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Archiv für die Kategorie ‘Corporate Language’

Wort der Woche «Einheitlichkeit»

1. Juni 2014

Jeden Tag wird die Website der TRANSLATION-PROBST AG von Besuchern durchstöbert. Manchmal kommt es allerdings vor, dass ein Begriff nicht sofort gefunden wird. Dann wird in der Such-Box gesucht. Einer der am häufigsten gesuchten Begriffe ist «einheitlich» bzw. «Einheitlichkeit». Gemeint ist dabei die «Einheitlichkeit» der Sprache bzw. des Textes – ein wichtiger Teil der Corporate Language. Deshalb machen wir es hier zu unserem Wort der Woche.

shutterstock_173282471Die Einheitlichkeit des Textes hat eine sehr lange Geschichte, vor allem in der Literatur. Für das Theater wurden im 16. Jahrhundert im Rückgriff auf Aristoteles die Einheit von Zeit, Raum und Handlung proklamiert. Ein Theaterstück sollte lediglich die Zeit der Aufführung bzw. eines Tages umfassen, am gleichen Ort spielen und alle Aktionen sollten dem Fortgang einer Handlung dienen. Diese Regel hatte bis weit in die Neuzeit hinein Gültigkeit. Der Roman, vor allem in seiner Blütezeit im 19. Jahrhundert, setzte sich zum Ziel, ein Weltmodell zu schildern, «das die Komplexität und Fülle der Lebenserfahrungen und Diskurse einer Zeit abbilden und/oder in sich aufnehmen kann» (Basislexikon zur literaturwissenschaftlichen Terminologie). Diese Idee war eng mit der Einheitlichkeit der Romangestaltung verbunden. In der Moderne, d.h. vor allem in der Zeit um 1900, begann der Zweifel an der Möglichkeit, die Lebenserfahrungen und Diskurse einer Zeit in ihrer Ganzheit zu erfassen und darzustellen. Wahrnehmung wurde zunehmend als fragmentarisch, perspektivisch betrachtet. So entstanden Romane, die aus einer engen Sichtweise, etwa eines erfolglosen Annoncenakquisiteurs oder eines Kindes, das nicht erwachsen werden will, erzählt wurden. Andere Romane wurden aus unterschiedlichen Perspektiven und so auch auf verschiedenen Stilebenen erzählt. Einheitlichkeit ist seither kein Kriterium für die Qualität eines Romans mehr.

Damit haben wir uns aber sehr weit von den Bedürfnissen derer entfernt, die auf der Website der TRANSLATION-PROBST AG nach dem Begriff «Einheitlichkeit» suchen. Ihnen geht es vielleicht in der Freizeit um Literatur, doch bei ihrer Arbeit haben sie mit Fachtexten aus den Bereichen Marketing, Technik oder Jurisprudenz zu tun. Wie steht es denn hier mit der Einheitlichkeit der Texte?

Viele haben in der Schule gelernt, zu einem guten Stil gehöre, Wörter möglichst nicht zu wiederholen. Auch Stilisten sprechen sich dagegen aus, sie nennen es dann Redundanz. So findet man eben Texte, denen man ansieht, dass in ihnen krampfhaft immer wieder andere Begriffe für die gleiche Sache gesucht wurden. Das tönt aber nicht nur gezwungen, sondern hat bei Fachtexten auch verheerende Auswirkungen. Denn in Fachtexten haben Wörter nicht bloss eine annähernd umschriebene Bedeutung, sondern die zentralen Begriffe sind eindeutig definierte Fachausdrücke. Sie durch Synonyme – die Bedeutung von Synonymen ist nie vollständig deckungsgleich – zu ersetzen, macht einen Fachtext äusserst unpräzis.

