Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Dolmetschen’

Mein Praktikum bei der Translation-Probst AG

24. Mai 2017

Eine weitere Offenbarung für meine Berufswahl

Erste «Sorgen» führen zu einer neuen Erkenntnis und somit auch zu mehr Sicherheit bei der Berufswahl: vom Dolmetscher bis zum Übersetzer, erfüllt mit neuen Informationen. Doch ist der Alltag am Computer das, was ich mir unter meinem Traumberuf vorstelle?

Man ist stundenlang am Tippen.

Ein Berufsleben am Bildschirm? Für viele undenkbar.

Wie kam ich auf diese Agentur? Ich war auf der Suche nach einem Praktikum, das mit Sprachen zu tun hat. So bekam ich von meiner Lehrerin den Vorschlag, mich bei der Translation-Probst AG zu bewerben. Ich tat dies und habe – dank Vitamin B – ein paar Tage bei ihnen erhalten. Am Tag vor meinem Praktikum war ich ganz beschäftigt mit den Gedanken: «Was muss ich da wohl machen? Werde ich das von mir Verlangte gut erledigen können? Und – was zieht man denn in einem Büro an?» Auf dem Weg im Zug von Baar nach Winterthur konnte ich mich dann doch beruhigen; Die zahlreichen Fragen in meinem Kopf hatte ich für mich geklärt und konnte mich nun stressfrei auf das Praktikum freuen.


Erfreuliches Gespräch mit einer Dolmetscherin
Bei der TPAG habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Ich war begeistert, wie gut das Team zusammenarbeitet. Alle waren hilfsbereit und kontaktfreudig mir gegenüber. Ich bekam einen guten Einblick in ihren Alltag. Schon an meinem ersten Tag durfte ich Grundlegendes über die Firma erfahren und einige Aufgaben erledigen und mich mit der Dolmetscherabteilung unterhalten. Da mein Interesse an dieser Abteilung gross war, hat es mich gefreut, mit einer professionellen Dolmetscherin über ihre Erfahrungen zu sprechen. Das Gespräch hat mich so sehr überzeugt, dass ich diesen Beruf vielleicht später machen möchte. Jedoch wurde mir auch gesagt, dass man viel Verantwortung trägt und oft kurzfristig eine Menge Infos erlernen muss für einen nächsten Dolmetscherauftrag. Da ich mit Stress aber nicht besonders gut umgehen kann, weiss ich nicht, ob dies der perfekte Beruf für mich ist.

Weiterführende Tipps von Texter und Übersetzer
In der Agentur hat es aber noch mehr Abteilungen: Die Übersetzer, die Texter, das CLT-Team, das Marketing oder auch das Management-Team. So bekam ich die Möglichkeit, mich mit den verschiedenen Leuten zu unterhalten und Eindrücke über ihren Alltag zu sammeln. Beim Texter habe ich hauptsächlich Tipps erhalten, wie ich am besten vorgehen sollte, was meine Berufswahl angeht – und wie man denn Texter wird. Da ich jedoch im Texten nicht besonders gut bin, ist diese Richtung keine Option für mich.

Ein Übersetzer hat mich über seine Tätigkeit aufgeklärt. So wie ich es verstanden habe, ist man als Übersetzer hauptsächlich… ja, am Übersetzen. Man sitzt also am Computer und übersetzt jegliche Art von Texten in die vom Kunden verlangte Sprache. So ist man stundenlang am Tippen und am Tippen. Ob dies das Richtige für mich ist? Da bin ich mir nicht sicher. In dieser Agentur wird hauptsächlich am Computer gearbeitet und ich bräuchte ein wenig mehr Bewegung und Abwechslung. Ich habe mein Interesse an Sprachen mit dem Übersetzer geteilt und er brachte mir einen neuen Vorschlag: die Touristikbranche. Das wird womöglich mein nächstes Ziel vor Augen sein.

Praktika als Chance bei der Berufswahl
So kam ich zu dem Entschluss, dass das Übersetzen auf jeden Fall eine tolle Berufsmöglichkeit wäre, es aber nicht so richtig zu mir passt. Der Alltag im Büro war eine total neue Erfahrung für mich. Für einige ist es genau das Richtige – für mich jedoch eher nicht. Jeder hat so seine Wunschvorstellungen von dem perfekten Job, doch bei mir ist alles noch ein wenig verschwommen. Meine Kriterien sind: Fremdsprachen, Reisen, Entdecken und Kommunikation mit Menschen auf der ganzen Welt. Deswegen ist es aber auch gut, dass ich verschiedenen Praktika belegen kann um so herauszufinden, was ich möchte und was nicht. Die drei Tage Praktikum bei der TPAG haben mir meine Entscheidung für eine Berufsrichtung demnach erleichtert; Eine Berufsfeld mehr, über das ich jetzt mehr weiss.

