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Archiv für die Kategorie ‘Messen / Events’

Ein Abend mit Chips und Fussball – bei der Zweifel Pomy-Chips AG

22. September 2014

Kennen Sie dieses Video der Zweifel Pomy-Chips AG auch schon in- und auswendig, und schauen es trotzdem immer wieder an?

Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel und Chips nicht gleich Chips. Kein anderes Unternehmen in der Schweiz hat mehr Chips-Esser als die Zweifel Pomy-Chips AG. Rund 65 % aller in der Schweiz konsumierten Chips werden von ihr produziert. Egal ob fröhliche Familienbesuche, lustige Ladies Nights, kernige Männerabende oder kreative Kindergeburtstage; egal ob beim Spielbrett, vor dem Fernseher, beim Grillieren, zum Besuch beim Nachbarn oder zum Apéro – Zweifel begleitet seit den 1950ern die Schweizer.
Heute erwirtschaftet die Firma Zweifel Pomy-Chips AG jährlich über 210 Millionen Schweizer Franken, sie ist das grösste in diesem Marktsegment tätige Unternehmen des Landes. Wie kam es zu so viel Erfolg? Es reicht nicht, die richtigen Kartoffeln richtig zu schneiden und zu frittieren. Es braucht viel unternehmerischen Geist, Innovation und eine grosse Portion Leidenschaft, damit ein Zweifel Chip richtig knusprig wird. Und eine Marke einen so hohen Marktanteil gewinnt.

Herkunft
Wie ist das Unternehmen gestartet? Und was ist sein Erfolgsrezept? «Bilanz» schreibt dazu: „Hans-Heinrich Zweifel, 25-jährig und frisch gebackener ETH-Agraringenieur, wurde praktisch über Nacht Chef einer Chips-Fabrik. Zunächst blieb die Chips-Herstellung unter dem Dach der väterlichen Mosterei, Heinrich Zweifel liess seinem Sohn aber freie Hand. Und nahm zähneknirschend die Verluste auf seine Kappe. Die Bilanzgespräche im September, Jahr für Jahr dasselbe: ‹Ihr macht zu viel Reklame›, sagte der alte Zweifel. ‹Für dieses Jahr kann man das nicht mehr ändern, das ist schon ausgegeben›, antwortete Hans-Heinrich Zweifel. ‹Aber dafür haben wir den Umsatz verdoppelt.›» Der Gründer musste also einen nimmermüden Einsatz an den Tag legen und bereits zum Start seiner Karriere viel Geld ins Marketing investieren.

ZPRG
Womit wir beim Thema wären: Am 30. September organisiert die Zürcher Public Relations Gesellschaft ZPRG, die grösste der sieben Regionalgesellschaften von pr suisse, einen Event bei Zweifel am Hauptsitz in Spreitenbach. Beim Rundgang hinter den Kulissen der Zweifel Pomy-Chips AG erklärt Christoph Ernst (Group PM / Media), wie die Zweifel Pomy-Chips AG die Fussball-WM für sich genutzt hat und was dieses Engagement dem Chips-Hersteller und der Marke Zweifel gebracht hat.
Der Abend klingt aus mit gluschtigem Apéro, Chips und Networking.

Als Sponsor verlosen wir drei Tickets.
Beantworten Sie die folgende Frage: Wie nennt man die Chips auf Französisch? Für die ersten drei richtigen Antworten gibt es ein Gratis-Ticket. Schreiben Sie Ihre Antwort direkt ins Kommentarfeld.

Daten:
Am 30. September 2014.
Beginn der Veranstaltung um 17.00 Uhr.
Ort: Zweifel Pomy-Chips AG, Kesselstrasse 5, 8957 Spreitenbach

Raclette und Rösti in Mailand

2. Juli 2014
Zwei Besucher der «Giro del Gusto» - mit einem Schweizer Bier in der Hand.

Zwei Besucher der «Giro del Gusto» – mit einem Schweizer Bier in der Hand.

Vergangenen Mai konnte die Mailänder Bevölkerung auf der berühmten Piazza del Cannone vor dem Castello Sforzesco an der ersten Etappe des «Giro del Gusto» teilhaben. Der «Giro del Gusto» ist eine Initiative des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und soll als Roadshow anlässlich der Weltausstellung 2015 die Bevölkerung für das Thema Ernährung interessieren und sensibilisieren. Unsere Nachkorrektorin Marina, die an der Universität Mailand als Professorin unterrichtet, hat sich für uns am «Giro del Gusto» umgesehen.

Neben verschiedenen Attraktionen, Ruhezonen, Picknickplätzen und einem Container, der zu einer virtuellen Reise durch den neuen Gotthardtunnel einlud, stand das Herzstück: das Schweizer Haus. Dieser typisch schweizerische Holzbau war bereits an den Olympischen Winterspielen in Sotschi ein Erfolg. Über 60’000 Besucherinnen und Besucher probierten und kauften dort verschiedene Köstlichkeiten aus der Schweiz: Neben Panini mit Saucisson, Raclette, Rösti, Most und Wein gab es musikalische Unterhaltung verschiedenster Art  Folklore, Jazz und Klassik. Thematische Veranstaltungen zu Kunst, Design, Architektur, Tourismus und Gewerbe sowie Spiele und Wettbewerbe für Kinder rundeten das Programm ab.