Dass in einem Fachtext identische Fachbegriffe verwendet werden müssen, leuchtet denen, die in ihrer täglichen Arbeit mit solchen Texten zu tun haben, relativ schnell ein. Doch «Einheitlichkeit» bezieht sich auf verschiedene Ebenen eines Textes. Damit die Corporate Language einem Unternehmen Identität verleihen kann, ist auch Einheitlichkeit auf der orthografischen und grammatikalischen Ebene nötig. Das scheint auf den ersten Blick problemlos, denn um diese Einheitlichkeit zu erreichen, müssen doch nur die geltenden Regeln angewendet werden. Das stimmt zwar im grossen Ganzen, doch seit einigen Jahren ist auf die Regeln nicht mehr unbedingt Verlass. Bei der Rechtschreibreform ist es zu einem eigentlichen orthografischen Paradigmenwechsel gekommen. Der Duden – nach wie vor das verbindliche Regelwerk – gibt für sehr viele Wörter und Situationen nicht mehr die richtige Form vor, sondern lässt Wahlmöglichkeiten offen. Verwendet ein Unternehmen in seinen Texten nun einmal die eine, ein andermal die andere Form, so schafft diese Uneinheitlichkeit den Eindruck von Fehlerhaftigkeit, was für deren Image kein Vorteil sein kann. Dazu kommt etwas anderes: Hauptsächlich die Globalisierung hat zu einer eigentlichen Überschwemmung des deutschen Sprachraums mit englischen Sprachelementen gebracht. Somit stehen die Verantwortlichen für die Corporate Language eines Unternehmens vor der der Frage, ob sie nun «Geschäftsführer» oder «Manager» oder gar «Chief Operating Officer» schreiben sollen. Und wie schreibt sich «Chief Operating Officer» in einem deutschsprachige Text? Klein wie auf Englisch oder gross, weil es ja nun «auf Deutsch» geschrieben wird, und braucht es Bindestriche, wie man sie auf Deutsch eigentlich machen würde?

Eine andere Ebene der sprachlichen Einheitlichkeit ist der Stil. Hier geht es nicht allein um die Einheitlichkeit innerhalb eines Textes, sondern auch um die Einheitlichkeit einer Textsorte: Tönt eine einfache interne Mitteilung, sagen wir über neue Telefonnummern, wie eine Laudatio bei der Verleihung des Literaturnobelpreises, so reagieren die Adressaten zumindest mit Befremden. Für die stilistische Einheitlichkeit innerhalb eines Textes sind viele Elemente verantwortlich: Wortwahl, Satzgestaltung, Angemessenheit, Originalität usw.

Also ein komplexes Thema. Und auch ein wichtiges: Bei den Korrekturarbeiten der TRANSLATION-PROBST AG nehmen Massnahmen zur Vereinheitlichung eines Texten einen recht grossen Anteil ein. Er ist jedenfalls grösser als die Korrektur falsch geschriebener Wörter.

Treffende Headlines texten und übersetzen

25. Mai 2014

Ob im Journalismus, in der Werbung oder im Suchmaschinenmarketing − treffende Headlines zu schreiben, ist nicht einfach. Die folgenden Tipps und Beispiele helfen Ihnen dabei, Ihre Anspruchs- und Zielgruppen zu erreichen, ebenso Google und Co.

Treffende Headlines erhöhen die User- und Suchmaschinen-Relevanz

Es-gilt-mit-dem-Text-jede-Zielgruppe-spezifisch-anzusprechenSpricht Ihre Headline relevante Inhalte an, die sowohl Ihre Zielgruppe als auch die Suchmaschinen interessieren? Denken Sie bei der Beantwortung dieser Frage an die folgende Situation: Wenn Sie selbst im Netz nach etwas suchen, dann sind Sie froh, wenn Sie die Inhalte rasch, übersichtlich und klar antreffen – ohne Umwege und ohne falsche Versprechen. Die Headline muss also den relevanten Inhalt in Form von Reizbegriffen oder Keywords bereits enthalten. Im Weiteren sind relevante Begriffe im Website-Titel, Lead- und Fliesstext integriert. Damit schaffen Sie echte User- wie Suchmaschinen-Relevanz, weil Ihr Seiteninhalt das Thema eingehend erfasst.

Consumer Insight und Sprachkultur kennen = Relevanz schaffen

Ein Seiteninhalt wird dann relevant, wenn er einen Consumer Insight (= ein Bedürfnis, eine Sehnsucht, ein Motiv eines Kunden) anspricht, aber auch dessen Sprache spricht. Überlegen Sie sich, welche Probleme des Kunden Sie mit Ihren Produkten bzw. Dienstleistungen lösen, und sprechen Sie diese Lösungen in Ihren Headlines und Texten an. Adaptieren Sie bei Übersetzungen die Zielsprache an das kulturelle Umfeld Ihres Kunden: In welchem Land arbeitet er? In welchen Verhältnissen lebt er? Welche kulturellen Werte vertritt er?

