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Archiv für die Kategorie ‘Kultur’

Wort der Woche «Interkulturell»

6. Juli 2015

Das Wort «interkulturell» steht seit elf Jahren im Duden und ist eines der rund 2‘300 Stichwörter des Zertifikats Deutsch, das u.a. beim Goethe-Institut erworben werden kann. Tatsächlich hat das Wort einiges auf dem Kasten und tritt in verschiedenen Zusammenhängen auf. Ein paar davon möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Interkulturelle Kompetenz
Wer interkulturell kompetent ist, schafft es, mit Individuen und Gruppen anderer Kulturen erfolgreich zu interagieren. Dafür muss sich die Person in fremde Konzepte der Wahrnehmung, des Denkens, des Fühlens und des Handelns hineindenken können. Ganz einfach ist das nicht. Schnell sind Vorurteile gebildet, und über den eigenen Tellerrand zu schauen, fällt auch nicht immer leicht. Neugierde, Einfühlungsvermögen sowie Erfahrungen betreffend andere Kulturen sind einige der Grundvoraussetzungen für die interkulturelle Kompetenz. Ebenso gehört die Fähigkeit dazu, den eigenen Standpunkt transparent zu übermitteln.

Bei Verhandlungen ist es wichtig, dass man die Kultur seines Verhandlungspartners bestens kennt.

Bei Verhandlungen ist es wichtig, dass man die Kultur seines Verhandlungspartners bestens kennt.

Interkulturelles Dolmetschen
Interkulturelles Dolmetschen findet in einer Trialogsituation statt – einem Dialog zu Dritt – und ist besonders im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen ein Thema. Für Personen mit sprachlichen und/oder kulturellen Verständigungsschwierigkeiten kommen interkulturelle Dolmetscher wie gerufen, denn sie helfen zugewanderten Personen, sich in den schweizerischen Strukturen zurechtzufinden und sich zu integrieren. Bei der mündlichen Übertragung des Gesprochenen von einer Sprache in die andere tritt die Berücksichtigung des sozialen und kulturellen Hintergrunds der Gesprächsteilnehmenden besonders in den Vordergrund. Gerade bei komplexen oder emotionalen Gesprächen sowie bei wichtigen Entscheidungen sind interkulturelle Dolmetscher das A und O für ein erfolgreiches Verständnis.

Interkulturelle Adaption
Eine unserer Projektmanagerinnen brachte es letztens auf den Punkt: Sprachen verbinden Kulturen. Allein durch die Umstellung einzelner Buchstaben entsteht nämlich eine völlig andere Sprache. Auch bei der Übersetzung einer Website spielt Interkulturalität eine Rolle. Länder wie Japan, China oder Brasilien mögen beispielsweise animierte Grafiken und viele verschiedenen Farben viel mehr als wir in der Schweiz, die klar strukturierte Seiten ohne viel Bling-Bling bevorzugen. Die verschiedenen Vorlieben wie auch die Keywords, nach denen User in unterschiedlichen Ländern suchen, erfordern eine interkulturelle Adaption bei der Website-Übersetzung. Einfach eins zu eins zu übersetzen reicht nicht, damit Sie mit Ihrer Website mehr Umsatz machen können.

Sie sehen, das Wort «interkulturell» sollte nicht unterschätzt werden. Bei uns können Sie jederzeit einen Fachübersetzer buchen, der sich bestens mit diesem Thema auskennt. Berechnen Sie den Preis für Ihre Übersetzung in gerade mal 20 Sekunden.

Wort der Woche «Welsch»

22. Juni 2015

Mit dem knappsten Ergebnis aller Zeiten sind die Abstimmungsresultate des 14. Juni immer noch in aller Munde. Was auffällt: Der Röstigraben hat sich einmal mehr als eine tiefe Schlucht zwischen die deutschsprachige Schweiz und dem Welschland erwiesen. Doch wieso spricht man eigentlich vom Abstimmungsverhalten der «Welschen»?

