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Archiv für die Kategorie ‘Übersetzen’

Wort der Woche «Generalversammlung»

11. Januar 2016
Nutzen Sie die Generalversammlung, um bei Ihren Investoren zu punkten.

Nutzen Sie die Generalversammlung, um bei Ihren Investoren zu punkten.

Kaum sind Weihnachtsessen und Neujahrsapéro vorbei, winken auch schon die Generalversammlungen: Firmen, Verbände und Vereine befinden sich zurzeit im regelrechten Organisationsfieber. Für viele ist die Generalversammlung eine lästige Pflicht, und nur wenige machen sie zur echten Kür. Darum haben wir in unserem Wort der Woche ein paar Ideen für eine gelungene Generalversammlung zusammengestellt.

Von der Planung über die Einladung bis hin zum Rahmenprogramm – eine Generalversammlung braucht einiges an Vorbereitungs- und Organisationsaufwand, den Sie nicht unterschätzen sollten. Darüber hinaus gilt es, die Generalversammlung als Event mit einem attraktiven Rahmenprogramm zu inszenieren – egal, ob Aktionäre oder Vereinsmitglieder daran teilnehmen. Denn eine Generalversammlung ist nicht nur ein juristisch notwendiger Anlass, sondern eine ideale Plattform, um sich zu präsentieren und um bei Investoren, Partnern oder Sponsoren zu punkten.

Generalversammlung: Eine Checkliste zur Organisation
Damit Sie Ihre Generalversammlung so gestalten können, dass sie bei Ihrem Zielpublikum gut ankommt, haben wir die wichtigsten Informationen in der folgenden Liste für Sie zusammengefasst:

Vor der Generalversammlung:

  • Datum, Ort (Eventlocation) und Zeit festlegen
  • Simultandolmetscher organisieren, sofern es um eine mehrsprachige Generalversammlung geht (Checkliste für Ihren Dolmetschereinsatz)
  • Rahmenprogramm kreieren (Vortragsredner organisieren, Präsentationen von Partnern vorbereiten oder Künstler für Showeinlagen buchen)
  • Catering organisieren
  • Allenfalls Fotograf organisieren
  • Kontakt zu Behörden aufnehmen, falls nötig – z. B. Feuerpolizei, Verkehrsdienst, Energieversorger
  • Zeit- und Personalplan erstellen, inkl. Materialliste
  • Geschäftsbericht produzieren
  • Einladungen texten und versenden

Während der Generalversammlung:

  • Anfahrt bzw. Lokalität besucherfreundlich ausschildern
  • Mit Catering-, Technik- bzw. Event-Team die Generalversammlung besprechen (Welcome-Desk, Garderobe, Apéro, Präsentations- und Bühnentechnik etc.)
  • Auf-/Abbaupersonal instruieren
  • Unterlagen bereitstellen
  • Gäste betreuen
  • Generalversammlung gemäss Traktandenliste durchführen (Beispielliste für Vereine und Verbände im Beobachter)

Nach der Generalversammlung:

  • Dank, Rückmeldung an alle Beteiligten
  • Abrechnungen
  • Interne Auswertung für die Planung der nächsten Generalversammlung

Eine ausführliche Checkliste für eine Generalversammlung, aber auch für Events finden Sie hier.

Benötigen Sie für Ihre Generalversammlung Simultandolmetscher? Oder Korrektoren für den Geschäftsbericht? Wir unterstützen Sie gerne dabei: 0840 123 456/info@translation-probst.com.

Wort der Woche «Geschäftsberichte»

4. Januar 2016
Geschäftsberichte produzieren

Ein Geschäftsbericht ist mehr als eine Anhäufung von Kennzahlen.


Nach dem Geschäftsjahr ist vor dem Geschäftsbericht: Wer Geschäftsberichte schreibt, redigiert oder gestaltet, arbeitet derzeit auf Hochtouren. Beginnt doch mit dem Jahreswechsel die Zeit der Generalversammlungen und damit der Geschäftsberichte. Darum widmen wir unser Wort der Woche dem Geschäftsbericht.

