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Archiv für die Kategorie ‘Social Media’

E-Post: SEO 2017

30. Januar 2017

Wohin geht die Reise?

Ins Ungewisse. Denn eines wird aus einer Studie von Searchmetrics klar: Suchmaschinentricks à la carte wird es in Zukunft nicht mehr geben. Denn Googles Suchroboter können längst zwischen «Keyword-gespickten» und wirklich relevanten Inhalten unterscheiden – und rücken so das Nutzerbedürfnis und die Suchabsicht ins Zentrum. Das Ziel von Suchmaschinenoptimierung lässt sich einfach zusammenfassen: Die wichtigsten Fragen der Nutzer zu einem Produkt oder einer Dienstleistung sind mit umfassenden und informativen Inhalten zu beantworten.

Was ändert sich in der Search Engine Optimisation – TRANSLATION-PROBST AG

SEO 2017: Wohin geht die Reise?

Wikipedia zeigt exemplarisch, wie Suchmaschinenoptimierung geht. Wikipedia-Artikel umfassen nämlich reichhaltigen, kontextbezogenen und nicht berechnenden Inhalt – und steht in allen Rankings zuoberst. Anders sieht es bei den «Keyword-Königen» aus: Was bisher mit der Stichwortinfiltration in Seitentiteln, Title Tags, Google Descriptions, Lauftexten, Links und Bildern noch gut funktionierte, wird künftig erschwert, da die Suchroboter (Webcrawler) die Relevanz einer Landingpage oder Website nach anderen Kriterien beurteilen werden – und sie sind enorm lernfähig.

«Soo! muss Technik»
Was hat der Slogan eines Elektronikhändlers mit SEO zu tun? Viel, denn Websites müssen in erster Linie eines: technisch einwandfrei funktionieren. Und mobile-optimiert sein, über kurze Ladezeiten verfügen und nutzerorientiert aufgebaut sein, damit die Besucher möglichst lange auf der Seite verweilen; Ab 3 Minuten 43 wird es für Google-Bots bzw. Internetnutzer interessant – nach der Devise: «Wer länger auf der Seite verweilt, den scheint der Inhalt wohl zu interessieren.» Das wiederum hat einen Einfluss auf die inhaltliche Relevanz und somit ein besseres Ranking zur Folge.


Klicks, Klicks, Klicks
Infografik zu den wichtigsten SEO-Faktoren

Wichtigste SEO-Faktoren 2016
Screenshot: digitalmarketingphilippines.com

Ist eine Landingpage grafisch und technisch mustergültig konstruiert, bedarf es nun ausführlicher, vor allem aber ganzheitlicher Inhalte. Ab 300 Wörtern pro Seite steigt in den Augen der Algorithmen die inhaltliche Relevanz. Doch wer wiederum bloss Keywords säen will, erntet bald eine Abstrafung; Die Inhalte müssen einen Suchbegriff oder eine Suchbegriffsphrase in einem grösseren und umfassenderen Zusammenhang wiedergeben – wie bei Wikipedia. Dann verweilen die Leser zum einen länger auf den einzelnen Inhaltsseiten, zum anderen klicken sie sich vermehrt durch die Inhalte – und teilen diese im besten Fall noch in ihrem sozialen Netzwerk, was wiederum neue Klicks generiert. Und je mehr solcher Klicks aus sozialen Netzwerken oder aus Suchmaschinenergebnissen (Click-Through-Rate = CTR) zustande kommen, desto stärker verbessert sich das Ranking.


Fazit
Technik, Nutzerfreundlichkeit und Suchabsicht von Nutzern bestimmen künftig das Ranking – also werbetechnisch ganz klassisch: Wer sind meine Zielgruppen, welche Sehnsüchte oder Probleme tragen sie mit sich herum und wo suchen sie sich professionelle Hilfe, die sie mit passenden Lösungen weiterbringt? Auf gut Deutsch: Wir sollten uns vermehrt in die Nutzer hineinversetzen und unser Einfühlungsvermögen anzapfen. Gemischt mit einem guten Cocktail aus Big Data werden wir dann mit den Inhalten nicht ganz falsch liegen. Zur Not helfen uns da ein paar Tipps und Tools:

