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Archiv für die Kategorie ‘Roman Probst’

Wort der Woche: «disruptive»

7. Dezember 2015

Disruptive ist englisch und bedeutet «etwas Bestehendes auflösen, zerstören». Wer also mit seiner Geschäftsidee Erfolg haben will, muss so innovativ sein, dass bestehende Technologien abgelöst oder eben − zerstört werden. Aber Achtung: Wer nicht ständig neue disruptive Ideen entwickelt, wird schnell von der Konkurrenz verschluckt.

Was sind disruptive Technologien genau und woran erkennt man sie? Wikipedia sagt, es sei «eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt». Die neuen Technologien bedeuten langfristig einen grossen Schritt nach vorne. So gehört beispielsweise das WC in die Kategorie disruptive Technologie. Es hat die Hygiene stark verbessert und dadurch die Lebenserwartung der Menschen rasant ansteigen lassen.

Nur mit innovativen Ideen sticht man aus der Masse heraus und wird erfolgreich.

Nur mit innovativen Ideen sticht man aus der Masse heraus und wird erfolgreich.

Immer wieder neu erfinden
Es genügt nicht, eine gute Idee zu haben und dann jahrelang die gleiche Unternehmensstrategie zu fahren. Denn eine disruptive Technologie, die erfolgreich auf dem Markt etabliert ist, wird irgendwann zur sustaining Technologie. Das heisst zur bestehenden Technologie. Wenn sie diesen Status erreicht hat, wird sie angreifbar durch neue, schnellere und günstigere Lösungen. Wer erfolgreich sein will, muss sich also immer wieder neu erfinden. Die Aussage «geht nicht» gibt es bei innovationshungrigen Menschen nicht. Der folgende Spruch bringt es perfekt auf den Punkt: «Alle haben gesagt, es geht nicht, bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach machte.» Natürlich muss man auch in der Übersetzungsbranche immer wieder disruptiv sein, um seinen Platz an der Sonne behalten zu können.

Disruptive Technologien in der Übersetzungsbranche
Maschinelle Übersetzungstools schiessen wie Pilze aus dem Boden. Klar, diese Tools sind noch meilenweit von den Fähigkeiten eines menschlichen Übersetzers entfernt. Schliesslich können Menschen zwischen den Zeilen lesen, den Kontext erfassen und einen angemessenen Stil in die Übersetzung einfliessen lassen. Diese Tools könnten wohl einmal eine weitreichende Innovation werden, die Dienstleistung bleibt im Kern jedoch die gleiche — nämlich die des Übersetzens. Und trotzdem muss man sich dagegen wappnen, ins Abseits zu geraten. Roman Probst, der CEO und Inhaber der TRANSLATION-PROBST AG, tut dies, indem er immer wieder neue Ideen ausheckt, um sein Unternehmen voranzutreiben: «Wir gehen nach dem ‹Jobs to be done›-Prinzip. Das heisst, wir möchten Innovationen kreieren, die ein ganz spezifisches Bedürfnis unserer Kunden befriedigen.» Ein Beispiel dafür ist das Video-Dolmetschen, das dank der Kooperation mit Swisscom umgesetzt werden konnte. «Die Kunden haben sich immer wieder beklagt, dass Dolmetscher zu hohe Reisekosten verursachen», so Roman Probst. Ein Video-Dolmetscher wird per Video zugeschaltet und verursacht deshalb keine Reisekosten. Zudem können Meetings sehr kurzfristig organisiert werden. «Mit dieser Idee haben wir den Nerv der Zeit getroffen. Die Budgets werden immer kleiner und die Zeitressourcen immer knapper. Mit Video-Dolmetschen können wir also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.»

Je mehr neue Technologien auf den Markt kommen, desto schneller dreht sich die Welt und umso rascher ist die eigene Reaktion gefragt. Das Internet wurde 1969 erfunden und ist heute nicht mehr wegzudenken. Welche disruptiven Technologien kennen Sie oder haben Sie schon im Alltag angewendet?

