Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Texter’

Wort der Woche «Suchmaschinenoptimierte Texte»

7. März 2016

Als Teilgebiet des Online Marketings wird Suchmaschinenmarketing (SEM) immer zentraler, wenn es darum geht, sich im Netz erfolgreich zu positionieren. Zum Suchmaschinenmarketing gehören die Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization on-/offpage) sowie die Suchmaschinenwerbung (SEA = Search Engine Advertising). Den Grundstein für die Suchmaschinenoptimierung bilden suchmaschinenoptimierte Website-Texte, denen wir unser Wort der Woche widmen.

Suchmaschinenoptimierte Texte sind für das erfolgreiche Suchmaschinenmarketing essenziell.

Suchmaschinenoptimierte Texte sind für das erfolgreiche Suchmaschinenmarketing essenziell.

Bevor Ihr Unternehmen mit dem Suchmaschinenmarketing startet, gilt es als Erstes, die bestehenden Website-Texte für eine Onpage-Optimierung (= auf der eigenen Website) zu untersuchen. Dazu ist es empfehlenswert, mit einer SEO-Agentur zusammenzuarbeiten, die anhand von Keyword-Analysetools, z. B. dem Google Keyword Planner, herausfindet, nach welchen Begriffen potenzielle Kunden suchen und damit auf Ihrer Unternehmenswebsite landen. Dabei fliessen Messgrössen wie die Verweildauer auf einzelnen Landingpages oder die Absprungrate bei bestimmten Suchbegriffen mit ein. Nach der Analyse werden die Website-Texte mithilfe entsprechender Keywords und Suchphrasen angepasst.

Website als Grundstein des Suchmaschinenmarketings
Heute kann kaum ein Unternehmen auf eine Internetpräsenz verzichten. Den Grundstein des Suchmaschinenmarketings bildet dabei die firmeneigene Website, die aus mehr als aus ein paar Bildern und Texten besteht: Sie ist sozusagen das Online-Schaufenster eines Unternehmens, das Konsumenten einen erlebnis- und nutzerorientierten Überblick über das Unternehmen und dessen Produkte oder Dienstleistungen gibt. Neben einem ansprechenden und für alle Endgeräte tauglichen Webdesign sind die Website-Texte zentral: Sie müssen sowohl die Konsumenten ansprechen können als auch in den Suchmaschinen auffindbar sein. Entsprechend investieren Unternehmen vermehrt in Suchmaschinenmarketing und suchmaschinenoptimierte Texte, um in den Suchergebnissen von Google und Co. auf den vordersten Plätzen zu landen. Sie selbst klicken vermutlich ebenfalls nur auf die ersten paar Resultate, wenn Sie etwas bei Google suchen. Ein gutes Ranking erhöht die Chance auf mehr Website-Besucher und damit auch auf mehr Umsatz.

Komplexe Textarbeit
Wer meint, in seinen Website-Texten einfach ein paar Suchbegriffe aneinanderreihen und damit auf Platz eins landen zu können, irrt sich: Suchmaschinenoptimierte Texte sind erst dann für Zielgruppen und Suchmaschinen relevant, wenn sie zum gesuchten Begriff oder zur Begriffsgruppe einen treffenden Inhalt anbieten, bei dem die Konsumenten nicht gleich wieder wegklicken. Der User muss sich informieren und mit der Website interagieren, indem er beispielsweise ein Kontaktformular ausfüllt oder die Unternehmensbroschüre herunterlädt.

Um herauszufinden, wie relevant ein Website-Text ist, untersuchen die Suchmaschinenroboter alles, was die Website dazu zu bieten hat – von der URL und dem Browsertitel über die Titel und den Website-Text bis hin zu Bildern, Videos oder Verlinkungen. Für alle Elemente einer Website braucht es daher Texte, welche die relevanten Suchbegriffe, deren Synonyme sowie einen themenverwandten Kontext enthalten. Dazu ist eine Zusammenarbeit von mehreren Spezialisten nötig – einerseits von SEO-Spezialisten, die eine Keyword- und Website-Analyse durchführen, um zu sehen, welche Seite wie performt und über welche Begriffe am meisten Nutzer gewonnen werden; andererseits von Text-Agenturen, die basierend auf dieser Analyse suchmaschinenoptimierte Website-Texte kreieren, die dann auch noch gern gelesen werden.