Infografik zu den wichtigsten SEO-Faktoren
Top 15 SEO-Tools
15 simple Google-Analytics-Tipps für besseres Content- und Suchmaschinenmarketing

Ihr Team der Translation-Probst AG

Wort der Woche «Scheiss Social Media»

26. September 2016

Seit mehreren Jahren sind wir auf fünf Social-Media-Kanälen präsent. Woche um Woche bemühen wir uns mit unserem Blog, unseren Kunden nützliches Wissen aus den Bereichen Kommunikation, Marketing und Übersetzungen feilzubieten. Reaktionen darauf bleiben hingegen weitgehend aus. Und weil wir das besch…eiden finden, gehen wir der Sache auf den Grund und untersuchen das Social-Media-Phänomen samt seiner Tücken.

Scheiss Social Media – unser (Un-)Wort der Woche

Scheiss Social Media – unser (Un-)Wort der Woche

Was jubeln doch all die Social-Media-Experten über tonnenweise Kontaktreichweiten, die Unternehmen mittels Social Media günstig erreichen können, um dann letztlich festzustellen, dass die Kontaktqualität einzig für die (Werbemüll-)Tonne ausreicht. Und was hypen doch all die freakig-funkigen Gurus jedes neue soziale Netzwerk, das als nächstes am Medienhorizont auftaucht, um es den nach Aufmerksamkeit dürstenden Werbekunden als den «neuesten heissen Scheiss» zu verkaufen, obwohl es sich dabei nur um den stinknormalen nächsten Misthaufen handelt, den die Welt einmal mehr nicht braucht.

Reichweite heisst noch nicht viel

Die Anzahl Nutzer einer Plattform sagt längstens nichts darüber aus, ob die Plattform für Werbetreibende sinnvoll für die Kommunikation mit deren Konsumenten ist – z. B. bei Twitter: Wer sich mal umschaut, wem Twitter tatsächlich viel Reichweite und Erfolg beschert, findet schnell Namen wie Barack Obama, Katy Perry oder Justin Bieber. Doch es ist zu bezweifeln, dass die erfolgreichsten Twitter-Accounts zugleich die grössten Umsatztreiber des Netzwerks sind. Trotz über 300 Mio. Nutzern weltweit schreibt Twitter nach wie vor rote Zahlen: Seit Ende 2013 ist dessen Aktienkurs auf knapp einen Fünftel des ursprünglichen Werts geschrumpft.

Hierzulande verwenden in erster Linie Medienunternehmen und IT-Fachleute Twitter als Informationsticker. Daneben tummeln sich auch viele Marketingmenschen, die sich gegenseitig mit ReTweets beehren, um nicht zu sagen: selbst beweihräuchern (was letztlich nur ein stummer Schrei nach Liebe ist, wie es «Die Ärzte» zu singen pflegten). Doch mehr ist da nicht.

Wenn Facebook zum «Failbook» wird

Einen medialen Schuss in den Ofen leistete sich der Gigant Procter & Gamble in Sachen Facebook-Marketing: Seit der Konzern sein Mediabudget von der TV- zur Onlinewerbung verschoben hat, ging es mit den Umsätzen talwärts, bis P & G zum Schluss kam, dass sich – neben anderen Onlinekanälen – das Facebook-Marketing als «nicht wirksam genug» erwiesen hatte. Und das, obwohl Facebook das reichweitenstärkste soziale Netzwerk der Welt ist, über detaillierte Targetingmöglichkeiten verfügt und beinahe alles messen kann, was sich das Controllerherz zu messen wünscht.

Warum also funktioniert Marketing auf Social Media selbst bei Giganten nicht? Nicht weil Social Media etwa Quatsch mit Sauce wären. Sondern weil niemand auf Social Media so viel unnützes Gedöns von Unternehmen lesen, hören und sehen will. Übereifrige Zahlendreher und Marketingmissionare sollten sich fernab von Targeting, Controlling- und Optimierungsinstrumenten mal fragen, was das Wort «social» in den sozialen Medien überhaupt bedeutet – nämlich alles andere als «commercial».

Schon mal die Konsumenten gefragt?