Für neue Praktikanten wünsche ich, dass sie in so gute Hände geraten wie ich.

Liebe Grüsse

Ihre Lorena Bürgin
Schülerin der fms Zug

Nie wieder Sprachen lernen – ein Ohrstöpsel macht’s möglich

1. Mai 2017

Mit Siri sprechen wir schon ziemlich erfolgreich. Doch wenn wir uns im Ausland mit fremdsprachigen Menschen unterhalten wollten, mussten wir bis anhin die jeweilige Sprache lernen. Das könnte bald der Vergangenheit angehören – dank des Ohrstöpsels aus dem Hause Waverly Labs, der ein Gespräch zwischen zwei Fremdsprachigen fast simultan übersetzt und begleitet. Willkommen im Zeitalter des maschinellen Lernens!

Fremdsprachen verstehen dank Ohrstöpseln von Waverly Labs

Nie wieder Sprachen lernen: Ein Ohrstöpsel übersetzt für Sie. Quelle: Waverly Labs

Bereits seit Jahrzehnten beschäftigt sich das Forschungsgebiet «Natural Language Processing» mit der Verarbeitung natürlicher Sprache. Das maschinelle Lernen ist eine bemerkenswerte Entwicklung daraus. Die bekannten Formen des maschinellen Lernens sind beispielsweise die optische Zeichenerkennung (OCR), die Übersetzung unterschiedlicher Sprachen, z. B. Skype-Funktion im Live Chat, oder die Spracherkennung à la Siri.


«Deep Learning» – wenn eine Maschine neuronal arbeitet
In Zukunft wird uns der Bereich des maschinellen Lernens am meisten beeinflussen. Das «Deep Learning» basiert auf einer Methode, die mit künstlichen neuronalen Netzen arbeitet. Diese sind auf mehrere Schichten aufgeteilt. Vorstellen kann man sich das wie einen Filter vom Groben zum Feinen – eine ähnliche Arbeitsweise, nach der auch unser Gehirn funktioniert. Dank immer besseren Hardware schreitet diese Technologie bereits rasant voran.
Im Sammelfeld der Artificial Intelligence «AI» unterscheiden Fachleute zwischen der starken und der schwachen künstlichen Intelligenz. Von einer starken AI sprechen sie, wenn die Maschine zu gleichem fähig ist wie auch der Mensch. Was Filmemacher momentan am meisten fasziniert, ist aber über die philosophische Ebene bisher nicht hinausgekommen. Die Fortschritte der schwachen AI finden wir dagegen, wie bereits oben erwähnt, in unseren alltäglichen Digitalgeräten.

Google und Skype arbeiten schon länger daran
Das grösste Update seit zehn Jahren hat Google mit seiner Übersetzungs-App umgesetzt, die ebenfalls auf eine neuronale Maschinenübersetzung zugreift und Texte jetzt flüssiger und verständlicher übersetzt. Kleinere Texte können bereits in über 100 Sprachen übersetzt werden. Die verbesserte Technologie schafft es gegenüber der früheren, komplette Sätze zu übersetzen, statt nur einzelner Wörter. Dabei suchen sich die neuronalen Algorithmen einen breiteren Kontext als Hilfe.

Skype verfügt über eine weitere interessante Umsetzung der maschinellen Übersetzung: Das Programm für Videotelefonie hat einen Echtzeitübersetzer in seine Software integriert, der inzwischen auch für Gespräche mit dem Handy oder über das Festnetz freigeschalten werden soll. Für die Videotelefonie gibt es dieses Feature bereits seit zwei Jahren, wenn auch nur für Windows. Vor dem Chat muss die gewünschte Sprachkombination eingestellt werden. Hier sind bis jetzt zirka zehn verschiedene Sprachen verfügbar, darunter die wichtigsten westlichen, aber auch Chinesisch, Arabisch und Russisch.