Denken Sie dabei nur an eine Person – einen Kunden, den Sie gerne für sich gewinnen möchten: Was macht ihm das Leben angenehmer? Wie kann er einfacher arbeiten? Womit können Sie ihm den Alltag erleichtern? Braucht er eine Sicherheit? Sucht er nach Anerkennung und Bestätigung? Wie fühlt er sich angesprochen, durch welche Reiz-, Slang- oder Fachbegriffe?

Hier ein Beispiel für die gezielte Ansprache eines Consumer Insights:

Erfolgreich abnehmen mit dem 7-Minuten-Training

In dieser Headline sind gleich drei Consumer Insights angesprochen – nämlich (1) die Absicht, abnehmen zu wollen, (2) die Bequemlichkeit, dafür nicht viel investieren zu wollen, und (3) die Sicherheit, mit Erfolg abnehmen zu können.

Eine Headline spricht starke Emotionen an

Haben Sie die Lösung für das Problem Ihres Kunden gefunden, gilt es, diese mit starken Emotionen aufzuladen. Lassen Sie mit Ihrer Headline bzw. Ihrer Botschaft Bildwelten im Kopf entstehen, indem Sie Geschichten erzählen – zum Beispiel, wie Sie auf eine brillante Geschäftsidee gekommen sind oder welcher Promi Ihnen den Tipp des Lebens gab. Sprechen Sie bewusst Ängste und Bedrohungen an oder verraten Sie ein paar Geheimrezepte von Berühmtheiten und Branchenplayern. Oder geben Sie Tipps, wie Ihre Kunden Fehler verhindern können.

Hier ein paar Beispiele, wie Headlines Emotionen ansprechen:

  • Schützen Sie Ihre Geldanlagen
  • So gelingt Ihnen die nächste Lohnverhandlung
  • 5 Erfolgsfaktoren, die auch Richard Branson beherzigt
  • 7 Textfehler, die Sie vermeiden sollten

Fazit: kurz, relevant und authentisch

Neben dem relevanten Inhalt gilt es, Headlines wie Fliesstexte kurz und prägnant zu formulieren. Wiederholen Sie relevante Keywords, sowohl im Fliesstext als auch in Zwischentiteln. Das verbessert Ihr Suchmaschinen-Ranking und die Anziehungskraft für Ihre Kunden. Bleiben Sie bei all dem authentisch und versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können. Denn das würde Ihrer Reputation schaden.

Interview zu Texten und Headlines

Oliver Brunschwiler, Head of Brand Communication bei FREITAG

Oliver Brunschwiler, Head of Brand Communication bei FREITAG

Die TRANSLATION-PROBST AG übersetzt und korrigiert seit fünf Jahren Texte für FREITAG. Dass sich FREITAG damals für die TRANSLATION-PROBST AG entschieden hat, liegt in deren Qualitätsführerschaft. Roman Probst hat Oliver Brunschwiler, Head of Brand Communication bei FREITAG, gefragt, worauf es ihm beim Texten und Übersetzen von Headlines ankommt.

Wie hoch ist der Stellenwert von treffenden Texten/Headlines bei FREITAG?

Absolut zentral. Von der Bestellbestätigung bis zum Produkt-Inlay ziehen wir unsere F-Sprache durch. Sie ist Teil unserer FREITAG-DNA und beeinflusst die Wahrnehmung der Marke auf allen Kanälen nachhaltig.

Was ist für FREITAG wichtig, wenn es um Texte geht?

Zum einen der Spielwitz. Wir nehmen uns nicht zu ernst, dafür nehmen wir unsere Leser umso ernster. Zum andern achten wir darauf, unsere verschiedenen Kundentypen mit unseren Texten spezifisch anzusprechen. Studenten sprechen wir anders an als DINKs, das Wording ist immer auf die Zielgruppe ausgerichtet, und dies in allen Sprachen. Hier hat uns TRANSLATION-PROBST weitergebracht.

Wann haben Sie für Texte die besten Ideen?

Beim Schreiben. Aber die besten Ideen habe ich unter der Dusche.

Welche Herausforderung sehen Sie beim Übersetzen von Headlines?

Kulturunterschiede. Eine pointierte Headline ist dann gelungen, wenn man damit bei seinem Zielpublikum im wahrsten Sinne des Wortes den Nagel auf den Kopf trifft.

