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SuisseEMEX’13: Von der goldenen Seite präsentiert

23. August 2013

Sprechen Sie Kaffee? Professor TellUnser 8. Auftritt an der SuisseEMEX’13 war ein voller Erfolg. Neben unserem Innenstand in der Halle 4 hatten wir dieses Jahr auch einen Kaffeestand draussen direkt vor dem Eingang.

So konnten wir die Messebesucher mit einem feinen Kaffee oder einem erfrischenden Eiskaffee begrüssen. Insgesamt haben wir rund 600 Kaffees und 700 Eiskaffees ausgeschenkt und zudem am #CoffMe mit Roman Probst 100 Gipfeli verteilt. Bei diesem Event konnten Interessierte unserem CEO Fragen rund ums Thema «Treffende Übersetzungen und Texte» stellen.

Auch für unseren Innenstand ziehen wir eine sehr positive Bilanz: Mit unseren goldenen Hüten und unserem Professor Tell als Botschafter für Qualität und Swissness erkannten uns die Messebesucher schon von Weitem. Wir führten viele interessante Gespräche und knüpften zahlreiche neue Kontakte. Beim beliebten Armbrustschiessen mit Professor Tell galt es für die Besucher, ihren Zielmarkt zu erobern. Wer punktgenau die Hauptstadt des jeweiligen Landes traf, durfte sich über ein Goldvreneli freuen. An den drei Tagen gab es insgesamt sieben glückliche Gewinnerinnen und Gewinner.

Abgesehen von unseren beiden Messeständen waren wir auch mit einem Referat im Online Forum vertreten. Roman Probst sprach zum Thema «Wie müssen Texte geschrieben sein, damit sie von Google gut gefunden werden und potenzielle Kunden überzeugen?» Natürlich freute es uns sehr, dass sein Referat sehr gut besucht und jeder Platz besetzt war.

Impressionen von drei erfolgreichen Tagen:

EMEX13 Team Messe

SuisseEMEX13 Referat Roman Probst

emex13_publikum

Messestand Team EMEX13

Website-Übersetzungen, die Kunden und Google überzeugen

13. August 2013

Website-Übersetzungen, Sprache der Kunden, Sprache von GoogleErfolgreiche Webauftritte stehen und fallen mit den Texten. Potenzielle Kunden müssen überzeugt werden, und auch bei Google sollte die Website möglichst weit vorne landen. Für Website-Übersetzungen gilt natürlich dasselbe. Doch wie sieht eine professionelle Website-Übersetzung aus, und was bringt sie schliesslich einem Unternehmen?

Corporate Language in den Fremdsprachen stärken
Für die Fachübersetzer ist es eine grosse Herausforderung, die Corporate Language eines Unternehmens in die jeweilige Fremdsprache zu übersetzen. Wichtig ist dabei, dass Fachbegriffe und für die Firma spezifische Begriffe immer gleich übersetzt werden. Dafür, dass die Fachübersetzer die Texte konsistent übersetzen können, sind bei uns Terminologinnen verantwortlich, die alle wichtigen Begriffe der Corporate Language in einer sogenannten Terminologie-Liste festhalten und diese dann den Übersetzern zur Verfügung stellen.

Die Sprachen der Kunden sprechen
Das Wichtigste für eine optimale Übersetzung bleiben trotz modernster Übersetzungssoftware die Fachübersetzer. Diese sind nicht nur Sprachprofis, sondern müssen sich auch bestens im Fachgebiet der jeweiligen Kunden auskennen. Zudem ist es wichtig, dass die Übersetzer die Sprache des Zielpublikums nicht nur kennen, sondern sich in ihr zuhause fühlen. Denn in jeder Sprache bzw. Sprachregion gibt es unterschiedliche Konventionen, die beispielsweise festlegen, wie ein guter Marketingtext aussehen soll. Somit ist es nicht möglich, einen Text 1:1 zu übersetzen. Denn so würden Aspekte wie Stilistik, Höflichkeit oder Sprachwitz verloren gehen, weil sie immer noch der «Ausgangskultur» entsprächen. Und schliesslich würde die Botschaft das Zielpublikum verfehlen.

Was bei einer Website-Übersetzung noch alles zu beachten ist und was hinter SEO-Übersetzungen steckt, können Sie in unserem aktuellen Case Study in der Fachzeitschrift «Marketing & Kommunikation» nachlesen.

Wörter der Woche: Shampoo, Kajak und Co. – «Exotische» Lehnwörter im Deutschen

2. August 2013

Lehnwörter weltweitUnzählige Lehnwörter und Neologismen aus dem Englischen haben den Weg in die deutsche Sprache gefunden. Doch obwohl das Englische in Sachen Lehnwörter vor allem in Zeiten des Internets die Gebersprache Nummer 1 ist, stammen unzählige Wörter aus den verschiedensten Sprachen der Welt.

Diese Woche stellen wir gleich mehrere Wörter vor. Genauer gesagt, nehmen wir Wörter unter die Lupe, die eine sehr lange Reise hinter sich haben, bis sie es in unsere Wörterbücher geschafft haben. Oftmals kamen unsere Wörter der Woche auch auf Umwegen über verschiedene Sprachen in den deutschen Sprachgebrauch.

Hätten Sie beispielsweise gewusst, dass…

Shampoo zwar eine direkte Entlehnung aus dem Englischen to shampoo («Haare waschen») ist, ursprünglich jedoch auf den Imperativ «chāmpnā» (Hindi) «drücken» (im Sinne von «die Kopfhaut massieren») zurückzuführen ist?

Tabu aus dem Französischen und Englischen tabou bzw. taboo entlehnt wurde, der Begriff selbst jedoch aus dem polynesischen Sprachraum stammt? Zunächst war «tapu» die Bezeichnung für geweihte, unberührbare Dinge, die einem weltlichen Zugriff verschlossen waren.

