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Archiv für die Kategorie ‘E-Post’

Nie wieder Sprachen lernen – ein Ohrstöpsel macht’s möglich

1. Mai 2017

Mit Siri sprechen wir schon ziemlich erfolgreich. Doch wenn wir uns im Ausland mit fremdsprachigen Menschen unterhalten wollten, mussten wir bis anhin die jeweilige Sprache lernen. Das könnte bald der Vergangenheit angehören – dank des Ohrstöpsels aus dem Hause Waverly Labs, der ein Gespräch zwischen zwei Fremdsprachigen fast simultan übersetzt und begleitet. Willkommen im Zeitalter des maschinellen Lernens!

Fremdsprachen verstehen dank Ohrstöpseln von Waverly Labs

Nie wieder Sprachen lernen: Ein Ohrstöpsel übersetzt für Sie. Quelle: Waverly Labs

Bereits seit Jahrzehnten beschäftigt sich das Forschungsgebiet «Natural Language Processing» mit der Verarbeitung natürlicher Sprache. Das maschinelle Lernen ist eine bemerkenswerte Entwicklung daraus. Die bekannten Formen des maschinellen Lernens sind beispielsweise die optische Zeichenerkennung (OCR), die Übersetzung unterschiedlicher Sprachen, z. B. Skype-Funktion im Live Chat, oder die Spracherkennung à la Siri.


«Deep Learning» – wenn eine Maschine neuronal arbeitet
In Zukunft wird uns der Bereich des maschinellen Lernens am meisten beeinflussen. Das «Deep Learning» basiert auf einer Methode, die mit künstlichen neuronalen Netzen arbeitet. Diese sind auf mehrere Schichten aufgeteilt. Vorstellen kann man sich das wie einen Filter vom Groben zum Feinen – eine ähnliche Arbeitsweise, nach der auch unser Gehirn funktioniert. Dank immer besseren Hardware schreitet diese Technologie bereits rasant voran.
Im Sammelfeld der Artificial Intelligence «AI» unterscheiden Fachleute zwischen der starken und der schwachen künstlichen Intelligenz. Von einer starken AI sprechen sie, wenn die Maschine zu gleichem fähig ist wie auch der Mensch. Was Filmemacher momentan am meisten fasziniert, ist aber über die philosophische Ebene bisher nicht hinausgekommen. Die Fortschritte der schwachen AI finden wir dagegen, wie bereits oben erwähnt, in unseren alltäglichen Digitalgeräten.

Google und Skype arbeiten schon länger daran
Das grösste Update seit zehn Jahren hat Google mit seiner Übersetzungs-App umgesetzt, die ebenfalls auf eine neuronale Maschinenübersetzung zugreift und Texte jetzt flüssiger und verständlicher übersetzt. Kleinere Texte können bereits in über 100 Sprachen übersetzt werden. Die verbesserte Technologie schafft es gegenüber der früheren, komplette Sätze zu übersetzen, statt nur einzelner Wörter. Dabei suchen sich die neuronalen Algorithmen einen breiteren Kontext als Hilfe.

Skype verfügt über eine weitere interessante Umsetzung der maschinellen Übersetzung: Das Programm für Videotelefonie hat einen Echtzeitübersetzer in seine Software integriert, der inzwischen auch für Gespräche mit dem Handy oder über das Festnetz freigeschalten werden soll. Für die Videotelefonie gibt es dieses Feature bereits seit zwei Jahren, wenn auch nur für Windows. Vor dem Chat muss die gewünschte Sprachkombination eingestellt werden. Hier sind bis jetzt zirka zehn verschiedene Sprachen verfügbar, darunter die wichtigsten westlichen, aber auch Chinesisch, Arabisch und Russisch.

