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Wort der Woche «Tapetenwechsel»

12. Dezember 2016

Auswandern mal anders – so einfach kann’s sein, wenn man’s kann!

Als Step 1, 2 und 3 bezeichnen wir unsere internen Prozesse und meinen damit die Übersetzung, die Nachkorrektur und die finale Kontrolle. Mit Steppen hatten wir bisher noch nichts am Hut. Bis Daniel Borak kam: Der elffache Weltmeister im Stepptanz hat unser Übersetzungsbüro beauftragt, seine Dokumente auf Englisch zu übersetzen. Denn er will nächstes Jahr in die USA auswandern. In einem Interview erklärt er der TRANSLATION-PROBST AG, wie es zu dieser Entscheidung kam, was alles dazu nötig war und was ihn in der grossen weiten Welt erwartet.

Interview mit Daniel Borak – TRANSLATION-PROBST AG

Tanzend auswandern: Stepptänzer Daniel Borak will in den USA Fuss fassen.

TRANSLATION-PROBST: Als freischaffender Profitänzer hast du dir bereits in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Italien, Kolumbien, Brasilien, Frankreich, England, Tschechien und in den USA einen Namen gemacht. Wieso zieht es dich nun nach Chicago?
Daniel Borak: Ich habe schon viel von der Welt gesehen und hatte die Möglichkeit, Erfahrungen in den verschiedensten Ländern und Kulturen zu sammeln. In jedem Land habe ich etwas dazugelernt und viele unglaublich talentierte Tänzer und Tänzerinnen kennengelernt. Auch in Chicago war ich schon einige Male – am weltgrössten Stepptanzfestival «Rhythm World». Das Festival wird von der Organisation Chicago Human Rhythm Project durchgeführt, die schon seit 26 Jahren aktiv ist. Der Leiter dieser Organisation ist Lane Alexander, ein genialer Stepptänzer, Lehrer und Choreograph. Lane traf ich erstmals mit 13 Jahren als Schüler im Rahmen eines Workshops in Zürich. Ich war von Beginn an fasziniert von ihm: Er ist genialer Lehrer und feiert zugleich unglaubliche Erfolge mit grossartigen Projekten und Festivals, vereint mit Tanz und Musik Menschen aus der ganzen Welt. 2010 erhielt ich von ihm ein Stipendium für sein Rhythm World Festival, 2014 und 2015 durfte ich dort auftreten und als Gastlehrer unterrichten. Da ich heute beruflich in eine ähnliche Richtung gehe wie er, kam nun von ihm die Anfrage für eine längerfristige Zusammenarbeit: Ab Februar 2017 soll ich bei seinen Projekten mitwirken und gar von seiner Tanzschule aus eigene Projekte kreieren und umsetzen. Dieses Angebot konnte ich bei bestem Willen nicht ablehnen!

Eine Arbeitsstelle hast du also in Aussicht. Was ist noch alles nötig, um in die USA auswandern zu können?
Direkt «auswandern» würde ich es nicht nennen; ich bin gerade dabei, ein O-1-Visum für einen Aufenthalt von drei Jahren zu beantragen. Das ist ein Visum für Personen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten, das auch als Künstler-Visum bezeichnet wird. Doch ein besonderes Talent reicht dafür nicht aus. Neben dem konkreten Jobangebot braucht man noch einen Sponsor, der bereit ist, für den Künstler zu bürgen – bei mir ist das Lane. Zudem muss ich mein besonders hohes Niveau an Fertigkeiten und Ausbildung beweisen. Daher habe ich mich an die TRANSLATION-PROBST AG gewendet. Sie übersetzt alle notwendigen Dokumente, die die Meilensteine meiner Karriere beinhalten, ins Englische. Dazu gehören beispielsweise Zeitungsartikel und Interviews. Zu guter Letzt ist da noch der Papierkram – Formulare über Formulare zum Ausfüllen. Doch dafür habe ich eine Firma in den USA, die mir dabei hilft.

Anfang Februar soll es bereits losgehen. Was erwartet dich in Chicago?
Ehrlich gesagt: Ich weiss das noch gar nicht so genau. Ich halte mir alles offen und möchte alles einfach mal auf mich zukommen lassen. Lane ermöglicht es mir, selbständig Stücke zu choreographieren, Projekte zu kreieren und meine eigenen Ideen miteinzubringen. Als Künstler ist das natürlich eine enorme Chance. Ideen habe ich bereits viele; was ich daraus machen werde, wird sich zeigen.

Auf was freust du dich am meisten?
Das Beste an der ganzen Sache ist der Tapetenwechsel. Als freischaffender Tänzer, Lehrer und Choreograph bin ich seit Jahren ausgelastet – ich springe von Ort zu Ort, von Projekt zu Projekt. Natürlich ist das nicht nur meine Arbeit, sondern auch mein Hobby, meine Leidenschaft und mein Traum, den ich lebe und liebe. Doch es wird eine ganz neue und mit Sicherheit spannende Erfahrung, mich nur auf die Kunst selbst zu konzentrieren. Die Organisation, das ganze Drumherum, das Hin und Her wird mir abgenommen. Ich fixiere mich einzig und allein auf mein Projekt und die Kunst des Tanzens. Darauf freue ich mich.