Wort der Woche «Messeauftritt»

17. August 2015

Viele Unternehmen planen Messeauftritte als Massnahme in der Jahresplanung fix ein – und lassen dafür ordentlich was springen. Ein Messeauftritt braucht jedoch nicht nur finanzielle, sondern auch personelle Ressourcen. Lohnt sich das? Für das Interview konnte ich einen richtigen Messeprofi an Land ziehen: nämlich unseren CEO Roman Probst höchstpersönlich.

Roman Probst besucht mehrere Messen pro Jahr.

Roman Probst besucht mehrere Messen pro Jahr.

Roman, Messen stellen häufig den grössten Budgetposten in der Jahresplanung der Marketingabteilung dar. Sind Messeauftritte für die Unternehmen nicht von vornherein eher ein Verlustgeschäft?
Das ist eine schwierige Frage. Es kommt auf die Ziele an, die mit dem Messeauftritt erreicht werden sollen – aber eben, diese müssen zuerst definiert werden, was bei vielen Unternehmen leider vergessen geht. Nur damit gelingt es, den Nutzen von Messeauftritten zu bewerten und Verbesserungspotenzial für das nächste Jahr mitzunehmen.

Was könnten solche Ziele sein?
Bevor es an die Zieldefinition geht, muss die Zielgruppe bestimmt werden: Besteht unsere Zielgruppe aus Geschäftsführern, Marketingleitern, Projektleitern in Werbeagenturen usw.? Daraus ergibt sich gleich die nächste Frage: Auf welcher Messe treffen wir überhaupt auf die gewünschte Zielgruppe? Dann muss man sich Gedanken darüber machen, warum man auf der Messe auftritt. Möchten wir bestehende Kunden binden oder Neukunden akquirieren? Oder ein neues Produkt vorstellen? Vielleicht will man gar neue Mitarbeitende gewinnen. Ist man sich darüber im Klaren, ist der nächste Schritt die Zieldefinierung, wobei auch hier die berühmt-berüchtigte SMART-Regel gilt. Ein Ziel könnte z. B. sein: Bis Ende 2016 haben wir durch die EMEX’15 10 neue Kunden akquiriert, die durchschnittlich CHF 5000.– Umsatz generieren.

Und wie weiss man, ob sich der Messeauftritt gelohnt hat?
Nun, am Schluss zählt das liebe Geld. Wie viel Umsatz hat der Messebesuch gebracht? Dafür müssen die generierten Leads, sprich die akquirierten Kontakte, auch wirklich gepflegt und genutzt werden. Auch eine Abschlusskalkulation sollte nicht fehlen: Wie viel hat uns der Messeauftritt wirklich gekostet? Dann lässt sich auch die nächste Messe besser planen.

Was ist wichtig bei der Vorbereitung für die Messe?
Alles steht und fällt mit dem Messekonzept, das zu Anfang entworfen werden sollte. In dieses gehören neben den Zielsetzungen eine Budgetaufstellung und eine Übersicht, wann welche Aufgaben zu erledigen sind und wie viel Personal während der Messe gebraucht wird. Natürlich ist es auch wichtig, bestehende und potenzielle Kunden darüber zu informieren, dass und wo man an der Messe zu finden ist – dies erreicht, wer möglichst viele verschiedene Kommunikationskanäle crossmedial einsetzt. Das Standpersonal, das meistens aus eigenen Mitarbeitenden besteht, sollte vor dem Einsatz ausführlich geprüft werden. Nicht alle sind sich den persönlichen Kundenkontakt gewohnt, weshalb es sehr nützlich sein kann, den Ablauf an der Messe vorher kurz zu üben. Wie gehe ich auf einen Messebesucher zu? Wie verwickle ich ihn in ein Gespräch mit dem gewünschten Output?

2014 haben über 1000 Besucher haben am Stand der TRANSLATION-PROBST AG ihre Treffsicherheit unter Beweis gestellt.

2014 stellten über 1000 Besucher am Stand der TRANSLATION-PROBST AG ihre Treffsicherheit unter Beweis.