Ein Auslandsflirt mit dem Mann im Ohr
Für eine andere spannende Erfindung wird derzeit mittels Crowdfunding Geld gesammelt – es sind bereits gut vier Millionen Franken zusammengekommen. Die Erfindung soll einem zum Beispiel das Flirten im Ausland vereinfachen. Bei der Erfindung handelt es sich um einen Ohrstöpsel, den zwei Gesprächspartner jeweils tragen, während sie sich in unterschiedlichen Sprachen miteinander unterhalten. Der Ohrstöpsel übersetzt mit einer sehr geringen Zeitverzögerung. Nebst den kleinen Hörgeräten sind noch eine dazugehörige App sowie eine Internetverbindung nötig; An einer Offline-Version wird momentan noch gearbeitet. Komplett aufgeladene Akkus sollen bis zu vier Stunden halten und in der Aufbewahrungsbox, mit der die Geräte geliefert werden, ist eine zusätzliche Batterie als Strombackup eingebaut. Gesprochen wird dann in das eigene Smartphone. Im Standardangebot sind die wichtigsten westlichen Sprachen enthalten, weitere Sprachen sind gegen eine Extragebühr erhältlich. So sollen zukünftig unter anderem auch Türkisch, Griechisch, aber auch Hindi und Koreanisch verfügbar sein.
Trotz vielversprechender und interessanter Entwicklungen im Bereich der maschinellen Übersetzungen, ersetzen diese professionelle Übersetzer, Dolmetscher oder Texter aber nicht: Denn diese können ihren Fachwortschatz gezielt einsetzen, auf kulturelle oder regionale Besonderheiten eingehen oder – beim Dolmetschen – auch aus Mimik und Gestik die dahinterliegenden Emotionen lesen, um diese dann elegant in die Übersetzung zu integrieren.

Ihr Team der TRANSLATION-PROBST AG

E-Post: Die Sprachen Skandinaviens – kennst du eine, kennst du sie alle: Denkste!

6. März 2017

Die ewigen Weiten Skandinaviens. Sie schenken uns romantisch geprägte Vorstellungen, in die einige von uns gerne mal abschweifen. Endlose Tundra, «You are the dancing Queen» singende, blonde Amazonen auf Rentieren und Lordi. Ihre Sprachen, so melodisch und manchmal melancholisch anmutend, verlocken viele zur Annahme, dass die Sprachen der Skandinavier ein und dasselbe sind. Nur, was sind diese Sprachen eigentlich? Woher kommen sie? Und wie vertragen sich eigentlich falsche Freunde?

Skandinavische Sprachen – TRANSLATION-PROBST AG

Skandinavische Sprachen kennen feine, aber entscheidende Unterschiede.

Drei Sprachen zum Preis von einer
Seien Sie jetzt ganz stark! Auch wenn man in schwachen Momenten dazu neigt, Dinge in die gleiche Schublade zu stopfen, so verdienen die drei Schwestern Svenska, Norsk und Dansk zumindest ihr eigenes Fach in dieser Schublade. De facto sind sich die festlandskandinavischen Sprachen aus linguistischer Sicht sehr ähnlich. Auch sprachhistorisch entspringen sie einer gemeinsamen Wurzel. Schon im Schriftbild sieht man sofort, dass diese Sprachen miteinander verwandt sein müssen: vad heter du? / hva heter du? / hvad hedder du? (Wie heisst du?). Fakt ist aber, dass Norwegisch und Dänisch keine Dialekte des Schwedischen sind.


Drei Sprachen mit einer Klatsche
Egal, ob man nun Svenska, Norsk oder Dansk spricht oder lernt, es sind dankbare Sprachen. Die Kompetenz in der einen Sprache eröffnet mit etwas Übung das Verständnis in den anderen. Das heisst aber noch lange nicht, dass Schweden und Norweger die Dänen problemlos verstehen oder vice versa. Nur einen Kötbullar-Wurf entfernt war es dank der geografischen, aber auch politischen Lage der Länder möglich, über Jahrhunderte hinweg ihr Sprachinventar auszutauschen oder durch Dominanz den Wortschatz zu prägen. Das war vor allem in Norwegen unter der Herrschaft Dänemarks möglich. Die Aussprache unterscheidet sich zwar hörbar, dennoch teilen beide Sprachen einen ähnlichen Wortschatz. Auch Schwedisch und Norwegisch nähern sich in ihrer Aussprache an, nutzen aber teils ein anderes Vokabular.
Sprachen mit einer so engen Verwandtschaft und geografischen Nähe teilen sich schwesterlich das Vokabular. Stimmt! Aber nur bedingt. «Falsche Freunde» − das sind Wörter, die gleich geschrieben und ausgesprochen werden, aber jeweils eine andere Bedeutung haben – sorgen für so manch feuchtes Auge; Bezeichnet ein Däne einen Norweger als nett, nennt er ihn rar – der Norweger wird aber recht verärgert sein, denn wer wird gern als «seltsam» bezeichnet? Möchte sich der Norweger hingegen sein kneppe, also sein Hemd, zuknöpfen, dann möchte ich lieber unkommentiert stehen lassen, woran der Däne hier denken könnte … Nun ja, interkulturelle Kommunikation birgt einige Fallen.