«Welsch» bedeutet ursprünglich nichts anderes als «fremd», «andersartig». Mit dem Ausdruck «Welschland» ist zwar hauptsächlich die Romandie gemeint; früher traf die Bezeichnung jedoch auch auf Italien und Frankreich zu. In Tirol und in Südtirol betitelt man heute noch die Italiener als die «Welschen». Auch die Walnuss ist mit dem Wort in Kontakt gekommen, nämlich als «welsche Nuss», die über Frankreich oder Italien ins Deutsche gekommen ist.

Die «welsche» Nuss unter den Nüssen: die Walnuss.

Die «welsche» Nuss unter den Nüssen: die Walnuss.

Das englische «walnut», das vom altenglischen «walhnutu» («fremde Nuss») stammt, spricht ebenfalls auf diese Komponente an. «Welsch» ist ausserdem in diversen Orts- und Familiennamen enthalten, so leiten sich etwa die geographischen Bezeichnungen Wallonien, Walachei oder Wales vom Wort ab.

Das unverständliche Ufer

Wer vermutet, dass auch Walenstadt etwas mit «Welsch» zu tun haben könnte, der liegt vollkommen richtig. Walenstadt beschreibt die Entstehung ihres Namens wie folgt: «Die Sprachen der in unserem Tal lebenden Räter und der Römer, die die Räter unterworfen und lange Zeit beherrscht hatten, vermischten sich zum Rätoromanischen. In dieser Sprache wurde die kleinere, aber lokal bedeutsame Ansiedelung am oberen Ende des Walensees als ‹Riva› (Ufer) bezeichnet. Da der Walensee mit seinen steilen Ufern nur den Wasserweg offen liess, rückten die in Helvetien einwandernden Alemannen nur bis Weesen vor. Diese verstanden die Sprache der Anwohner in Riva nicht und verpassten darum Riva den Namen ‹Vualahastade›: das ‹welsche› bzw. das ‹andersartige, unverständliche› Ufer. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich daraus das heutige Walenstadt.» Eine unverständliche Sprache wird übrigens bis heute als «Kauderwelsch» bezeichnet.

Rösti machen den Graben aus
Ebenfalls spannend ist es, dem anfangs erwähnten Röstigraben auf den Grund zu gehen. Dieser ist neben dem «Chuchichäschtli» und dem «Öpfelbütschgi» ein typisch schweizerdeutscher Ausdruck, der insbesondere das unterschiedliche Abstimmungsverhalten der Deutschschweizer und der Romands wiederspiegelt. Und zwar ist «Rösti» bekannt als klassisches Kartoffelgericht aus der Deutschschweizer Küche, wobei gemunkelt wird, dass die Westschweizer die ebenbürtigen «pommes de terre fricassées» mindestens so lange kennen. Der Einfachheit halber hätten sie sich aber der kürzeren Bezeichnung «Rösti» angepasst. In der Romandie finden übrigens – in Anlehnung an den Eisernen Vorhang – eher die Begriffe «Rideau de rösti» (Röstivorhang) oder «Barrière de rösti» (Röstizaun) Verwendung. Häufig wird der Röstigraben mit dem Lauf der Saane bei Freiburg gleichgesetzt, wofür auch der französische Ausdruck «outre-Sarine» spricht (zu Deutsch «jenseits der Saane»).

Innerhalb der Schweiz sehen die Abstimmungsresultate nicht so harmonisch aus.

Innerhalb der Schweiz sehen die Abstimmungsresultate nicht so harmonisch aus.