Und wie sieht der perfekte Messestand aus?
Hell, sichtbar und möglichst schnell identifizierbar – der Besucher sollte nicht lange überlegen müssen, vor welchem Stand er denn jetzt steht und was der Mehrwert für ihn ist. Der Stand sollte relativ offen gestaltet sein und einen Eye-Catcher haben, der die hart umkämpfte Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zieht und idealerweise mit der Dienstleistung verbunden werden kann. Ebenfalls wichtig ist der Wiedererkennungswert. Uns zeichnen z. B. die Farbe Gold und Professor Tell aus, der 2011 den Preis «Call for Eyecatcher» gewonnen hat.

Und was gilt es während der Messe zu beachten?
Den ganzen Tag an einem Stand zu stehen und das Gespräch mit den Kunden zu suchen, kann sehr anstrengend sein. Den Mitarbeitenden sollten deshalb genügend Pausen gegeben werden, während derer sie Energie tanken können. Trotz des Ernsts der Angelegenheit sollte ausserdem der Spass nicht verloren gehen. Eine Messe ist ein aufregender Event, bei dem man auf interessante Persönlichkeiten trifft und sich von aussergewöhnlichen Ideen inspirieren lassen kann.

Möchtest du sonst noch etwas anfügen?
Ja, analog dem Messekonzept sollte möglichst kurz nach der Messe ein Fazit gezogen werden. Was lief gut? Was weniger? Zusammen mit dem Budget und der Bewertung der Zielerreichung ist man dann für das nächste Jahr top vorbereitet.

Kommen Sie an die SuisseEMEX‘15 und schauen Sie, wie Roman Probst seine eigenen Ratschläge umsetzt und welche unterhaltsame Attraktion er mit seinem Team für Sie ausgedacht hat. Keine Angst, Sie werden uns erkennen – einfach Ausschau nach unseren goldigen Hüten und Smarts halten. Wir freuen uns auf Sie!

Wort der Woche «Sage»

8. Juni 2015

Eine Sage ist ein «ursprünglich mündlich überlieferter Bericht über eine im Einzelnen nicht verbürgte, nicht alltägliche, oft wunderbare Begebenheit». So definiert es der Duden. Nun, hört her, über welch wunderbare Begebenheit ich euch berichten werde:

«Wir schreiben das Jahr 2005. Die Stimmung im Lande ist gedrückt. Die Bewohner werden von verschiedenen Feinden geplagt: Orthographiefehler nisten sich in Texten ein, Missverständnisse gehen umher und Unverständlichkeiten machen das Leben schwer. Die Unternehmenskommunikation wünscht sich sehnlichst eine einheitliche Firmensprache. Fehlerhafte Übersetzungen hingegen lachen sich ins Fäustchen und transportieren munter falsche Botschaften. Ihr Ziel ist die totale Ausrottung der Sprachen mithilfe sprachlicher Verwirrungen und Irrungen. Doch sie haben nicht mit einem mutigen, jungen Kämpfer gerechnet. Dieser macht sich auf, um das drohende Unheil abzuwenden und das Land zu mehr Einheitlichkeit und Korrektheit zu führen. Das stellt sich nicht als so einfach wie gedacht heraus, denn die fehlerhaften Übersetzungen und ihre Verbündeten sind hartnäckige Gegner. Des Weiteren muss unser Kämpfer gegen Drachen kämpfen, die ihm Feuer in den Weg speien.

Wer setzt sich durch: der Drachen oder unser willenstarker Kämpfer?

Wer setzt sich durch: der Drachen oder unser willensstarker Kämpfer?

