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Wort der Woche «Geschäftsberichte»

4. Januar 2016
Geschäftsberichte produzieren

Ein Geschäftsbericht ist mehr als eine Anhäufung von Kennzahlen.


Nach dem Geschäftsjahr ist vor dem Geschäftsbericht: Wer Geschäftsberichte schreibt, redigiert oder gestaltet, arbeitet derzeit auf Hochtouren. Beginnt doch mit dem Jahreswechsel die Zeit der Generalversammlungen und damit der Geschäftsberichte. Darum widmen wir unser Wort der Woche dem Geschäftsbericht.

Wer denkt, ein Geschäftsbericht sei eine Anhäufung von Kennzahlen mit ein paar netten Worten aus der Geschäftsleitung, hat sich verkalkuliert: Ein Geschäftsbericht informiert und unterhält, dient als Nachschlagewerk und Imageinstrument, verkörpert Unternehmenswerte und vermittelt Glaubwürdigkeit anhand von authentischen Unternehmensgeschichten. Geschäftsberichte betreffen nicht nur die Finanzkommunikation, sondern erreichen gleich mehrere Stakeholder. Darum müssen sie gezielt getextet und ansprechend gestaltet sein.

Für wen ist der Geschäftsbericht?
Einerseits figuriert ein Geschäftsbericht als juristisches Dokument und ist für juristische Personen wie Aktiengesellschaften, GmbHs oder Vereine und Stiftungen obligatorisch; andererseits fungiert er als vielseitiges Imageinstrument, das verschiedene Stakeholder anspricht und darüber informiert, wie ein Unternehmen auf dem Markt aufgestellt ist und welche Werte es vertritt.

Was beinhaltet ein Geschäftsbericht?
Zum Geschäftsbericht gehören der Jahresbericht, die Jahresrechnung sowie die Konzernrechnung (sofern es sich beim Unternehmen um einen Konzern handelt). Eine übersichtliche Checkliste zur Geschäftsberichtstruktur bietet die Steuerberatungskanzlei. Neben der Bilanz und Erfolgsrechnung sind die folgenden Inhalte relevant:

  • Ziele und Visionen des Unternehmens bezüglich neuer Produkte, Dienstleistungen sowie Mitarbeiter- und Umweltpolitik
  • Meilensteine des vergangenen Jahres
  • Geschichten aus dem Firmenalltag – von Mitarbeitenden, Lieferanten, Kunden und Partnern
  • Besondere Entwicklungen wie neue Produkte oder Patente, Auszeichnungen, Akquisitionen, Engagements oder Innovationen

Wie soll ein Geschäftsbericht aussehen?
Ein guter Inhalt erfordert auch eine gute Form. Darum ist ein Geschäftsbericht als Gesamtwerk zu betrachten, das über Zahlen und Tabellen hinausgeht. Die Gestaltung folgt dabei einer einheitlichen Linie und entspricht der Corporate Identity. Die Bildsprache vermittelt die Unternehmenswerte, während leserfreundliche Texte und Infografiken komplexe Geschäftszusammenhänge aufschlüsseln.

Wer sein Unternehmen als glaubwürdig und qualitätsbewusst darstellen möchte, achtet bei der Produktion des Geschäftsberichts auf alle Produktionskomponenten – von den korrekten Zahlen über zielführende Texte und Übersetzungen bis hin zum professionell gestalteten Druckerzeugnis. Bei Letzterem entscheiden Format, Papier und Druckverfahren darüber, ob jemand Ihren Geschäftsbericht (und damit Ihr Unternehmen) als hochwertig und innovativ einstuft oder nicht.

Auch beim Texten und Übersetzen eines Geschäftsberichts ist es dienlich, auf höchste Qualität zu setzen und die folgenden Elemente zu beachten:

  • Einwandfreie Orthografie, Grammatik und Interpunktion
  • Einhalten der Corporate Language und der damit verbundenen Firmen- bzw. Fachterminologie
  • Logische Textstruktur und Argumentation
  • Sprachliche Konsistenz trotz verschiedener Autoren innerhalb des Geschäftsberichts
  • Seriosität und zielgruppengerechte Tonalität

Brauchen auch Sie jemanden, der Ihren Geschäftsbericht präzis korrigiert oder redigiert? Dann sind wir Ihr Ansprechpartner: 0840 123 456/info@translation-probst.com.

