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Wort der Woche – das Telefon

6. September 2013

telefon_altWir sind die Generation Telefon, genauer gesagt die Generation Smartphone. Egal, wohin man schaut alle haben ihr Telefon ständig in den Händen: telefonieren, whatsappen oder hören Musik. Noch vor wenigen Jahren waren Mobiltelefone eine seltene Besonderheit. Mittlerweile ist ein Leben ohne den ständigen Begleiter Telefon nicht mehr vorstellbar. Aber auch bei mir im daily business drehte sich in den vergangenen zwei Wochen alles ums Telefon. Wieso das?

Die TRANSLATION-PROBST AG war vorletzte Woche während dreier Tage an der SuisseEMEX und stellte dort an einem Aussen- und Innenstand aus (wir haben darüber gebloggt). Die drei Tage gingen ruckzuck vorbei, aber nach der Messe fühlt sich wie vor der Messe an. Unmengen an Arbeit! Denn nun müssen alle gemachten Kontakte auch genutzt werden bzw. das grosse Nachfassen beginnt. Das heisst von morgens bis abends nichts anderes als telefonieren. Während der vergangenen zwei Wochen waren nicht Diamanten meine besten Freunde, nein, während der vergangenen zwei Wochen war das Telefon mein bester Freund. Meiner Meinung nach Grund genug, das Telefon zum Wort dieser Woche zu küren. Doch seit wann gibt es diesen Apparat und woher kommt die sprachliche Bedeutung?

Das Telefon entstand während des 19. Jahrhunderts, und bei der Entwicklung des ersten Telefonapparates waren mehrere Personen beteiligt. 1877 erlangte Alexander Graham Bell, einer der Mitgründer, das amerikanische Patent für sein Telefon und gründete die Bell Telephone Company. Im Anschluss an die Gründung dieser Firma fanden die Apparate langsam ihren Weg über den Atlantik in die Schweiz.

Etwas Lustiges rund ums Telefon möchte ich Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten: „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat!“ – Wer kennt diese Aussage? Niemand. Okay, das ist der Hintergrund dieser kuriosen Aussage: Um die Übertragungsqualität des Telefonapparates zu testen, nahm Philipp Reis, ebenfalls ein Mitgründer des Telefons, Verbindung mit einem Freund auf. Die Worte sollten für den Fall, dass sie unvollständig ankämen, unmöglich zu erraten sein. Die Geschichte besagt, dass Reis’ Schwager am Telefon im Garten ein Buch vorlas und Reis dem Publikum laut den Text wiederholte, den er dem Empfänger abgelauscht hatte: Deshalb ging ich selbst in den Raum, in dem das Telefon stand, und sprach einige Sätze wie „Die Sonne ist von Kupfer“ oder „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“. Reis verstand zwar nicht genau, was das Pferd frisst, und dachte, die Sonne sei aus Zucker, aber dennoch überzeugte dieser Test des Telefonapparates alle Beteiligten.

Die sprachliche Bedeutung von «Telefon» und deren Herkunft ist laut Duden die folgende: Ein Telefon, früher auch Telephon (von altgriechisch τῆλε tēle «fern» und φωνή phōnē «Laut, Ton, Stimme, Sprache»; auch Fernsprechapparat FeAp) ist einerseits «ein Apparat (mit Handapparat und Wählscheibe oder Drucktasten), der über eine Drahtleitung oder über eine Funkverbindung Gespräche über beliebig grosse Entfernungen möglich macht». Andererseits wird auch ein Telefonanschluss Telefon genannt.

Für mich war das Telefon während der letzten zwei Wochen neben dem bestem Freund manchmal auch ein Störenfried, Nervtöter oder Zeiträuber. Dennoch war das Nachfassen der Messekontakte eine spannende Erfahrung, und das Telefon wird bis zur nächsten Messe wieder von den Diamanten abgelöst. Allerseits ein schönes Wochenende und bis zum nächsten Wort der Woche.

Wort der Woche: Der Countdown läuft

16. August 2013

Countdown Wort der Woche SuisseEMEX Texte Wörter ÜbersetzungenAm Dienstag, den 20. August 2013, um 12.00 Uhr, ist es wieder soweit. Dann öffnet nämlich die SuisseEMEX’13 einmal mehr ihre Tore in Zürich Oerlikon. Auch wir von der TRANSLATION-PROBST AG werden wieder dabei sein – bereits zum 8. Mal in Folge. Bei uns laufen die Messevorbereitungen auf Hochtouren, und der Countdown hat begonnen. Bloss noch 4 Tage bis zum Start der Messe – weshalb wir unser Wort der Woche dem Countdown widmen.