Wann ist für Sie eine Headline Weltklasse?

Wenn sie hängen bleibt.

Googeln

23. April 2014

Richtig googeln – gezielt finden

Wort der Woche: Googeln

Wort der Woche: Googeln


Der Duden macht’s seit 2004: Er «googelt» und führt den Begriff bereits zehn Jahre im Rechtschreibduden. Gemeint ist damit die Suche im Internet mithilfe der Suchmaschine Google. Weil sich unsere Recherche-Gewohnheiten in den letzten zehn Jahren massiv verändert haben, widmen wir unser Wort der Woche dem «Googeln» und zeigen Ihnen dabei, wie Sie Ihre Google-Suche mit wenigen Kniffs verbessern können, um noch gezielter zu Ihren gewünschten Suchresultaten zu gelangen.

Google Suche filtern

In der Google-Suche gibt es bereits Filter, die Sie je nach Suchbedürfnis setzen können: Websuche oder doch lieber Bilder? Maps oder Apps? Sie können unter den Suchoptionen Ihre Suche ziemlich stark eingrenzen: ob landes-, orts- oder zeitspezifisch. Mit wenigen Klicks erzielen Sie bessere Suchresultate als mit einer reinen Stichwortsuche.

Mit Operatoren verfeinern

Der Grossteil der Internetgemeinde kennt die Operatoren nicht, die Google zur Verfügung stellt. Im Folgenden ein paar Beispiele, mit denen Sie Ihre Suche präziser und zielführender gestalten können:

filetype: Wenn Sie beispielsweise den Suchbegriff «Checkliste Übersetzungsagenturen» in einem bestimmten Dokumentenformat wünschen, hilft Ihnen der Operator «filetype»: Tippen Sie dazu einfach «checkliste übersetzungsagenturen filetype:pdf» ein. Möchten Sie auch Worddokumente erhalten, dann fügen Sie dies wie folgt ein: «checkliste übersetzungsagenturen filetype:pdf OR filetype:doc».

allintitle: Mit diesem Operator finden Sie Ihr gesuchtes Keyword direkt im Seitentitel, in der Überschrift von Google News oder im Dateinamen bei der Bildersuche. Geben Sie dazu Ihr Stichwort mit dem Operator an: «allintitle:translation».

define: Suchen Sie im Netz nach den Definitionen bestimmter Begriffe, nutzen Sie diesen Operator. Zum Beispiel: «define:terminologie-liste». Sie erhalten dann verschiedene Definitionen des Begriffs «Terminologie-Liste» und Informationen darüber, wozu eine Terminologie-Liste nützlich ist.

Weitere Operatoren finden Sie bei Google.

Google-Suche in Fremdsprachen

Die Google-Suche in Fremdsprachen funktioniert grundsätzlich nach dem gleichen Schema. Dennoch helfen ein paar Suchregeln, Ihre Google-Suche zu optimieren:

  • Fügen Sie Akzente ein, z. B. im Französischen oder Spanischen.
  • Suchen Sie nach Synonymen, indem Sie mit dem folgenden Zeichen operieren «~».

    Roman Probst im Interview mit Beat Z’graggen

Was sagt Suchmaschinen-Experte Beat Z’graggen zum «Googeln»

Für das Wort der Woche hat die TRANSLATION-PROBST AG den Suchmaschinen-Experten Beat Z’graggen rund ums «Googeln» befragt und Meinungen und Tipps eingeholt:

Beat, du arbeitest schon seit den 90er-Jahren mit Suchmaschinen. Welche Befehle sind aus deiner Sicht hilfreich?

Beat Z’graggen: Die Bedeutung der Sonderbefehle hat in den letzten Jahren stetig abgenommen. Früher haben wir häufig mit dem Google-Befehl «link:ihredomain.com» gearbeitet, mit dem man prüfen kann, von welchen URLs Links auf eine Website verweisen. Bis 2004 konnte ich mit diesem Befehl die wichtigsten Linkquellen auf eine Website ermitteln. Heute ist der Befehl wertlos, weil Google nur noch eine zufällige Auswahl verweisender Websites anzeigt. Dafür wird Google selber immer intelligenter und kann z. B. Fragen wie «Wann wurde die Schweiz gegründet?» oder «Wie alt ist Roger Federer?» direkt beantworten.

