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Archiv für die Kategorie ‘Professor Tell’

Die Geburt des Professors Tell als Comic Held

12. November 2014

Professor Tell ist unser Botschafter für die Werte Genauigkeit, Treffsicherheit, Zuverlässigkeit und Swissness und symbolisiert somit das Herzstück der Qualitätssicherung der TRANSLATION-PROBST AG. Tell hat sich von einem einfachen Symbol zu einer richtigen Charakterfigur gemausert, hat seine eigenen Social Media Kanäle und einen festen Platz in unserem Newsletter. Er ist so flexibel, dass er nun sogar in der internen Kommunikation der TRANSLATION-PROBST AG eingesetzt wird. Unter anderem dank ihm wurde unser Kommunikationskonzept bei der Verleihung der Goldenen Feder als drittbeste Arbeit ausgezeichnet. Doch wie ist diese Figur entstanden, und wo liegen die Vorteile eines Comic-Helden in der Unternehmenskommunikation? Die TRANSLATION-PROBST AG sprach darüber mit den Gründern des Comic.

Professor Tell verlost jeden Monat ein Goldvreneli in unserem Newsletter.

Professor Tell verlost jeden Monat ein Goldvreneli in unserem Newsletter.

Roman, wie bist Du auf die Idee mit Professor Tell als Comic gekommen?
Roman Probst: Tell ist inzwischen 77 Jahre alt. Deshalb überlegten wir uns, wie wir ihn in Zukunft einsetzen wollen. Mit Mike Flam und Thomas Kupferschmied steckten wir die Köpfe zusammen. Uns war klar, dass wir das Thema ganzheitlich betrachten müssen. Insbesondere so, dass es auch Bestand für die Zukunft hat. So kamen wir zum Schluss, dass Tell modernisiert werden soll. Wir nahmen uns vor, die neue Epoche an der Messe SuisseEMEX‘14 einzuläuten, weil wir dafür auch ein neues Standkonzept geplant hatten. Dieses begeisterte das Publikum: Den Hintergrund bildete eine Schweizer Landschaft in goldigem Ton. In der Mitte des Messestandes platzierten wir einen riesen Holztisch in Form der Schweiz. Am Messe-Eingang verteilten wir allen Besuchern einen Nagel, den sie an unserem Stand in den Schweizer Holztisch hauen konnten. Wer den Nagel mit höchstens drei Schlägen auf den Kopf traf und im Holz versenkte, gewann ein Goldvreneli. Professor Tell hatte dieses Jahr anstelle der Armbrust einen Hammer in der Hand, war jedoch trotzdem glücklich.

Warum passt Professor Tell zur TRANSLATION-PROBST AG?
Mike Flam: Ich spreche fünf Sprachen fliessend. Doch einen guten Comic in einer anderen Sprache zu lesen, ist für mich noch eine Stufe höher. Dort vereinen sich Kultur und Wortspielereien pointiert in wenigen Worten. Das beste Beispiel dafür ist für mich Asterix. Ich bin fasziniert davon, wie perfekt dies dort geschieht. Insbesondere bei den Übersetzungen. Das passt meines Erachtens bestens zur TRANSLATION-PROBST AG, denn auch sie bietet treffsichere Übersetzungen in allen Sprachen an.

Welche Gedanken hast Du Dir beim Comic gemacht? Welche Details waren Dir wichtig?
Mike Flam: Ein intelligenter Comic transportiert Gedanken und Ideen und ist dabei ein unterhaltsames Medium. Es weckt das Kind in einem, denn jeder hat in irgendeiner Form schon Comics gelesen. Auch die stets präsenten, kurzweiligen 4-Bilder-Comics in Zeitungen und Zeitschriften tragen dazu bei, dass die Menschen sie gerne lesen. Der Comic ist ein bekanntes Medium, und nun wird er mit den Ideen der TRANSLATION-PROBST AG verpackt. Für mich sind dabei intelligente Geschichten wichtig. Zentral am Comic mit dem Helden Professor Tell ist, dass die TRANSLATION-PROBST AG als Unternehmen darin nicht explizit vorkommt, ausser die Figuren nehmen Roman Probst bzw. die TRANSLATON-PROBST AG auf die Schippe.