Interessanterweise ist der Röstigraben bei den Abstimmungen mal stärker und mal weniger stark ausgeprägt: Im Bereich der Aussen- und Sozialpolitik ist die Romandie oft dem Ausland (auch der EU) und staatlichen Regulierungen wohlgesinnter als die deutschsprachige Bevölkerungsmehrheit; in der Drogen-, Gesellschafts-, Verkehrs- und Umweltpolitik hingegen fallen die Unterschiede kaum ins Gewicht. Der Gegensatz zwischen der urbanen und ländlichen Bevölkerung macht dem Röstigraben in der Schweizer Politik ausserdem zunehmend Konkurrenz.

Nun sind Sie Experte, was das Wörtchen «Welsch» wie auch den Röstigraben betrifft. Falls Sie eine Übersetzung benötigen, die den Sprung über den Röstigraben ins Welschland schafft, stellt Ihnen die TRANSLATION-PROBST AG gerne den passenden, muttersprachlichen Fachübersetzer zur Verfügung.

Wort der Woche «Deutsch»

20. April 2015
Deutsch_TRANSLATION-PROBST AG

Über sprachliche Missverständnisse in der Schweiz weiss Julia Kasig viel zu erzählen.

Deutsche Sprache, schwere Sprache. Sogar unsere sprachaffine Projektmanagerin Julia Kasig trifft immer wieder auf neue, witzige, überraschende und für sie ungewöhnliche Wörter aus dem Deutschen. Welche Wörter und Anekdoten aus ihrem Alltag in der Schweiz das sind, erzählt sie Ihnen in diesem Artikel. 

Schon in der Schule entdeckte ich meine Faszination für Sprachen: Englisch, Französisch, Latein, Italienisch, Niederländisch, Mittelhochdeutsch – ja sogar im Finnischen versuchte ich mich eine Weile. Ich fand es spannend, die Verwandtschaft zwischen Sprachen zu erkennen, und war gleichzeitig fasziniert von der Differenz zwischen den Sprachen. Ich musste jedoch erst meine norddeutsche Heimat verlassen und mein Studium im Saarland aufnehmen, um mir der imposanten Vielfalt meiner eigenen Muttersprache bewusst zu werden. Natürlich wusste ich schon vorher, dass es verschiedene Dialekte in Deutschland gibt, dass die Schweizer anders sprechen als die Österreicher und beide anders als die Deutschen. Mein Studium im Saarland (wo man übrigens «holen» statt «nehmen» sagt und ich bis zum Ende meiner Studienzeit immer irritiert war, wenn ich gefragt wurde, ob mein Essen zum Mitholen sei) bot mir die Gelegenheit, die Diversität der deutschen Sprache, die verschiedenen Dialekte und Redensarten hautnah und täglich in meinem Freundeskreis zu erleben. Bis dahin hing ich selbst der naiven Idee an, ich als Norddeutsche würde «reines» Hochdeutsch sprechen, völlig dialekt- und akzentfrei.

«Moin» zu jeder Tages- und Nachtzeit
Welch ein Irrtum! Denn im Saarland machten mir meine Freunde klar, ich könne meine norddeutsche Herkunft nie und nimmer leugnen. Der Einfluss des eher in den ländlichen Gebieten und von den älteren Generationen gesprochenen Plattdeutschen färbte sich offensichtlich ab auf meine Sprachmelodie und meine Art und Weise, Silben zu betonen und Endungen auszusprechen oder zu verschlucken. In der Tat herrscht bei uns zum Beispiel die Tendenz, ein «g» am Wortende zu einem «ch» abzuwandeln und so «fahr’n wir nach Hamburch» und «haben’s eilich» zu sagen. Auch einige der mir völlig geläufigen Wörter stiessen bei meinen Freunden aus dem Rheinland, dem Frankfurter Raum oder Süddeutschland auf Unverständnis oder Schmunzeln: Denn meine Heimat ist dort, wo man sich zum «Schnacken» (Duden sagt: reden, sprechen, zwanglos plaudern) mit Bekannten trifft. Wo man sich mit «Moin» (alternativ auch «Moin Moin») begrüsst – und zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit. Dort, wo man sich als Kind «‘ne Schlickertüte für ‘ne Mark» (gemischte Tüte) kauft. Wo die Oma sagt, man solle «nicht so einen Flunsch ziehen», wenn man nicht ganz glücklich dreinschaut. Wo die Leute nie betrunken, sondern allenfalls «angeschickert», schlimmstenfalls «duun» sind. Meine Heimat ist dort, wo man seine Küche «feudelt» (Feudel = Wischlappen), wo Kinder mit einem «Tüdelband» spielen und Omas manchmal schon etwas «tüdelig» (durcheinander) sind. Und dort, wo definitiv nicht immer nur «Schietwedder» ist.

