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Archiv für die Kategorie ‘Redigieren’

Treffende Headlines texten und übersetzen

25. Mai 2014

Ob im Journalismus, in der Werbung oder im Suchmaschinenmarketing − treffende Headlines zu schreiben, ist nicht einfach. Die folgenden Tipps und Beispiele helfen Ihnen dabei, Ihre Anspruchs- und Zielgruppen zu erreichen, ebenso Google und Co.

Treffende Headlines erhöhen die User- und Suchmaschinen-Relevanz

Es-gilt-mit-dem-Text-jede-Zielgruppe-spezifisch-anzusprechenSpricht Ihre Headline relevante Inhalte an, die sowohl Ihre Zielgruppe als auch die Suchmaschinen interessieren? Denken Sie bei der Beantwortung dieser Frage an die folgende Situation: Wenn Sie selbst im Netz nach etwas suchen, dann sind Sie froh, wenn Sie die Inhalte rasch, übersichtlich und klar antreffen – ohne Umwege und ohne falsche Versprechen. Die Headline muss also den relevanten Inhalt in Form von Reizbegriffen oder Keywords bereits enthalten. Im Weiteren sind relevante Begriffe im Website-Titel, Lead- und Fliesstext integriert. Damit schaffen Sie echte User- wie Suchmaschinen-Relevanz, weil Ihr Seiteninhalt das Thema eingehend erfasst.

Consumer Insight und Sprachkultur kennen = Relevanz schaffen

Ein Seiteninhalt wird dann relevant, wenn er einen Consumer Insight (= ein Bedürfnis, eine Sehnsucht, ein Motiv eines Kunden) anspricht, aber auch dessen Sprache spricht. Überlegen Sie sich, welche Probleme des Kunden Sie mit Ihren Produkten bzw. Dienstleistungen lösen, und sprechen Sie diese Lösungen in Ihren Headlines und Texten an. Adaptieren Sie bei Übersetzungen die Zielsprache an das kulturelle Umfeld Ihres Kunden: In welchem Land arbeitet er? In welchen Verhältnissen lebt er? Welche kulturellen Werte vertritt er?

Denken Sie dabei nur an eine Person – einen Kunden, den Sie gerne für sich gewinnen möchten: Was macht ihm das Leben angenehmer? Wie kann er einfacher arbeiten? Womit können Sie ihm den Alltag erleichtern? Braucht er eine Sicherheit? Sucht er nach Anerkennung und Bestätigung? Wie fühlt er sich angesprochen, durch welche Reiz-, Slang- oder Fachbegriffe?

Hier ein Beispiel für die gezielte Ansprache eines Consumer Insights:

Erfolgreich abnehmen mit dem 7-Minuten-Training

In dieser Headline sind gleich drei Consumer Insights angesprochen – nämlich (1) die Absicht, abnehmen zu wollen, (2) die Bequemlichkeit, dafür nicht viel investieren zu wollen, und (3) die Sicherheit, mit Erfolg abnehmen zu können.

Eine Headline spricht starke Emotionen an

Haben Sie die Lösung für das Problem Ihres Kunden gefunden, gilt es, diese mit starken Emotionen aufzuladen. Lassen Sie mit Ihrer Headline bzw. Ihrer Botschaft Bildwelten im Kopf entstehen, indem Sie Geschichten erzählen – zum Beispiel, wie Sie auf eine brillante Geschäftsidee gekommen sind oder welcher Promi Ihnen den Tipp des Lebens gab. Sprechen Sie bewusst Ängste und Bedrohungen an oder verraten Sie ein paar Geheimrezepte von Berühmtheiten und Branchenplayern. Oder geben Sie Tipps, wie Ihre Kunden Fehler verhindern können.

Hier ein paar Beispiele, wie Headlines Emotionen ansprechen:

  • Schützen Sie Ihre Geldanlagen
  • So gelingt Ihnen die nächste Lohnverhandlung
  • 5 Erfolgsfaktoren, die auch Richard Branson beherzigt
  • 7 Textfehler, die Sie vermeiden sollten

Fazit: kurz, relevant und authentisch

Neben dem relevanten Inhalt gilt es, Headlines wie Fliesstexte kurz und prägnant zu formulieren. Wiederholen Sie relevante Keywords, sowohl im Fliesstext als auch in Zwischentiteln. Das verbessert Ihr Suchmaschinen-Ranking und die Anziehungskraft für Ihre Kunden. Bleiben Sie bei all dem authentisch und versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können. Denn das würde Ihrer Reputation schaden.