Wer denkt, ein Geschäftsbericht sei eine Anhäufung von Kennzahlen mit ein paar netten Worten aus der Geschäftsleitung, hat sich verkalkuliert: Ein Geschäftsbericht informiert und unterhält, dient als Nachschlagewerk und Imageinstrument, verkörpert Unternehmenswerte und vermittelt Glaubwürdigkeit anhand von authentischen Unternehmensgeschichten. Geschäftsberichte betreffen nicht nur die Finanzkommunikation, sondern erreichen gleich mehrere Stakeholder. Darum müssen sie gezielt getextet und ansprechend gestaltet sein.

Für wen ist der Geschäftsbericht?
Einerseits figuriert ein Geschäftsbericht als juristisches Dokument und ist für juristische Personen wie Aktiengesellschaften, GmbHs oder Vereine und Stiftungen obligatorisch; andererseits fungiert er als vielseitiges Imageinstrument, das verschiedene Stakeholder anspricht und darüber informiert, wie ein Unternehmen auf dem Markt aufgestellt ist und welche Werte es vertritt.

Was beinhaltet ein Geschäftsbericht?
Zum Geschäftsbericht gehören der Jahresbericht, die Jahresrechnung sowie die Konzernrechnung (sofern es sich beim Unternehmen um einen Konzern handelt). Eine übersichtliche Checkliste zur Geschäftsberichtstruktur bietet die Steuerberatungskanzlei. Neben der Bilanz und Erfolgsrechnung sind die folgenden Inhalte relevant:

  • Ziele und Visionen des Unternehmens bezüglich neuer Produkte, Dienstleistungen sowie Mitarbeiter- und Umweltpolitik
  • Meilensteine des vergangenen Jahres
  • Geschichten aus dem Firmenalltag – von Mitarbeitenden, Lieferanten, Kunden und Partnern
  • Besondere Entwicklungen wie neue Produkte oder Patente, Auszeichnungen, Akquisitionen, Engagements oder Innovationen

Wie soll ein Geschäftsbericht aussehen?
Ein guter Inhalt erfordert auch eine gute Form. Darum ist ein Geschäftsbericht als Gesamtwerk zu betrachten, das über Zahlen und Tabellen hinausgeht. Die Gestaltung folgt dabei einer einheitlichen Linie und entspricht der Corporate Identity. Die Bildsprache vermittelt die Unternehmenswerte, während leserfreundliche Texte und Infografiken komplexe Geschäftszusammenhänge aufschlüsseln.

Wer sein Unternehmen als glaubwürdig und qualitätsbewusst darstellen möchte, achtet bei der Produktion des Geschäftsberichts auf alle Produktionskomponenten – von den korrekten Zahlen über zielführende Texte und Übersetzungen bis hin zum professionell gestalteten Druckerzeugnis. Bei Letzterem entscheiden Format, Papier und Druckverfahren darüber, ob jemand Ihren Geschäftsbericht (und damit Ihr Unternehmen) als hochwertig und innovativ einstuft oder nicht.

Auch beim Texten und Übersetzen eines Geschäftsberichts ist es dienlich, auf höchste Qualität zu setzen und die folgenden Elemente zu beachten:

  • Einwandfreie Orthografie, Grammatik und Interpunktion
  • Einhalten der Corporate Language und der damit verbundenen Firmen- bzw. Fachterminologie
  • Logische Textstruktur und Argumentation
  • Sprachliche Konsistenz trotz verschiedener Autoren innerhalb des Geschäftsberichts
  • Seriosität und zielgruppengerechte Tonalität

Brauchen auch Sie jemanden, der Ihren Geschäftsbericht präzis korrigiert oder redigiert? Dann sind wir Ihr Ansprechpartner: 0840 123 456/info@translation-probst.com.

Wort der Woche «Königin Rigi»

28. Dezember 2015

rigi

Bild: Ausblick von der Rigi (©Bild: www.rigi.ch)

Einheimische bezeichnen sie als die Königin der Berge. Bei Google ist die Rigi die Königin der meistgesuchten Berggipfel der Schweiz. Und bei TRANSLATION-PROBST ist Königin Rigi das Wort der Woche.

Die Rigi steht für viele Höhepunkte – von intakter Naturlandschaft über 600‘000 Rigi-Gäste jedes Jahr bis hin zur ersten Bergbahn Europas: 1871 wurde die Vitznau-Rigi-Bahn eröffnet und führt seither Touristen in die alpine Wohlfühloase. Doch auch im digitalen Zeitalter macht die Rigi ihrem Namen alle Ehre: Sie belegt dieses Jahr Platz 1 in der Google-Hitparade der meistgesuchten Berggipfel.