Die Bedeutung des Wortes «Countdown» ist gemäss Duden folgende:
1. a.) bis zum Zeitpunkt null (Startzeitpunkt) rückwärtsschreitende Zeitzählung als Einleitung eines Startkommandos [beim Abschuss einer Rakete]
1. b.) Gesamtheit der vor einem [Raketen]start auszuführenden letzten Kontrollen
2. Gesamtheit der letzten technischen Vorbereitungen vor einem Unternehmen

In sehr vielen Sprachen versteht man den Begriff und verwendet ihn für spezielle Anlässe, beispielsweise den Countdown vor einer Fussball-Weltmeisterschaft, den Countdown am Times Square in New York vor dem 1. Januar, den Countdown bis zum Beginn des Halbstundentaktes der Zugverbindung Schaffhausen – Zürich – Schaffhausen oder eben den Countdown vor der grössten Schweizer Marketing-Fachmesse. Unvergesslich ist das Lied «Final Countdown» von Europe. Es trommelt jeden Silvesterabend auf die Ohren und läuft bei uns in der Marketingabteilung der TRANSLATION-PROBST AG zurzeit rauf und runter, zumindest hören wir dieses Lied nonstop im «inneren Ohr». Und nicht zu vergessen: der Countdown vor jedem Wochenende. Ganz in diesem Sinne: Happy Weekend.

#CoffMe

15. August 2013

CoffMe Kaffee Sprache EventNur noch kurze Zeit, dann beginnt die SuisseEMEX’13. Wieder erwarten uns drei spannende Messe-Tage.

Am Mittwoch, den 21.08.2013, veranstalten wir einen kleinen #CoffMe Event. Ab 10.00 Uhr treffen sich alle Interessierten an unserem Aussenstand (Haupteingang). Dort stellt sich unser CEO Roman Probst euren Fragen.

Wir freuen uns, EUCH bei Kafi und Gipfeli besser kennenzulernen.

P.S. Verlinken Sie sich mit uns auf Facebook und verfolgen Sie unseren Messestream hier:
http://on.fb.me/13BRvdW

Wieso tragen Marken die Namen, die sie tragen?

9. August 2013

Wir kennen sie alle – «Coca Cola», «Apple» oder «Google». Weltweit existieren unzählige Marken mit ihren Namen. Doch wie sind diese Markennamen entstanden und welches ist ihre Bedeutung?

Markennamen_Coca Cola Markennamen_AppleMarkennamen_IBMMarkennamen_GoogleMarkennamen_Microsoft

Einerseits entstanden Markennamen aus reiner Intuition, andererseits wurden verschiedene Möglichkeiten der Namensgebung auf Herz und Nieren geprüft. Das aktuelle Wort der Woche beschäftigt sich mit den Top 5 der bekanntesten und wertvollsten Markennamen. Uns interessiert aber nicht nur, welche das sind, sondern auch, woher ihre Namen stammen.

1.    Coca Cola
Der Name des bekanntesten Getränks der Welt entstand auf der Grundlage der zwei ursprünglichen Zutaten: «Kokablätter» und «Kolanüsse».

2.    Apple
Der weltbekannte Computerhersteller hat seinen Namen seinem Gründer Steve Jobs zu verdanken. Er war damals ein sogenannter Frutarier und befand sich unter einem enormen Zeitdruck, einen Firmennamen zu finden. So entstand spontan der Name «Apple Computer».

3.    IBM
«IBM» steht für International Business Machines und ist das weltgrösste Unternehmen der Informationstechnologie-Branche. «IBM» verfügt über ein breites Spektrum an Computersystemen, Software, Netzwerken, Speichertechnologie bis hin zu Mikroelektronik.

4.    Google
«Google», die weltweit grösste digitale Suchmaschine, erhielt ihren Namen aufgrund eines Wortspiels: Eward Kastner, ein US-amerikanischer Mathematiker, bat seinen 8-jährigen Neffen bei einem Spaziergang, ein Wort für eine Zahl mit einer 1 und 100 Nullen zu erfinden. Der Junge antwortete spontan: «Googol».
Larry Page und Sergey Brin, die beiden Gründer der digitalen Suchmaschine, formten daraus den Namen «Google». Er reflektiert ihnen zufolge die Mission einer Suchmaschine: eine immense, unendlich erscheinende Menge verfügbarer Informationen im Internet zu organisieren.

5.    Microsoft
Die Grundlage für den Firmennamen des amerikanischen Softwareunternehmens «Microsoft» war der Begriff «microcomputer software». Die beiden damaligen Studenten und Gründer des Unternehmens, Paul Allen und Bill Gates, leiteten davon die Abkürzung «Microsoft» ab.

Quellen:
Interbrand (2013)
http://www.interbrand.com/de/Default.aspx, [Stand: 09.08.2013, 16:00]
Markenlexikon (2013)
http://www.markenlexikon.com/produkte_a.html, [Stand: 09.08.2013, 16:00]

Möchten Sie mehr über die unzähligen Markennamen und deren Herkunft erfahren? Dann empfehlen wir die zwei folgenden Links: Interbrand und Markenlexikon.