Hochdeutsch vs. Schweizer Hochdeutsch
Während des Studiums lernte diese norddeutsche «Deern» (Mädchen), die ich war, einen Mann kennen, der in der Schweiz lebte. Ich war zuversichtlich, das Schweizerdeutsche würde mir keinerlei Probleme bereiten. Immerhin war ich durch den Luzerner «Tatort» bestens mit der Sprache dieses Landes vertraut. Dass der «Tatort» aus Luzern für das deutsche Fernsehen ins Hochdeutsche synchronisiert und der Authentizität halber lediglich ein Schweizer Akzent beibehalten wurde, erfuhr ich dann bei meinem ersten Besuch in der Schweiz. Tatsächlich bereitete mir der Einstieg in die schweizerdeutsche Sprachregion relativ wenige Probleme. Viele schweizerdeutsche Begriffe konnte ich aus dem mir vertrauten Französischen ableiten: Ein Eis ist hier ein Glacé, ein Hühnchen wird Poulet genannt, Wohnungen haben manchmal ein Cheminée, Fahrrad heisst Velo, und die Haare schneidet man beim Coiffeur. Ich stellte ausserdem fest, dass es im Schweizerdeutschen häufig ein eleganter klingendes Pendant zu deutschen Wörtern gibt. «Offerieren» klingt für mich nach einer besonders höflichen Art des Anbietens, und während die Deutschen ihr Auto irgendwo parken, handhaben es die Schweizer deutlich kultivierter: Sie parkieren. Allerdings muss ich auch zugeben, dass es einige Wortpaare gibt, bei denen ich die deutschlanddeutsche Variante treffender finde. Nehmen wir zum Beispiel den Grillabend. Finden Sie nicht auch, dass das spezielle Flair eines geselligen, gemütlichen Grillabends in «wir grillen» besser zum Ausdruck kommt als in «wir grillieren»?

Amüsante Missverständnisse
Obwohl ich mich mittlerweile gut mit Schweizern verständigen kann, kommt es ab und an zu lustigen Missverständnissen. So hatten wir in meinem ersten Monat einmal Besuch zum Abendessen von einem Schweizer Freund. Zum Dessert hatte ich mit viel Liebe einen Butterkuchen gebacken und war sehr gespannt, wie dieser bei unserem Gast ankommen würde. «Mmhh, dä schmöckt fein», war seine Reaktion. Eigentlich ein nettes Kompliment an die Köchin – wenn sein Kuchenstück nicht völlig unangetastet gewesen wäre. Etwas beleidigt sagte ich ihm, er solle ruhig erst einmal ein Stückchen probieren, bevor er sich ein Urteil über den Geschmack erlaube. An diesem Abend lernte ich, dass das schweizerische «schmöcken» nichts mit dem deutschen «schmecken» gemein hat, sondern «riechen» bedeutet. Ein weiteres Missverständnis offenbarte sich, als ich im Büro fragte, wo eine Kollegin denn momentan wohne, wenn sie täglich mit dem Zug fahren müsse. Für mich war völlig selbsterklärend, dass die Aussage «Ich bin zurzeit am Zügeln» nur meinen könne, sie würde derzeit mit dem Zug nach Winterthur und zurück pendeln müssen. Spätestens nach dem Umzug der TRANSLATION-PROBST AG ist mir das Wort «zügeln» mittlerweile absolut vertraut und löst keine Irritationen mehr aus. Wohl aber folgende Szene: In einem Geschäft war das Besteck, das ich mir ausgesucht hatte, nicht mehr komplett vorrätig. Auf Nachfrage «offerierte» mir die Verkäuferin, die fehlenden Teile für mich zu bestellen. Sie verabschiedete sich von mir mit den Worten: «Ich gebe Ihnen ein Telefon, wenn Ihr Besteck vollständig angekommen ist.» Da ich eins und eins zusammenzählen konnte, war mir klar, was sie mit dieser Aussage meinte. Und dennoch: Bis heute habe ich das Bild nicht aus dem Kopf bekommen, wie ich den Laden betrete und die Verkäuferin mir ein Telefon in die Hand drückt.