Was braucht es sonst noch für SEO?
Suchmaschinenoptimierte Texte sind lediglich der Anfang des Suchmaschinenmarketings. Danach folgt die Offpage-Optimierung, also ausserhalb Ihrer Website, z. B. über themenverwandte Linkpartnerschaften oder soziale Netzwerke wie Facebook. Abgerundet wird das Suchmaschinenmarketing mit der Suchmaschinenwerbung, z. B. Google AdWords. Hier können Sie auf die gesuchten Keywords Werbeanzeigen schalten, sodass Sie eine zusätzliche Reichweite erhalten. Allerdings ist es wichtig, dass die Werbeanzeige dann auf eine geeignete Landingpage mit dem beworbenen Inhalt führt und nicht auf Ihre Startseite mit den allgemeinen Infos, weil sonst die Nutzer wieder abspringen. Der SEM-Aufwand ist zwar hoch. Arbeiten Sie jedoch mit Spezialisten zusammen, dann lohnt er sich auch.

Wir arbeiten diesbezüglich mit unserem SEO-Partner Worldsites zusammen. Wenn Sie also suchmaschinenoptimierte Texte benötigen, unterstützen wir Sie dabei gerne: 0840 123 456 oder info@translation-probst.com.

Wort der Woche «Zielgruppendefinition»

22. Februar 2016

Sagen Ihnen die Abkürzungen WOOF, SOHO und DINK etwas? Wenn nicht, haben Sie möglicherweise zu viel Streuverlust bei Ihrer Werbung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Zielgruppen definieren und treffsicher erreichen können.

3 Fliegen auf einen Streich dank treffsicher definierten Zielgruppen.

3 Fliegen auf einen Streich dank treffsicher definierten Zielgruppen.

Vor Kurzem war ich in einem Restaurant und habe den Kellner beobachtet. Er war zu allen Gästen sehr freundlich und zuvorkommend – und doch hat er an jedem Tisch eine völlig neue Rolle eingenommen. Beim Tisch voller junger Frauen wurde aus ihm ein Spassvogel, der die Damen mit Witzen zum Lachen brachte. Am Tisch mit dem frischverliebten Pärchen wurde er ganz still und beinahe unsichtbar, sodass sich die Weingläser wie von Geisterhand auffüllten, und bei den Geschäftsmännern machte er hin und wieder eine anerkennende Bemerkung. Der unscheinbare Kellner ist ein gewiefter Kerl, hat er doch seine Gäste innert kürzester Zeit gescannt, deren Bedürfnisse erfasst und sie dementsprechend bedient. So klingelt die Kasse und das Trinkgeld fliesst.

Beispiele für Zielgruppendefinition
Genau wie der Kellner sollten auch Sie Ihre Zielgruppen genau definieren und segmentieren. Denn nur so fühlen sich die potenziellen und bestehenden Kunden angesprochen, und die von Ihnen gewünschte Handlung wird ausgelöst. Damit es ein bisschen einfacher wird, haben wir hier einige Beispiele für Sie:

  • WOOF: Well off older folks à –> wohlhabende Senioren
  • SOHO: Small Office oder Home Office (vor allem für die IT-Branche eine wichtige Zielgruppe)
  • DINK: Double income no kids –> kinderlose Doppelverdiener
  • LOHAS: Lifestyle of health and sustainability (haben meist ein überdurchschnittliches Einkommen, konsumieren Bio-Produkte und sind Naturliebhaber)
  • LOVOS: Lifestyle of voluntary simplicity (Menschen die versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken)

Diese Liste ist selbstverständlich nicht abschliessend. Ausserdem müssen Sie die Zielgruppen jederzeit den sich verändernden Rahmenbedingungen anpassen.

Vergessen Sie die Sprache nicht!
Wenn Sie die Zielgruppen definiert haben, geht es um die Feinabstimmung. In welcher Tonalität werden sie am besten abgeholt? Welche Sprache sprechen sie? Wenn Sie diese Dinge beachten, vermeiden Sie Streuverlust, sparen Kosten und steigern die Response-Rate.

Falls Sie Unterstützung beim Texten oder Übersetzen brauchen, stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung. Melden Sie sich einfach unter info@translation-probst.com oder 0840 123 456.