Ist es nicht gefährlich, den Wert Treffsicherheit mit Comic zu vermischen?
Mike Flam: Meines Erachtens liegt genau hier die Stärke eines Comics, insbesondere wenn dieser wie geplant in den vier Schweizer Nationalsprachen sowie in Englisch und Spanisch lanciert wird. Mit Rücksicht auf die sprachlich-kulturellen Hintergründe kann dort sehr pointiert und treffsicher eine Übersetzung erfolgen. Der Comic wird meines Erachtens sehr grossen Erfolg haben, wenn er genau die Kultur und die Wortspiele aufgreift, die in der Sprache üblich sind. Denn davon lebt ein Comic. Und das ist ja auch die Stärke der TRANSLATION-PROBST AG.

Warum passt die Form des Comics besser zur TRANSLATION-PROBST AG als der reale Tell?
Thomas Kupferschmied: Der reale Professor Tell ist schon über vier Jahre für die TRANSLATION-PROBST AG im Einsatz. Es musste etwas Neues her, das die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf sich zieht. Die Idee eines Comic-Helden kam im Brainstorming mit Mike Flam und dem Marketingteam der TRANSLATION-PROBST AG schnell auf. Denn Tell sollte einfach etwas jünger und agiler wirken. Ganz nach den Werten, welche die TRANSLATION-PROBST AG lebt. Der Comic ist insofern eine gute Idee, da der Professor Tell bleibt, wir ihn aber mit der Comic-Zeichnung in eine jüngere und dynamischere Person verwandeln können. Auch ist er so vielseitiger einsetzbar.

Was bringt das dem Branding der TRANSLATION-PROBST AG?
Thomas Kupferschmied: Wichtig zu beachten ist, dass die Leser, Website-Besucher und Kunden involviert werden. Denn so werden sie zu einem Teil der Geschichte und gestalten den Brand aktiv mit. Es entsteht eine emotionale Bindung zum Brand, sprich zur Firma TRANSLATION-PROBST AG. Jetzt kommt es auf die einheitliche Umsetzung an, damit der Comic in die Herzen der Betrachter geht.

Was braucht es noch für ein optimales Storytelling?
Thomas Kupferschmied: Ich habe gerade vor Kurzem einen interessanten Artikel zum Thema Storytelling gelesen und diese sieben Regeln gefunden:

  1. Erst die Idee, dann die Kanäle
  2. Starten Sie mit dem Warum
  3. Finden Sie Held, Konflikt und Lösung
  4. Fassen Sie die Story in einem Tweet zusammen
  5. Erzeugen Sie einen Spannungsbogen
  6. Respektieren Sie die Intelligenz Ihres Publikums
  7. Machen Sie die Story social und shareable

Roman, wieso Mike Flam?
Roman Probst: Mike Flam besitzt die unglaublich wertvolle Gabe, in Bildern zu denken. Ausserdem legt er Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung der Thematik, was mir natürlich sehr entgegen kommt. Hinzu kommt, dass er vor nichts Angst hat und alles ausprobiert: Wenn alle sagen, das funktioniert nicht, dann kommt Mike, der nicht weiss, dass es nicht funktioniert, und macht es einfach.

Das Markomteam der TRANSLATION-PROBST AG mit Mike Flam (links) und Thomas Kupferschmid (rechts)

Das Markomteam der TRANSLATION-PROBST AG mit Mike Flam (links) und Thomas Kupferschmied (rechts)

Wie bist Du ursprünglich auf die Idee mit Professor Tell gekommen?
Roman Probst: Beim Zigarrenrauchen. Ich habe mir überlegt, wie man Text-, Übersetzungs- und Dolmetscherdienstleistungen mit Qualitätsgarantie kreativ anpreisen kann. Und zwar so, dass es nicht kopierbar ist. Tell vereint all unsere Werte wie Genauigkeit, Treffsicherheit, Zuverlässigkeit und Swissness in sich. Da wir jeden unserer Texte von einem Professor oder Hochschuldozenten der Zielsprache korrigieren lassen, wurde aus Tell Professor Tell. Deshalb passt er ideal zu uns.

Wie geht es weiter mit Professor Tell?
Professor Tell wird auf jeden Fall weiterhin in der internen und externen Kommunikation eingesetzt. Auch dank ihm wurde Unsere Arbeit beim Schweizer Rating interne Kommunikation 2014 als drittbeste in der Kategorie «Konzepte/Strategien» bewertet. Er macht seinen Job so gut, dass wir seit über vier Jahren seine eigenen Social Media Kanäle pflegen.

Fussball-WM 2014 – Des einen Freud, des anderen Leid

7. Juni 2014
Professor Tells Herz schlägt eindeutig für die Schweizer Nati.

Professor Tells Herz schlägt eindeutig für die Schweizer Nati.