Mit Top-Ranking dem starken Franken trotzen

Der Schweizer Tourismus hat es nicht leicht, Touristen in die Berge zu locken: Der fehlende Schnee und der starke Franken sind eine riesige Herausforderung. Deswegen war es für die Rigi-Bahnen AG wichtig, ihren Webauftritt so zu optimieren, dass die Website besser bei Google gefunden wird und die Mehrwerte für die Gäste deutlicher herauskommen. Dazu beauftragte sie die TRANSLATION-PROBST AG, welche die Texte für die Website in Deutsch optimierte und ins Französische und Englische übersetzte.

Im Fokus dabei standen die Suchmaschinenoptimierung der Texte sowie die Adaption an die kulturellen Eigenheiten der verschiedenen Zielgruppen. Fachübersetzer und Linguisten sorgten für die inhaltliche, fachliche und sprachliche Qualität und schälten dabei die Mehrwerte für die Gäste heraus. Mit dem verbesserten Ranking konnte die Rigi Bahnen AG dem starken Franken mehr als trotzen. Der Umsatzverlauf und die Geschäftsergebnisse sind derart erfolgreich, dass sogar das Schweizer Fernsehen darüber berichtete.

Wanderberg und Kraftort für majestätische Momente

Während vor 200 Jahren Naturwissenschaftler die Rigi eroberten, besuchen heute Gäste aus dem In- und Ausland die Rigi, um Kraft zu tanken oder sich im Mineralbad einen entspannenden Spa-Nachmittag zu gönnen. Besonders berühmt ist die Rigi für ihre Aussicht: Vom Gipfel aus kann man bis auf drei Ausnahmen alle Kantone der Schweiz sehen.

Majestätische Momente erleben Individualreisende, Familien oder Gruppen und Firmen, wenn sie an einem der zahlreichen Erlebnisprogramme teilnehmen – sei es die Fonduefahrt im ältesten Elektro-Zahntriebwagen der Welt, das Rigi Eventzelt oder die romantische Bergfahrt mit anschliessendem 4-Gang-Dinner. All diese wunderbaren Erlebnismöglichkeiten galt es, mit suchmaschinenoptimierten Texten und Übersetzungen zu inszenieren und den potenziellen Gästen schmackhaft zu machen.

Für mehr Schnee in den Alpen können wir leider nicht sorgen, wohl aber für suchmaschinenoptimierte Texte und Übersetzungen, die Ihre Tourismus-Angebote ins rechte Licht rücken. Sollen Ihre Botschaften nicht wie ein Echo zwischen den Felsspalten verhallen, ist es Zeit, mit uns einen Kaffee zu trinken: 0840 123 456/info@translation-probst.com.

Wort der Woche «Akzent»

30. November 2015

Er ist ein Verräter, der Akzent. Denn auch wenn Sie eine Fremdsprache noch so gut beherrschen, an Ihrem Akzent erkennt man sofort, dass es nicht Ihre Muttersprache ist. Wir servieren Ihnen einige spannende Fakten zu Akzenten, damit Sie Ihrem eigenen einen Feinschliff verpassen können.

Ein Akzent ist die Betonung einer Silbe, eines Wortes oder eines Satzes. Es ist die bestimmte Sprachmelodie, der Tonfall, den man einer Aussage verleiht. Daher rührt vermutlich auch die Redewendung «einen Akzent setzen», denn mit einem Akzent kann man eine Aussage stärker gewichten oder betonen. Und natürlich ist auch ein Zeichen über einem Buchstaben, das die Aussprache oder die Betonung angibt, wie es im Französischen häufig der Fall ist, ein Akzent. Doch jetzt widmen wir uns erst einmal der Aussprache.

Akzente setzen kann man nicht nur beim Schreiben, sondern auch in der Aussprache.

Akzente setzen kann man nicht nur beim Schreiben, sondern auch in der Aussprache.