Wort der Woche «Textum»

18. Januar 2016

Wissen Sie, was es für einen guten Marketing-Text braucht? Er muss die Aufmerksamkeit des Lesers wecken, Lust auf mehr machen und die gewünschte Handlung auslösen. Damit dies gelingt, muss er logisch aufgebaut sein, den Leser in seinen Bann ziehen und ihn elegant durch den Text führen. Wie das gelingt und was ein Text und ein Pullover gemeinsam haben, erklären wir Ihnen in unserem Wort der Woche.

Bei Texten ist der rote Faden des Pudels Kern.

Bei Texten ist der rote Faden des Pudels Kern.

Stricken fasziniert mich, weil man aus einem einzigen Faden verschiedenste Textilien wie Mützen oder eben Pullover herstellen kann. Man muss nur den Faden nach einem bestimmten Muster verweben, und schon ist das Werk vollbracht. Genauso ist es auch bei Texten. Auch sie unterliegen einer bestimmten Struktur, und die Sätze müssen miteinander verwoben werden, damit ein logischer Aufbau entsteht. Möglicherweise gehen deshalb sowohl das Wort «Textil» als auch «Text» auf den lateinischen Begriff «Textum» zurück, was «Gewebe» bedeutet.

Mit Konnektoren zur Logik
Genau wie beim Pullover hält auch bei Texten ein (roter) Faden das ganze Konstrukt zusammen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Kohärenz. Kohärenz bedeutet der inhaltliche Zusammenhalt in einem Text. Ist dieser nicht gegeben, wirkt der Text unlogisch und wird schlimmstenfalls missverstanden. Eine einfache Lösung, um dies zu vermeiden, ist die Verwendung von Konnektoren wie «obwohl», «sogar», «nämlich», «ohne dass» usw. Sie verknüpfen die Sätze auf logische Art und Weise miteinander. Ich gebe Ihnen ein Beispiel:

  • Weil ich viel Erfahrung habe, bekomme ich den Auftrag.
  • Wenn ich viel Erfahrung habe, bekomme ich den Auftrag.

Bei diesen Sätzen werden zwei unterschiedliche Konnektoren verwendet («weil» und «wenn»), und mit dem Konnektor verändert sich auch der Sinn des Satzes. Werden sie falsch verwendet, vermittelt ein Text nicht das, was der Schreiber intendiert hat. Dies ist nur einer von vielen Gründen, weshalb Texte professionell verfasst sein müssen.

Falls Sie Hilfe beim Texten brauchen oder Ihren eigenen Text gegenlesen lassen wollen, sind wir Ihnen gerne behilflich unter 0840 123 456 oder info@translation-probst.com.

Wort der Woche «Geschäftsberichte»

4. Januar 2016
Geschäftsberichte produzieren

Ein Geschäftsbericht ist mehr als eine Anhäufung von Kennzahlen.


Nach dem Geschäftsjahr ist vor dem Geschäftsbericht: Wer Geschäftsberichte schreibt, redigiert oder gestaltet, arbeitet derzeit auf Hochtouren. Beginnt doch mit dem Jahreswechsel die Zeit der Generalversammlungen und damit der Geschäftsberichte. Darum widmen wir unser Wort der Woche dem Geschäftsbericht.

Wer denkt, ein Geschäftsbericht sei eine Anhäufung von Kennzahlen mit ein paar netten Worten aus der Geschäftsleitung, hat sich verkalkuliert: Ein Geschäftsbericht informiert und unterhält, dient als Nachschlagewerk und Imageinstrument, verkörpert Unternehmenswerte und vermittelt Glaubwürdigkeit anhand von authentischen Unternehmensgeschichten. Geschäftsberichte betreffen nicht nur die Finanzkommunikation, sondern erreichen gleich mehrere Stakeholder. Darum müssen sie gezielt getextet und ansprechend gestaltet sein.

Für wen ist der Geschäftsbericht?
Einerseits figuriert ein Geschäftsbericht als juristisches Dokument und ist für juristische Personen wie Aktiengesellschaften, GmbHs oder Vereine und Stiftungen obligatorisch; andererseits fungiert er als vielseitiges Imageinstrument, das verschiedene Stakeholder anspricht und darüber informiert, wie ein Unternehmen auf dem Markt aufgestellt ist und welche Werte es vertritt.