Welche dieser Sonderbefehle sind denn noch relevant?

Wichtig ist weiterhin der Befehl «site:ihredomain.com», mit dem ich prüfen kann, wo auf welcher Website bestimmte Inhalte vorkommen. So kann ich z. B. mit dem Befehl «site:admin.ch 1291» die offizielle Website der Schweizer Bundesbehörden nach der Jahreszahl «1291» durchsuchen. Der Befehl zeigt auch, wie viele Seiten einer Website Google kennt. Der Befehl «site:admin.ch» zeigt z. B., dass Google 65 Millionen Seiten der Bundesverwaltung kennt. Entspricht diese Zahl nicht der Anzahl der physisch vorhandenen Seiten, besteht der Grund dafür in der Regel darin, dass der Google-Roboter Probleme mit der Website hat.

Welche Suchbegriffe setzt du fürs Suchmaschinenmarketing ein?

Sinnvoll ist auch der Befehl «allinanchor:ihredomain.com». Damit kann ich herausfinden, ob eine Website vor allem aufgrund externer Links oder wegen der relevanten Inhalte in den Top-Positionen bei Google erscheint. Das kann mir die Frage beantworten, ob ein Mitbewerber vor allem dank des Linkbuilding oder aufgrund seiner Inhalte vorne erscheint.

Welche Rolle spielt für dich als Google-Experte die Qualität von Übersetzungen und Texten?

Früher war ich der Ansicht, jeder Übersetzer sei gleich, und es drehe sich dabei vor allem um den Preis. Spätestens, als wir vor einigen Jahren einen Auftrag verloren, weil ein grosser Kunde aus dem Welschland herausfand, dass die von uns gewählte Übersetzungsagentur schlechte Arbeit geleistet hatte, wurde ich eines Besseren belehrt. Bei der TRANSLATION-PROBST AG ist uns das noch nie passiert. Hier stimmt die Qualität einfach. Die breite Auswahl an Fachübersetzern und Textern, die sich in der Branche unserer Kunden auskennen und z. B. Fachwissen und Wissen über verkaufsorientierte Texte vereinen, ist einmalig. Die Kundenfeedbacks bestätigen mir dies regelmässig. Gerade kürzlich war wieder eine Kundin von einem weltweit tätigen Konzern absolut begeistert von der Qualität, welche die TRANSLATION-PROBST AG geliefert hatte. Als sie dann noch sagte, sie habe von den Textern noch nie so gute Inhalte erhalten, wusste ich wieder einmal, dass wir den richtigen Textpartner haben. 

Website in 14 Sprachen übersetzt − wie der Kanton Zug kommuniziert

27. Januar 2014

Ein Kanton, vierzehn Sprachen: Der Kanton Zug ist die erste Behörde, die mit ihren Einwohnern und Touristen in weit mehr als den Landessprachen kommuniziert – auch auf Chinesisch, Arabisch Kroatisch u.v.a. Damit trägt die Kantonswebsite entscheidend zur Integration bei. Mit dieser Aktion ist der Kanton Zug in der Schweiz Pionier.

Dr. Marc Höchli, Kommunikationsbeauftragter des RegierungsratesZuzüger, Touristen wie auch Unternehmen: Alle stossen im Kanton Zug auf eine offene Kommunikation. Der Kommunikationsbeauftragte des Regierungsrates, Dr. Marc Höchli, erhielt durchwegs positive Rückmeldungen, als die Zuger Website in vierzehn Sprachen aufgeschaltet wurde. Der personelle und finanzielle Aufwand hielt sich dabei in Grenzen.

Wenn Sie mehr über das Schweizer Pionierprojekt wissen möchten, lesen Sie dazu den vollständigen Artikel inklusive Interview mit Dr. Marc Höchli. Erfahren Sie auch, wie teuer eine vierzehnsprachige Website ist und was es dabei kulturell zu berücksichtigen gibt.

Das Altstadt, das Wahrzeichen von Zug

Steigern Sie mit «Corporate Content» Ihre Verkäufe

18. November 2013

corporate_contentFällt es Ihnen immer schwerer, sich gegenüber Ihren Mitbewerbern prägnant abzugrenzen? Bereitet Ihnen ausserdem die zunehmende Digitalisierung Sorgen? Dann kann ich Sie trösten: Sie sind nicht alleine. Vielen Unternehmen geht es so. In dieser Situation ist es für Sie elementar, dass Sie auf allen Kanälen einheitlich und unverkennbar kommunizieren. Sie können sich nur von der Masse abheben, wenn Sie eine eigene Sprache für die Verständigung zwischen Ihnen und Ihren Kunden entwickeln – anhand eines «Corporate Contents».