Da sind spitzbübische Kobolde, die versuchen, sich seine Ideen unter den Nagel zu reissen. Doch dank seines tapferen Charakters, seines Durchhaltewillens und seiner Schlagkraft ist er bestens gerüstet für den Kampf. Das Schicksal spielt unserem Kämpfer auf seinem Weg oft in die Hände, so auch als er Bekanntschaft mit einem niedergeschlagenen, sechsäugigen Riesen macht. Der Riese erzählt ihm von seiner Misere: die Liebe zu einer fernab lebenden Prinzessin, deren Sprache er nicht spricht und die den weitherum gefürchteten König Anglizismus als Vater hat. Der Riese ist dem beherzten Krieger umgehend sympathisch, und so verspricht er ihm, den Vater seiner Angebeteten mit einem übersetzten Brief treffsicher von seiner ehrbaren Absicht zu überzeugen. Im Gegenzug überlässt ihm der Riese sein Atelier für ein paar Goldmünzen.
Es ist ein nasser und graukalter Morgen im April, als unser furchtloser Kämpfer den Stift ansetzt, um den Vertrag mit dem sechsäugigen Riesen zu unterschreiben. Der Himmel lichtet sich, und Sonnenstrahlen kitzeln die Gesichter der Bewohner. Diese schauen sich mit grossen Augen an, sie spüren die Veränderung, die in der Luft liegt. Mit der Unterschrift allein haben sich die Drachen, die Kobolde und die bösen Feen jedoch nicht in Luft aufgelöst. Die fehlerhaften Übersetzungen wüten weiter. So schliesst unser draufgängerischer Held Freundschaft mit Elfen und Zauberern, die mit ihm in den Kampf ziehen. Gemeinsam bieten sie Flüchtigkeitsfehlern die Stirn und vertrauen die Aufträge aus dem Geschäftsleben der Bewohner nur denjenigen Übersetzern, Dolmetschern und Lektoren an, die Meister in ihrem Fach sind. Von tückischen Sprachen, die vorgeben, die gleichen zu sein, lassen sie sich nicht irreführen. So unterscheiden sie zum Beispiel strikt zwischen dem Deutschen, wie es in ihrem Lande und wie es im grossen Nachbarland gesprochen wird, und entlarven Helvetismen im Handumdrehen. Im Andenken an den sechsäugigen Riesen entwickeln sie das 6-Augen-Prinzip, das eine höchstmögliche Qualität der Übersetzungen und Texte garantiert. Und wenn sie nicht gestorben sind, so übersetzen, texten und dolmetschen sie noch heute mit Qualitätsgarantie.»

Das war sie, meine Sage. Okay, die Form des letzten Satzes gehört wohl eher in ein Märchen. Tatsächlich ist eine Sage dem Märchen ähnlich (so waren es auch die Gebrüder Grimm, die den Begriff der Sage prägten) – nur ist der Realitätsanspruch einer Sage bedeutend höher. Dabei vermischen sich die subjektive Wahrnehmung und das objektive Geschehen so stark, dass übernatürliche, unglaubhafte Begebenheiten zum Wesenskern der Sage werden.

Am Donnerstag steigt die richtige Jubiläumsfeier der TRANSLATION-PROBST AG.

Wie dem auch sei, folgende weitere mündliche Überlieferung möchte ich euch nicht vorenthalten: Das Jahr 2015 zelebriert die Übersetzungsagentur ganz besonders, denn in es fällt ihr Zehn-Jahre-Jubiläum. An dieser Stelle deshalb ein lautes «Happy Birthday» an den CEO Roman Probst und seine Elfen und Zauberer der TRANSLATION-PROBST AG! 

Die Geburt des Professors Tell als Comic Held

12. November 2014

Professor Tell ist unser Botschafter für die Werte Genauigkeit, Treffsicherheit, Zuverlässigkeit und Swissness und symbolisiert somit das Herzstück der Qualitätssicherung der TRANSLATION-PROBST AG. Tell hat sich von einem einfachen Symbol zu einer richtigen Charakterfigur gemausert, hat seine eigenen Social Media Kanäle und einen festen Platz in unserem Newsletter. Er ist so flexibel, dass er nun sogar in der internen Kommunikation der TRANSLATION-PROBST AG eingesetzt wird. Unter anderem dank ihm wurde unser Kommunikationskonzept bei der Verleihung der Goldenen Feder als drittbeste Arbeit ausgezeichnet. Doch wie ist diese Figur entstanden, und wo liegen die Vorteile eines Comic-Helden in der Unternehmenskommunikation? Die TRANSLATION-PROBST AG sprach darüber mit den Gründern des Comic.