Ein Auslandsflirt mit dem Mann im Ohr
Für eine andere spannende Erfindung wird derzeit mittels Crowdfunding Geld gesammelt – es sind bereits gut vier Millionen Franken zusammengekommen. Die Erfindung soll einem zum Beispiel das Flirten im Ausland vereinfachen. Bei der Erfindung handelt es sich um einen Ohrstöpsel, den zwei Gesprächspartner jeweils tragen, während sie sich in unterschiedlichen Sprachen miteinander unterhalten. Der Ohrstöpsel übersetzt mit einer sehr geringen Zeitverzögerung. Nebst den kleinen Hörgeräten sind noch eine dazugehörige App sowie eine Internetverbindung nötig; An einer Offline-Version wird momentan noch gearbeitet. Komplett aufgeladene Akkus sollen bis zu vier Stunden halten und in der Aufbewahrungsbox, mit der die Geräte geliefert werden, ist eine zusätzliche Batterie als Strombackup eingebaut. Gesprochen wird dann in das eigene Smartphone. Im Standardangebot sind die wichtigsten westlichen Sprachen enthalten, weitere Sprachen sind gegen eine Extragebühr erhältlich. So sollen zukünftig unter anderem auch Türkisch, Griechisch, aber auch Hindi und Koreanisch verfügbar sein.
Trotz vielversprechender und interessanter Entwicklungen im Bereich der maschinellen Übersetzungen, ersetzen diese professionelle Übersetzer, Dolmetscher oder Texter aber nicht: Denn diese können ihren Fachwortschatz gezielt einsetzen, auf kulturelle oder regionale Besonderheiten eingehen oder – beim Dolmetschen – auch aus Mimik und Gestik die dahinterliegenden Emotionen lesen, um diese dann elegant in die Übersetzung zu integrieren.

Ihr Team der TRANSLATION-PROBST AG

Wort der Woche «Dolmetschen»

3. Oktober 2016

Interview mit einer Dolmetscherin

Gute Sprachkenntnisse reichen für das Dolmetschen aus – dieser Irrtum ist weit verbreitet.

Dolmetschen ist erheblich aufwendiger, als viele denken. Anna Buesser, eine professionelle Dolmetscherin der TRANSLATION-PROBST AG, erklärt, warum Dolmetschen mehr als nur die mündliche Übertragung von Informationen in eine andere Sprache ist und welcher Aufwand sich hinter jedem Dolmetsch-Einsatz verbirgt.

TRANSLATION-PROBST AG: Welche Sprachen dolmetschst du? In welchen Fachgebieten?

Anna Buesser: Ich bin trilingual; zu meinen Muttersprachen zählen Englisch, Französisch und Deutsch. Zudem spreche ich Italienisch als Fremdsprache. Ich dolmetsche also aus diesen vier Sprachen in meine drei Muttersprachen. Meine Fachgebiete sind breit gefächert. Darunter fallen zum Beispiel Wirtschaft, Recht, Politik und Medizin.

Was fasziniert dich an diesem Job?

Mich faszinieren vor allem die Vielfalt der Themen und die neuen Herausforderungen bei jedem Auftrag. Dabei sieht jeder Tag anders aus – der Job wird nie zur Routine. Besonders viel Spass macht mir das selbstständige und unabhängige Arbeiten. «Being good at what I do» macht meinen Beruf schliesslich tagtäglich zu meinem Hobby.

Freelance-Dolmetscherin für die TRANSLATION-PROBST AG

Anna Buesser, Dolmetscherin CAS

Wie sieht ein typischer Dolmetsch-Auftrag bei der TRANSLATION-PROBST AG für dich aus?

Nachdem ich die Anfrage erhalten habe, überprüfe ich alle Angaben und meine Verfügbarkeit und unterbreite eine Offerte. Bei einer Zusage fordere ich alle notwendigen Unterlagen an und beginne wenn möglich sofort mit der Vorbereitung. Am Tag des Anlasses muss ich frühzeitig am vereinbarten Ort eintreffen, um mich dem Kunden vorzustellen, allfällige Last-Minute-Änderungen zu besprechen, alles vorzubereiten und zu überprüfen (z. B. Soundcheck).

Sobald der erste Redner anfängt, wird gedolmetscht. In den Pausen ziehe ich mich zurück. Wenn der nächste Redner beginnt, wird wieder gedolmetscht. Dieser Prozess wiederholt sich bis zum Schluss. Bei mehrtägigen Konferenzen bereite ich am Abend im Hotel das Material für den nächsten Tag vor. Und das Ganze wiederholt sich wie oben beschrieben. Am Ende des Dolmetsch-Auftrags hole ich ein erstes Feedback vom Kunden ab und leite dieses an die TRANSLATION-PROBST AG weiter.

Wie viel Aufwand steckt hinter den Vorbereitungen für einen Dolmetsch-Auftrag?