Fussball kann Freunde zu Feinden machen und Gegner zu Verbündeten. Besonders eine Weltmeisterschaft ist fähig, ein ganzes Land in einen Ausnahmezustand zu versetzen. Darauf freut sich jedoch nicht jeder.

In wenigen Tagen ist es soweit: Die Welt schaut auf Brasilien, wo sich alles um ein kugelförmiges, aus Leder oder einem anderen geeigneten Material gefertigtes, zwischen 410 und 450 Gramm schweres Objekt mit einem Überdruck zwischen 0,6 und 1,1 bar drehen wird. Diese Vorgaben jedenfalls machen laut dem Fussball-Weltverband (FIFA) aus einem Ball einen Fussball, mit dem im Herren-Profisport gekickt wird.

Zunächst mein herzlichstes Beileid allen, die mit Fussball nur wenig bis gar nichts anfangen können. Solche Menschenexemplare existieren, und keinesfalls nur in weiblicher Ausstattung. Während der WM-Tage ist es zu deren Graus schlicht unmöglich, dem Thema Fussball zu entkommen. Überall lauern versteckte Gefahren, sei es beim morgendlichen Kaffee mit den Arbeitskollegen oder dem gelegentlichen Schwatz mit dem Nachbarn, der mehrmals betont, «die Italiener sind wohl Ornithologen, was die Schwalben angeht».

Hier deshalb meine Überlebenstipps: vom 12. Juni bis 13. Juli jegliche Art von Small Talk vermeiden, den Radio und den Fernseher aus dem Fenster werfen und das Zeitungsabonnement auf Eis legen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kalkuliert die Vor- und Folgemonate am besten gleich mit. Zu sämtlichen Public Viewings, Pubs und dergleichen sollte zudem ein Abstand von mindestens 500 Metern gewahrt werden. Jetzt wäre auch der perfekte Zeitpunkt, sich zu beweisen, dass man einem Leben in digitaler Abstinenz durchaus gewachsen ist. Mit diesen Ratschlägen sollte einem fussballlosen Sommer nichts im Wege stehen, ausser man liest gerade diesen Blog, in dem, nun ja, halt auch Fussball der Ursprung allen Schreibens ist.
Nun an all jene, deren Herz ab Donnerstag genau wie meines im Fussball-Takt schlägt und die es kaum erwarten können, im Kreis der Freunde lauthals ihre Lieblingsmannschaft anzufeuern (eventuell wird es ja über den Bildschirm direkt ins brasilianische Fussballstadion übertragen, bei der heutigen Technik weiss man nie): Freut euch, fiebert mit, malt euch eure Nationalfarben ins Gesicht, trinkt ein kühles Bierchen dazu, glaubt bis zur letzten Sekunde an den Sieg – an der diesjährigen Copa do Muno FIFA, wie es auf Portugiesisch heisst, soll alles möglich sein.
 
Für wen Professor Tell und ich fanen, wird spätestens dann klar, wenn wir rufen: Hopp Schwiiz! Hop Suisse! Forza Svizzera! Hopp Svizra!

SuisseEMEX’13: Von der goldenen Seite präsentiert

23. August 2013

Sprechen Sie Kaffee? Professor TellUnser 8. Auftritt an der SuisseEMEX’13 war ein voller Erfolg. Neben unserem Innenstand in der Halle 4 hatten wir dieses Jahr auch einen Kaffeestand draussen direkt vor dem Eingang.

So konnten wir die Messebesucher mit einem feinen Kaffee oder einem erfrischenden Eiskaffee begrüssen. Insgesamt haben wir rund 600 Kaffees und 700 Eiskaffees ausgeschenkt und zudem am #CoffMe mit Roman Probst 100 Gipfeli verteilt. Bei diesem Event konnten Interessierte unserem CEO Fragen rund ums Thema «Treffende Übersetzungen und Texte» stellen.

Auch für unseren Innenstand ziehen wir eine sehr positive Bilanz: Mit unseren goldenen Hüten und unserem Professor Tell als Botschafter für Qualität und Swissness erkannten uns die Messebesucher schon von Weitem. Wir führten viele interessante Gespräche und knüpften zahlreiche neue Kontakte. Beim beliebten Armbrustschiessen mit Professor Tell galt es für die Besucher, ihren Zielmarkt zu erobern. Wer punktgenau die Hauptstadt des jeweiligen Landes traf, durfte sich über ein Goldvreneli freuen. An den drei Tagen gab es insgesamt sieben glückliche Gewinnerinnen und Gewinner.