Professor Tell verlost jeden Monat ein Goldvreneli in unserem Newsletter.

Professor Tell verlost jeden Monat ein Goldvreneli in unserem Newsletter.

Roman, wie bist Du auf die Idee mit Professor Tell als Comic gekommen?
Roman Probst: Tell ist inzwischen 77 Jahre alt. Deshalb überlegten wir uns, wie wir ihn in Zukunft einsetzen wollen. Mit Mike Flam und Thomas Kupferschmied steckten wir die Köpfe zusammen. Uns war klar, dass wir das Thema ganzheitlich betrachten müssen. Insbesondere so, dass es auch Bestand für die Zukunft hat. So kamen wir zum Schluss, dass Tell modernisiert werden soll. Wir nahmen uns vor, die neue Epoche an der Messe SuisseEMEX‘14 einzuläuten, weil wir dafür auch ein neues Standkonzept geplant hatten. Dieses begeisterte das Publikum: Den Hintergrund bildete eine Schweizer Landschaft in goldigem Ton. In der Mitte des Messestandes platzierten wir einen riesen Holztisch in Form der Schweiz. Am Messe-Eingang verteilten wir allen Besuchern einen Nagel, den sie an unserem Stand in den Schweizer Holztisch hauen konnten. Wer den Nagel mit höchstens drei Schlägen auf den Kopf traf und im Holz versenkte, gewann ein Goldvreneli. Professor Tell hatte dieses Jahr anstelle der Armbrust einen Hammer in der Hand, war jedoch trotzdem glücklich.

Warum passt Professor Tell zur TRANSLATION-PROBST AG?
Mike Flam: Ich spreche fünf Sprachen fliessend. Doch einen guten Comic in einer anderen Sprache zu lesen, ist für mich noch eine Stufe höher. Dort vereinen sich Kultur und Wortspielereien pointiert in wenigen Worten. Das beste Beispiel dafür ist für mich Asterix. Ich bin fasziniert davon, wie perfekt dies dort geschieht. Insbesondere bei den Übersetzungen. Das passt meines Erachtens bestens zur TRANSLATION-PROBST AG, denn auch sie bietet treffsichere Übersetzungen in allen Sprachen an.

Welche Gedanken hast Du Dir beim Comic gemacht? Welche Details waren Dir wichtig?
Mike Flam: Ein intelligenter Comic transportiert Gedanken und Ideen und ist dabei ein unterhaltsames Medium. Es weckt das Kind in einem, denn jeder hat in irgendeiner Form schon Comics gelesen. Auch die stets präsenten, kurzweiligen 4-Bilder-Comics in Zeitungen und Zeitschriften tragen dazu bei, dass die Menschen sie gerne lesen. Der Comic ist ein bekanntes Medium, und nun wird er mit den Ideen der TRANSLATION-PROBST AG verpackt. Für mich sind dabei intelligente Geschichten wichtig. Zentral am Comic mit dem Helden Professor Tell ist, dass die TRANSLATION-PROBST AG als Unternehmen darin nicht explizit vorkommt, ausser die Figuren nehmen Roman Probst bzw. die TRANSLATON-PROBST AG auf die Schippe.

Ist es nicht gefährlich, den Wert Treffsicherheit mit Comic zu vermischen?
Mike Flam: Meines Erachtens liegt genau hier die Stärke eines Comics, insbesondere wenn dieser wie geplant in den vier Schweizer Nationalsprachen sowie in Englisch und Spanisch lanciert wird. Mit Rücksicht auf die sprachlich-kulturellen Hintergründe kann dort sehr pointiert und treffsicher eine Übersetzung erfolgen. Der Comic wird meines Erachtens sehr grossen Erfolg haben, wenn er genau die Kultur und die Wortspiele aufgreift, die in der Sprache üblich sind. Denn davon lebt ein Comic. Und das ist ja auch die Stärke der TRANSLATION-PROBST AG.