Was beinhaltet ein Geschäftsbericht?
Zum Geschäftsbericht gehören der Jahresbericht, die Jahresrechnung sowie die Konzernrechnung (sofern es sich beim Unternehmen um einen Konzern handelt). Eine übersichtliche Checkliste zur Geschäftsberichtstruktur bietet die Steuerberatungskanzlei. Neben der Bilanz und Erfolgsrechnung sind die folgenden Inhalte relevant:

  • Ziele und Visionen des Unternehmens bezüglich neuer Produkte, Dienstleistungen sowie Mitarbeiter- und Umweltpolitik
  • Meilensteine des vergangenen Jahres
  • Geschichten aus dem Firmenalltag – von Mitarbeitenden, Lieferanten, Kunden und Partnern
  • Besondere Entwicklungen wie neue Produkte oder Patente, Auszeichnungen, Akquisitionen, Engagements oder Innovationen

Wie soll ein Geschäftsbericht aussehen?
Ein guter Inhalt erfordert auch eine gute Form. Darum ist ein Geschäftsbericht als Gesamtwerk zu betrachten, das über Zahlen und Tabellen hinausgeht. Die Gestaltung folgt dabei einer einheitlichen Linie und entspricht der Corporate Identity. Die Bildsprache vermittelt die Unternehmenswerte, während leserfreundliche Texte und Infografiken komplexe Geschäftszusammenhänge aufschlüsseln.

Wer sein Unternehmen als glaubwürdig und qualitätsbewusst darstellen möchte, achtet bei der Produktion des Geschäftsberichts auf alle Produktionskomponenten – von den korrekten Zahlen über zielführende Texte und Übersetzungen bis hin zum professionell gestalteten Druckerzeugnis. Bei Letzterem entscheiden Format, Papier und Druckverfahren darüber, ob jemand Ihren Geschäftsbericht (und damit Ihr Unternehmen) als hochwertig und innovativ einstuft oder nicht.

Auch beim Texten und Übersetzen eines Geschäftsberichts ist es dienlich, auf höchste Qualität zu setzen und die folgenden Elemente zu beachten:

  • Einwandfreie Orthografie, Grammatik und Interpunktion
  • Einhalten der Corporate Language und der damit verbundenen Firmen- bzw. Fachterminologie
  • Logische Textstruktur und Argumentation
  • Sprachliche Konsistenz trotz verschiedener Autoren innerhalb des Geschäftsberichts
  • Seriosität und zielgruppengerechte Tonalität

Brauchen auch Sie jemanden, der Ihren Geschäftsbericht präzis korrigiert oder redigiert? Dann sind wir Ihr Ansprechpartner: 0840 123 456/info@translation-probst.com.

Treffsichere Texte dank rhetorischer Figuren

20. Oktober 2015

Finden Sie Ihre Texte manchmal trocken und langweilig? Dann mangelt es ihnen möglicherweise an rhetorischen Figuren. Denn diese helfen Reden, Marketingtexte und Titel lebendiger zu gestalten und erregen bei Ihren Lesern und Zuhörern Aufmerksamkeit. Im Folgenden erklären wir Ihnen die wichtigsten Stilfiguren.

Alliteration
Die Alliteration ist eine Wortfolge, bei der die wichtigen Wörter den gleichen Anfangsbuchstaben besitzen. Sie taucht häufig in Titeln oder Schlagzeilen auf.

Beispiele:

  • Milch macht müde Männer munter.
  • Veni, vidi, vici.
  • Der dicke Dachdecker deckt dir dein Dach, drum dank dem dicken Dachdecker, dass der dir dein Dach deckt.

Anapher
Die Anapher folgt einem sehr simplen Muster: Wörter oder Satzglieder werden am Anfang eines Satzes in aufeinanderfolgenden Sätzen wiederholt. Damit können Sie Ihre Aussage betonen. Das Gegenstück zur Anapher ist übrigens die Epipher. Bei ihr werden wichtige Wörter oder Wortgruppen am Satzende wiederholt.

Würzen Sie Ihre Texte mit rhetorischen Figuren.

Würzen Sie Ihre Texte mit rhetorischen Figuren.