Aus den amüsanten Anekdoten von Julia Kasig merkt man schnell, dass es bei Sprachen auf Feinheiten ankommt. Genau deshalb ist es so wichtig, dass bei Übersetzungen nur Fachübersetzer eingesetzt werden, die sowohl das Fachgebiet als auch die Sprache der Zielgruppe, die immer ihre Muttersprache ist, exakt kennen. Bei der TRANSLATION-PROBST AG können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Übersetzungen unter Berücksichtigung der Tonalität und sprachlichen Besonderheiten der Zielgruppe treffsicher in die Zielsprache übersetzt werden.

Wort der Woche «Fünfräppler»

23. März 2015

Man könnte den Fünfräppler auch als Stehaufmännchen betiteln. Schon mehrmals wollte man ihn aus der Schweizer Währung verbannen, aber immer wieder hat er sich durchgesetzt. Wir erläutern Ihnen einige Fakten zu dieser kleinen, charismatischen Münze.

Die Sammler lieben ihn, die Automaten akzeptieren ihn nicht, und im Portemonnaie erscheint er uns auch eher lästig. Früher noch silbern, unterschied er sich auf den ersten Blick nur durch die Grösse von den anderen Schweizer Münzen. Heute glänzt er goldig im Portemonnaie und zieht so die ganze Aufmerksamkeit auf sich.

Sieht fast aus wie Gold, ist aber weniger Wert: Fünfräppler auf dem Bundesplatz.

Sieht fast aus wie Gold, ist aber weniger Wert: Fünfräppler auf dem Bundesplatz.

Wortherkunft
Für die Herkunft des Wortes Rappen gibt es verschiedene Versionen. Keine davon kann jedoch belegt werden. Die einen vermuten, dass die Bezeichnung Rappen auf einen Pfennig aus Freiburg im Breisgau zurückgeht. Im 13. Jahrhundert wurde dort eine Münze mit einem Adler geprägt. Man vermutet, dass dieser Adler als Rabe verspottet wurde. Im Laufe der Zeit wurde der Adler tatsächlich durch einen Raben ersetzt.

Eine andere Vermutung besteht darin, dass die Bezeichnung Rappen ursprünglich Schwarzpfennig bedeutete. Denn der Pfennig hatte nur einen geringen Silberanteil und wurde daher schneller schwarz.

Geschichte des Fünfräpplers
Der Fünfräppler wurde erstmals 1850 aus Billon, einer Legierung aus Kupfer und Silber, mit 5 Prozent Silberanteil geprägt. In diesem Jahr wurde übrigens das erste Geld der Schweizerischen Eidgenossenschaft geprägt. Der Fünfräppler war also von Anfang an mit dabei. Erst seit 1981 glänzt der Fünfräppler in einem gelb-goldenen Ton, was auf die Kupfer-Aluminium-Nickel-Legierung zurückzuführen ist. Für diesen Wechsel gibt es zwei Gründe: Einerseits wollte man ihn stärker von dem fast gleich grossen Fünfzigrappenstück unterscheiden, andererseits überstiegen die Produktionskosten den Nennwert des Fünfräpplers.