Warum passt die Form des Comics besser zur TRANSLATION-PROBST AG als der reale Tell?
Thomas Kupferschmied: Der reale Professor Tell ist schon über vier Jahre für die TRANSLATION-PROBST AG im Einsatz. Es musste etwas Neues her, das die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf sich zieht. Die Idee eines Comic-Helden kam im Brainstorming mit Mike Flam und dem Marketingteam der TRANSLATION-PROBST AG schnell auf. Denn Tell sollte einfach etwas jünger und agiler wirken. Ganz nach den Werten, welche die TRANSLATION-PROBST AG lebt. Der Comic ist insofern eine gute Idee, da der Professor Tell bleibt, wir ihn aber mit der Comic-Zeichnung in eine jüngere und dynamischere Person verwandeln können. Auch ist er so vielseitiger einsetzbar.

Was bringt das dem Branding der TRANSLATION-PROBST AG?
Thomas Kupferschmied: Wichtig zu beachten ist, dass die Leser, Website-Besucher und Kunden involviert werden. Denn so werden sie zu einem Teil der Geschichte und gestalten den Brand aktiv mit. Es entsteht eine emotionale Bindung zum Brand, sprich zur Firma TRANSLATION-PROBST AG. Jetzt kommt es auf die einheitliche Umsetzung an, damit der Comic in die Herzen der Betrachter geht.

Was braucht es noch für ein optimales Storytelling?
Thomas Kupferschmied: Ich habe gerade vor Kurzem einen interessanten Artikel zum Thema Storytelling gelesen und diese sieben Regeln gefunden:

  1. Erst die Idee, dann die Kanäle
  2. Starten Sie mit dem Warum
  3. Finden Sie Held, Konflikt und Lösung
  4. Fassen Sie die Story in einem Tweet zusammen
  5. Erzeugen Sie einen Spannungsbogen
  6. Respektieren Sie die Intelligenz Ihres Publikums
  7. Machen Sie die Story social und shareable

Roman, wieso Mike Flam?
Roman Probst: Mike Flam besitzt die unglaublich wertvolle Gabe, in Bildern zu denken. Ausserdem legt er Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung der Thematik, was mir natürlich sehr entgegen kommt. Hinzu kommt, dass er vor nichts Angst hat und alles ausprobiert: Wenn alle sagen, das funktioniert nicht, dann kommt Mike, der nicht weiss, dass es nicht funktioniert, und macht es einfach.

Das Markomteam der TRANSLATION-PROBST AG mit Mike Flam (links) und Thomas Kupferschmid (rechts)

Das Markomteam der TRANSLATION-PROBST AG mit Mike Flam (links) und Thomas Kupferschmied (rechts)

Wie bist Du ursprünglich auf die Idee mit Professor Tell gekommen?
Roman Probst: Beim Zigarrenrauchen. Ich habe mir überlegt, wie man Text-, Übersetzungs- und Dolmetscherdienstleistungen mit Qualitätsgarantie kreativ anpreisen kann. Und zwar so, dass es nicht kopierbar ist. Tell vereint all unsere Werte wie Genauigkeit, Treffsicherheit, Zuverlässigkeit und Swissness in sich. Da wir jeden unserer Texte von einem Professor oder Hochschuldozenten der Zielsprache korrigieren lassen, wurde aus Tell Professor Tell. Deshalb passt er ideal zu uns.

Wie geht es weiter mit Professor Tell?
Professor Tell wird auf jeden Fall weiterhin in der internen und externen Kommunikation eingesetzt. Auch dank ihm wurde Unsere Arbeit beim Schweizer Rating interne Kommunikation 2014 als drittbeste in der Kategorie «Konzepte/Strategien» bewertet. Er macht seinen Job so gut, dass wir seit über vier Jahren seine eigenen Social Media Kanäle pflegen.

Plus bei Kundenbewertungen. Plus zwei Auszeichnungen. Plus 30 % Umsatz.