Nicht alles, was sich messen lässt, ist Erfolg versprechend: Vor der ganzen «Analyse-Toolitis» sollte die Konsumentensicht im Zentrum stehen. Also habe ich mich aufgemacht und dazu eine Umfrage im privaten und geschäftlichen Umfeld platziert, um herauszufinden, wie sich meine Mitmenschen über Produkte, Marken und Unternehmen informieren und wie sie zu Social Media stehen. Meine nicht repräsentative Umfrage mit 32 Teilnehmenden aus rund 300 Kontakten hat dennoch interessante Ergebnisse zutage gefördert:

  1. Meine Responsequote liegt bei ca. 10 Prozent und ist damit 100-mal höher als die Responsequote beim Online Marketing im Allgemeinen (was darauf hindeutet, dass nicht der Kanal, sondern die persönliche Beziehung zu mir für dieses Resultat ausschlaggebend ist – ergo: Für Ihren Marketingerfolg ist also der Kanal nebensächlich, nicht aber die Art und Weise, wie Sie zu Ihren potenziellen und bestehenden Kunden sprechen).
  2. Zu den Top 3 der Informationskanäle gehören Suchmaschinen (inkl. Suchmaschinenwerbung), das persönliche Umfeld und – wer hätte das gedacht – Print.
  3. 75 Prozent der Befragten empfinden Werbung oder werbeähnliche Inhalte auf Social Media nervig, obschon 40 Prozent Werbung im Allgemeinen mögen.
  4. 52 Prozent der Befragten nutzen Social-Media-Kanäle ausschliesslich privat – und das obwohl ein überproportionaler Anteil der Teilnehmenden in der Kommunikationsbranche arbeitet.

Fazit: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, wie Churchill einst sagte. Meine Umfrage ist wirklich zu wenig aussagekräftig, um damit allgemeingültige Gesetzmässigkeiten abzuleiten. Dennoch zeigt sie zwei Tendenzen auf: Zum einen, dass Social-Media-Kanäle für private Zwecke wie Kontakt zu Freunden, Unterhaltung oder Ablenkung genutzt werden und nicht für geschäftliche oder wirtschaftliche Entscheide; zum anderen, dass Werbung dort Akzeptanz findet, wo sich Konsumenten informieren wollen und Zeit dafür haben – also bei der konkreten Suche in Suchmaschinen, innerhalb des persönlichen Umfelds oder beim Lesen von Zeitungen und Zeitschriften.

Folgen für die Praxis

Social Media sind also nicht per se ungeeignet fürs Marketing. Allerdings sollte die Sicht der Konsumenten in den Vordergrund rücken, nicht diejenige der Marketer und schon gar nicht diejenige der Controller (die ja bekanntlich Killer jeglicher Kreativität sind, aber das ist ein anderes Thema).

Für die Praxis ergeben sich dadurch die folgenden Empfehlungen:

  • Social Media eignen sich im B2B-Marketing höchstens für die Personalrekrutierung und Verbreitung von relevanten Unternehmensnachrichten, nicht jedoch als Verkaufs- oder Umsatzkanal. Sie können zudem in der Unternehmenskommunikation hilfreich sein – z. B. als Erweiterung zu Unternehmenspublikationen wie Mitarbeiter- oder Kundenmagazinen. Im Allgemeinen haben nach wie vor nur wenige Angestellte im Büroalltag Zugriff auf Social Media, weshalb es zu prüfen gilt, inwieweit ein Engagement auf diesen Plattformen hinsichtlich der vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen sinn- und wirkungsvoll ist. Damit nehmen wir uns selbst an der Nase und evaluieren derzeit den Nutzen und Sinn unserer Social-Media-Präsenz im B2B-Sektor.
  • Im B2C-Marketing sollten sich die Unternehmen darauf konzentrieren, die Konsumentenbedürfnisse wahrzunehmen und dafür Unterhaltungsvideos und persönliche Geschichten zu publizieren oder ein Helpdesk einzurichten. Vor allem müssen sie sich bewusst sein, dass die sozialen Netzwerke hierbei die Interaktion zwischen den Konsumenten und dem Unternehmen fördern sollen. Es sind keine Verkaufs- und Absatzkanäle, sondern Instrumente für Kundenservice und Imagepflege.
  • Weniger ist mehr: Bei gleichzeitig sinkender Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer und steigender Selbstdarstellungs- und Geltungssucht im Netz lohnt es sich, die Konsumenten zwischendurch über andere Kanäle zu bedienen (Stichwort: Empfehlungs- oder Dialogmarketing) oder schlicht mal in Ruhe zu lassen. Denn sonst passiert das, was bisher in den sozialen Netzwerken schon oft zu beobachten war: Sobald Marketingzombies einen neuen heissen Scheiss gefunden haben und gierig nach den Konsumenten greifen, fliehen Letztere zur nächsten Plattform, bis diese wieder zum nächsten Marketing-Mekka ausgerufen wird (aktuell: Snapchat und Instagram). Und das wiederholt sich am Laufmeter – trotz (oder gerade wegen) modernster Messmethoden und bunter Statistiksträusse.

