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Archiv für die Kategorie ‘Terminologie’

5 Tipps für erfolgreiche Newsletter

30. Juli 2013

Bereits seit einigen Jahren berichten die Medien, die Bedeutung der E-Mails und damit auch der Newsletter sei im Verschwinden begriffen. Nichtsdestotrotz machen die berühmt-berüchtigten E-Mails immer noch über 80 % des gesamten Internetverkehrs aus. Die Untergangsgerüchte sind folglich so real wie das Monster von Loch Ness.

Ein Newsletter gehört immer noch zu den erfolgreichsten Marketinginstrumenten eines Unternehmens. Damit dieser jedoch nicht in der täglichen E-Mail-Flut untergeht, ist die Einhaltung der folgenden fünf Tipps ein Muss:

5 Tipps für erfolgreiche Newsletter

5 Tipps für erfolgreiche Newsletter

1. Die optimale Betreffzeile
Der erste Eindruck zählt, darum ist die Betreffzeile besonders wichtig. Diese spielt eine wesentliche Rolle dabei, ob der Empfänger den Newsletter öffnet oder löscht.
Sie sollten den Betreff immer am Schluss texten. Es ist viel einfacher, erst den kompletten Newsletter zu erstellen und sich dann zu überlegen, was der «rote Faden» des Newsletters ist. Anschliessend wird ein Titel gewählt, der den Leser neugierig macht oder zu einer Handlung auffordert.

2. Eine klare Struktur
Hat ein Empfänger den Newsletter geöffnet, möchte er sich schnell einen Überblick darüber verschaffen, welchen Inhalt bzw. Nutzen der Newsletter für ihn haben kann. Deshalb ist eine übersichtliche Gliederung unverzichtbar. Zusätzlich müssen Sie die Titel innerhalb des Newsletters treffend und knackig formulieren, sodass Sie die Aufmerksamkeit des Lesers erhalten. Zu beachten ist auch Folgendes:

  • Keine kompletten Artikel im Newsletter platzieren, sondern im Newsletter anteasern
  • Längere Texte im Newsletter sollten in Sinnabschnitte gegliedert, mit Zwischenüberschriften versehen und der Fliesstext mithilfe von Aufzählungspunkten oder Bildern aufgelockert werden.
  • Wenn möglich eine kleine Zusammenfassung des Newsletters verfassen, das bedeutet: stichwortartig die wichtigsten Punkte des Ausgangstextes wiederholen.

3. Wichtiges an den Anfang
Sowohl in der Artikel-Reihenfolge innerhalb eines Newsletters wie auch im Text selbst gilt die Regel: Wichtiges an den Anfang! Eine Sortierung nach der Relevanz der einzelnen Texte macht den Newsletter für den Leser leichter lesbar. Ein besonders interessanter Text für Ihr Unternehmen sollte unbedingt die erste Position im Newsletters einnehmen.

4. Saubere Texte, damit der Newsletter durch den Spamfilter kommt
Heute enthält jede E-Mail-Adresse einen Spamfilter. Er schützt vor nebulösen Medikamenten und Gewinnspielen. Deshalb sollten Sie

  • Begriffe vermeiden, die einen Spam-Verdacht hervorrufen können − dazu gehören Wörter wie «Sofortgewinn», «eilig», «Gewinnchance», «Nebenverdienst» usw.;
  • Wörter nie in Grossbuchstaben schreiben – das bedeutet nämlich so viel wie Schreien und wird als unfreundlich angesehen,
  • ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis verwenden − der Textbereich sollte mindestens doppelt so gross wie der Bildbereich sein;
  • Bilder harmonisch verwenden − sie sorgen dafür, dass ein Text angenehm zu lesen ist;
  • keinen Text direkt aus Word oder Open Office ins Newslettertool kopieren − das kann zu unnötigen «Formatierungsschnippseln» führen, die den ganzen Text unleserlich und fehlerhaft machen. Übernehmen Sie den Text deshalb aus einem einfachen Texteditor, so dass er keine Textformatierungen enthält.

5. Doppelt und dreifach genäht hält besser
Den Newsletter vor dem Versand von mindestens zwei bis drei Personen überprüfen lassen, damit grammatikalische Fehler, unsaubere oder unklare Formulierungen vermieden werden.