20. Januar 2014

30 % mehr Umsatz, noch bessere Kundenbewertungen und zwei weitere Auszeichnungen: Auch 2013 ist die TRANSLATION-PROBST AG vom Erfolg verwöhnt worden. Ein Rückblick.

Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds der letzten Jahre hat es die TRANSLATION-PROBST AG 2013 geschafft, den Umsatz um weitere 30 % zu steigern – nicht zuletzt dank Investitionen im Bereich der Mitarbeiterentwicklung und Qualitätssteigerung.

Unsere Kunden geben uns 5.65 Notenpunkte

Translation Probst Team

Bei der TRANSLATION-PROBST AG kann jeder Kunde jeden Auftrag systematisch bewerten. Damit möglichst viele Kunden eine Bewertung abgeben, verlosen wir – passend zu unserem Slogan «Treffende Übersetzungen sind Gold wert» – unter den Teilnehmenden regelmässig ein Goldvreneli im Wert von CHF 200.−. Lesen Sie hier, was die glücklichen Gewinner zu ihrem unerwarteten Goldsegen meinen.

Im Jahr 2012 lag der Notendurchschnitt der Kundenbewertung bereits auf respektablen 5.6 (6 = sehr gut). 2013 konnten wir auf sehr hohem Kundenzufriedenheitsniveau den Notendurchschnitt also nochmals steigern − auf die Note 5.65. Insgesamt über 500 Kunden bewerteten dabei Inhalt, Sprachstil, Tonalität, Terminologie und Zielgruppenadaption der Texte und Übersetzungen.

Erneut ausgezeichnet und gewürdigt

Nachdem wir 2012 als bisher einziges Übersetzungsbüro in der Schweiz von der Innovationsförderung des Schweizer Bundes ausgezeichnet wurden, durften wir uns auch 2013 über weitere Auszeichnungen und Würdigungen freuen:

  • Im April 2013 erhielten wir von der Standortförderung Winterthur den zweiten Platz beim Stellenschafferpreis.
  • Im November 2013 erreichten wir an der prestigeträchtigen PwC Accelerator’s «Local to Global»-Expo-Präsentation in Luxemburg eine Top Ten-Platzierung unter zwanzig ausgewählten internationalen, schnell wachsenden Unternehmen.

Nächstes Jahr feiert die TRANSLATION-PROBST AG übrigens schon ihr zehnjähriges Jubiläum. Merken Sie sich jetzt schon den Donnerstag, 16. April 2015, vor – Sie dürfen gespannt sein, worauf wir dann anstossen.

Wie es 2014 weitergeht

Wir werden alle Massnahmen ergreifen, um den hohen Notendurchschnitt noch weiter in die Höhe zu treiben. Ziel ist, im Jahr 2014 einen Notendurchschnitt von über 5.7 zu erhalten.
Zuvorderst steht die weitere Personalentwicklung unserer geschätzten, engagierten und kompetenten Mitarbeitenden, denen unser Wachstum von über 30 % im Jahr 2013 zu verdanken ist.
Ebenfalls ganz vorne stehen Investitionen in unsere Technologie, insbesondere das CRM, für das wir in den letzten Jahren mehrfach ausgezeichnet wurden. Hierfür steht unserem Unternehmen im Jahr 2014 ein hoher sechsstelliger Betrag als Investitionsbudget zur Verfügung.
Neben den verstärkten Investitionen in Personal und Technologie, der eigentlichen Triebfeder für die Kundenzufriedenheit, wird die strategische Unternehmensleitung weiter ausgebaut: Dr. Rolf Specht, Dozent an der ETH Zürich (Psychologie und Theologie), verstärkt die Firma seit 1. Januar 2014 als VR-Präsident.

Ich danke allen Kunden, Partnern und Medienschaffenden für die super Zusammenarbeit 2013 und wünsche einen guten Start ins Jahr 2014.

Roman Probst
Dipl. Kommunikator FH
CEO und VR-Mitglied