Vorgeschmack auf NEAT und Expo 2015
Die Stadt Zürich und der Think Tank W.I.R.E. erinnerten daran, dass Mailand und Zürich in Bälde durch die Eröffnung des NEAT-Gotthardtunnels, der möglicherweise schon 2016 fertig sein wird, noch näher zusammenrücken werden.

Die Roadshow ist in Mailand (30.04.−11.05.) gestartet und zieht über Rom (22.−26.09.) nach Turin (23.−27.10.) weiter und gibt einen Vorgeschmack auf die Expo 2015. Die Weltausstellung mit dem Titel «Nutrire il pianeta, energia per vita» (Den Planeten ernähren, Energie für das Leben) findet im kommenden Jahr von Mai bis Oktober in Mailand statt. Jedes Land soll sich mit den verschiedenen Aspekten des Themas Ernährung befassen und innovative, nachhaltige Lösungen präsentieren, die unseren Planeten retten könnten.

144 Länder dabei
Bis heute haben 144 Länder ihre Teilnahme bestätigt; die Schweiz hat als erstes Land den Teilnahmevertrag unterzeichnet. Der Schweizer Pavillon präsentiert sich an der Expo 2015 auf einer Fläche von 4432 m2, auf der vier hohe Türme – gefüllt mit Lebensmitteln – stehen werden. Besucherinnen und Besucher dürfen sich frei dieser Lebensmittel bedienen, bis die Vorräte langsam schwinden. Die allmähliche Entleerung der Türme soll auf den masslosen Nahrungsmittelkonsum der westlichen Länder aufmerksam machen, zum Nachdenken über die eigenen Gewohnheiten anregen, das Bewusstsein schärfen und Nachhaltigkeit fördern.

Das Projekt des Architekturbüros Netwerch GmbH aus Brugg trägt den Namen «Confooderatio Helvetica».

«Art on Ice» bringt den Raclettekäse und unsere Herzen zum Schmelzen

3. März 2014

Donnerstagabend. Es ist der 27. Februar 2014. Wir treffen uns beim Hallenstadion Zürich, um mit unseren treuesten Kunden «Art on Ice» zu besuchen.

Roman Probst, CEO der TRANSLATION-PROBST AG

Roman Probst, CEO der TRANSLATION-PROBST AG

Um 18.15 Uhr treffen die ersten Gäste ein, es gibt Glühwein und Punsch. Der Raclette-Ofen streikt zwar erst noch, doch Willy kriegt ihn mit seinen flinken Fingern zum Funktionieren. Heiss ist auch die Stimmung, und die Vorfreude auf «Art on Ice» wird grösser. Raclette und Gschwellti sind bereit, der Moment für die Stärkung auf den bevorstehenden Event gekommen. 50 Personen, darunter unsere geschätzten Kunden sowie Mark, Sandra und ich, geniessen den frischen Käse, mit allen erdenklichen Gewürzkombinationen.

Die Stimmung ist gelöst, die Gespräche locker, aber hey: Wer will schon die Premiere von «Art on Ice» verpassen? Besonders dann, wenn Tatiana Volosozhar & Maxim Trankov dabei sind, die Paarlauf-Olympiasieger in Sotschi 2014 wurden. Sind sie überhaupt dabei? In den Medien war zu lesen, dass sie gleichentags kurzfristig um 14 Uhr im Kreml von Wladimir Putin eingeladen waren. Wir erfahren dann während der Show, dass sie vom russischen Präsidenten ein Auto geschenkt erhielten.

Unsere Kunden und wir werden mit einer kunstvollen Darbietung beschenkt: von den Olympia-Gewinnern mit Loreen (Eurovision Contest-Siegerin 2012) oder von den Hurts, die mit mystischen Synthie-Pop-Tönen das Publikum verzaubern. Magie und Mystik liegen in der Luft. Doch am höchsten schlagen die Publikumsherzen, als die beiden Schweizer Sterne Sarah Meier und Stéphane Lambiel das Eisparkett betreten und in einer gelungenen Kombination von Perfektion und Grazie mit Leidenschaft über das Eis blitzen.

Erstaunt und begeistert

Einmal mehr sind unsere Kunden erstaunt und begeistert. Diesmal weniger wegen unserer Leistungen, sondern vielmehr wegen des einmaligen Erlebnisses, das wir gemeinsam im Hallenstadion teilen dürfen. An dieser Stelle bedankt sich das Team der TRANSLATION-PROBST AG nochmals herzlich für den erlebnisreichen Abend und die jahrelange Treue. Merci!