Was wirst du vermissen?
Meine Familie, unsere Tanzschule und all meine Freunde. Doch das O-1-Visum erlaubt es mir, während des dreijährigen Aufenthalts immer mal wieder aus- und einzureisen, was ich mit Sicherheit auch nutzen werde. Wie bereits gesagt: Ich halte mir alles offen.

Info-Box

Daniel Borak ist mit seinen 27 Jahren bereits eine grosse Nummer in seiner Branche. Er ist leidenschaftlicher Stepptänzer und wurde während seiner Ausbildung in der Zürcher Tanz-Theater-Schule (ZTTS) ebenso in Ballett, Hip-Hop, Modern, Jazz, Flamenco, Choreographie, Feldenkrais, Pilates, Tanzgeschichte und Theater unterrichtet. Neben der Teilnahme an Meisterschaften und dem Unterrichten an Festivals leitet er gemeinsam mit seiner Mutter Liba die Tanzschule DanceStudio Borak in Winterthur und geht dabei seiner Tätigkeit als Tanzlehrer mit viel Hingabe nach.
Sein Mitwirken an etlichen Projekten − wie beispielsweise WINGS by RIGOLO, 9 Point Inc., DaNaTi, Funny Feet, DAS ZELT Varieté, dem Musical Flashdance und vielen anderen − brachte ihn zum Erfolg. Vergangenen Oktober organisierte er sein eigenes Festival, «Tap Dan’s Festival»: 7 Tage, 7 verschiedene Shows – sechs davon ausverkauft – als eine Art Best Of seiner bisherigen Arbeit und gleichzeitig auch ein Abschiedsfest. Nun wagt er den Schritt in die Metropole des Stepptanzes: Chicago.

Wenn auch Sie einen Tapetenwechsel benötigen und einfach mal auswandern möchten, wenden Sie sich an uns: 0840 123 456 / info@translation-probst.com. Wir erstellen Ihnen im Nu eine Offerte für die Übersetzung Ihrer Dokumente und mit einem besonderen Talent steht Ihrem Auswanderungstraum nichts mehr im Wege.

Ihr Team von der TRANSLATION-PROBST AG

Wort der Woche «Dolmetschen»

3. Oktober 2016

Interview mit einer Dolmetscherin

Gute Sprachkenntnisse reichen für das Dolmetschen aus – dieser Irrtum ist weit verbreitet.

Dolmetschen ist erheblich aufwendiger, als viele denken. Anna Buesser, eine professionelle Dolmetscherin der TRANSLATION-PROBST AG, erklärt, warum Dolmetschen mehr als nur die mündliche Übertragung von Informationen in eine andere Sprache ist und welcher Aufwand sich hinter jedem Dolmetsch-Einsatz verbirgt.

TRANSLATION-PROBST AG: Welche Sprachen dolmetschst du? In welchen Fachgebieten?

Anna Buesser: Ich bin trilingual; zu meinen Muttersprachen zählen Englisch, Französisch und Deutsch. Zudem spreche ich Italienisch als Fremdsprache. Ich dolmetsche also aus diesen vier Sprachen in meine drei Muttersprachen. Meine Fachgebiete sind breit gefächert. Darunter fallen zum Beispiel Wirtschaft, Recht, Politik und Medizin.

Was fasziniert dich an diesem Job?

Mich faszinieren vor allem die Vielfalt der Themen und die neuen Herausforderungen bei jedem Auftrag. Dabei sieht jeder Tag anders aus – der Job wird nie zur Routine. Besonders viel Spass macht mir das selbstständige und unabhängige Arbeiten. «Being good at what I do» macht meinen Beruf schliesslich tagtäglich zu meinem Hobby.

Freelance-Dolmetscherin für die TRANSLATION-PROBST AG

Anna Buesser, Dolmetscherin CAS

Wie sieht ein typischer Dolmetsch-Auftrag bei der TRANSLATION-PROBST AG für dich aus?

Nachdem ich die Anfrage erhalten habe, überprüfe ich alle Angaben und meine Verfügbarkeit und unterbreite eine Offerte. Bei einer Zusage fordere ich alle notwendigen Unterlagen an und beginne wenn möglich sofort mit der Vorbereitung. Am Tag des Anlasses muss ich frühzeitig am vereinbarten Ort eintreffen, um mich dem Kunden vorzustellen, allfällige Last-Minute-Änderungen zu besprechen, alles vorzubereiten und zu überprüfen (z. B. Soundcheck).

Sobald der erste Redner anfängt, wird gedolmetscht. In den Pausen ziehe ich mich zurück. Wenn der nächste Redner beginnt, wird wieder gedolmetscht. Dieser Prozess wiederholt sich bis zum Schluss. Bei mehrtägigen Konferenzen bereite ich am Abend im Hotel das Material für den nächsten Tag vor. Und das Ganze wiederholt sich wie oben beschrieben. Am Ende des Dolmetsch-Auftrags hole ich ein erstes Feedback vom Kunden ab und leite dieses an die TRANSLATION-PROBST AG weiter.