Im politischen Kreuzfeuer
Aus dem gleichen Grund haben Politiker schon mehrmals versucht, den Fünfräppler aus dem Zahlungsverkehr zu ziehen. Damals kostete der Zwerg unter den Münzen in der Herstellung ca. 6 Rappen, heute sind es noch deren 4. Der Bundesrat hat sich jedoch gegen diesen Schritt ausgesprochen, unter anderem weil der Fünfräppler neben dem Nennwert auch einen kulturellen Wert besitzt.

Vielleicht sehen Sie den Fünfräppler beim nächsten Blick in Ihr Portemonnaie ja auch mit anderen Augen. Und denken Sie immer daran: Wer den Rappen nicht ehrt, ist den Franken nicht wert.

Wort der Woche «Weltfrieden»

23. Februar 2015

Die Miss-Kandidatinnen sprechen es reumütig aus, um die Gunst der Jury zu gewinnen, und viele Grossmächte dieser Welt streben danach: Weltfrieden. Gerade in einer Zeit, in dem der Terror dieser Welt uns täglich einholt, ein grosses Wort.

Jeden Tag erhalten wir Push-Nachrichten mit den neuesten Updates zu den Kriegen, die in dieser Welt geführt werden. Was mit einer friedlichen Demonstration angefangen hat, endet oft in einem blutigen Massaker, das mehrere Monate oder sogar Jahre andauert und bei dem tausende unschuldige Menschen ums Leben kommen. Männer, Frauen und Kinder. In einer solchen Zeit ist der Wunsch nach Weltfrieden besonders gross.

Blog der Translation-Probst AG zum Thema Weltfrieden.

Treffsichere Übersetzer und Dolmetscher können einen Beitrag zum Weltfrieden leisten

Bedeutung
Weltfrieden ist der Ausdruck für den Idealzustand eines weltweiten Friedens. Um diesen zu erreichen, müssten also alle Feindseligkeiten und Kriege bedingungslos begraben werden. Weltfrieden bedeutet dauerhafte Freiheit, Gerechtigkeit und Glück für alle Menschen und Völker. Es scheint ein einfaches Unterfangen zu sein – mit einem Ergebnis, von dem alle profitieren würden. Und doch hat das Streben nach Macht in unserer Welt immer noch die Überhand.

Die Rolle der Dolmetscher
Laut dem Theologen Hans Küng ist Weltfrieden nur durch Frieden, Toleranz und Respekt zwischen den Religionen und durch ethisches Handeln möglich. Was sich so einfach anhört, ist eine richtige Knacknuss. Denn ethisches Handeln wird von Kultur zu Kultur und von Religion zu Religion anders definiert. Was in der einen Kultur als ethisch und moralisch korrekt betrachtet wird, wird in der anderen verpönt. Meistens kommen noch Sprachbarrieren dazu, und die Missverständnisse sind vorprogrammiert. Hier können treffsichere Dolmetscher Abhilfe schaffen. Sie könne Brücken zwischen den Kulturen und Religionen bauen, als Vermittler wirken und so ein gegenseitiges Verständnis aufbauen. Das kann schon im Kleinen beginnen. Beispielsweise in einem Unternehmen, in dem viele Menschen unterschiedlicher Herkunft arbeiten.

Wie viele Kulturen haben Sie unter Ihrem Dach?
Arbeiten Sie auch in einem Multikulti-Team? Bei der TRANSLATION-PROBST AG arbeiten über 20 Festangestellte mit 10 verschiedenen Nationalitäten. Die kulturellen Unterschiede werden uns täglich vor Augen geführt, was immer in witzigen und lehrreichen Erkenntnissen endet. Deshalb hoffen auch wir, dass die Kulturen und Religionen dieser Welt einen gemeinsamen Nenner finden und wir mit unseren Übersetzungen einen kleinen Teil zum Weltfrieden beitragen können.