Um mich vorzubereiten, lese ich alle Unterlagen, recherchiere viel und präge mir die spezifische Terminologie ein. Bei Fragen und Unklarheiten wende ich mich an die TRANSLATION-PROBST AG. Je nach Schwierigkeit und Dauer des Auftrags muss ich mit mehreren Tagen Vorbereitungszeit vor dem Anlass rechnen. Hinter wenigen Stunden Dolmetschen steckt also ein mehrtägiger Aufwand.

Warum ist es wichtig, den Dolmetscher-Service für einen Event von einer Agentur mit professionellem Know-how organisieren zu lassen?

Eine Agentur stellt die Anlaufstelle für die Koordination aller involvierten Parteien dar. Sie macht alle im Voraus erforderlichen Abklärungen, organisiert passende Dolmetscher sowie das Vorbereitungsmaterial und vermittelt zwischen dem Kunden und dem Dolmetscher. Sie übernimmt auch das Haftrisiko, organisiert die Technik und allfällige Übernachtungen. Nach dem Auftrag holt sie Feedbacks zur Evaluation ein.

Dadurch werden sowohl dem Kunden als auch dem Dolmetscher wichtige Aufgaben abgenommen. Know-how in diesem Bereich ist unabdingbar, damit die Zusammenarbeit zwischen allen involvierten Parteien reibungslos erfolgt. Die Agentur muss die Rolle des Dolmetschers und die des Tontechnikers verstehen, muss kundenorientiert sein und, was am wichtigsten ist: Die Agentur muss rund um die Uhr verfügbar sein, falls Probleme auftreten.

Wie empfindest du die Zusammenarbeit mit der TRANSLATION-PROBST AG?

Seit 2010 arbeite ich für die TRANSLATION-PROBST AG. Die Zusammenarbeit empfinde ich als sehr professionell und angenehm. Die Mitarbeitenden des Dolmetscherwesens sind selbst Dolmetscher und verstehen unsere Rolle nur zu gut. Sie arbeiten vorausschauend und sind sehr bemüht, alles bestens zu organisieren.

Welche Problematik bringt der Beruf des Dolmetschers mit sich?

Viele Kunden verstehen leider nicht, was das Dolmetschen alles mit sich bringt. Viele denken, wir seien «Universalgenies» und wir bräuchten nur auf einen Knopf zu drücken und alles komme von selbst. Leider ist das ein Zerrbild, weshalb unsere Arbeit nicht geschätzt wird, sondern für selbstverständlich gehalten wird. Es braucht viel Taktgefühl und Diplomatie, um das falsche Bild geradezurücken und dem Kunden unseren Beruf zu erklären.

Andere Kunden hingegen schätzen unsere Arbeit und loben uns für unser Können. Diese Seite unseres Berufs gleicht die negativen Aspekte aus.

Hier finden Sie eine Checkliste für Ihren mehrsprachigen Anlass.

Unsere Dolmetsch-Arten – Ihre Vorteile

Simultandolmetschen

  • zeitgleiche Verdolmetschung des vom Redner gesprochenen Textes
  • keine Zeitverzögerung, authentische Dynamik Ihres Events
  • komfortables Zuhören über Headsets
  • Einsatzgebiete: mehrsprachige Veranstaltungen, Konferenzen, Tagungen, Verhandlungen, Shows, Galas, usw.

Konsekutivdolmetschen

  • zeitversetzte Verdolmetschung von Redeabschnitten, meist anhand von Notizen
  • Verdolmetschung von möglichen Fragen der Zuhörer in die Sprache des Redners
  • Einsatzgebiete: Tisch- und Begrüssungsreden, feierliche Anlässe, bilaterale Verhandlungen, Vorträge, usw.

Verhandlungsdolmetschen

  • zeitversetzte Verdolmetschung, meistens in einem informellen Kontext
  • gut geeignet für Einsätze mit wenigen Teilnehmern
  • Übertragung der Sprachen in beide Richtungen
  • Einsatzgebiete: Begleitung während Kundenbesuchen, Messen, usw.

Gerichtsdolmetschen

  • Zeitversetzte und fachspezifische Verdolmetschung
  • Beeidigte, öffentlich bestellte Dolmetscher
  • Unterstützung bei der Erfüllung rechtlicher Anforderungen
  • Einsatzgebiete: bei Gerichten, Notaren, Behörden, Anhörungen bei der Polizei, usw.