Kleiner Zusatztipp: Oft hilft es, einen Text über Nacht ruhen zu lassen. Er geht dann zwar nicht auf wie ein Kuchenteig, aber allfällige Fehler finden sich dann leichter.

Und bedenken Sie eines: Man bekommt nur eine Chance, um einen Leser des Newsletters in einen Kunden zu verwandeln.

Wort der Woche: Alles OK?

26. Juli 2013

Okay Wort der WocheUnser aktuelles Wort der Woche gilt als die bekannteste Abkürzung der Welt. Kaum ein Wort ist so universell verständlich wie dieses Synonym für «alles in Ordnung».

Erstmals ist «okay» 1954 mit dem Vermerk «Herkunft ungeklärt» im Duden zu finden. Und auch in der neuesten Auflage des Dudens hat sich an der Angabe der Herkunft nichts geändert. Unzählige Theorien versuchen Licht in die Herkunft dieser Abkürzung zu bringen. Und auch bei der Schreibweise sind mehrere Varianten verbreitet: Alles O.K., o.k., OK oder doch okay?

Theorien weltweit
Den Ursprung des Wortes versuchten Linguisten in den unterschiedlichsten Sprachen zu finden. So soll beispielsweise das Wort «okeh» aus der Sprache der Choctaw-Indianer (wird als gesprochenes Ausrufezeichen an Hauptsätze gehängt) die Quelle unseres heutigen «Okay» sein. Auch im Griechischen versuchten die Forscher ihr Glück: Hier wurden sie in «ola kala» (alles gut) fündig. Nicht zuletzt sollen die Römer die Schöpfer des Wortes gewesen sein, denn das lateinische Kürzel für «omnia correcta» (alles korrekt) erscheint auf den ersten Blick plausibel.

«oll korrect»
Doch die am weitesten verbreitete These ist die folgende: Mitte des 19. Jahrhunderts war es in Boston, New York und auch New Orleans Mode, Abkürzungen für alltägliche Ausdrücke absichtlich falsch zu schreiben. Dazu gehörten beispielsweise KY «know yuse» (no use) oder KG «know go» (no go) − und eben auch OK «oll korrect» (all correct).
Die meisten dieser Trendwörter verschwanden im Laufe der Jahre, das «Okay» aber blieb. Der Grund dafür soll im Präsidentschaftswahlkampf von 1840 zu finden sein. Der amtierende amerikanische Präsident, Martin van Buren, dessen Spitzname Old Kinderhook (nach seinem Heimatort) war, kandidierte gerade für seine zweite Amtszeit. Mit der Gründung des OK Clubs durch van Burens Anhänger bekam die Abkürzung eine doppelte Bedeutung. Daraufhin verbreitete sich das OK in ganz Amerika und in weiterer Folge über die Grenzen hinaus.

Ungeachtet seiner Herkunft wird unser «Okay» auch in Zukunft in aller Munde sein. Ob am Ende einer Frage, um einen Nachdruck zu verleihen, oder am Satzanfang, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, oder als neutrale Bezeichnung für etwas, das wir weder besonders gut noch besonders schlecht finden – es ist eben okay!

Das Wort der Woche – passend zum Sommer: die Hängematte

19. Juli 2013

Jedes Wort hat eine Geschichte zu erzählen. Wenn man sich die Entstehung der Wörter (Etymologie) genauer ansieht, trifft man oftmals auf eine unerwartete Herkunft. Deshalb möchten wir mit dem «Wort der Woche» die Geschichten verschiedener Begriffe erzählen. Wir hoffen, damit bei den Leserinnen und Lesern einen AHA-Effekt auszulösen.

Überraschend finden wir die Herkunft unseres ersten Wortes, der «Hängematte». Die Bedeutung scheint auf den ersten Blick klar bzw. transparent zu sein — eine hängende Matte. Aber lassen Sie sich nicht täuschen.