Was ist mit Finnisch?
Vorweg möchte ich anbringen, dass Finnisch und Schwedisch nicht dasselbe sind. Auch wenn einige hartnäckig an diesem Glauben festhalten wollen. Es lohnt sich auch hier der Vergleich: vad heter du? vs. mikä nimesi on? Grund für diese Differenz ist die Herkunft des Finnischen. Als uralische Sprache unterscheidet sich Finnisch einfach in ALLEM von den anderen Sprachen: andere Grammatik, anderer Wortschatz und viiieele Fälle – nämlich 15! Zum Vergleich: Das Deutsche kennt gerade einmal vier, wovon der Dativ dem Genitiv sein Tod ist und somit, zumindest umgangssprachlich, nur drei Fälle übrig blieben.

61!
…das ist die Anzahl der Buchstaben, die das längste Wort des Finnischen zählt. Schauen Sie mal, welche Wunder der Linguistik das Finnische bereithält und lesen Sie es für sich einmal laut vor: lentokonesuihkuturbiinimoottoriapumekaanikkoaliupseerioppilas. Na? Sie sehen das Wort vor lauter Buchstaben nicht mehr? Beschreibt dieses Wurm-Wort (in der Fachsprache auch Kompositum genannt) nun eine besondere Praxis der finnischen Sauna? Leider nein. Ganz unromantisch handelt es sich hierbei «nur» um einen «Flugzeug-Jet-Turbinenmotor-Assistenz-Mechaniker, Unteroffizier, in der Ausbildung». Sowieso lieben Finnen Komposita. Ein deutscher Satz kann im Finnischen durch nur ein Wort ausgedrückt werden … und genau das führt dazu, dass ganz Europa die Finnen für schüchtern und schweigsam hält … höpö höpö (was ein Quatsch).

Lange Wörter kurzer Sinn. Würden Abba auf Schwedisch singen, würde man sie auch in den anderen skandinavischen Ländern verstehen, solange sie sich nicht überschwänglich falscher Freunde bedienen. Die Finnen hingegen verlieren sich in ihren langen Wörtern und vergessen manchmal, wie der Satz in einem Wort beendet werden wollte.

Kippis! Trinken Sie ein Glas Bier, wenn Sie das nächste Mal mit einem Dänen reden möchten.


Ihr Kai John vom Team der TRANSLATION-PROBST AG

e-Post: Interkulturelles Vertrauen gewinnen

13. Februar 2017

In der interkulturellen Kommunikation Vertrauen gewinnen

Haben Sie schon einmal von «Guanxi» oder «Ijjat» gehört? Viele westliche Unternehmen begehen im asiatischen Kulturraum den groben Fehler davon auszugehen, dass ihr Weltbild universell sei. Das dem nicht so ist und welche interkulturellen Hürden beim Netzwerken mit indischen oder chinesischen Partnern warten, weiss unser Asienexperte Christoph Rentsch.

e-Post: Interkulturelle Kommunikation in Asien – TRANSLATION-PROBST AG

Asien, geheimnisvoller Kontinent? Vermeiden Sie Fallen in der Kommunikation, denken Sie an Guanxi!

關係 Guanxi bezeichnet das persönliche Netzwerk von Beziehungen im chinesischen Kulturraum. Man kann es auch als «persönliche Verbindung» oder «Gegenseitigkeitsverhältnis» verstehen. «Guanxi aufbauen» bedeutet, mit einem Geschäftspartner eine Beziehung aufzubauen, die auf Gegenseitigkeit beruht, jedoch nicht darauf beschränkt ist. Mittels Gesten wie Geschäftsessen und symbolträchtigen Geschenken wird dem Gegenüber signalisiert, dass man ihn oder sie schätzt und deren Vertrauen gewinnen möchte. Guanxi aufzubauen dauert seine Zeit. Ohne ein Verständnis der subtilen Aspekte von Guanxi ist es unmöglich, im chinesisch-kulturellen Raum langfristig ein Geschäft zu entwickeln.

