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«Dolmetscher sind nicht nur als Sprachtalent im Einsatz, sondern auch als Fachexperte»

17. März 2015

Nach dem Geschäftsbericht kommt die Generalversammlung. Die vielen Fachbegriffe und die Komplexität des Themas machen dabei vielen Teilnehmenden das Leben schwer. Isabelle Busch, Leiterin Dolmetschermanagement der TRANSLATION-PROBST AG, erzählt Ihnen im Interview, wie sie eine Generalversammlung zum mehrsprachigen Erlebnis macht.

Was gehört alles zur Organisation eines Dolmetschereinsatzes an einer Generalversammlung?
Ein Dolmetschereinsatz an einer Generalversammlung ist ein grosser Aufwand, bei dem verschiedene Komponenten aufeinander abgestimmt werden müssen. Viele Unternehmen möchten das nicht auf sich nehmen und überlassen deshalb die Organisation einer professionellen Dolmetscheragentur. Bei der TRANSLATON-PROBST AG sorgt das Dolmetschermanagement laufend dafür, dass zwischen Dolmetscher, Techniklieferanten und Kunden ein makelloser Informationsfluss besteht. Die Dolmetscher bereiten sich anhand der Präsentationen und der Anlassdokumentation akribisch vor, sodass jeder Fachbegriff sitzt. Zudem muss bis zur Generalversammlung jede Frage geklärt und jedes Detail geregelt sein – sei es technisch, preislich oder sprachlich.

Isabelle Busch, Leiterin Dolmetschermanagement

Isabelle Busch, Leiterin Dolmetschermanagement

Welchen Mehrwert bringen Dolmetscher an einer Generalversammlung?
Gezwungenermassen werden an einer Generalversammlung viele Fachbegriffe benutzt, und die Zusammenhänge sind sehr komplex. Will man Aktionäre und Investoren treffsicher erreichen, müssen alle Informationen klar und verständlich kommuniziert werden. Mit Dolmetschern wird die Generalversammlung zum mehrsprachigen Erlebnis, das nicht nur gelingt, sondern auch positiv in Erinnerung bleibt. Zudem profitiert der Veranstalter vom Know-how der auf eine Branche spezialisierten Simultandolmetscher: Fachausdrücke werden präzis im Sekundentakt übersetzt, sodass wirklich jeder Teilnehmer die Inhalte verstehen kann. Ein zufriedenes Publikum ist schliesslich das A und O.

Wie bereiten sich Dolmetscher auf ihren Einsatz vor?
Sie lesen eine ganze Menge zum gewünschten Thema, um sich nochmals die spezifische Terminologie und vor allem die firmeneigenen Begriffe einzuprägen, denn diese sind zu einem grossen Teil in keinem Wörterbuch zu finden. Auch die Namen der Teilnehmenden und Sprecher prüfen die Dolmetscher vorab, damit sie sie richtig aussprechen. Viele Dolmetscher recherchieren ausserdem proaktiv, um sich ein ganzheitliches Bild vom Thema zu verschaffen. Deshalb ist ein Dolmetscher nicht nur als Sprachtalent im Einsatz, sondern schlechthin auch als Fachexperte.

Weshalb ist es sinnvoll, Dolmetscher bei einer Agentur wie der TRANSLATION-PROBST AG zu buchen?
Viele Unternehmen vertrauen uns aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und engagieren uns langfristig als ihre externe Dolmetscheragentur. Wir können auf einen Pool von über 300 Fachdolmetschern zurückgreifen, weshalb die hohe Qualität auch bei kurzfristigen Einsätzen gewährleistet ist. Unseren Kunden stellen wir genau den Dolmetscher zur Verfügung, der mit der entsprechenden Branche am besten vertraut ist und zum Unternehmen passt. Zudem definieren wir, welche Technik unsere Kunden für einen Event benötigen und sorgen dafür, dass unsere Technik-Partnerfirmen unsere Kunden optimal betreuen. Unser Qualitätsmanagement ist eine Garantie für diejenigen, die sichergehen wollen, dass ihr Anlass nach Plan verläuft. Wie sagt man doch: «Do what you do best, outsource the rest.»

Aus dem Interview mit Isabelle Busch wird klar, dass treffsichere Dolmetscher für eine erfolgreiche Generalversammlung unabdingbar sind. Werden die Dolmetscher über eine professionelle Agentur gebucht, kann man sowohl auf die Dolmetscher als auch auf die Technik zählen und entspannt zuhören.