Denn bei der Geschichte dieses Wortes in der deutschen Sprache handelt es sich um ein Paradebeispiel der Volksetymologie. Darunter versteht man in der Linguistik die Umdeutung eines (Fremd)-Wortes in Anlehnung an ein bekanntes, ähnlich klingendes Wort aus der eigenen Sprache. Soviel zur Theorie. Doch nun zurück zu unserer «Hängematte»:

Bereits Kolumbus lernte auf seinen Reisen die Schlafnetze der Taínos auf Haiti kennen, die sie hamáka nannten. Im Deutschen erscheint das Wort erstmals im 16. Jahrhundert als Hamaco oder Hamach. Da dieses Wort für die Deutschsprachigen zu «exotisch» und nur schwer auszusprechen war, wurde es im Laufe der Zeit zur «Hängematte» umgewandelt. So war es in der Aussprache dem Stammwort «Hamach» ähnlich. Doch nicht nur lautlich ähneln sich diese beiden Wörter. Auch von der Bedeutung her ist die Hängematte (hängende Schlafmatte) der Sache selbst sehr ähnlich.

Interessant ist auch, dass die englischen und französischen Begriffe noch deutlich näher am Ursprungswort sind: hammock (Englisch) und hamac (Französisch).

Wort der Woche von TRANSLATION-PROBST AG

Duden Neuauflage 2013: Shitstorm, QR-Code, Digital Native und Co.

9. Juli 2013

Duden Neuauflage 2013Immer mehr neue Wörter aus der digitalen Welt schaffen es in unseren alltäglichen Sprachgebrauch. Denn neue Erfindungen im technologischen Bereich ziehen auch immer neue Begriffe nach sich.

Diese neugebildeten Begriffe werden in der Linguistik als Neologismen bezeichnet und spiegeln so die rasante Entwicklung in den Bereichen wider, aus denen sie stammen. Viele der Wortschöpfungen kommen aus dem Englischen und werden 1:1 ins Deutsche übernommen. So auch der Shitstorm, der eine Empörungswelle im Internet bezeichnet. Für Digital Natives (auch in der 26. Auflage) nichts Neues, wirkliche Duden-Neulinge sind dagegen die Begriffe Social Media, Facebook, E-Reader und QR-Code. Insgesamt wurden in der aktuellen Auflage circa 5 000 neue Wörter aus den unterschiedlichsten Bereichen berücksichtigt.Duden Terminologie Shitstorm

Doch wie kommt ein neues Wort überhaupt in den Duden?
Für die Aufnahme in den Duden muss ein Wort drei Kriterien erfüllen: Verbreitung, Häufigkeit und Dauer. In einem riesigen Datenspeicher, dem sogenannten Dudenkorpus, sind Texte aus den unterschiedlichsten Medien zu finden. Diese Zeitschriften, Bücher, Reden, Webtexte, Interviews usw. werden dann mithilfe modernster Technologien auf neue Wortschöpfungen durchforstet. Auch wenn ein Neologismus alle Voraussetzungen erfüllt, entscheidet schliesslich doch die Dudenredaktion, ob der jeweilige Begriff einen Eintrag im Duden erhält. Genaueres zum Duden-Aufnahmeverfahren ist auf YouTube zu finden.

Sprache im stetigen Wandel
Schon an der Anzahl der neuen Begriffe in der neuen Dudenausgabe erkennt man, dass die Sprache kein starres Gebilde ist, sondern sich laufend den Veränderungen in unserer Gesellschaft anpasst. So ist es nicht verwunderlich, dass auch einige bisherige Begriffe ihren kommunikativen Zweck nicht mehr erfüllen und es nicht mehr in die neueste Auflage des Dudens geschafft haben. Zu diesen Wörtern zählen beispielsweise schnadern (viel reden) oder beziehentlich (bezüglich) und Mistigkeit (Art, Beschaffenheit).

Hätten Sie gewusst, was diese Begriffe bedeuten?

Die TRANSLATION-PROBST AG an der Hannover Messe 2013

19. Februar 2013

Hannover Messe 2013 | Technische Übersetzungen2012 setzte die TRANSLATION-PROBST AG an der Messe Frankfurt ein erstes starkes Lebenszeichen in Deutschland: Das Referat des CEO Roman Probst zur Google-Suche & Relevanz der Texte (Präsentation sehen) fand eine so grosse Resonanz, dass er im Nachgang von der Messe Frankfurt zum Thema Digitalisierung befragt wurde (Interview lesen). 2013 machen wir einen weiteren Schritt nach Deutschland. Vom Thema her geht es diesmal jedoch nicht um Marketing-Übersetzungen, sondern um technische Übersetzungen.


