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Archiv für die Kategorie ‘Medizin/Pharma’

Wort der Woche «Virtual Reality»

31. Oktober 2016

Diese Woche werfen wir einen Blick in die Zukunft bzw. in die virtuelle Realität: 2016 scheint nämlich das Jahr der Virtual Reality Technology zu sein. Was mit dieser Technologie alles möglich ist und wozu sie künftig nützlich sein kann, lesen Sie in unserem aktuellen Wort der Woche: Virtual Reality.

Virtual Technology – sitzen wir künftig zu Hause, während wir im virtuellen Büro arbeiten?

Virtual Technology – sitzen wir künftig zu Hause, während wir im virtuellen Büro arbeiten?

Die VR-Brillen erinnern im ersten Moment an die versiegelten Taucherbrillen aus «Wetten, dass …?» – fehlt nur noch Thomas Gottschalk mit seinen wilden Gestikulationen, um zu prüfen, ob die Brillenträger auch was sehen. Bei VR-Brillen eröffnen sich den Trägern in der Tat neue Welten, die neben visuellen Projektionen auch den Raum sowie die eigenen Bewegungen einbeziehen und damit das Gaming auf eine neue Stufe bringen.

 

Vom Spiel bis zum virtuellen Kaufhaus

Wegen der 360-Grad-Projektionen eignet sich die virtuelle Realität besonders für eingefleischte Gamer, die sich so mittendrin im Spiel, und nicht mehr vor dem PC oder der Konsole befinden. Doch die VR-Brillen könnten nicht nur die Welt der Gamer verändern, sondern auch die des Kinos und der Spielfilme: Mit der VR-Technologie könnte das Medium Film eine komplett neue Erfahrung bieten, an die eine Leinwand oder ein Fernsehgerät nie herankommen kann, weil die Distanz zwischen dem Medium und dem Publikum aufgelöst wird.

Ein weiteres Beispiel, wie die VR-Brillen das Einkaufsverhalten der Zukunft verändern könnten, liefert Cadillac mit seinem virtuellen Autohaus: Kaufinteressenten von Autos könnten so die neuesten Modelle von allen Seiten betrachten, ohne dabei das Wohnzimmer zu verlassen. Oder sie könnten in einem Onlineshop die Produkte in ihrer echten Grösse und Form betrachten, ehe sie sie bestellen.

Interessant wird es, wenn es um Ferien geht: Hätten Reisebüros schon VR-Brillen, könnten sie für die Urlaubsreifen alle Destinationen der Welt in Kürze erlebbar machen und müssten keine schweren Kataloge mehr drucken. Die Frage ist, ob die Urlaubsreifen sich dann nicht einfach ein 360-Grad-Video ihres nächsten Urlaubs auf ihre VR-Brille laden, ohne wirklich zu verreisen. Aus Umweltsicht wäre dies ein erheblicher Vorteil, denn der CO2-Ausstoss liesse sich so massiv reduzieren. Aber ob wir damit auch richtig glücklich werden, bleibt zweifelhaft.

 

Potenzial für die Medizinaltechnik

Anders dagegen könnte die VR-Technologie die Medizinaltechnik revolutionieren: «MindMaze», ein Spin-off der ETH Lausanne, hat hier schon die ersten grossen Schritte gemacht und Anwendungsmöglichkeiten entwickelt, die hirngeschädigten Patienten bei der Rehabilitation helfen können. Das Prinzip dahinter ist einfach: Nach einem Hirnschlag oder einer Hirnverletzung müssen die Patienten oft warten, bis sie mit der Rehabilitation beginnen können – sei es weil zu wenig Betreuungspersonal vorhanden ist, sei es weil sie schlicht körperlich nicht dazu in der Lage sind. Und hier kommt MindMaze ins Spiel: Dank der VR-Technologie können Patienten bereits im Bett mit ihrer Therapie beginnen, indem ihnen die VR-Software vorgaukelt, dass sie ihre Gliedmassen so bewegen können, als hätten sie gar keine Schädigung ihres Nervensystems erlitten. Offenbar lassen sich Hirnregionen schneller aktivieren und der Heilungsprozess deutlich verbessern. Zudem lassen sich die Fortschritte aus der Ferne überwachen, sodass Übungen individuell an die Patienten angepasst werden können.

Homeoffice und trotzdem präsent

Wenn wir die Gedanken der VR-Technologie weiterspinnen, so könnten wir volks- und betriebswirtschaftlich eine neue Dimension erreichen und uns unzählige Bürogebäude und Firmensitze sparen, Staus vermeiden und trotzdem im virtuellen Büro einander begegnen, Besprechungen führen oder Kunden empfangen, ohne die eigene Wohnung je verlassen zu müssen. Was wir dazu bräuchten, wäre nur ein zweites virtuelles Ich.