Abgesehen von unseren beiden Messeständen waren wir auch mit einem Referat im Online Forum vertreten. Roman Probst sprach zum Thema «Wie müssen Texte geschrieben sein, damit sie von Google gut gefunden werden und potenzielle Kunden überzeugen?» Natürlich freute es uns sehr, dass sein Referat sehr gut besucht und jeder Platz besetzt war.

Impressionen von drei erfolgreichen Tagen:

EMEX13 Team Messe

SuisseEMEX13 Referat Roman Probst

emex13_publikum

Messestand Team EMEX13

#CoffMe

15. August 2013

CoffMe Kaffee Sprache EventNur noch kurze Zeit, dann beginnt die SuisseEMEX’13. Wieder erwarten uns drei spannende Messe-Tage.

Am Mittwoch, den 21.08.2013, veranstalten wir einen kleinen #CoffMe Event. Ab 10.00 Uhr treffen sich alle Interessierten an unserem Aussenstand (Haupteingang). Dort stellt sich unser CEO Roman Probst euren Fragen.

Wir freuen uns, EUCH bei Kafi und Gipfeli besser kennenzulernen.

P.S. Verlinken Sie sich mit uns auf Facebook und verfolgen Sie unseren Messestream hier:
http://on.fb.me/13BRvdW

Professor Tell auf Bergtour in Peru

15. Juli 2013

Lima beherbergt ungefähr ein Viertel der gesamten peruanischen Bevölkerung und ist mit ihren fast acht Millionen Einwohnern die fünftgrösste Metropole in Lateinamerika. Sie stellt das kulturelle und gesellschaftliche Zentrum des Landes dar; zahlreiche Universitäten, Museen und Denkmäler buhlen um die Gunst der Besucher. Die Altstadt, das sogenannte centro histórico, wurde 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Alt und neu, dicht beieinander.

Neben Spanisch, das von 80 Prozent der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird, sind indigene Sprachen in Gebrauch, von denen Quechua (13 Prozent) und Aimara (11 Prozent) am verbreitetsten sind. Wenn ich mich bereits in Frankreich mit der Sprache schwer tat, kam mir in Peru fast alles Spanisch vor. Ein Dolmetscher der TRANSLATION-PROBST AG wäre mir sehr gelegen gekommen.

Leider hatte ich nur einen Nachmittag Zeit, diese kontrastreiche und quirlige Küstenstadt auf mich einwirken zu lassen, denn am nächsten Morgen ging es bereits weiter Richtung Cusco im peruanischen Andenhochland, einem Anziehungspunkt für viele Touristen auf einer Höhe von 3 400 m. Cusco soll in der Quechua-Sprache anscheinend Nabel heissen. Denn die Inkas betrachteten die Stadt tatsächlich als den Nabel der Welt, und sie war auch die offizielle Hauptstadt ihres Reiches. Mittlerweile leben ungefähr 400 000 Einwohner in dieser unaufhörlich wachsenden Stadt, die wegen der grossen Anzahl altertümlicher Denkmäler auch das «Rom von Amerika» genannt wird. Als Ausgangspunkt zur Inka-Stadt Machu Picchu ist sie weltbekannt geworden.

Wer Peru besucht, darf das Land nicht verlassen, ohne diese im 15. Jahrhundert erbaute Stadt, die eine der grössten Touristenattraktionen in Südamerika ist, besichtigt zu haben. Auf einem 2400 m hohen Bergrücken thront diese geheimnisumwitterte und gut erhaltene Ruinenstadt, die von der Geschichte mehrere Jahrhunderte lang vergessen wurde, bis der «alte Gipfel» (Machu Picchu) vor über einem Jahrhundert wieder entdeckt wurde. Täglich besuchen ungefähr 2000 Menschen diese Sehenswürdigkeit. Beim Anblick der im Nebel versunkenen Berggipfel bekam ich richtig Gänsehaut. Zu ihrem Mystizismus trägt sicher bei, dass wenig über diese alte Inka-Stadt bekannt ist. Sie ist auch schwierig in Worte zu fassen, man muss sie einfach gesehen und erlebt haben. Auf jeden Fall ein luftiger Höhepunkt meiner Peru-Reise!

Nach diesem eindrücklichen Erlebnis ging es wieder bergab in Richtung meines nächsten Zieles. Aber davon erzähle ich euch im folgenden Blogbeitrag.

Professor Tell in Peru