Darum unser abschliessender Tipp an Sie: Sie müssen nicht jeden Seich mitmachen. Schliesslich sind laut Henry Ford 50 Prozent der Werbegelder sowieso für die Tonne. Und weil wir selbst im Zeitalter der Messmanie nicht wissen, welche 50 Prozent das sind, raten wir Ihnen, mehr in die Kundenbeziehungen zu investieren und weniger in die Effekthascherei – halten Sie es also wie Ford: «Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.»

Weitere zum Schmunzeln animierende Artikel rund um Reichweite und Social Media:

Ihr Team von der TRANSLATION-PROBST AG

PS: Bitte entschuldigen Sie die teilweise entglittene Ausdrucksweise – beim nächsten Mal wird’s wieder anständiger – versprochen!

Wort der Woche «Unternehmenskommunikation»

12. September 2016

«Man kann nicht nicht kommunizieren», pflegte einst der österreichisch-amerikanische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick zu sagen. Dieser Lehrsatz gilt ganz besonders für Unternehmen und damit für unser Wort der Woche «Unternehmenskommunikation».

Ehrlichkeit währt am längsten – auch in der Unternehmenskommunikation.

Ehrlichkeit währt am längsten – auch in der Unternehmenskommunikation.

Unternehmenskommunikation umfasst sämtliche Kommunikationsaktivitäten eines Unternehmens – ob nach innen oder nach aussen gerichtet. Fernab all der Kommunikationstheorien nach Bruhn, Luhmann und Co. ist eines in der Unternehmenskommunikation zentral: der Inhalt. In unserem Wort der Woche geben wir Ihnen ein paar Anregungen, wie Sie Inhalte für eine gehaltvolle Unternehmenskommunikation generieren.

Echte Werte dank echter Geschichten
Die Unternehmen sind einem zunehmenden Wettbewerb ausgesetzt. Den Erfolg erreichen Sie mit einer zukunftsträchtigen Marktleistung und einer starken Markenführung. Den Wert einer Marke bestimmt nicht alleine der Innovationsgrad eines Produkts bzw. einer Dienstleistung, sondern auch die Geschichte, die sich dahinter verbirgt und die der Marke eine Identität verleiht. Mit Geschichten hauchen Sie Ihrer Unternehmenskommunikation Leben ein und schaffen somit einen unverkennbaren Wert Ihres Unternehmens und Ihrer Unternehmenskultur.

Voraussetzung für echte Werte sind echte Geschichten von Menschen, die mit Ihrem Unternehmen verbunden sind. Das kann ein kurioses Hobby Ihrer Mitarbeitenden sein, ein soziales Projekt, dem Sie sich annehmen, oder die Entstehungsgeschichte Ihres Unternehmens.

Augen auf im Alltag
Um genügend Geschichten zu finden, die Sie erzählen können, müssen Sie lediglich Ihre Augen im Alltag aufmachen und erkennen, was Menschen innerhalb und ausserhalb Ihres Unternehmens beschäftigt. Involvieren Sie dabei Ihre Mitarbeitenden – denn Sie sind letztlich das Gesicht Ihres Unternehmens, das mit Ihrer Kundschaft in Kontakt tritt. Und je mehr Ihrer Mitarbeitenden an der Unternehmenskommunikation beteiligt sind, umso höher ist ihr Identifikationsgrad mit Ihrem Unternehmen, weil sie sich ernst genommen fühlen und somit zu wertgeschätzten Repräsentanten ihrer Firma avancieren.