Damit könnte der Film «Surrogates» rasch Wirklichkeit werden: Schliesslich tüftelt die Menschheit nicht nur an der virtuellen Realität, sondern auch an Robotern, die mittlerweile in Aktion mit Menschen treten. Im Film «Surrogates» sind es eben diese humanoiden Roboter, die von ihrem echten Ich ferngesteuert werden, das währenddessen auf dem Sofa liegt.

Mark Zuckerberg spricht schon von «Virtual Reality als der sozialsten Plattform», die unsere Art, zu leben und zu interagieren, komplett verändern werde. Ob wir das wirklich wollen? Wir werden es sehen. Abgesehen von den Gaming-Nerds, die sich gerne von der realen Welt abkoppeln, weil ihnen das Soziale nicht so behagt, ist der Mensch an und für sich ein soziales Wesen, das nicht lange alleine sein kann. Fazit: Wie jede neue Errungenschaft wird auch die VR-Technologie am Anfang mit viel Getöse eingeläutet. Dennoch muss sie sich erst noch bewähren – schliesslich hat die AR-Technologie (=Augmented Reality, englisch für erweiterte Realität, die z. B. via Smartbrille möglich ist) bisher auch noch nicht den Durchbruch geschafft, obwohl sie seit Längerem besteht und als das nächste grosse Ding bezeichnet wurde.

Unsere Texte und Übersetzungen jedenfalls gibt es für Sie nach wie vor von Menschen aus Fleisch und Blut, die Emotionen und Inhalte authentisch transportieren können.

Ihr Team von der TRANSLATION-PROBST AG

Wort der Woche «Import und Export»

29. Februar 2016

Mit Import und Export kommt gezwungenermassen auch das Thema Mehrsprachigkeit auf. Damit alles reibungslos abläuft, müssen einige Dinge beachtet werden. Wir unterstützen Sie, damit Sie am Zoll keine bösen Überraschungen erleben.

Wer erfolgreich exportieren will, braucht treffsichere Übersetzungen.

Wer erfolgreich exportieren will, braucht treffsichere Übersetzungen.

T-Shirts made in Taiwan, eine Pfanne made in China und ein Handy made in India. Die Schweiz importiert als rohstoffarmes Land viele Güter aus dem Ausland. Und doch haben einige kluge Köpfe Möglichkeiten gefunden, Produkte made in Switzerland zu exportieren und damit zum Wohlstand der Schweiz beizutragen. Heute gehört die Schweiz zu den 20 grössten Exportländern der Welt und exportiert weit mehr als sie importiert. Die Pharma-, Uhren- und Maschinenbranche haben dabei die Nase ganz vorne.

Stolperfallen
Sobald etwas exportiert wird, müssen Rezepte, Verpackungsbeilagen, Bedienungsanleitungen oder technische- und wissenschaftliche Berichte übersetzt werden. Dabei ist es nicht nur wichtig, dass die Übersetzung in die richtige Sprache erfolgt, sondern dass sie zu 100 Prozent wasserdicht ist und Fachbegriffe korrekt verwendet werden. Ansonsten kann dies nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern bei einer fehlerhaften Bedienung einer Maschine sogar zu Unfällen kommen. Dies führt zu hohen Kosten und gewaltigen Image-Schäden. Das Problem von falschen Übersetzungen ist sattsam bekannt, und es gibt genügend Beispiele dafür.

Beglaubigte Übersetzungen — damit Sie sich blind darauf verlassen können
Bei der TRANSLATION-PROBST AG können Sie sicher sein, dass die Übersetzungen stimmen. Nicht nur wegen unseres einmaligen Qualitätssicherungsprozesses, mit dem wir eine höchstmögliche Fehlerfreiheit garantieren, sondern weil wir Ihre Übersetzungen als anerkanntes Übersetzungsbüro vom Notariat oder der Staatskanzlei beglaubigen lassen. Dies gilt auch für COC-Dokumente, die insbesondere in der Automobilbranche von hoher Bedeutung sind. So können Sie, der Zoll und Ihr Kunde sicher sein, dass die Übersetzung einwandfrei ist.

Haben Sie Fragen dazu oder möchten Sie bei uns eine Übersetzung in Auftrag geben? Zögern Sie nicht und melden Sie sich unter 0840 123 456 oder info@translation-probst.com. Wir freuen uns!

Wort der Woche «Brille»

10. August 2015

Sie schärft den Blick und schmückt immer mehr Nasen: die Brille. Nicht alle haben das gleiche Bild von ihrer Wirkung. Was jedoch klar ist: «Brillenschlangen» haben heute ein leichteres Leben als früher.