Das Einmaleins für treffsichere Geschäftsberichte

15. Dezember 2014

Erst noch haben wir das Jahr 2014 eingeläutet, nun neigt es sich schon wieder dem Ende zu. Der Jahreswechsel ist auch die Zeit des Rückblicks. Wie sehen die Zahlen aus? Gibt es eine fette Weihnachtsgans zum Weihnachtsessen oder nur ein kleines Poulet-Minifilet? Die Zahlen werden nach den Festtagen in einem Geschäftsbericht festgehalten und kommentiert. Christoph ist Vizepräsident für Nachhaltigkeit und Kommunikation bei einem internationalen Konzern. Zudem bearbeitet er für die TRANSLATION-PROBST AG regelmässig Geschäftsberichte. Deshalb weiss er, worauf die Leser Wert legen und was beim Verfassen und Übersetzen wichtig ist.

Du hast bestimmt schon Dutzende von Geschäftsberichten gelesen. Was macht für Dich ein guter Geschäftsbericht aus?
Ein Geschäftsbericht ist sehr wichtig, da er die Firma als Ganzes betrachtet. Daher erfordert er eine klare Struktur und eine einfache Sprache, die sich am Leser bzw. an der Leserin orientiert. Zudem ist bei einer klaren Darstellung nicht nur die Gesamtstruktur gut ersichtlich, sondern auch die detaillierten Mikrostrukturen des Textes sind klar erkennbar. Einen solchen Text zu übersetzen oder zu korrigieren wird dann zu einem richtigen Genuss.

Bei einem Geschäftsbericht kommt es auf jedes Wort an.

Bei einem Geschäftsbericht kommt es auf jedes Wort an.

Was ist beim Texten und Übersetzen von Geschäftsberichten wichtig?
Hier geht es um die Frage der Äquivalenz. Wollen wir eine pragmatische Äquivalenz erreichen, d.h. wollen wir versuchen, die dem Text zugrundeliegende kommunikative Wirkkraft in die Übersetzung zu transportieren? Oder geht es uns eher darum, dass die Übersetzung sich sehr nah am Ausgangstext orientiert oder diesen sogar wo immer möglich wörtlich wiedergibt? Gerade Letzteres ist oft bei jenen Geschäftsberichten der Fall, die sich starr an Paragraphen oder Vorschriften orientieren. Am wichtigsten ist es, den Kontext des Berichts zu spüren. Geht es nur um eine «Matter-of-Fact»-Kommunikation? Wird eine Vision bzw. ein neuer Motivationshorizont kommuniziert? Eine ganz wichtige Frage ist auch: Was sagt der Text nicht? Welche kommunikativen oder narrativen Aspekte werden unterdrückt oder in den Hintergrund gerückt?

Welche besonderen Herausforderungen stellen sich bei der Übersetzung eines Geschäftsberichts?
Zuweilen kann die richtige buchhalterische Terminologie zu einer grossen Herausforderung werden. Ferner sind über mehrere Zeilen verteilte, verschachtelte Sätze Schnee von gestern, und trotzdem tauchen sie immer wieder auf. Wenn ein Bericht keine gute Struktur oder eine schlecht organisierte Sprache aufweist, wird es schwierig. Als Übersetzer oder Übersetzerin hat man die Pflicht, präzise zu arbeiten. Es gibt zwar keinen hippokratischen Eid für Übersetzer, jedoch hat jeder gute Übersetzer und jede gute Übersetzerin ein Pflichtgefühl, auch einem wenig organisierten Text eine verständliche Struktur abzuringen. Ein Geschäftsbericht will ja von seinem Zweck her Klarheit vermitteln, um den weiteren Verlauf des Unternehmens in die Kommunikation mit verschiedenen Stakeholdern einzubetten. Wenn der Autor dieses Ziel selbst nicht erreicht hat, wird es für den Übersetzer oder die Übersetzerin mühsam. Am besten ist es dann, sich wenigstens im Kopf vorzustellen, wie die Struktur eigentlich hätte sein können. Dies bringt einem manchmal selbst Klarheit, auch wenn es dem Text an sich nur ansatzweise hilft. Beispielsweise kann man dann in der Übersetzung eine sprachliche Kohärenz sicherstellen, die der Ausgangstext vielleicht nur lückenhaft verwirklichen konnte.