Wort der Woche «Königin Rigi»

28. Dezember 2015

rigi

Bild: Ausblick von der Rigi (©Bild: www.rigi.ch)

Einheimische bezeichnen sie als die Königin der Berge. Bei Google ist die Rigi die Königin der meistgesuchten Berggipfel der Schweiz. Und bei TRANSLATION-PROBST ist Königin Rigi das Wort der Woche.

Die Rigi steht für viele Höhepunkte – von intakter Naturlandschaft über 600‘000 Rigi-Gäste jedes Jahr bis hin zur ersten Bergbahn Europas: 1871 wurde die Vitznau-Rigi-Bahn eröffnet und führt seither Touristen in die alpine Wohlfühloase. Doch auch im digitalen Zeitalter macht die Rigi ihrem Namen alle Ehre: Sie belegt dieses Jahr Platz 1 in der Google-Hitparade der meistgesuchten Berggipfel.

Mit Top-Ranking dem starken Franken trotzen

Der Schweizer Tourismus hat es nicht leicht, Touristen in die Berge zu locken: Der fehlende Schnee und der starke Franken sind eine riesige Herausforderung. Deswegen war es für die Rigi-Bahnen AG wichtig, ihren Webauftritt so zu optimieren, dass die Website besser bei Google gefunden wird und die Mehrwerte für die Gäste deutlicher herauskommen. Dazu beauftragte sie die TRANSLATION-PROBST AG, welche die Texte für die Website in Deutsch optimierte und ins Französische und Englische übersetzte.

Im Fokus dabei standen die Suchmaschinenoptimierung der Texte sowie die Adaption an die kulturellen Eigenheiten der verschiedenen Zielgruppen. Fachübersetzer und Linguisten sorgten für die inhaltliche, fachliche und sprachliche Qualität und schälten dabei die Mehrwerte für die Gäste heraus. Mit dem verbesserten Ranking konnte die Rigi Bahnen AG dem starken Franken mehr als trotzen. Der Umsatzverlauf und die Geschäftsergebnisse sind derart erfolgreich, dass sogar das Schweizer Fernsehen darüber berichtete.

Wanderberg und Kraftort für majestätische Momente

Während vor 200 Jahren Naturwissenschaftler die Rigi eroberten, besuchen heute Gäste aus dem In- und Ausland die Rigi, um Kraft zu tanken oder sich im Mineralbad einen entspannenden Spa-Nachmittag zu gönnen. Besonders berühmt ist die Rigi für ihre Aussicht: Vom Gipfel aus kann man bis auf drei Ausnahmen alle Kantone der Schweiz sehen.

Majestätische Momente erleben Individualreisende, Familien oder Gruppen und Firmen, wenn sie an einem der zahlreichen Erlebnisprogramme teilnehmen – sei es die Fonduefahrt im ältesten Elektro-Zahntriebwagen der Welt, das Rigi Eventzelt oder die romantische Bergfahrt mit anschliessendem 4-Gang-Dinner. All diese wunderbaren Erlebnismöglichkeiten galt es, mit suchmaschinenoptimierten Texten und Übersetzungen zu inszenieren und den potenziellen Gästen schmackhaft zu machen.

Für mehr Schnee in den Alpen können wir leider nicht sorgen, wohl aber für suchmaschinenoptimierte Texte und Übersetzungen, die Ihre Tourismus-Angebote ins rechte Licht rücken. Sollen Ihre Botschaften nicht wie ein Echo zwischen den Felsspalten verhallen, ist es Zeit, mit uns einen Kaffee zu trinken: 0840 123 456/info@translation-probst.com.

Wort der Woche «Redewendungen»

21. Dezember 2015

Wenn Hunde in der Pfanne verrückt werden oder Schweine nicht lesen können, wird’s Zeit, alle Register zu ziehen und Ihnen eine Erklärung für den bunten Strauss an deutschen Redewendungen zu geben. Im Wort der Woche gehen wir der Frage nach, warum wir Redewendungen so lieben und was einige davon bedeuten.