Interview zu Texten und Headlines

Oliver Brunschwiler, Head of Brand Communication bei FREITAG

Oliver Brunschwiler, Head of Brand Communication bei FREITAG

Die TRANSLATION-PROBST AG übersetzt und korrigiert seit fünf Jahren Texte für FREITAG. Dass sich FREITAG damals für die TRANSLATION-PROBST AG entschieden hat, liegt in deren Qualitätsführerschaft. Roman Probst hat Oliver Brunschwiler, Head of Brand Communication bei FREITAG, gefragt, worauf es ihm beim Texten und Übersetzen von Headlines ankommt.

Wie hoch ist der Stellenwert von treffenden Texten/Headlines bei FREITAG?

Absolut zentral. Von der Bestellbestätigung bis zum Produkt-Inlay ziehen wir unsere F-Sprache durch. Sie ist Teil unserer FREITAG-DNA und beeinflusst die Wahrnehmung der Marke auf allen Kanälen nachhaltig.

Was ist für FREITAG wichtig, wenn es um Texte geht?

Zum einen der Spielwitz. Wir nehmen uns nicht zu ernst, dafür nehmen wir unsere Leser umso ernster. Zum andern achten wir darauf, unsere verschiedenen Kundentypen mit unseren Texten spezifisch anzusprechen. Studenten sprechen wir anders an als DINKs, das Wording ist immer auf die Zielgruppe ausgerichtet, und dies in allen Sprachen. Hier hat uns TRANSLATION-PROBST weitergebracht.

Wann haben Sie für Texte die besten Ideen?

Beim Schreiben. Aber die besten Ideen habe ich unter der Dusche.

Welche Herausforderung sehen Sie beim Übersetzen von Headlines?

Kulturunterschiede. Eine pointierte Headline ist dann gelungen, wenn man damit bei seinem Zielpublikum im wahrsten Sinne des Wortes den Nagel auf den Kopf trifft.

Wann ist für Sie eine Headline Weltklasse?

Wenn sie hängen bleibt.

Googeln

23. April 2014

Richtig googeln – gezielt finden

Wort der Woche: Googeln

Wort der Woche: Googeln


Der Duden macht’s seit 2004: Er «googelt» und führt den Begriff bereits zehn Jahre im Rechtschreibduden. Gemeint ist damit die Suche im Internet mithilfe der Suchmaschine Google. Weil sich unsere Recherche-Gewohnheiten in den letzten zehn Jahren massiv verändert haben, widmen wir unser Wort der Woche dem «Googeln» und zeigen Ihnen dabei, wie Sie Ihre Google-Suche mit wenigen Kniffs verbessern können, um noch gezielter zu Ihren gewünschten Suchresultaten zu gelangen.

Google Suche filtern

In der Google-Suche gibt es bereits Filter, die Sie je nach Suchbedürfnis setzen können: Websuche oder doch lieber Bilder? Maps oder Apps? Sie können unter den Suchoptionen Ihre Suche ziemlich stark eingrenzen: ob landes-, orts- oder zeitspezifisch. Mit wenigen Klicks erzielen Sie bessere Suchresultate als mit einer reinen Stichwortsuche.

Mit Operatoren verfeinern

Der Grossteil der Internetgemeinde kennt die Operatoren nicht, die Google zur Verfügung stellt. Im Folgenden ein paar Beispiele, mit denen Sie Ihre Suche präziser und zielführender gestalten können:

filetype: Wenn Sie beispielsweise den Suchbegriff «Checkliste Übersetzungsagenturen» in einem bestimmten Dokumentenformat wünschen, hilft Ihnen der Operator «filetype»: Tippen Sie dazu einfach «checkliste übersetzungsagenturen filetype:pdf» ein. Möchten Sie auch Worddokumente erhalten, dann fügen Sie dies wie folgt ein: «checkliste übersetzungsagenturen filetype:pdf OR filetype:doc».

allintitle: Mit diesem Operator finden Sie Ihr gesuchtes Keyword direkt im Seitentitel, in der Überschrift von Google News oder im Dateinamen bei der Bildersuche. Geben Sie dazu Ihr Stichwort mit dem Operator an: «allintitle:translation».

define: Suchen Sie im Netz nach den Definitionen bestimmter Begriffe, nutzen Sie diesen Operator. Zum Beispiel: «define:terminologie-liste». Sie erhalten dann verschiedene Definitionen des Begriffs «Terminologie-Liste» und Informationen darüber, wozu eine Terminologie-Liste nützlich ist.