Auf was für sprachliche Komponenten (Stil, Tonalität usw.) achtest Du beim Text eines Geschäftsberichts?
Wie bereits angedeutet, ist für mich die Einfachheit wichtig. Nicht nur Top-Experten sollen einen Geschäftsbericht verstehen können, sondern alle Beteiligten und Interessierten. Ein gutes Kriterium ist z. B. die Frage: Ist der Text klar und einfach genug, dass ein Student oder eine Studentin des jeweiligen Wirtschaftssektors diesen Text gut verstehen und dann das «Executive Summary» verfassen könnte? Wenn nicht, sollte er vereinfacht werden.

Neben der sachlichen Tonalität befürworte ich hin und wieder sprachliche Bilder, damit die Leser wach und munter bleiben. Das sogenannte «Sandwich-Prinzip» hilft dabei. Man kann auch eine trockene Materie in eine gut verdauliche Struktur mit verschiedenen Schichten (eben wie ein Sandwich) einbetten.

Welche technischen Mittel und Hilfestellungen bietet Dir die TRANSLATION-PROBST AG, um die Qualität der Übersetzung zu garantieren?
Die TRANSLATION-PROBST AG bietet dem Kunden eine ideale Kombination von ausgezeichneten, mit Trados und anderen Programmen gewappneten Übersetzer/innen und erfahrenen Korrektoren und Korrektorinnen. Mit vereinten Kräften knacken sie auch die schwierigsten Nüsse. Das qualitätsorientierte Terminologie-Management wiederum ermöglicht die sprachliche Kohärenz und trägt zum Aufbau einer kohärenten Corporate Identity bei.

Welches war für Dich das schwierigste Projekt bei Geschäftsberichten?

Kein Projekt bei der TRANSLATION PROBST AG, was auch etwas über die hohe Qualität ihrer Kunden aussagt. Ich erinnere mich jedoch gut an den Bericht eines multinationalen Mischkonzerns, der derart unorganisiert war, dass teilweise sogar Umsatz und Assets verschiedener Geschäftsjahre vermischt wurden. Dies war aber kein Projekt der TRANSLATION PROBST AG. Als Übersetzer bzw. Korrektor hat man die Pflicht, in solchen Fällen unbedingt mit der Auftraggeberin Rücksprache zu nehmen.

Korrektor Christoph

Geschäftsberichte werden von einem spezialisierten Fachübersetzer in seine Muttersprache übersetzt und von einem Dozenten mit der Expertise im Finanzwesen nachkorrigiert.

Christoph hat Unternehmenskommunikation studiert, das Lizenziat in Theologie abgelegt und seine anschliessenden Doktorats-Studien im Bereich Organisationspsychologie mit Schwerpunkt Kommunikation absolviert. Christoph ist auf den Bereich Finanzwesen spezialisiert Er arbeitet als Vizepräsident für Nachhaltigkeit und Kommunikation bei einem diversifizierten internationalen Konzern mit 75’000 Angestellten, die in elf verschiedenen Sektoren über 25 Mrd. $ Umsatz generieren. In dieser Rolle wie auch in seiner Rolle als Mitarbeiter der TRANSLATION-PROBST AG hat er dieses Jahr einige Geschäftsberichte bearbeitet. Eine weitere Rolle als Dozent für Wirtschaftsenglisch an einem Weiterbildungszentrum ermöglicht es ihm, ein wertvolles Verständnis der «Gaps» zwischen deutschsprachigen und englischsprachigen Geschäftsberichten zu erarbeiten.

Verstärkung fürs Desktop-Publishing/InDesign

8. Oktober 2013

adobe-indesign-cs6Das Team der TRANSLATION-PROBST AG sucht Verstärkung durch Desktop-Publishing-Spezialist/-in.

Wenn du theoretische und praktische Kenntnisse in InDesign hast und einen Teilzeit- oder Freelancerjob suchst, dann bist du hier genau richtig.

Dein Aufgabengebiet umfasst das Erstellen von Prospekten, Handouts oder Plakaten mit Adobe InDesign.

Wir erwarten von Dir:

  • Vertiefte Erfahrung in Adobe InDesign
  • Kenntnisse in Microsoft Word

Bitte sende uns Deine Unterlagen hier zu.
Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Platz 2 für die TRANSLATION-PROBST AG beim Stellenschafferpreis der Region Winterthur

28. Februar 2013

Beim Stellenschafferpreis der Region Winterthur belegte die TRANSLATION-PROBST AG in der Kategorie «relatives Stellenwachstum» den hervorragenden zweiten Platz.