Unternehmenszeitungen schaffen eine starke Identifikation 
Mit Unternehmenspublikationen wie einer Mitarbeiter- oder Hauszeitung schlagen Sie gleiche mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie informieren über wichtige Neuerungen im Betrieb, können komplizierte Sachfragen vereinfacht darstellen, den Mitarbeitenden das Wort erteilen sowie Kunden und Projekte vorstellen. Regelmässig erscheinende Unternehmenszeitungen schaffen nach innen eine starke Identifikation und nach aussen eine hohe Glaubwürdigkeit, weil Ihre Kunden Ihr Unternehmen greifbarer und persönlicher erleben – ohne all den Werbesprech, dem sie sonst so begegnen.

Die Themen einer Unternehmenszeitung sind so vielfältig wie das Unternehmen und seine Menschen selbst:

  • Jubiläen und Geburtstage jeglicher Art
  • Impressionen von Team-Anlässen, Messeauftritten oder Kundenevents
  • Erfolge, Auszeichnungen und Zertifizierungen
  • Alles, was neu ist: neue Produkte, neue Standorte, neue Partnerschaften
  • Blick hinter die Kulissen: Was machen Ihre Mitarbeitenden den ganzen Tag? Welche spezialisierten Tätigkeiten üben sie aus? Wegen welcher Eigenschaften haben Sie Ihre Mitarbeitenden eingestellt?
  • Kundeninterviews und Mitarbeiterporträts
  • Corporate Social Responsibility – oder was tut Ihr Unternehmen Gutes für Mensch und Umwelt?
  • Rätsel, Wettbewerbe und Unterhaltsames

Weitere Kanäle der Unternehmenskommunikation 


Neben einer Unternehmenszeitung gibt es weitere Kanäle, die Sie mit Geschichten aus Ihrem Unternehmen füllen können:

  • Websites, Blogs und Social Media – je nach Ressourcen und Kommunikationsstrategie
  • Intranet, Mitarbeiter-Infos, Workshops/Schulungen, Hausmitteilungen, Ideenwettbewerb für Verbesserungen im Betrieb oder bei Produkten
  • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kunden- oder öffentliche Anlässe (z. B. Tag der offenen Tür)

Diese Aufzählung ist nicht abschliessend. Egal, für welchen Kanal Sie sich entscheiden: Wichtig für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation sind Elemente wie Transparenz, zeitnahe und crossmediale Kommunikation. Und vor allem Ehrlichkeit.

Erfolgreiches E-Mail-Marketing

24. Mai 2016

Einen Newsletter zu verfassen und zu gestalten, kostet einige Zeit – und damit Geld. Damit Ihre Ressourcen nicht ungelesen in den Delete- oder gar Spam-Ordner wandern, gilt es einige simple Punkte zu beachten.

Newsletter für hohe Reaktionsquoten einfach und persönlich halten

Ein guter Newsletter erreicht den Empfänger – und wird auch gelesen.

Persönlich:
Achten Sie darauf, dass Sie die Empfänger persönlich ansprechen. Und das nicht nur in der Anrede, wo «Sehr geehrte Damen und Herren» oder gar «Guten Tag» an Unpersönlichkeit kaum zu überbieten sind. Der Empfänger muss fühlen, dass Ihr Newsletter vor allem für ihn verfasst wurde.

Ansprechender Inhalt:
Wer Ihren Newsletter liest, merkt sehr schnell, ob ihn der Inhalt persönlich anspricht, ihm gar einen echten Mehrwert bietet – oder aber ob er seine Zeit verschwendet. Im letzteren Fall wird Ihr Newsletter abbestellt oder Ihre E-Mail wandert in den Spam-Ordner. Daher ist es auch für Sie wichtig, den Inhalt so zu gestalten, dass Ihre Leistungen an den richtigen Empfänger gelangen. Stellen Sie sich deshalb immer wieder die folgende Frage: Wer ist meine Zielgruppe und was interessiert diese?