Videodolmetschen

  • Zeitversetztes Online-Verdolmetschung
  • mehrsprachige Besprechungen über Smartphones, Tablets und Computer
  • 2 Teilnehmer oder kleine Gruppen
  • Einsatzgebiete: informelle Meetings oder kurze Besprechungen von örtlich getrennten Parteien, im Tagesgeschäft von international tätigen Unternehmen

Wort der Woche «Office Management»

5. September 2016

«Ein Pferd kommt vor Hunger um, wenn es von mehreren Leuten gehütet wird.» Diese afrikanische Alltagsweisheit lässt sich oftmals auch auf den Berufsalltag übertragen – wo viele Entscheidungen zu treffen sind, darf es nur einen Verantwortlichen geben. Wenn Geschäftsleiter die anfallende Arbeit jedoch nicht allein stemmen können, benötigen sie jemanden, der einen Teil der Verantwortung übernimmt. Im Berufsalltag wird diese Position vom Office Manager eingenommen. Unser Wort der Woche.

Wort der Woche «Office Management»

Office Manager – die rechte Hand der Führungskraft

Von der Organisation von Anlässen und Projekten über administrative Tätigkeiten bis hin zur allgemeinen Kommunikation zwischen der Führungskraft und den Mitarbeitenden – ein Office Manager ist der Inbegriff von Multitasking. Ein vollgepackter Terminkalender, unzählige Tätigkeiten, die alle möglichst zeitnah erledigt werden müssen, und selbstverständlich auch eine gesunde Menge an Stress gehören zu seinem Berufsalltag. Was sich anspruchsvoll anhört, ist zudem mit immer weiter steigenden Anforderungen verbunden. In einer globalisierten Welt werden die Ansprüche an Führungskräfte immer höher, und damit auch an die Office Managers.

Die Sprache des Vorgesetzten verstehen

Als rechte Hand der Geschäftsführung ist die Bandbreite an Tätigkeiten enorm. Doch auch wenn der Office Manager seine Aufgaben selbstständig ausführt, so geschieht dies immer auf der Basis einer Absprache mit dem Vorgesetzten. Und um eine gute Zusammenarbeit mit dem Chef zu gewährleisten, ist das gegenseitige Verstehen das A und O. Dazu können beispielsweise tägliche Besprechungen, ein gemeinsames Kürzelsystem für eine beschleunigte schriftliche Kommunikation und eine ausgeprägte nonverbale Kompetenz helfen. Schliesslich geht es darum, die Geschäftsführung so gut wie möglich zu verstehen, ihre Wünsche umzusetzen und sie dadurch bestmöglich zu entlasten.

 

Mehrsprachige Eventorganisation als Teil des Office Managements

Ein Office Manager übernimmt auch die Planung und Organisation von Events und Veranstaltungen. Diese Aufgabe erfordert Koordinationstalent, ist anspruchsvoll und wird noch umfangreicher, wenn es sich um mehrsprachige Anlässe handelt. Hierzu werden oft professionelle Dolmetscher eingesetzt, die das grösstmögliche Verständnis aller Beteiligten und somit das Gelingen des Events in allen gewünschten Sprachen sichern. Neben dem Dolmetscher wird auch eine zuverlässige, moderne Konferenztechnik mit allen dazugehörigen technischen Details benötigt.

Unser Dolmetscherwesen

Qualitätsmanagement steht bei uns an erster Stelle. Auch bei unseren Dolmetschereinsätzen garantieren wir eine Qualitätssicherung, die Ihren mehrsprachigen Event zu einem vollen Erfolg macht. Ob internationale Meetings, Kongresse, Workshops, Konferenzen, Tagungen oder Gerichtsverhandlungen – unsere Dolmetscher ermöglichen einen reibungslosen Ablauf.

Aus unserem Netzwerk mit über 350 professionellen, erfahrenen, diplomierten sowie geprüften Dolmetschern wählen wir jenes Team für Sie aus, das auf Ihr Fachgebiet bzw. auf Ihre Branche spezialisiert ist.

Zudem kümmern wir uns bei Bedarf um die Übersetzung der gesamten Event-Dokumentation, zum Beispiel der Präsentationen oder der Vorinformationen, und um alles rund um die Technik, inklusive Planung, Programmierung und Installation, beispielsweise Personenführungs- sowie audiovisuelle Anlagen oder Dolmetscherkabinen.

Eine schnelle Preisauskunft, individuelle Beratung und die Möglichkeit von Express-Reservierungen bei kurzfristigen Buchungen sind für uns selbstverständlich. Ihre Daten werden stets vertraulich behandelt.