Safari im 20. Jahrhundert unter dem Einfluss des Englischen aus dem Suaheli entlehnt wurde, jedoch ursprünglich auf «safar» (das arabische Wort für Reise) zurückgeht?

Kajak aus der Sprache der Inuit (Eskimo) stammt? In ihrer Sprache bedeutet « qajaq» so viel wie «einsitziges Männerboot».

(Quellen: Kluge F. (2002): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprachen; www.dwds.de)

Die Liste solcher Wörter liesse sich beliebig fortsetzen. Sie zeigt auch, wie sehr unsere Sprache von Begriffen aus anderen Sprachen geprägt wird – meistens ohne, dass dies uns als Sprecher dieser Sprache bewusst ist.

Wer neugierig geworden ist und die Herkunft unterschiedlicher Wörter nachschlagen möchte, kann dies auf der Online-Plattform www.dwds.de tun.

Wort der Woche: Alles OK?

26. Juli 2013

Okay Wort der WocheUnser aktuelles Wort der Woche gilt als die bekannteste Abkürzung der Welt. Kaum ein Wort ist so universell verständlich wie dieses Synonym für «alles in Ordnung».

Erstmals ist «okay» 1954 mit dem Vermerk «Herkunft ungeklärt» im Duden zu finden. Und auch in der neuesten Auflage des Dudens hat sich an der Angabe der Herkunft nichts geändert. Unzählige Theorien versuchen Licht in die Herkunft dieser Abkürzung zu bringen. Und auch bei der Schreibweise sind mehrere Varianten verbreitet: Alles O.K., o.k., OK oder doch okay?

Theorien weltweit
Den Ursprung des Wortes versuchten Linguisten in den unterschiedlichsten Sprachen zu finden. So soll beispielsweise das Wort «okeh» aus der Sprache der Choctaw-Indianer (wird als gesprochenes Ausrufezeichen an Hauptsätze gehängt) die Quelle unseres heutigen «Okay» sein. Auch im Griechischen versuchten die Forscher ihr Glück: Hier wurden sie in «ola kala» (alles gut) fündig. Nicht zuletzt sollen die Römer die Schöpfer des Wortes gewesen sein, denn das lateinische Kürzel für «omnia correcta» (alles korrekt) erscheint auf den ersten Blick plausibel.

«oll korrect»
Doch die am weitesten verbreitete These ist die folgende: Mitte des 19. Jahrhunderts war es in Boston, New York und auch New Orleans Mode, Abkürzungen für alltägliche Ausdrücke absichtlich falsch zu schreiben. Dazu gehörten beispielsweise KY «know yuse» (no use) oder KG «know go» (no go) − und eben auch OK «oll korrect» (all correct).
Die meisten dieser Trendwörter verschwanden im Laufe der Jahre, das «Okay» aber blieb. Der Grund dafür soll im Präsidentschaftswahlkampf von 1840 zu finden sein. Der amtierende amerikanische Präsident, Martin van Buren, dessen Spitzname Old Kinderhook (nach seinem Heimatort) war, kandidierte gerade für seine zweite Amtszeit. Mit der Gründung des OK Clubs durch van Burens Anhänger bekam die Abkürzung eine doppelte Bedeutung. Daraufhin verbreitete sich das OK in ganz Amerika und in weiterer Folge über die Grenzen hinaus.

Ungeachtet seiner Herkunft wird unser «Okay» auch in Zukunft in aller Munde sein. Ob am Ende einer Frage, um einen Nachdruck zu verleihen, oder am Satzanfang, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, oder als neutrale Bezeichnung für etwas, das wir weder besonders gut noch besonders schlecht finden – es ist eben okay!

Brautpaar, Trauzeugen und unsere Konsekutivdolmetscherin

23. Juli 2013

Vor Kurzem bekamen wir von einem zukünftigen Ehepaar eine sehr interessante Dolmetscher-Anfrage. Für seine Trauung benötigte es eine Dolmetscherin, die die Zeremonie vom Deutschen ins Französische und umgekehrt verdolmetschte.

Die Aufgaben der Dolmetscherin
Die Verdolmetschung einer Trauung darf nur von beeidigten oder vom Obergericht akkreditierten Dolmetschern vorgenommen werden. Die Aufgabe unserer Dolmetscherin war es, während der Zeremonie das Gesagte konsekutiv in der anderen Sprache wiederzugeben. Konkret heisst das, dass zuerst der Zivilstandsbeamte spricht und die Dolmetscherin erst dann einsetzt, wenn er das Wort an eine andere Person übergibt. Noch vor Beginn der offiziellen Trauung wurde unsere Dolmetscherin gebeten, sich neben den Zivilstandsbeamten zu setzen, das zukünftige Ehepaar gleich gegenüber und die Trauzeugen rechts und links vom zukünftigen Ehepaar. Nach dem Ja-Wort unterzeichneten das Brautpaar, die Trauzeugen UND die Dolmetscherin das Zivilstandsregister.


Ein anspruchsvoller Beruf

Das Konsekutivdolmetschen verlangt dem Gedächtnis der Dolmetscher Höchstleistungen ab. So sind erfahrene Dolmetscher in der Lage, Beiträge, die mehr als zehn Minuten dauern, mit sehr grosser Genauigkeit wiederzugeben. Weitere Informationen zum Konsekutivdolmetschen finden Sie hier. Näheres zum Simultandolmetschen, der Königsdisziplin der Dolmetscher, erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag.

Wir wünschen dem Brautpaar alles Gute für Ihre gemeinsame Zukunft und bedanken uns für den tollen Auftrag.

Dolmetscher Trauung Deutsch-Französisch