Der Mensch ist ein bequemes Tier. Darum liebt er Analogien. Und Redewendungen. Denn diese vereinfachen bestimmte Situationen und Sachverhalte, indem sie ihnen eine metaphorische Bedeutung zuweisen. Zum Beispiel, wenn Eltern ihre Kinder mit abgedroschenen Phrasen nerven wie «Wenn andere von der Brücke springen, tust du es dann auch?». Oder wenn wir bestimmte Gefühle und Emotionen ausdrücken möchten, etwa mit der Bezeichnung «Sisyphos-Arbeit» für eine mühselige, komplizierte und nie enden wollende Arbeit. Oder wenn wir uns über unser Glück freuen und sagen, wir hätten Schwein gehabt.

Pfeifende Schweine können nicht lesen

Schweine können nicht lesen, soviel steht fest. Doch woher kommt die Redensart «Das kann doch kein Schwein lesen»? Bei unseren Recherchen dazu gelangten wir in den hohen Norden Deutschlands: Vor 300 Jahren gab es noch viele Analphabeten und wenige Gelehrte, die lesen konnten. Eine der wenigen gelehrten Familien in Norddeutschland damals hiess «Swyn». Sie las den Bürgern jeweils Briefe oder Urkunden vor. Und wenn Schriftstücke komplett unlesbar waren, kreierte der Volksmund die Redewendung: «Dat kann keen Swyn lesen!» Und weil im Plattdeutschen «Swyn» Schwein bedeutet, kam das Schwein in den Literaturclub.

Menschen scheinen Schweine zu mögen. Zumindest, wenn sie Redewendungen mit ihnen erschaffen. So auch mit dem pfeifenden Schwein, das gar nicht pfeifen kann. Und genau darin liegt die Bedeutung der Redewendung: Wenn nämlich etwas Unmögliches geschieht, sagen wir: «Ich glaube, mein Schwein pfeift.» Diese Redewendung stammt jedoch nicht wie die meisten aus dem Mittelalter, sondern aus der Sponti-Bewegung der 70er- und 80er-Jahre, die aus der politisch linken Studentenbewegung der 68er entstanden ist.

Verrückte Hunde in der Pfanne

Hunde sind ebenfalls prominente Figuren unserer Redewendungen. So auch, wenn wir einen Hund in die Pfanne klopfen. Denn die Redewendung stammt aus genau dieser Situation – genauer aus einer alten Geschichte von Till Eulenspiegel, der mal bei einem Bierbrauer arbeitete. Dieser hatte einen Hund namens «Hopf». Eines Tages, als Eulenspiegel vom Bierbrauer beauftragt wurde, Bier zu brauen und dabei den Hopfen zu sieden, verstand Eulenspiegel, er solle den Hund «Hopf» in die Braupfanne hauen. Entsetzt darüber entliess ihn der Bierbrauer. Heute verwenden wir die Redensart, wenn wir über etwas Besonderes erstaunt sind. Warum der Hund nun in der Pfanne verrückt wird, wissen wir auch nicht, können es uns jedoch angesichts der Geschichte aber denken.

Ein weiterer Ausdruck, in dem sich der Hund wiederfindet, ist «der bunte Hund». Verwenden wir diese Redensart, meinen wir eine äusserst bekannte oder auffällige Person. Der Ausdruck rührt daher, dass Hunde in der Regel ein ein- oder zweifarbiges Fell haben. Wenn früher ein Hund jedoch mehrfarbig gescheckt war, galt er als eine Ausnahmeerscheinung und wurde somit zum bunten Hund. Neben auffälligen Äusserlichkeiten waren mit diesem Ausdruck früher auch auffallend negative Charaktereigenschaften gemeint.

Wenn es Ihnen nun unter den Nägeln brennt, warum wir einander manchmal auf den Keks gehen oder jemandem einen Storch braten, erfahren Sie Näheres auf GEO.de. Uns interessiert nun, was Ihre Lieblingsredewendung ist. Oder haben Sie gar eigene Kreationen? Reichen Sie uns diese ein!

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Wenn der Hund in der Pfanne verrückt wird