Der Betreff soll neugierig machen
Wenn Sie den Inhalt so aufbereitet haben, dass er Ihrer Zielgruppe einen wirklichen Nutzen bringt, müssen Sie ihn auch so anpreisen. Wecken Sie die Neugierde Ihrer Leser! Der Betreff muss im Bruchteil einer Sekunde dazu verleiten, Ihre E-Mail zu öffnen. Unpersönliche oder zu technische Betreffe wie «Newsletter Januar» oder «10052016 | AFgH Essex MarComCon» sind schlechte Verführer.

Klares Design
Haben Sie den Empfänger dazu gebracht, dem knackigen Betreff zu verfallen und Ihren Newsletter zu öffnen, verschrecken Sie ihn nicht mit seitenlangem Text. Halten Sie das Design klar und einfach:

  • Teasern Sie die Inhalte kurz an und verlinken Sie auf Blogs, Websites oder Landingpages.
  • Unterstützen Sie Ihre Teaser optisch mit aussagekräftigen Bildern.
  • Halten Sie sich mit Eigenwerbung zurück.
  • Beschränken Sie sich auf die wesentlichen Punkte.

Verärgern Sie den Empfänger nicht, indem Sie seine Zeit stehlen; beschränken Sie die Inhalte des Newsletters auf die relevantesten 4 bis 6 Themen! Noch nicht einmal die NASA hat mehr Wichtiges mitzuteilen.

Call to Action
Wenn Ihr Newsletter ansprechend, informativ und persönlich gestaltet ist, interessiert er die Empfänger – und sie interessieren sich auch für Sie. Machen Sie es ihnen leicht, in Kontakt zu treten, indem Sie Kontakt-Buttons und nützliche Links einbauen. Verwenden Sie eindringliche Wendungen wie «jetzt anmelden» oder ansprechende Bilder, um auf ein spannendes Angebot hinzuweisen. Auf diese Weise erhöhen Sie Ihre Klickrate.

Testen
Testen Sie den Newsletter vor dem Versand, um Fehler frühzeitig erkennen zu können. Mögliche Fehler finden sich in der Anrede, in der Rechtschreibung, in der Verlinkung von Bildern. Testen Sie den Newsletter unbedingt auf verschiedenen Browsern, Mailprogrammen und Devices. Viele Newsletters werden heute ausschliesslich auf Smartphones gelesen. Daher muss gewährleistet sein, dass die Darstellung auch auf mobilen Geräten tadellos funktioniert.

Abmelden
Wie sind Sie zu den Adressen der Interessenten gekommen? Haben Sie am Ende Ihres Blogs oder auf den Social-Media-Kanälen die Möglichkeit geboten, sich für den Newsletter einzuschreiben? Das Interesse mancher Adressaten ist auf ein Produkt, auf einen Event beschränkt. Bieten Sie die Möglichkeit, sich einfach wieder abzumelden! Genervte Empfänger können Sie nicht nur verlieren, Sie riskieren auch bitterböse Negativwerbung.

Benötigen Sie Hilfe beim Texten von massgeschneiderten Newslettern? Sinkt Ihre Klickrate zunehmend, obwohl Ihre Leistungen ein Aufhorchen verdienten? Achten Sie darauf, dass Ihrem Newsletter auf der Website und in den Sozialen Medien prominent Platz eingeräumt wird.

Wort der Woche «Networking»

3. August 2015

Social Media, internationale Dienstleistungen, Arbeiten in der Cloud – immer mehr wird dezentral organisiert. Dazu hat vor allem eines beigetragen: Networking.

So läuft Networking in der modernen Welt.

So läuft Networking in der modernen Welt.

Networking kommt seit jeher in Verbindung mit wirtschaftlicher Tätigkeit daher. Durch Networking sollen Kontakte geknüpft, Beziehungen gepflegt und so das nötige Vertrauen aufgebaut werden. Denn ohne Vertrauen läuft auch in der geschäftlichen Beziehung nichts.