Weitere Operatoren finden Sie bei Google.

Google-Suche in Fremdsprachen

Die Google-Suche in Fremdsprachen funktioniert grundsätzlich nach dem gleichen Schema. Dennoch helfen ein paar Suchregeln, Ihre Google-Suche zu optimieren:

  • Fügen Sie Akzente ein, z. B. im Französischen oder Spanischen.
  • Suchen Sie nach Synonymen, indem Sie mit dem folgenden Zeichen operieren «~».

    Roman Probst im Interview mit Beat Z’graggen

Was sagt Suchmaschinen-Experte Beat Z’graggen zum «Googeln»

Für das Wort der Woche hat die TRANSLATION-PROBST AG den Suchmaschinen-Experten Beat Z’graggen rund ums «Googeln» befragt und Meinungen und Tipps eingeholt:

Beat, du arbeitest schon seit den 90er-Jahren mit Suchmaschinen. Welche Befehle sind aus deiner Sicht hilfreich?

Beat Z’graggen: Die Bedeutung der Sonderbefehle hat in den letzten Jahren stetig abgenommen. Früher haben wir häufig mit dem Google-Befehl «link:ihredomain.com» gearbeitet, mit dem man prüfen kann, von welchen URLs Links auf eine Website verweisen. Bis 2004 konnte ich mit diesem Befehl die wichtigsten Linkquellen auf eine Website ermitteln. Heute ist der Befehl wertlos, weil Google nur noch eine zufällige Auswahl verweisender Websites anzeigt. Dafür wird Google selber immer intelligenter und kann z. B. Fragen wie «Wann wurde die Schweiz gegründet?» oder «Wie alt ist Roger Federer?» direkt beantworten.

Welche dieser Sonderbefehle sind denn noch relevant?

Wichtig ist weiterhin der Befehl «site:ihredomain.com», mit dem ich prüfen kann, wo auf welcher Website bestimmte Inhalte vorkommen. So kann ich z. B. mit dem Befehl «site:admin.ch 1291» die offizielle Website der Schweizer Bundesbehörden nach der Jahreszahl «1291» durchsuchen. Der Befehl zeigt auch, wie viele Seiten einer Website Google kennt. Der Befehl «site:admin.ch» zeigt z. B., dass Google 65 Millionen Seiten der Bundesverwaltung kennt. Entspricht diese Zahl nicht der Anzahl der physisch vorhandenen Seiten, besteht der Grund dafür in der Regel darin, dass der Google-Roboter Probleme mit der Website hat.

Welche Suchbegriffe setzt du fürs Suchmaschinenmarketing ein?

Sinnvoll ist auch der Befehl «allinanchor:ihredomain.com». Damit kann ich herausfinden, ob eine Website vor allem aufgrund externer Links oder wegen der relevanten Inhalte in den Top-Positionen bei Google erscheint. Das kann mir die Frage beantworten, ob ein Mitbewerber vor allem dank des Linkbuilding oder aufgrund seiner Inhalte vorne erscheint.

Welche Rolle spielt für dich als Google-Experte die Qualität von Übersetzungen und Texten?

Früher war ich der Ansicht, jeder Übersetzer sei gleich, und es drehe sich dabei vor allem um den Preis. Spätestens, als wir vor einigen Jahren einen Auftrag verloren, weil ein grosser Kunde aus dem Welschland herausfand, dass die von uns gewählte Übersetzungsagentur schlechte Arbeit geleistet hatte, wurde ich eines Besseren belehrt. Bei der TRANSLATION-PROBST AG ist uns das noch nie passiert. Hier stimmt die Qualität einfach. Die breite Auswahl an Fachübersetzern und Textern, die sich in der Branche unserer Kunden auskennen und z. B. Fachwissen und Wissen über verkaufsorientierte Texte vereinen, ist einmalig. Die Kundenfeedbacks bestätigen mir dies regelmässig. Gerade kürzlich war wieder eine Kundin von einem weltweit tätigen Konzern absolut begeistert von der Qualität, welche die TRANSLATION-PROBST AG geliefert hatte. Als sie dann noch sagte, sie habe von den Textern noch nie so gute Inhalte erhalten, wusste ich wieder einmal, dass wir den richtigen Textpartner haben. 

