer Website braucht es daher Texte, welche die relevanten Suchbegriffe, deren Synonyme sowie einen themenverwandten Kontext enthalten. Dazu ist eine Zusammenarbeit von mehreren Spezialisten nötig – einerseits von SEO-Spezialisten, die eine Keyword- und Website-Analyse durchführen, um zu sehen, welche Seite wie performt und über welche Begriffe am meisten Nutzer gewonnen werden; andererseits von Text-Agenturen, die basierend auf dieser Analyse suchmaschinenoptimierte Website-Texte kreieren, die dann auch noch gern gelesen werden.

Was braucht es sonst noch für SEO?
Suchmaschinenoptimierte Texte sind lediglich der Anfang des Suchmaschinenmarketings. Danach folgt die Offpage-Optimierung, also ausserhalb Ihrer Website, z. B. über themenverwandte Linkpartnerschaften oder soziale Netzwerke wie Facebook. Abgerundet wird das Suchmaschinenmarketing mit der Suchmaschinenwerbung, z. B. Google AdWords. Hier können Sie auf die gesuchten Keywords Werbeanzeigen schalten, sodass Sie eine zusätzliche Reichweite erhalten. Allerdings ist es wichtig, dass die Werbeanzeige dann auf eine geeignete Landingpage mit dem beworbenen Inhalt führt und nicht auf Ihre Startseite mit den allgemeinen Infos, weil sonst die Nutzer wieder abspringen. Der SEM-Aufwand ist zwar hoch. Arbeiten Sie jedoch mit Spezialisten zusammen, dann lohnt er sich auch.

Wir arbeiten diesbezüglich mit unserem SEO-Partner Worldsites zusammen. Wenn Sie also suchmaschinenoptimierte Texte benötigen, unterstützen wir Sie dabei gerne: 0840 123 456 oder info@translation-probst.com.

Wort der Woche «Generalversammlung»

11. Januar 2016
Nutzen Sie die Generalversammlung, um bei Ihren Investoren zu punkten.

Nutzen Sie die Generalversammlung, um bei Ihren Investoren zu punkten.

Kaum sind Weihnachtsessen und Neujahrsapéro vorbei, winken auch schon die Generalversammlungen: Firmen, Verbände und Vereine befinden sich zurzeit im regelrechten Organisationsfieber. Für viele ist die Generalversammlung eine lästige Pflicht, und nur wenige machen sie zur echten Kür. Darum haben wir in unserem Wort der Woche ein paar Ideen für eine gelungene Generalversammlung zusammengestellt.

Von der Planung über die Einladung bis hin zum Rahmenprogramm – eine Generalversammlung braucht einiges an Vorbereitungs- und Organisationsaufwand, den Sie nicht unterschätzen sollten. Darüber hinaus gilt es, die Generalversammlung als Event mit einem attraktiven Rahmenprogramm zu inszenieren – egal, ob Aktionäre oder Vereinsmitglieder daran teilnehmen. Denn eine Generalversammlung ist nicht nur ein juristisch notwendiger Anlass, sondern eine ideale Plattform, um sich zu präsentieren und um bei Investoren, Partnern oder Sponsoren zu punkten.

Generalversammlung: Eine Checkliste zur Organisation
Damit Sie Ihre Generalversammlung so gestalten können, dass sie bei Ihrem Zielpublikum gut ankommt, haben wir die wichtigsten Informationen in der folgenden Liste für Sie zusammengefasst:

Vor der Generalversammlung:

  • Datum, Ort (Eventlocation) und Zeit festlegen
  • Simultandolmetscher organisieren, sofern es um eine mehrsprachige Generalversammlung geht (Checkliste für Ihren Dolmetschereinsatz)
  • Rahmenprogramm kreieren (Vortragsredner organisieren, Präsentationen von Partnern vorbereiten oder Künstler für Showeinlagen buchen)
  • Catering organisieren
  • Allenfalls Fotograf organisieren
  • Kontakt zu Behörden aufnehmen, falls nötig – z. B. Feuerpolizei, Verkehrsdienst, Energieversorger
  • Zeit- und Personalplan erstellen, inkl. Materialliste
  • Geschäftsbericht produzieren
  • Einladungen texten und versenden

Während der Generalversammlung:

  • Anfahrt bzw. Lokalität besucherfreundlich ausschildern
  • Mit Catering-, Technik- bzw. Event-Team die Generalversammlung besprechen (Welcome-Desk, Garderobe, Apéro, Präsentations- und Bühnentechnik etc.)
  • Auf-/Abbaupersonal instruieren
  • Unterlagen bereitstellen
  • Gäste betreuen
  • Generalversammlung gemäss Traktandenliste durchführen (Beispielliste für Vereine und Verbände im Beobachter)

Nach der Generalversammlung:

  • Dank, Rückmeldung an alle Beteiligten
  • Abrechnungen
  • Interne Auswertung für die Planung der nächsten Generalversammlung

Eine ausführliche Checkliste für eine Generalversammlung, aber auch für Events finden Sie hier.

Benötigen Sie für Ihre Generalversammlung Simultandolmetscher? Oder Korrektoren für den Geschäftsbericht? Wir unterstützen Sie gerne dabei: 0840 123 456/info@translation-probst.com.