Griechisch-europäische Tradition
«Networking» – ein Begriff von heute? Keineswegs, schon die Phönizier, ein semitisches Volk der Antike um 1000 v. Chr., wussten, wie man Geschäfte macht: Ihr Handelsnetz, das sich im ganzen mediterranen Raum ausgedehnt hatte, bauten sie mithilfe eines Austauschs von Beziehungen und Informationen auf eine ausgeklügelte Art und Weise aus. Die Griechen erweiterten ab 500 v. Chr. diesen Gedanken und schufen Handelsposten, dezentrale Netzwerke von Bürgern, Städte und informelle Netzwerke. Die Karthager und Römer – die direkten kulturellen Erben der Phönizier und Griechen – vollendeten die Idee des Networking zu einer Form, die dem heutigen Networking in nichts nachsteht. Berufsgenossenschaften, private Salons, wissenschaftliche Kongresse und Messen mit Mitgliedern von überallher sind nur einige Beispiele dafür, wie sie Gelegenheiten für die Kontaktaufnahme schufen. Wie man sieht: Das moderne «Networking» ist eine der wenigen kulturellen Handlungen des Menschen, die sich seit ihrem Entstehen nur wenig verändert hat.

Der Karriere-Trumpf
Heute sind wir so vernetzt wie nie zuvor. Gerade online spielt Vernetzung eine wichtige Rolle: Mit wem sind wir auf Facebook befreundet, wer folgt uns auf Twitter, wer bewertet uns auf XING. Für die eigene Karriere kann Networking ein entscheidender Vorteil sein.

«Vitamin B» – nicht nur für die Gesundheit, sondern auch im beruflichen Vorankommen nicht zu unterschätzen.

«Vitamin B» – nicht nur für die Gesundheit, sondern auch im beruflichen Vorankommen nicht zu unterschätzen.

Oft wird dafür ein vitaminreicherer Begriff verwendet: «Vitamin B». «Vetternwirtschaft» oder «Seilschaft» – eine Gruppe von Personen, die im politischen Bereich zusammenarbeitet und sich gegenseitig begünstigt – sind weitere Ausdrücke, bei denen jedoch eine negative Assoziation mitschwingt. Zurück zum gebilligten Networking: 80 Prozent der Stellen werden über persönliche Empfehlungen besetzt, wie Matthias Mölleney, der Leiter des Center for Human Resources Management & Leadership an der HWZ, im personal erklärt. Schreibt ein Unternehmen eine Stelle aus, prüfen die potenziellen Bewerber erst einmal, ob sie auf Facebook, XING oder LinkedIn mit jemandem verknüpft sind, den sie bezüglich der Stelle befragen könnten. Dies zeigt: Employer Branding fängt bei den eigenen Mitarbeitern an.

Networking for Business
Oft wird auch der Begriff «Business Networking» gebraucht, um dem Networking einen geschäftlichen Rahmen zu geben. Wobei es fast unmöglich ist, die Nutzung privater Kontakte für den Beruf auszuklammern. Bei der hohen Bedeutung von Networking verwundert es kaum, dass sich auch an der SuisseEMEX’15 alles um den Aufbau und die Pflege von beruflichen Kontakten dreht. So feiert in diesem Jahr die EMEX Night, ein neuer Networking Event, Premiere, und die Besucher können in speziellen Zonen Business-Speed-Networking betreiben, wie Ewa Ming erzählt.

Lassen Sie sich von den Phöniziern, Karthagern und Römern inspirieren und knüpfen Sie Kontakte an der SuisseEMEX’15 am 25. und 26. August – dank Professor Tell kostenlos. Schreiben Sie ihm dazu eine Mail mit dem Betreff «SuisseEMEX‘15» und ein paar wohlgesinnten Worten, und er wird Ihnen Ihre Gratis-Tickets subito zustellen.

Referate Roman Probst
In Zeiten, in denen das Budget knapp ist, ist nicht nur Networking, sondern auch eine gezielte Kundenansprache wichtig. Erfahren Sie mehr darüber an den Referaten unseres CEOs, Roman Probst:

25.08.2015, 13.15-14.00 LiveCom Forum Kundengewinnung in Zeiten knapper Budgets
25.08.2015, 14.30-15.15 Google Praxis Forum, Halle 6 10 Praxistipps für eine bessere Online-Kundengewinnung

Auch hier können Sie uns per E-Mail kontaktieren, um einen Sitzplatz für das gewünschte Referat zu sichern – natürlich sind auch beide möglich.