Geschäftsbericht ist nicht gleich Geschäftsbericht

21. Februar 2014

Für viele Unternehmer ist er ein Graus: der jährliche Geschäftsbericht. Dabei sind Geschäftsberichte heute weit mehr als nur eine Anhäufung von Zahlen − sie sind ein Mittel zur Information und Repräsentation. Ein überzeugender Geschäftsbericht besticht durch die richtige Tonalität, durch grammatische und orthografische Korrektheit sowie durch das visuelle Layout. Ein Unternehmen kann damit neben Treuhändern und Steuerbehörden auch Investoren, Partner und potenzielle Neukunden überzeugen. Im Folgenden haben wir einige Stimmen aus der Praxis zum Thema Geschäftsbericht zusammengestellt.

Die TRANSLATION-PROBST AG übersetzt seit mehreren Jahren den Geschäftsbericht von HUBER+SUHNER. Lesen Sie im Folgenden das Interview mit Axel Rienitz, dem Leiter Corporate Communication HUBER+SUHNER, zum Thema Geschäftsbericht.

Auszug aus dem Geschäftsbericht von HUBER+SUHNER

Auszug aus dem Geschäftsbericht von HUBER+SUHNER

 

Was zeichnet aus Ihrer Sicht einen professionellen Geschäftsbericht aus?

Axel Rienitz

Axel Rienitz

Axel Rienitz: Das wichtigste an einem Geschäftsbericht ist, dass sich der Leser in möglichst kurzer Zeit einen Überblick über die wichtigsten Aussagen und Zahlen verschaffen kann. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten Typografie und Gestaltung. Eine konsistente Terminologie ist ein weiteres Element. Darüber hinaus erzählen wir bei HUBER+SUHNER im Geschäftsbericht kurze Geschichten, die über die nackten Finanzergebnisse hinaus den Lesern ein realistisches Bild vom Unternehmen vermitteln.

Wie unterscheidet sich Huber+Suhner mit seinem Geschäftsbericht von seinen Mitbewerbern?

Axel Rienitz: Heutzutage auf dem Markt der Meinungen Gehör zu finden, ist sehr schwer geworden. Wir geben uns nicht der Illusion hin, wir könnten als mittelgrosses Unternehmen mit den Schwergewichten in der Schweiz konkurrieren. Unser Geschäftsbericht richtet sich in erster Linie an unsere Aktionäre und die Finanzanalysten, die uns seit Jahren begleiten. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er kurz und schlicht ist. Das passt am besten zu einem Industrieunternehmen, das vor allem durch die Qualität seiner Kundenlösungen zu überzeugen weiss.

Zum Thema Gestaltung von Geschäftsberichten befragten wir auch Beatrice Tschanz, die Inhaberin der Agentur Feelgood Media GmbH.

Beatrice Tschanz

Beatrice Tschanz

Beatrice Tschanz: Ein Geschäftsbericht mit einer übersichtlichen Gestaltungsweise bietet dem Betrachter die Möglichkeit, sich detailliert über das Unternehmen und dessen Produkte zu informieren. Bei der Gestaltung ist auf die Einhaltung des Erscheinungsbildes der Firma (Corporate Design) zu achten, damit der Bericht zum Unternehmen passt. Inhaltlich sollten klare Fakten mit Emotionen verbunden werden, damit das Lesen für jeden Betrachter angenehm ist – für den Investor, der sich nur für die Zahlen interessiert, sowie für den emotionalen Leser, der mehr Wert auf ein angenehmes Erscheinungsbild legt.

Zum Thema PR-Relevanz von Geschäftsberichten befragten wir Christian Wick, den Inhaber der PR-Agentur WickPR AG, Zürich.

Christian Wick

Christian Wick

Christian Wick: Der Geschäftsbericht ist nach wie vor ein ausgezeichnetes Instrument zur Imagepflege eines Unternehmens oder einer Institution gegenüber ihren Stakeholdern und den Medien. Das Verlagshaus Ringier beispielsweise hat aus ihrem Geschäftsbericht oft ein regelrechtes Kunstwerk gemacht. Swatch publizierte ihren letzten Geschäftsbericht auf Schweizerdeutsch und erzielte damit eine kostengünstige und gleichzeitig sympathische grosse mediale Beachtung. Wie immer in der Kommunikation: Wer kreativ ist, kann auch aus einer auf den ersten Blick eher trockenen Materie ein überraschendes und nachhaltiges «Message House» bauen.

Roman Probst, CEO TRANSLATION-PROBST AG, zum Thema Übersetzung/Korrektorat von Geschäftsberichten.