Beispiele:

  • Treffsichere Texte wecken die Aufmerksamkeit der Kunden. Treffsichere Texte steigern den Umsatz. Treffsichere Texte sind für den Erfolg eines Unternehmens essenziell. (Anapher)
  • Er will alles, kann alles, tut alles. (Epipher)

Anspielung
Mit einer Anspielung wird ein Sachverhalt dargestellt, der jedoch nicht mit einer eindeutigen Wortwahl ausgedrückt wird. Meistens ist es eine indirekte Bezugnahme auf eine Person, die Bibel, ein geschichtliches Ereignis, die Mythologie, Literatur usw. Aber Achtung! Eine Anspielung kann auch als Seitenhieb oder Stichelei verstanden werden.

Beispiele:

  • Es wäre ja nicht das erste Mal.
  • Droht Amerika ein zweites Vietnam? (FAZ, 19.10.2001)

Ellipse
Bei der Ellipse werden einzelne Wörter oder Satzteile, die fürs Verständnis nicht notwendig sind, weggelassen. Der Satz ist also grammatikalisch nicht vollständig. Damit können Sie den Rhythmus Ihres Textes beschleunigen und das Gefühl eines Ausdrucks steigern.

Beispiele:

  • Erst (kommt) die Arbeit, dann (kommt) das Vergnügen.
  • Was (machen wir) nun?

Euphemismus
Ein Euphemismus ist eine Beschönigung einer unangenehmen Sache. Oftmals wird sie auch als Verschleierung benutzt.

Beispiele:

  • Gewinnwarnung → kündigt einen Verlust an
  • Windowdressing → die Bilanz in einem möglichst günstigen Licht präsentieren (Bilanzkosmetik)

Hypophora
Stellen Sie Ihren Zuhörern oder Lesern eine Frage, die Sie anschliessend selber beantworten, so bilden Sie eine Hypophora. Mit diesem Stilmittel können Sie die Neugier der Rezipienten wecken und gewinnen so ihre Aufmerksamkeit. Tipp: Benutzen Sie die Hypophora, um einen Richtungswechsel einzuleiten.

Mit der Hypophora verwandt ist übrigens die rhetorische Frage. In diesem Fall wird eine Frage gestellt, bei der die Antwort vorausgesetzt und nicht ausdrücklich genannt wird.

Beispiele:

  • Warum sind treffsichere Texte für Unternehmen wichtig? Weil sie die Zielgruppe überzeugen und zu Kunden machen. (Hypophora)
  • Sollte uns das nicht zu denken geben? (rhetorische Frage)

Ironie
Die Ironie findet sowohl umgangssprachlich als auch in Reden und in der Literatur Verwendung. Wenn Sie etwas ausdrücken, aber genau das Gegenteil davon meinen, sind Sie ironisch. Passen Sie aber auf, dass die Ironie aus dem Zusammenhang klar wird, sonst sind Missverständnisse vorprogrammiert.

Beispiele:

  • «Das hast Du ja wiedermal ganz toll hingekriegt!»
  • «Das ist ja eine schöne Bescherung!»

Metapher
Metaphern sind ein besonders beliebtes Stilmittel und oftmals im Sportbereich anzutreffen. Dabei wird ein Wort aus seinem Bedeutungszusammenhang gelöst und in einen anderen übertragen. Es ist jedoch kein Vergleich, der mit dem Wort «wie» daherkommt. Bei der Erfindung von Metaphern sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist jedoch, dass Sie darauf achten, dass sie einfach, verständlich und eindeutig sind.

Beispiele:

  • Aus einer Fliege einen Elefanten machen.
  • Im Fussball: Eine Granate schlägt im Winkel ein. (Hamburger Morgenpost, 27.06.2008)

Vergleich
Machen Sie einen Vergleich, indem Sie zwei Wörter oder Satzteile miteinander verbinden, um ein neues Bild zu erzeugen. So erhöhen Sie die Verständlichkeit eines Textes und steigern die Spannung.

Beispiel:

  • Einen Text ohne rhetorische Figuren zu lesen, ist so spannend, wie dem Gras beim Wachsen zuzusehen.

Haben Sie noch nicht genug davon? Dann finden Sie bei Wikipedia eine ganze Liste weiterer Stilfiguren. Denn ein Text zeichnet sich auch dadurch aus, dass er nicht nur die geläufigen, sondern auch die seltenen rhetorischen Figuren aufweist. Seien Sie mutig! Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Formulierung überraschender, ausgefallener und extravaganter Texte, die bei den Rezipienten einen Eindruck hinterlassen. Und wenn Sie mal unsicher sind, dann helfen Ihnen unsere Korrektoren gerne weiter.