5 Tipps für erfolgreiche Newsletter

30. Juli 2013

Bereits seit einigen Jahren berichten die Medien, die Bedeutung der E-Mails und damit auch der Newsletter sei im Verschwinden begriffen. Nichtsdestotrotz machen die berühmt-berüchtigten E-Mails immer noch über 80 % des gesamten Internetverkehrs aus. Die Untergangsgerüchte sind folglich so real wie das Monster von Loch Ness.

Ein Newsletter gehört immer noch zu den erfolgreichsten Marketinginstrumenten eines Unternehmens. Damit dieser jedoch nicht in der täglichen E-Mail-Flut untergeht, ist die Einhaltung der folgenden fünf Tipps ein Muss:

5 Tipps für erfolgreiche Newsletter

5 Tipps für erfolgreiche Newsletter

1. Die optimale Betreffzeile
Der erste Eindruck zählt, darum ist die Betreffzeile besonders wichtig. Diese spielt eine wesentliche Rolle dabei, ob der Empfänger den Newsletter öffnet oder löscht.
Sie sollten den Betreff immer am Schluss texten. Es ist viel einfacher, erst den kompletten Newsletter zu erstellen und sich dann zu überlegen, was der «rote Faden» des Newsletters ist. Anschliessend wird ein Titel gewählt, der den Leser neugierig macht oder zu einer Handlung auffordert.

2. Eine klare Struktur
Hat ein Empfänger den Newsletter geöffnet, möchte er sich schnell einen Überblick darüber verschaffen, welchen Inhalt bzw. Nutzen der Newsletter für ihn haben kann. Deshalb ist eine übersichtliche Gliederung unverzichtbar. Zusätzlich müssen Sie die Titel innerhalb des Newsletters treffend und knackig formulieren, sodass Sie die Aufmerksamkeit des Lesers erhalten. Zu beachten ist auch Folgendes:

  • Keine kompletten Artikel im Newsletter platzieren, sondern im Newsletter anteasern
  • Längere Texte im Newsletter sollten in Sinnabschnitte gegliedert, mit Zwischenüberschriften versehen und der Fliesstext mithilfe von Aufzählungspunkten oder Bildern aufgelockert werden.
  • Wenn möglich eine kleine Zusammenfassung des Newsletters verfassen, das bedeutet: stichwortartig die wichtigsten Punkte des Ausgangstextes wiederholen.

3. Wichtiges an den Anfang
Sowohl in der Artikel-Reihenfolge innerhalb eines Newsletters wie auch im Text selbst gilt die Regel: Wichtiges an den Anfang! Eine Sortierung nach der Relevanz der einzelnen Texte macht den Newsletter für den Leser leichter lesbar. Ein besonders interessanter Text für Ihr Unternehmen sollte unbedingt die erste Position im Newsletters einnehmen.

4. Saubere Texte, damit der Newsletter durch den Spamfilter kommt
Heute enthält jede E-Mail-Adresse einen Spamfilter. Er schützt vor nebulösen Medikamenten und Gewinnspielen. Deshalb sollten Sie

  • Begriffe vermeiden, die einen Spam-Verdacht hervorrufen können − dazu gehören Wörter wie «Sofortgewinn», «eilig», «Gewinnchance», «Nebenverdienst» usw.;
  • Wörter nie in Grossbuchstaben schreiben – das bedeutet nämlich so viel wie Schreien und wird als unfreundlich angesehen,
  • ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis verwenden − der Textbereich sollte mindestens doppelt so gross wie der Bildbereich sein;
  • Bilder harmonisch verwenden − sie sorgen dafür, dass ein Text angenehm zu lesen ist;
  • keinen Text direkt aus Word oder Open Office ins Newslettertool kopieren − das kann zu unnötigen «Formatierungsschnippseln» führen, die den ganzen Text unleserlich und fehlerhaft machen. Übernehmen Sie den Text deshalb aus einem einfachen Texteditor, so dass er keine Textformatierungen enthält.

5. Doppelt und dreifach genäht hält besser
Den Newsletter vor dem Versand von mindestens zwei bis drei Personen überprüfen lassen, damit grammatikalische Fehler, unsaubere oder unklare Formulierungen vermieden werden.

Kleiner Zusatztipp: Oft hilft es, einen Text über Nacht ruhen zu lassen. Er geht dann zwar nicht auf wie ein Kuchenteig, aber allfällige Fehler finden sich dann leichter.

Und bedenken Sie eines: Man bekommt nur eine Chance, um einen Leser des Newsletters in einen Kunden zu verwandeln.