Worauf kommt es bei einem Geschäftsbericht an? Wie viele Geschäftsberichte redigiert TRANSLATION-PROBST AG aktuell? Um was für Kunden handelt es sich dabei?

Roman Probst

Roman Probst

Roman Probst: Wir stellen fest, dass das Bedürfnis unserer Kunden nach professionell redigierten und übersetzten Geschäftsberichten in den letzten Jahren stetig angestiegen ist. Ein Geschäftsbericht muss heute in vielerlei Aspekten überzeugen, nicht bloss inhaltlich. Die Tonalität ist wichtig, die Terminologie muss stimmen, genauso wie die branchen- und landesüblichen Fachbegriffe und Finessen. Der Geschäftsbericht muss kurz und knackig verfasst sein − Zeit ist ein rares Gut in der heutigen Geschäftswelt. Er muss aber trotzdem sämtliche Ansprüche der Stakeholder befriedigen. Last but not least wird dem optischen Auftritt stets zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es heisst nicht umsonst, der Mensch esse mit den Augen. Entsprechend muss der erste Eindruck des Geschäftsberichtes das Interesse des Betrachters wecken und der öffentlichen Wahrnehmung des Unternehmens entsprechen.

Wir bieten unsere Dienstleistungen im Zusammenhang mit Geschäftsberichten derzeit mehreren Dutzend Schweizer Unternehmen an, die in diversen Sektoren aktiv sind und Wert auf einen professionellen Auftritt gegenüber ihren Stakeholder legen.

Hand aufs Herz, welche positiven Rückmeldungen haben Sie bereits erhalten, damit Sie Ihre obige Aussage zu Geschäftsberichten untermauern können?

Roman Probst: Die beste Rückmeldung kommt von unseren Kunden selber. Wir stellen fest, dass uns alle unsere Kunden in den letzten vier Jahren treu geblieben sind und uns weiterhin mit der Übersetzung ihrer Geschäftsberichte beauftragen. Einige unserer Kunden haben uns zudem weiterempfohlen, wodurch wir vermehrt Kunden gewinnen konnten. Das ist für uns natürlich eine grosse Ehre und Freude.

Wie unterscheiden sich die Geschäftsberichte, die Ihr Übersetzungsbüro redigiert bzw. übersetzt hat, von anderen?

Roman Probst: Wir konnten in den letzten Jahren im Finanz- und Wirtschaftsbereich ein grosses Know-how aufbauen und somit die Stärken der Übersetzer und internen Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit weiter ausbauen. Durch dieses Fachwissen ist es uns gelungen, auch Systeme, Programme und Workflows zu entwickeln, die letztlich unseren Geschäftskunden zugutekommen. So konnten wir auf dem Übersetzungsmarkt eine Führungsstellung erlangen. Dazu gehören zum Beispiel der Aufbau von Glossaren bzw. Translation-Memorys oder der Service, Texte direkt im InDesign zu übersetzen und zu redigieren. Dadurch können wir Fehlerquellen minimieren, und unsere Kunden sparen Zeit und Geld. Und last but not least auch dank unserer Dolmetscherdienste: Einige Kunden buchen zusätzlich zur Redaktion und Übersetzung ihres Geschäftsberichtes den Dolmetscher für ihre Konferenz oder Versammlung und profitieren somit vom durchgängigen Wissen, das bei uns inhouse zum Unternehmen gesammelt werden konnte. Dadurch bieten wir den entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Was soll ein Unternehmen tun, wenn es seinen Geschäftsbericht redigieren und/oder übersetzen lassen will?

Wir freuen uns, wenn es uns gelingt, weitere Unternehmen von unseren Übersetzungs- und Korrektorats-Dienstleistungen zu überzeugen. Wir unterstützen sie gerne dabei, den Geschäftsbericht ihres Unternehmens gezielt zu überarbeiten oder ins Englische oder Französische zu übersetzen. Dabei berücksichtigen wir sprachliche und landesübliche Finessen, die für das Unternehmen und seine Stakeholder den kleinen, aber entscheidenden Unterschied ausmachen. Um schnell und diskret eine Preis-Offerte für die Redaktion oder Übersetzung eines Geschäftsberichts zu erhalten, können Sie den bestehenden Geschäftsbericht auf unserem Preisrechner hochladen. Damit erhalten Sie unverbindlich und innerhalb von Sekunden eine Offerte zugestellt. Oder Sie senden uns den Geschäftsbericht per Mail oder rufen uns an (Tel: 0840 123 456). Selbstverständlich garantieren wir die volle Diskretion für Ihre eingereichten Informationen.