Sie planen einen Dolmetschereinsatz? Begeistern auch Sie Ihren Vorgesetzten mit der Organisation eines perfekten mehrsprachigen Events und finden Sie hier Ihre Checkliste.

 

Swiss Office Management Messe SOMM

Nicht vergessen – am 7. und 8. September 2016 findet die Swiss Office Management Messe in Basel für alle Fachbesucher mit Interesse an den neuesten Trends, Informationen und Best Practice Solutions im Bereich Office Management statt. Die Messe spricht die Zielgruppe der Aussteller und interessierten Kunden an und bietet einen umfangreichen Überblick über Produkte und innovative Dienstleistungen auf dem Markt.

Ihr Team der TRANSLATION-PROBST AG

Wort der Woche «Sport»

2. Mai 2016

Handstand, Elfmeter, Kraulen — in der Welt des Sports wimmelt es von Fachausdrücken und Fachjargon. Kaum ein anderes Fachgebiet hat eine so vielfältige Sprache wie dasjenige des Sports. Das ist zwar schön, stellt für Übersetzer und Dolmetscher aber eine grosse Herausforderung dar.

Das Wort «Sport» stammt ursprünglich aus dem Lateinischen «disportare», was «sich zerstreuen» bedeutet. Über das Altfranzösische (se de(s)porter) und das Englische (to disport) fand das Wort den Weg in die deutsche Sprache. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde darunter eine spezifische Form der Leibesübungen verstanden. Sie zeichneten sich durch das Leistungs-, Konkurrenz- und Rekordprinzip aus. Im Gegensatz zu anderen national orientierten Turnübungen, beispielsweise der Schwedischen Gymnastik, kannten die Leibesübungen eine übergreifende Reglementierung und Leistungsmessung.

Vom Affenschlauch und der Blutgrätsche
Die Fachterminologie im Sport ist vor allem für ihre Bildhaftigkeit bekannt. Es wimmelt von Metaphern, Vergleichen und Analogien. Nahezu jede Sportart entwickelte ihre eigenen Ausdrücke. Beispielsweise die «Blutgrätsche» im Fussball — eine besonders aggressive Form der Grätsche, bei der eine Verletzung des Gegenspielers bewusst in Kauf genommen wird. Im Radsport hingegen trifft man auf die «Affenwurst», was schlicht und einfach eine Banane ist. Die Liste solcher Begriffe ist fast unendlich, und immer wieder kommen neue Ausdrücke hinzu. Für die Übersetzer ist das eine grosse Herausforderung. Sie müssen sich in der jeweiligen Sportart bestens auskennen und die Begriffe sowohl in der Ausgangs- als auch in der Zielsprache kennen. Deshalb ist es wichtig, dass ein Fachübersetzer am Werk ist.

Stefan Kurt, Sportreporter bei Radio Top

Stefan Kurt, Sportreporter bei Radio Top

Wo bleibt die Grammatik?
Im Sport sind nicht nur Profi-Übersetzer, sondern auch Profi-Dolmetscher gefragt. Diese müssen die Fachbegriffe kennen, damit klarkommen, dass sich Sportreporter nicht immer haargenau an die sprachlichen «Spielregeln» halten. Stefan Kurt, Sportreporter beim Radiosender Radio Top, berichtet regelmässig live von Sportanlässen: «In der Live-Reportage lassen wir oftmals die Verben weg. Beispielsweise «Shaqiri rüber zu Dzemaili, der weiter zu Derdiyok». Um zu unterhalten, kreieren Sportreporter oftmals auch markige Sprüche: «Die Verteidiger wirken wie eine Horde Kühe, wenn die Klapperschlange kommt.» Besonders schwierig wird es, wenn die Reporter selber an ihre Grenzen kommen und für das, was sie sehen, keine Worte mehr finden. So zum Beispiel, wenn Roger Federer wieder einmal einen Zauberball spielt: «Diesen Schlag gibt es eigentlich gar nicht!», tönt es aus dem Fernseher. «Die Dolmetscher als Rezipienten müssen das Gehörte oftmals zuerst für sich selber deuten und übersetzen, damit sie es in die Zielsprache transportieren können», so Stefan Kurt.

Sie sehen – das Fachgebiet Sport hat einige Hürden. Unsere Übersetzer und Dolmetscher hüpfen aber leichtfüssig wie Hürdenläufer darüber hinweg. Möchten Sie mehr über das Thema Übersetzen im Bereich Sport erfahren? Dann kommen Sie am 15. Juni 2016 an unser Public Viewing!