Die Brille hat sich längst zu einem beliebten Modeaccessoire gemausert. Es gibt Frauen, die haben zu jedem Outfit nicht nur den passenden Schuh, sondern auch die stilgerechte Brille.

Markante Hornbrillen werden vermehrt als individuelles Erkennungsmerkmal getragen.

Markante Hornbrillen werden vermehrt als individuelles Erkennungsmerkmal getragen.

Ursache für Kopfweh
Die Brille ist jedoch nicht nur ein Schmuck, sondern häufig auch ein Zaubermittel gegen lästige Kopfschmerzen. Vor allem eine nicht korrigierte Weitsichtigkeit kann Schuld am rhythmischen Pochen in der Schläfe oder dem leichten Hämmern unter der Schädeldecke sein. Der Clou dabei: Die Augen gleichen das Gesehene bis zu einem gewissen Punkt aus, weshalb viele Menschen ohne ihr Wissen weitsichtig sind. Durch die ständige Überanstrengung, um scharf zu sehen, können jedoch besagte belastungsabhängige Kopfschmerzen entstehen. Auch ein leichtes Schielen, das sich bisher geschickt getarnt hat, führt insbesondere nach intensiven Lesephasen oder einer längeren Verabredung mit dem Computer zu Kopfweh. Mal einen Sehtest beim Augenoptiker Ihres Vertrauens zu machen, ist in diesem Fall sicher ein kluger Schachzug.

Verringerte Sehkraft durch die Brille?
Damit sich die Kontaktlinsen nicht vernachlässigt fühlen: Ich habe euch nicht vergessen! Nur seid ihr halt gerade für Menschen mit trockenen Augen wie mich nicht so geeignet, und ihr habt mich deshalb mit geröteten Augen schon ziemlich «zombiehaft» aussehen lassen. Gerade wenn der Computer häufig das Gegenüber darstellt, wird die Tränenflüssigkeit, die das Auge vor der Linse schützt, durch die verringerte Häufigkeit des Wimpernschlags schlechter verteilt. Die Linse reizt dann die Hornhaut, was im ärgsten Fall Entzündungen nach sich ziehen kann. Doch nicht alle singen ein Loblied auf die Brille: Viele befürchten, dass sie ihre Sehkraft verschlechtert. Dies ist aber ein Trugschluss. Zwar kann speziell bei Brillen-Neulingen der Eindruck entstehen, dass das eigene Sehvermögen ohne Brille im Vergleich zu früher schlechter ist. Das liegt aber an der zuvor fehlenden Vergleichsmöglichkeit: Vor der Brille hat das aktuelle Sehvermögen für die Betroffenen die maximale Sehkraft dargestellt. Durch die Brille wurde diese jedoch neu definiert. Setzen die neuen Brillenträger nun ihre Sehhilfe ab, wird ihnen der Unterschied zwischen der optimalen Sehkraft und ihrer natürlichen Sehstärke wortwörtlich vor Augen geführt.

Brille_TRANSLATION-PROBST_AG

Unsere Autorin und ihre Brillen im Wandel der Zeit.

Menschliche und tierische Brillenschlangen
Ich selbst trage heute meine Brille mit Stolz, gehört sie doch zu mir, und lässt sie sich doch eher als zusätzliches Accessoire beschreiben. Das war jedoch nicht immer so. Ein Blick auf alte Fotos aus meiner Kindheit beweist: dicke Gläser und das rechte Brillenglas mit einer Folie abgedeckt – es gibt Schöneres. Ich hatte aber Glück: Als «Brillenschlange», eine unter den Brillenträgern und Brillenträgerinnen  unliebsame Betitelung, haben mich meine Klassenkameraden nie bezeichnet (jedenfalls nicht in meiner Anwesenheit). Da sind andere weniger glimpflich davongekommen. In der Tierwelt sind «Brillenschlangen» hingegen begehrte Objekte und stehen deshalb unter weltweitem Schutz – trotzdem werden sie oft von Schlangenbeschwörern für ihre Vorstellung gefangen. Ihren Namen haben die Brillenschlangen (oder auch südostasiatischen Kobras) übrigens der Markierung auf der Rückseite des Halsschildes zu verdanken, die an eine Brille erinnert.

Auch Professoren werden häufig mit einer Brille assoziiert. Ob alle Professoren und Hochschuldozenten, die für die TRANSLATION-PROBST AG arbeiten, eine tragen, wissen wir nicht. Dafür haben wir eigenhändig geprüft, dass sie bei der Nachkorrektur der Übersetzungen und Texte darauf achten, dass die Dioptrie bei null liegt.