Wort der Woche – Das Schwarze Brett

13. September 2013

schwarzebrettSeit Kurzem geht die folgende Geschichte im Internet um: Ein 71-jähriger Mann suchte seit vielen Jahren seine Tochter, die er fast 30 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Er hängte dazu einen handgeschriebenen Brief ins Fenster eines Ladens – direkt neben Inseraten für Putzhilfen und Gärtnerarbeiten. Ein Passant machte davon ein Foto und stellte es ins Internet. Dank den Social Media Communities verbreitete sich das Bild sehr schnell. Das Foto wurde 100’000 Mal geteilt und selbst Promis halfen, das Bild weiterzuverbreiten. Kurze Zeit später wurde die Tochter tatsächlich gefunden, und der alte Mann konnte seine Tochter endlich in die Arme schliessen. Mithilfe des kleinen Schwarzen Brettes fand also ein Vater seine verloren geglaubte Tochter wieder.

Weil uns die Geschichte so gut gefällt, ernennen wir das «Schwarze Brett» zu unserem Wort der Woche.

Die Erfindung des Schwarzen Bretts ist schon viele Jahrhunderte alt. Früher liessen sich die gewünschten Informationen noch nicht wie heute ganz einfach aus dem Internet kitzeln. Vielmehr musste man sich auf Händler und Reisende verlassen, die Neuigkeiten in die Dörfer und Städte brachten. Und wenn man was suchte oder der Staat eine wichtige Mitteilung zu machen hatte, wurden die Informationen an einen Baum genagelt, so dass möglichst viele Leute informiert werden konnten.

Der Begriff «Schwarzes Brett» stammt vermutlich aus dem Spätmittelalter bzw. aus der Frühen Neuzeit. Der Einzug des Wortes „schwarz“ fand wahrscheinlich über seine mittelalterliche Bedeutung «swartz (schmutzfarbig)» statt. Schon im 16. Jahrhundert wurden Verbrechen in «schwarze Bücher» bzw. «schwarze Register» aufgenommen. 1606 wurde im Lübecker Annenkloster eine «Straf- und Schimpf-Tafel» angebracht, auf der Übeltäter und Verbrecher aufgeschrieben wurden.

Die erste Verwendung des «Schwarzen Brettes» im Bereich der Wissenschaft geht vermutlich auf den deutschen Juristen und Philosophen Christian Thomasius zurück, der 1687 eine Mitteilung über den Einfluss der französischen Sprache an das Schwarze Brett einer deutschen Universität heftete.

[Quelle: Wikipedia.org]

Auch heute wird das Schwarze Brett noch immer gerne an Universitäten verwendet. Dort findet man Anzeigen für WG-Zimmer oder diverse Aktionen. Genauso hat das Schwarze Brett auch Einzug ins Internet gehalten – in Form von Kleinanzeigen oder Foren.

Es ist doch schön zu sehen, wie so eine kleine Erfindung es geschafft hat, die Jahrhunderte zu überstehen und sich an die neuen Möglichkeiten anzupassen.

Goldrichtig mit den Übersetzungen der TRANSLATION-PROBST AG

15. April 2013

Übersetzungen, Textservice, DolmetscherAuch im Monat März verlosten wir wieder unter allen Teilnehmern unserer Kundenumfrage ein Goldvreneli. Gewonnen hat dieses Mal Herr André Dill von der ENION AG.

Im Telefoninterview zu seinem Gewinn verriet uns Herr Dill, dass er mit unserem Übersetzungsdienst überaus zufrieden ist. Vor allem die reibungslose Auftragsabwicklung und die Möglichkeit, über den Preisrechner auf unserer Website eine Online-Offerte innert 20 Sekunden zu erhalten, habe ihn überzeugt.

Für das nächste grosse Projekt, das bei der ENION AG ansteht, möchte Herr Dill unseren Textservice testen. Bei dieser Dienstleistung können unsere Kunden zwischen den Angeboten korrigieren, redigieren und texten auswählen. Unsere Textprofis machen sich dann ans Werk und holen das Beste aus einem Text heraus oder erstellen einen treffenden Text, der bei der gewünschten Zielgruppe ankommt.

Wir möchten Herrn Dill nochmals zu seinem Gewinn gratulieren, und freuen uns auf weitere Aufträge von der ENION AG.