इज्जत Ijjat ist ein Begriff in Hindi/Urdu und bedeutet im weitesten Sinn «Respekt, Ehre»: Auf dem indischen Subkontinent ist man grundsätzlich jedem gegenüber, auch sich selbst, Ijjat schuldig. Man schuldet es sich selbst, der eigenen Familie sowie der eigenen «community» und den Mitarbeitern in einer Firma, das eigene Gesicht sowie die Ehre des anderen zu wahren. Dies bedeutet vor allem, im sozialen Umgang die richtigen Gepflogenheiten beizubehalten, nie allzu direkt zu werden und keine Grenze zu überschreiten, bei der die Ehre des Gegenübers in Frage gestellt würde.

In der interkulturellen Kommunikation rücken kulturelle Grundhaltungen wie Guanxi und Ijjat heute ins Zentrum und rücken auch zunehmend in den Fokus der akademischen Forschung, wo unter anderem folgende Dimensionenen im Hinblick auf unterschiedliche Kulturen der Kommunikation erkennbar geworden sind:

Direktes negatives Feedback vs. indirektes negatives Feedback

Beispielsweise spricht man im deutschsprachigen Raum und in westlichen Kulturen tendenziell direkter über geschäftliche Probleme. In asiatischen Kulturen werden Probleme hingegen eher diplomatisch und indirekt über den Kontext vermittelt.

Strukturierte Zeit vs. flexible Zeit

Ein Zeitplan wird in Deutschland oder in der Schweiz als Richtlinie (als «soll» oder gar ein «muss») gesehen, während in den meisten asiatischen Kulturen die Beziehung wichtiger ist als der Zeitplan (der Zeitplan ist ein «darf») und ein Projektverlauf muss nicht linear erfolgen.

Hohes Sicherheitsbedürfnis vs. hohe Risikobereitschaft

In westlichen Kulturen werden Geschäftsprojekte tendenziell mit einer starken sicherheitsorientierten Grundhaltung gestartet. In asiatischen Kulturen hingegen ist man viel eher bereit, etwas Neues zu versuchen, solange die Beziehungsebene stimmig ist.

Aufgaben-orientierte Netzwerke vs. Beziehungs-orientierte Netzwerke

Ein Beispiel: Der indische Departmentschef einer globalen Firma begrüsst seinen niederländischen Kollegen zum ersten Mal. Nach einem kurzen Austausch sagt der niederländische Kollege: «It was very nice speaking with you. I have heard many good things about you. But sorry, I’d love to continue this conversation later. I have a lot to do and customers to call.» Der indische Kollege ist ab diesem Verhalten eher irritiert.

Schwacher Kontextbezug («Sachebene») vs. starker Kontextbezug («durch die Blume»)

Ein Beispiel eines Dialogs zwischen einem US-amerikanischen Produktionschef Mr Taylor und seinem chinesischen Kollegen Mr Wei:

Mr Taylor: «It looks like we’re going to have to keep the production line running on Saturday.»
Mr Wei: «I see.»
Mr Taylor: «Can you come on Saturday?»
Mr Wei: «Yes, I think so.»
Mr Taylor: «That’ll be a great help.»
Mr Wei: «Yes, Saturday is a special day.»
Mr Taylor: «How do you mean?»
Mr Wei: «It’s my son’s birthday.»
Mr Taylor: «How nice, I hope you all enjoy it.»
Mr Wei: «Thank you, I appreciate your understanding.»

Ein mögliches Ergebnis dieses Dialogs: Mr Wei kommt am Samstag nicht zur Arbeit und Mr Taylor wundert sich, weshalb.

Nicht nur das Verständnis für die fremde Kultur, sondern auch ein Mass an Wissen über lokale Gepflogenheiten sind elementar, um im asiatischen Kulturraum nachhaltig Fuss zu fassen. Da die sprachlichen Hürden oft schon höher sind als erwartet, empfiehlt es sich, kulturelle Fettnäpfchen durch einen Experten oder durch entsprechende Fachliteratur schon im Vorfeld sichtbar zu machen. Es bleibt jedoch ein Balanceakt: treten Sie zu selbstsicher auf, wirken Sie rüpelhaft. Sind Sie aber vorsichtig und zurückhaltend, kann Ihnen Ihr Verhalten als Schwäche ausgelegt werden – und Sie können auch später Ihre Interessen nur mit grösserer Mühe durchsetzen.