Wars das mit «Art on Ice» fürs 2014? Nein! Am 4. März treffen wir uns mit unseren Kunden aus der Romandie in Lausanne im Patinoire. Es gibt noch ein Gratis-Ticket. Wer mag es haben?

TRANSLATION-PROBST AG zu Besuch bei

TRANSLATION-PROBST AG zu Besuch bei „Art on Ice“ in Zürich

Wort der Woche – König

3. Januar 2014

3-koenigskuchenAm 6. Januar ist Dreikönigstag: Sternsinger sammeln dann Spenden für arme Kinder und segnen die Häuser mit den drei Buchstaben «C+M+B» (einer traditionellen Segensbitte). In der Schweiz ist es Brauch, einen Dreikönigskuchen zu geniessen und darauf zu hoffen, den kleinen König aus Plastik zu ergattern. Denn der Glückliche darf dann für einen Tag König oder Königin sein und bestimmen, was unternommen werden soll. Im ersten Wort der Woche des Jahres 2014 gehen wir deshalb dem Begriff «König» nach.

Zuerst zur Klärung der Bedeutung: König ist die Amtsbezeichnung für den höchsten monarchischen Würdenträger in der Rangfolge eines souveränen Staates. Nun zur Klärung der Wortherkunft: Das Wort «König» ist germanischen Ursprungs, allerdings sind die Wortquellen umstritten.

1. Erklärung: König als einer, der einem vornehmen Geschlecht entstammt

Das Wort «König» ist in älteren deutschen Sprachstufen (ahd. kuning, mhd. künic) sowie in den meisten altgermanischen Sprachen (altengl. cyning, altnord. konungr) bezeugt. Die zugrundeliegende Form von König ist *kuninga-z. Darin enthalten ist das Suffix –ing/-ung, was Zugehörigkeit und Abstammung bezeichnet. Der Begriff *kuninga-z bedeutet also «der zum kuni/kunja-Gehörige» oder «der von einem kuni/kunja-Abstammende». Als weiterer Ausgangspunkt der Wortbildung ist auch das altgermanische Wort *kunja = «Sippe/Geschlecht» akzeptiert.

Dem Ausdruck *kuninga liegt das Wort «Adliger» zugrunde, was «vornehmer Mann» bedeutet. Dementsprechend wäre der *kuningaz «der einem (edlen) Geschlecht Entstammende» beziehungsweise eine Person von vornehmer Herkunft.

2. Erklärung: König als Wissender

Eine andere Annahme besagt, dass*gnə– = «Wissen» die Quelle des Wortes «König» ist. Demnach wäre der König als «Wissender» bezeichnet worden. Diese These kann dadurch gestützt werden, dass die Germanen ihren Königen grosse Weisheit und umfangreiches Wissen zusprachen.

Ob adliger oder wissender König, wir wünschen Ihnen viel Glück bei der Suche nach dem kleinen Kuchenkönig und natürlich «en Guätä».

Wort der Woche – Silvester

27. Dezember 2013

silvesterIm Jahr 2013 gab es viele schöne, spannende und schreckliche Geschichten: Zum Beispiel die Jahrhundertflut in Deutschland, das «Royal Baby» von Kate und William, den Taifun auf den Philippinen oder den Tod von Nelson Mandela. Nun neigt sich ein aufregendes Jahr dem Ende zu, und viele fiebern dem Silvesterabend entgegen. Wir fragen uns deshalb, woher das Wort «Silvester» stammt, und erküren es zum letzten Wort der Woche des Jahres 2013.

Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester geht auf das Jahr 1582 zurück. Damals verlegte die Gregorianische Kalenderreform den letzten Tag des Jahres vom 24. auf den 31. Dezember, den Todestag des Papstes Silvester I im Jahr 335. (www.wikipedia.org) Dieser Papst prägte die Geschichte und Entwicklung der Kirche im 4. Jahrhundert massgeblich, indem er sie neu organisierte. Unter seinem Pontifikat vollzog sich die Einführung des Christentums als Staatsreligion und die Errichtung grosser römischer Kirchen, wie die Basilika St. Peter. Seit dem 5. Jahrhundert wird er als Heiliger verehrt und gilt als Tagesheiliger des 31. Dezembers.

Auf Deutsch: Waldmensch

Der Begriff Silvester gilt als Feiertag, Gedenktag und Vorname und ist lateinischer Herkunft. Silvester geht auf den Wortstamm «silva» zurück, was «Wald» bedeutet. Ins Deutsche übersetzt heisst der Name Silvester somit «Waldbewohner», «der zum Wald Gehörende» oder «Waldmensch».

Wenn vom Tag vor Neujahr gesprochen wird, gilt die Schreibweise mit i (Silvester). Wenn es hingegen um die Schreibweise des Vornamens geht, ist auch Sylvester mit y anerkannt. Die bekanntesten Beispiele für den Vornamen Sylvester sind der amerikanische Actionstar Sylvester Stallone und die glücklose Cartoon-Katze.