Übung macht den Meister
Haben Sie gewusst, dass Sport und Sprache einiges gemeinsam haben? Es braucht viel Übung, Motivation und Durchhaltevermögen, um darin erfolgreich zu sein. Bis Denise Bielmann ihre berühmte Pirouette perfekt beherrschte, investierte sie bestimmt viele Jahre Fleiss und Schweiss. Und auch Lionel Messi dribbelt nicht einfach so wie ein Meister. Um ein richtiges Gefühl für eine Fremdsprache zu entwickeln, braucht es ungefähr 15 Jahre Übung. Und natürlich gehört wie im Sport auch eine gehörige Portion Talent dazu. Eine Studie besagt, dass Menschen, die gegenüber Neuem und Veränderungen aufgeschlossen sind, eher zu einem Sprachtalent neigen. Gründe dafür könnten sein, dass sie weniger Hemmungen haben und eine hohe Motivation mitbringen.

Der Muskelaufbau
Wie beim Sport müssen auch bei der Sprache Muskeln aufgebaut werden. Und damit wir auch noch ein Klischee bedienen können: In der Übersetzungsbranche gibt es viele Frauen. Möglicherweise weil sie gerne reden? Denn wer viel redet, baut automatisch die notwendigen Muskeln auf. Aber Achtung: Nicht für jede Sprache braucht es die gleichen Muskeln. Während die deutsche Sprache eher in der Mitte des Mundes artikuliert wird, sprechen Franzosen sehr weit vorne und Engländer sehr weit hinten. Dies verursacht einen unterschiedlichen Klang. Kinder entwickeln bereits beim Erlernen des Sprechens die richtigen Muskeln. Sie hören ihren Mitmenschen zu und üben die Aussprache, bis sie sie einwandfrei beherrschen. Weil nicht die richtigen Muskeln trainiert wurden, haben beispielsweise viele Deutschsprachige Mühe mit der Aussprache des englischen «th». Viele nehmen dann einen Umweg und machen aus dem th ein s oder ein f. Wer aber hemmungslos und mit viel Geduld übt, wird irgendwann die richtigen Muskeln aktivieren können, um das th korrekt auszusprechen. Also liebe Frauen. Jetzt kann niemand mehr sagen, Ihr würdet zu viel reden.

Doch vielleicht möchte man den eigenen Akzent gar nicht loswerden. Denn die Franzosen beispielsweise haben einen charmanten Akzent, der sehr sympathisch klingt. Warum also nicht behalten? Und wenn wir schon in Frankreich sind, kommen wir wieder auf unser Thema vom Anfang zurück: In der französischen Sprache gibt es auch in der Orthographie Akzente.

Der Accent grave ist gar nicht so schlimm
Nach vorne, nach hinten oder doch das Dächli? Viele tun sich mit den Accents in der französischen Sprache schwer, dabei ist es ganz einfach:

  • Der Accent aigu kommt nur über dem Buchstaben E vor und zeigt nach oben rechts. Der Buchstabe wird ausgesprochen wie ein E, wie bei uns im Wort Schneebesen.
  • Den Accent grave gibt es auf den Vokalen E, U und A. Steht er auf dem E, wird er eher wie ein Ä ausgesprochen. Wie beispielweise im deutschen Wort Fähre. Ansonsten wird er zur Unterscheidung gleichlautender Wörter (Homonyme) verwendet: ou/où, il y a/à l’heure.
  • Der Accent circonflexe sieht aus wie ein Dach, weshalb er von vielen «das Dächli» genannt wird. Er kann auf allen Vokalen vorkommen. Normalerweise zeigt der Accent circonflexe an, dass im Altfranzösischen das entsprechende Wort mit einem S geschrieben wurde (la fenêtre/fenestre). In seltenen Fällen unterscheidet er ebenfalls Homonyme: sur (auf)/sûr (sicher). Der Accent circonflexe hat nur Auswirkungen auf die Aussprache, wenn er auf einem E steht, denn dann wird dieses ebenfalls wie ein è ausgesprochen.

Übrigens: Seit Oktober 2015 haben die Regeln für die Akzentuierung bei Grossbuchstaben geändert. In der Westschweiz werden neu Akzente auch auf Grossbuchstaben am Wortanfang gesetzt. Haben Sie Fragen dazu oder sollen wir Ihre Broschüren, Ihre Website oder andere Dokumente auf den neuesten Stand bringen? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Wort der Woche «liefern»

12. Oktober 2015

Als Lieferant von Übersetzungen und Texten erkunden wir in unserer Rubrik «Wort der Woche» das Verb «liefern»: Woher kommt es? Wie ist sein heutiger Gebrauch? Und wie verhält es sich dabei mit der Freiheit?