Bestimmt kennen Sie den Begriff «Corporate Identity und Design», die praktisch jedes Unternehmen schon in irgendeiner Form für sich entdeckt und umgesetzt hat. Doch braucht ein Unternehmen mehr als ein gutes Erscheinungsbild: Was ein Unternehmen ebenso verkörpert − man könnte auch sagen: seine Seele widerspiegelt −, ist die eigene Sprache. Gefragt ist ein unverwechselbarer «Corporate Content». Einen solchen gestalten Sie mit einem Corporate Wording bzw. einer firmeneigenen Terminologie.

Eine kundenfreundliche und kundenorientierte Sprache führt langfristig zu einem anhaltenden Erfolg. Denn sie steigert den Verkauf Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung und bringt zudem noch weitere Vorteile:

  • Höhere Wiedererkennung: Kennt ein Kunde Ihr Unternehmen, erleichtert dies seinen Entscheidungsprozess, da eine hohe Wiedererkennung auch eine hohe Glaubwürdigkeit ausstrahlt, was wiederum mehr Umsatz bringt.
  • Stärkere Abgrenzung: Einzigartigkeit finden Menschen attraktiv und fühlen sich magisch zu ihr hingezogen. Verbinden Sie Ihre USP mit einer unverwechselbaren Sprache und fesseln Sie Ihre Kunden. Damit bleiben Sie dauerhaft in Erinnerung.
  • Bessere Suchmaschinen-Performance: Texte, die verständlich, einheitlich und unmissverständlich sind, führen den potenziellen Kunden direkt von den Suchmaschinen auf Ihre Website oder auf Ihre Angebote. Die richtigen und einheitlichen Formulierungen werden dabei auch von den Suchmaschinen als relevant eingestuft, was Ihnen eine bessere Suchmaschinen-Performance bringt. Ausserdem hilft Ihnen ein konsistenter Inhalt auch in der Formulierung anderer Texte – ob für Broschüren, Websites, Social Media Einträge, Anzeigen, Plakate oder Produktbeschriebe.

Eine einheitliche Terminologie steuert massgeblich zu Ihrem Unternehmenserfolg bei, Sie erreichen damit sowohl on- als auch offline ein starkes Image.

Damit Ihnen Texte gelingen, gibt es ein paar Grundregeln, die Sie beachten sollten:

  1. Titel: Formulieren Sie kurz, knackig und reizvoll (Schlagzeilen-Stil).
  2. Lead: Beantworten Sie die wichtigsten Fragen des Lesers: Wer macht was, wann, wo, warum, in welcher Form und für wen?
  3. Darstellung: Strukturieren und portionieren Sie Ihre Texte mit Abschnitten, Zwischentiteln und Info-Boxen.
  4. Stil: Seien Sie sich selbst und vermeiden Sie übermässige Adjektive oder gängige Floskeln.
  5. Zielgruppe: Sprechen Sie die Probleme Ihrer potenziellen Kunden an: Wo drückt der Schuh? Wie können Sie eine Lösung für Ihre Kunden formulieren? Nur das bringt einen Mehrwert und macht Ihren Text lesenswert.
  6. Satzbau: Schreiben Sie kurze Sätze; verzichten Sie auf endlose Verschachtelungen.
  7. Textform: Wechseln Sie ab zwischen Interviews, Reportagen, Kommentaren oder Mitteilungen. Tipp: Schauen Sie, wie es die Nachrichtenredaktionen machen.
  8. Schlüsselwörter: Markieren Sie wichtige Schlüsselbegriffe im Text. Damit zeigen Sie den Leserinnen und Lesern schnell, worum es im Text geht.

Wenn Sie künftig Ihren Kunden gegenüber noch glaubwürdiger auftreten möchten, jedoch selbst zu wenig Zeit für die richtigen Formulierungen oder die Terminologie haben, unterstützen wir Sie gerne mit passgenauen Marketingtexten. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf – wir beraten Sie gerne: 0840 123 456.