Wie viel Aufwand steckt hinter den Vorbereitungen für einen Dolmetsch-Auftrag?

Um mich vorzubereiten, lese ich alle Unterlagen, recherchiere viel und präge mir die spezifische Terminologie ein. Bei Fragen und Unklarheiten wende ich mich an die TRANSLATION-PROBST AG. Je nach Schwierigkeit und Dauer des Auftrags muss ich mit mehreren Tagen Vorbereitungszeit vor dem Anlass rechnen. Hinter wenigen Stunden Dolmetschen steckt also ein mehrtägiger Aufwand.

Warum ist es wichtig, den Dolmetscher-Service für einen Event von einer Agentur mit professionellem Know-how organisieren zu lassen?

Eine Agentur stellt die Anlaufstelle für die Koordination aller involvierten Parteien dar. Sie macht alle im Voraus erforderlichen Abklärungen, organisiert passende Dolmetscher sowie das Vorbereitungsmaterial und vermittelt zwischen dem Kunden und dem Dolmetscher. Sie übernimmt auch das Haftrisiko, organisiert die Technik und allfällige Übernachtungen. Nach dem Auftrag holt sie Feedbacks zur Evaluation ein.

Dadurch werden sowohl dem Kunden als auch dem Dolmetscher wichtige Aufgaben abgenommen. Know-how in diesem Bereich ist unabdingbar, damit die Zusammenarbeit zwischen allen involvierten Parteien reibungslos erfolgt. Die Agentur muss die Rolle des Dolmetschers und die des Tontechnikers verstehen, muss kundenorientiert sein und, was am wichtigsten ist: Die Agentur muss rund um die Uhr verfügbar sein, falls Probleme auftreten.

Wie empfindest du die Zusammenarbeit mit der TRANSLATION-PROBST AG?

Seit 2010 arbeite ich für die TRANSLATION-PROBST AG. Die Zusammenarbeit empfinde ich als sehr professionell und angenehm. Die Mitarbeitenden des Dolmetscherwesens sind selbst Dolmetscher und verstehen unsere Rolle nur zu gut. Sie arbeiten vorausschauend und sind sehr bemüht, alles bestens zu organisieren.

Welche Problematik bringt der Beruf des Dolmetschers mit sich?

Viele Kunden verstehen leider nicht, was das Dolmetschen alles mit sich bringt. Viele denken, wir seien «Universalgenies» und wir bräuchten nur auf einen Knopf zu drücken und alles komme von selbst. Leider ist das ein Zerrbild, weshalb unsere Arbeit nicht geschätzt wird, sondern für selbstverständlich gehalten wird. Es braucht viel Taktgefühl und Diplomatie, um das falsche Bild geradezurücken und dem Kunden unseren Beruf zu erklären.

Andere Kunden hingegen schätzen unsere Arbeit und loben uns für unser Können. Diese Seite unseres Berufs gleicht die negativen Aspekte aus.

Hier finden Sie eine Checkliste für Ihren mehrsprachigen Anlass.

Unsere Dolmetsch-Arten – Ihre Vorteile

Simultandolmetschen

  • zeitgleiche Verdolmetschung des vom Redner gesprochenen Textes
  • keine Zeitverzögerung, authentische Dynamik Ihres Events
  • komfortables Zuhören über Headsets
  • Einsatzgebiete: mehrsprachige Veranstaltungen, Konferenzen, Tagungen, Verhandlungen, Shows, Galas, usw.

Konsekutivdolmetschen

  • zeitversetzte Verdolmetschung von Redeabschnitten, meist anhand von Notizen
  • Verdolmetschung von möglichen Fragen der Zuhörer in die Sprache des Redners
  • Einsatzgebiete: Tisch- und Begrüssungsreden, feierliche Anlässe, bilaterale Verhandlungen, Vorträge, usw.

Verhandlungsdolmetschen

  • zeitversetzte Verdolmetschung, meistens in einem informellen Kontext
  • gut geeignet für Einsätze mit wenigen Teilnehmern
  • Übertragung der Sprachen in beide Richtungen
  • Einsatzgebiete: Begleitung während Kundenbesuchen, Messen, usw.

Gerichtsdolmetschen

  • Zeitversetzte und fachspezifische Verdolmetschung
  • Beeidigte, öffentlich bestellte Dolmetscher
  • Unterstützung bei der Erfüllung rechtlicher Anforderungen
  • Einsatzgebiete: bei Gerichten, Notaren, Behörden, Anhörungen bei der Polizei, usw.

Videodolmetschen

  • Zeitversetztes Online-Verdolmetschung
  • mehrsprachige Besprechungen über Smartphones, Tablets und Computer
  • 2 Teilnehmer oder kleine Gruppen
  • Einsatzgebiete: informelle Meetings oder kurze Besprechungen von örtlich getrennten Parteien, im Tagesgeschäft von international tätigen Unternehmen