Laut Duden blickt unser Wort der Woche auf eine lange Geschichte zurück: Ursprünglich stammt «liefern» vom lateinischen «liber» für «frei» bzw. «liberare» für «befreien». Im Mittellateinischen änderte das Verb «liberare» seine Bedeutung Richtung «freilassen/ausliefern». Während in der Antike bzw. im Mittelalter Herren ihre Sklaven und Knechte in die Freiheit entliessen, fand unser Wort der Woche Einzug in die Welt der niederdeutschen Kaufmannssprache: Aus dem französischen «livrer» entwickelte sich das mittelniederdeutsche und mittelniederländische «lēveren», das wir heute als «liefern» kennen.

«Quod erat lieferandum»

«Quod erat lieferandum»: Eine Lieferung zum Schreien

Wer liefert was?
Im Zeitalter der Logistik lassen wir uns heutzutage alles – vom Wocheneinkauf über die Pizza Quattro Formaggi bis hin zu Kleidern und Schuhen – ins Haus liefern, bis wir vor Glück schreien. Doch wir lassen uns nicht nur Güter liefern, sondern liefern uns auch schon mal eine wüste Tomatenschlacht. Sofern wir in Pamplona zu Hause sind. Und plötzlich bekommt die Lieferung eine andere Bedeutung als den reinen Warentransfer von A nach B.

Was meinen wir eigentlich, wenn unser King Roger eine brillante Partie abgeliefert hat? Hat er uns dann kistenweise Tennisbälle serviert? Oder einfach hervorragend gespielt und uns damit gut unterhalten?

Wenn die Menschheit mal wieder ins nächste Verderben stürzt, dann liefert die Geschichte genügend Beispiele dafür, warum sie das tut, und verdeutlicht uns damit, warum wir nicht in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen. Quod erat lieferandum. Oder so. Zumindest vor Gericht kommt die korrekte Redewendung «quod erat demonstrandum» zur Anwendung, wenn Anwälte Beweise liefern, die einen Täter überführen, der dann ans Gefängnis ausgeliefert wird. Oder im Fall der FIFA an die USA.

«Liefere statt lafere»
Eine berühmt-berüchtigte Redewendung, die während der aktuellen Wahlen Hochkonjunktur hat. Nach dem Prinzip «Reden ist Silber, Machen ist Gold» sehen wir es lieber, wenn uns die Politiker nicht mit irgendwelchen Worthülsen volllabern, sondern etwas für die Bevölkerung unternehmen. Auch im Sport kommt diese Redensart häufig vor – besonders dann, wenn sich längere Zeit kein Erfolg mehr eingestellt hat. Wenn sich Manager ihrer grossen Tatkraft rühmen, dann bedienen sie sich genau dieses Spruchs. Doch meistens bleibt es beim Labern und Delegieren, weil es eben auch nur alter Wein in neuen Schläuchen ist.

Wir liefern auch express
So schnell wie die Dönerbude um die Ecke sind wir nicht. Aber auch wir verstehen unter «liefern» zum einen die Übermittlung von Texten und Übersetzungen; zum anderen verstehen wir darunter auch den Anspruch, Aufträge nicht nur express, sondern auch mit Qualitätsgarantie abzuwickeln. Und wenn Ihnen dieser Text etwas laferig vorkommt, hat er Ihnen trotzdem einen Einblick in die Welt des Lieferns geliefert. Ich zumindest bin nun bereit, mich ins Wochenende einliefern zu lassen.

Wenn Sie mehr über unseren Lieferservice von Texten und Übersetzungen erfahren wollen: 0840 123 456 / info@translation-probst.com. Alles andere gibt’s bei der Post.

Unser mit grossem Augenzwinkern geschriebenes Wort der Woche von unserem Texter und PR-Berater Predrag Jurisic.

Was war Ihr bestes Liefererlebnis? Kommen Sie nun bloss nicht mit einem Päckchen von Zalando. Bis nächste Woche − garantiert ohne Schleichwerbung.