Insgesamt konnten wir im vergangenen Jahr unsere Belegschaft von 6 auf 12,7 Festangestellte aufstocken, was einen Zuwachs von 112 % bedeutet. Da wir die Zahl unserer Mitarbeitenden in einem Jahr verdoppelten und deshalb im alten Büro an der Turnerstrasse nicht mehr genügend Platz hatten, bezogen wir im Juli 2012 unseren neuen Arbeitsplatz im Technopark® Winterthur.

Wer alles Teil des Teams der TRANSLATION-PROBST AG ist, können Sie auf unserer Website nachlesen.

Erfolgreiche Winterthurer Unternehmen
Gewonnen in der Kategorie «relatives Stellenwachstum» hat die WEBSOFT AG, die 2012 ein Wachstum von 183,3 % verzeichnen konnte. Ebenfalls wurden erfolgreiche Stellenschaffer in den Kategorien «absolutes Stellenwachstum» sowie «grösstes Lehrstellenwachstum» ausgezeichnet. Hier erreichten zum einen die Kistler Instrumente AG (45 neue Stellen) und zum anderen die Elektro-Tel AG und die Knecht AG (beide fünf neue Lehrstellen) den ersten Platz.

Beim anschliessenden Apéro riche tauschten sich die teilnehmenden Unternehmer mit anderen Winterthurern aus und zusammen stiessen sie auf das erfolgreiche Jahr 2012 am Standort Winterthur an.

Weitere Berichte über den Stellenschafferpreis der Region Winterthur 2012 lesen Sie im Landboten und auf der Website der Standortförderung Winterthur.

Stellenschafferpreis_2013_Roman_Probst

Bild: Karin Leuch, Bildrechte: Standortförderung Region Winterthur

Preisverleihung Stellenschafferpreis Region Winterthur

25. Februar 2013

Stellenschafferpreis 2013Der Stellenschafferpreis zeichnet – wie der Namen sagt – Unternehmen aus, die neue Stellen schaffen. An der Preisverleihung vom 26. Februar 2013 wird bekanntgegeben, wer 2012 am meisten Arbeitsplätze geschaffen hat. Eines steht schon fest: Die TRANSLATION-PROBST AG hat es geschafft, unter die ersten drei Ränge in der Kategorie «relatives Stellenwachstum» zu kommen.

Den Stellenschafferpreis hat die Standortförderung Region Winterthur initiiert. Unterstützt wird er vom Landboten und von der Zürcher Kantonalbank. Wie gross die Beachtung für diesen Preis ist, erfahren Sie in unserem Interview mit Michael Domeisen, dem Geschäftsführer der Standortförderung Region Winterthur:

Michael Domeisen Stellenschafferpreis 2013

Interview mit Michael Domeisen, Geschäftsführer der Standortförderung Region Winterthur

Michael Domeisen: Der Stellenschafferpreis 2012 ist bereits die neunte Ausgabe. 2013 gehen wir also ins 10-jährige Jubiläumsjahr. Der Preis drückt den Dank aus für Unternehmen, die sich am Standort Winterthur entwickeln und hier Stellen schaffen. Gleichzeitig ist es eine Ehre für die Unternehmen, aus den Händen des Stadtpräsidenten die Auszeichnung in Empfang nehmen zu dürfen. Meistens sind die Auszeichnungen dann z. B. im Empfangsbereich der Unternehmen prominent sichtbar.

Wie gross ist die Beachtung für diesen Preis?

Rund 150 Personen begleiten die Preisverleihung im Casinotheater. Die Gewinner-Unternehmen werden vorgestellt, darüber hinaus erfolgt eine umfassende Berichterstattung in den Medien. Das langjährige Bestehen des Preises zeigt sicher auch dessen Bedeutung. Ein herzlicher Dank gilt dementsprechend auch unseren Projektpartnern, dem Landboten und der Zürcher Kantonalbank.

Warum würden Sie Ihr Unternehmen in Winterthur gründen?

Winterthur ist eine Boomstadt und entwickelt sich in vielen Bereichen ausserordentlich erfreulich. Die Industrietradition ist hier zu spüren, und doch sind wir eine junge Stadt geworden – vor allem dank der enormen Entwicklung der Hochschule. Der Flughafen liegt vor der Haustüre, und die Stadt Zürich ist einen Katzensprung entfernt. Dennoch sind Winterthur und die Region überschaubar und lebenswert – nicht zuletzt dank der intakten und vielfältigen Naturlandschaft.

Vielen Dank für das Interview, Michael Domeisen

Weiterführende Informationen zum Stellenschafferpreis finden Sie hier.