Ihre TRANSLATION-PROBST AG

E-Post: SEO 2017

30. Januar 2017

Wohin geht die Reise?

Ins Ungewisse. Denn eines wird aus einer Studie von Searchmetrics klar: Suchmaschinentricks à la carte wird es in Zukunft nicht mehr geben. Denn Googles Suchroboter können längst zwischen «Keyword-gespickten» und wirklich relevanten Inhalten unterscheiden – und rücken so das Nutzerbedürfnis und die Suchabsicht ins Zentrum. Das Ziel von Suchmaschinenoptimierung lässt sich einfach zusammenfassen: Die wichtigsten Fragen der Nutzer zu einem Produkt oder einer Dienstleistung sind mit umfassenden und informativen Inhalten zu beantworten.

Was ändert sich in der Search Engine Optimisation – TRANSLATION-PROBST AG

SEO 2017: Wohin geht die Reise?

Wikipedia zeigt exemplarisch, wie Suchmaschinenoptimierung geht. Wikipedia-Artikel umfassen nämlich reichhaltigen, kontextbezogenen und nicht berechnenden Inhalt – und steht in allen Rankings zuoberst. Anders sieht es bei den «Keyword-Königen» aus: Was bisher mit der Stichwortinfiltration in Seitentiteln, Title Tags, Google Descriptions, Lauftexten, Links und Bildern noch gut funktionierte, wird künftig erschwert, da die Suchroboter (Webcrawler) die Relevanz einer Landingpage oder Website nach anderen Kriterien beurteilen werden – und sie sind enorm lernfähig.

«Soo! muss Technik»
Was hat der Slogan eines Elektronikhändlers mit SEO zu tun? Viel, denn Websites müssen in erster Linie eines: technisch einwandfrei funktionieren. Und mobile-optimiert sein, über kurze Ladezeiten verfügen und nutzerorientiert aufgebaut sein, damit die Besucher möglichst lange auf der Seite verweilen; Ab 3 Minuten 43 wird es für Google-Bots bzw. Internetnutzer interessant – nach der Devise: «Wer länger auf der Seite verweilt, den scheint der Inhalt wohl zu interessieren.» Das wiederum hat einen Einfluss auf die inhaltliche Relevanz und somit ein besseres Ranking zur Folge.


Klicks, Klicks, Klicks
Infografik zu den wichtigsten SEO-Faktoren

Wichtigste SEO-Faktoren 2016
Screenshot: digitalmarketingphilippines.com

Ist eine Landingpage grafisch und technisch mustergültig konstruiert, bedarf es nun ausführlicher, vor allem aber ganzheitlicher Inhalte. Ab 300 Wörtern pro Seite steigt in den Augen der Algorithmen die inhaltliche Relevanz. Doch wer wiederum bloss Keywords säen will, erntet bald eine Abstrafung; Die Inhalte müssen einen Suchbegriff oder eine Suchbegriffsphrase in einem grösseren und umfassenderen Zusammenhang wiedergeben – wie bei Wikipedia. Dann verweilen die Leser zum einen länger auf den einzelnen Inhaltsseiten, zum anderen klicken sie sich vermehrt durch die Inhalte – und teilen diese im besten Fall noch in ihrem sozialen Netzwerk, was wiederum neue Klicks generiert. Und je mehr solcher Klicks aus sozialen Netzwerken oder aus Suchmaschinenergebnissen (Click-Through-Rate = CTR) zustande kommen, desto stärker verbessert sich das Ranking.


Fazit
Technik, Nutzerfreundlichkeit und Suchabsicht von Nutzern bestimmen künftig das Ranking – also werbetechnisch ganz klassisch: Wer sind meine Zielgruppen, welche Sehnsüchte oder Probleme tragen sie mit sich herum und wo suchen sie sich professionelle Hilfe, die sie mit passenden Lösungen weiterbringt? Auf gut Deutsch: Wir sollten uns vermehrt in die Nutzer hineinversetzen und unser Einfühlungsvermögen anzapfen. Gemischt mit einem guten Cocktail aus Big Data werden wir dann mit den Inhalten nicht ganz falsch liegen. Zur Not helfen uns da ein paar Tipps und Tools:

Infografik zu den wichtigsten SEO-Faktoren
Top 15 SEO-Tools
15 simple Google-Analytics-Tipps für besseres Content- und Suchmaschinenmarketing

Ihr Team der Translation-Probst AG