Vom 8. bis 12. April 2013 findet die Hannover Messe, die weltweit bedeutendste Industriemesse, statt.  Dazu ein paar Fakten:

  • Die Hannover Messe ist der einflussreichste Impulsgeber für Technik und Automation.
  • Die Messe wird eröffnet durch Vladimir Putin und Angela Merkel.
  • Gegen 6000 Aussteller aus über 60 Ländern
  • 250‘000 Fachbesucher aus über 90 Ländern

Technische Übersetzungen

Die anspruchsvolle Kommunikationssituation an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik existiert schon seit langem – bereits Leonardo da Vinci hat präzise Erläuterungen zu seinen Maschinen verfasst.

Ob Installationsanleitung oder Anwenderinstruktion: Der Stellenwert von produktbegleitender Dokumentation hat in den letzten Jahren merklich zugenommen. Ebenso sind die Ansprüche bei den Anwendern gestiegen: Heute ist nicht nur der Innovationscharakter des Produkts gefragt. Auch dessen Betriebsanleitung soll die Nutzer überzeugen, ja regelrecht begeistern. Dabei sind die Ansprüche an Umfang, Gestaltung und Sprache der technischen Beschreibungen besonders hoch: Sind die Texte verstaubt und kompliziert, hinterlässt das bei den Zielgruppen einen schalen Nachgeschmack. Hingegen können neue Technologien und innovative Produkte mit einer gelungenen Beschreibung einen bleibenden Eindruck bei den Zielgruppen hinterlassen. Sie stärken damit die Identifikation mit der Marke, der Technologie und dem Produkt – und zwar indem sie die jeweiligen kulturellen und sprachlichen Gegebenheiten berücksichtigen.

Welchen Mehrwert können wir technischen Betrieben mit unseren Übersetzungen bieten?

Damit wir die höchste Übersetzungsqualität gewährleisten können, durchläuft bei der TRANSLATION-PROBST AG jeder Text einen bewährten Qualitätssicherungs-Prozess:

  • Übersetzung durch muttersprachliche Fachübersetzer im Bereich Technik und themenspezifisches Know-how.
  • Nachkorrektur durch erfahrene Experten im Themenbereich oder durch Professoren/Hochschuldozenten der Zielsprache.
  • Besonders bei technischen Übersetzungen spielen das Wording und die Terminologie eine entscheidende Rolle, da eine einheitliche Übersetzung von Fachbegriffen die Verständlichkeit und Qualität Ihrer Texte erhöht. Um diese Einheitlichkeit zu erreichen, erstellen und verwalten wir kostenlos Ihre Firmenterminologie.
  • Ein wichtiger Teil unserer Arbeit sind Translation Memories. Damit Gleiches immer gleich übersetzt wird, arbeiten wir als führender Übersetzungsdienstleister mit den neuesten Tools zur computergestützten Übersetzung. Diese speichern alle bisherigen Übersetzungen und helfen uns, die neuen Übersetzungen in Sachen Inhalt, Stil und Struktur optimal an Ihre bestehenden Texte anzupassen.

Was macht die TRANSLATION-PROBST AG in Deutschland?

In unserem Kundenportfolio befinden sich Industrieunternehmen wie Schindler, Huber+Suhner, Phonak, Oerlikon und Alstom. Diese Unternehmen zählen seit Jahren auf unsere Übersetzungen mit Qualitätsgarantie, weil sie sich Fehlübersetzungen und Missverständnisse unmöglich leisten können (siehe Referenzen). Gegen 6000 technische Unternehmen stellen in Hannover aus, darunter rund 120 Industriebetriebe aus der Schweiz. Die Aussenwirtschaftsförderungsstelle des Schweizer Bundes, die OSEC, organisiert für Schweizer Industriebetriebe zwei Gemeinschaftsstände. Zur vorbereitenden Ausstellerversammlung der OSEC war auch Roman Probst als Referent eingeladen. Er sprach zur Frage, wie man an einer Messe mit treffenden Texten Kunden gewinnt. Danach wurde er angefragt, an der Hannover Messe als Zulieferer für Übersetzungen bzw. Aussteller vor Ort präsent zu sein. Der Stand der TRANSLATION-PROBST AG liegt in dem von der OSEC organisierten SWISS Pavilion in der Halle 4, Stand Nr. C12.

Übersetzungsdienstleister TRANSLATION-PROBST AG an der Hannover Messe 2013