Wort der Woche «SuisseEMEX‘15»

Erfolgreiche Unternehmen sind ihrer Konkurrenz immer einen Schritt voraus. So lautet auch das Motto der SuisseEMEX’15 «One Step Ahead – Antworten von heute für die Kommunikation von morgen». Am 25. und 26. August erhalten die Besucher der grössten Schweizer Messe für Marketing und Kommunikation treffsichere Marketing-Tipps. Ewa Ming, die Geschäftsführerin der EMEX Management GmbH, steht uns bereits heute Rede und Antwort und verrät einige Highlights der SuisseEMEX’15.

Ewa Ming spricht sieben Sprachen – «Schwiizerdütsch» miteingerechnet.

Ewa Ming, die SuisseEMEX’15 erscheint im neuen Gewand. Was steckt dahinter?
Durch die Digitalisierung rücken Software-Anwendungen und Marketingtools immer näher zusammen. Auch Messen wandeln sich und müssen zur Informationsbeschaffung schneller und effizienter gestaltet werden. Mit der Kooperation mit der Business-Software-Messe topsoft sind wir den entscheidenden Schritt nach vorne gegangen und haben das Messeangebot ergänzt. Das neue Messeformat beinhaltet eine umfassende Leistungsschau mit zahlreichen Konferenzen, Workshops und Fachreferaten für Unternehmen, aber auch für Top Keynotes auf den drei grossen Foren. Zudem warten vier komplett neue Welten mit rund 500 Ausstellern auf die Besucher.

Was macht die SuisseEMEX’15 so besonders?
Im Fokus stehen der persönliche Dialog, das professionelle Networking und der Wissenstransfer. Wir haben Koryphäen, Kreative und Querdenker eingeladen, um auch neue Besuchergruppen aus der Agenturwelt und Kreativbranche anzusprechen. Die Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches und attraktives Ausstellungs- und Konferenzprogramm mit hochkarätigem Business Networking und neuen Themenwelten freuen.

Wir haben gehört, dass es einen neuen Networking Event gibt?
Genau, die EMEX Night feiert an der SuisseEMEX’15 Premiere: Das Who‘s Who der gesamten Marketing- und Eventbranche trifft sich am Abend des ersten Messetages. Ein Hauch von Glamour, kulinarische Highlights und Entertainment sind die Grundlage für gute Gespräche unter Gleichgesinnten. Der Event richtet sich an Entscheidungsträger aus der Branche, an Partner wie auch an Verbände und findet am Dienstag, den 25. August 2015, ab 19.00 Uhr, in der Halle 7 statt. Als musikalische Leckerbissen treten unter anderem der aufstrebende Popmusiker James Gruntz, die rockenden Mozart Heroes, DJane Monica Babilon und Giuseppe Scaglione, der Betreiber von my105.ch, auf.

Können Sie uns einen Themenschwerpunkt der diesjährigen SuisseEMEX nennen?
Ein Themenschwerpunkt ist sicherlich die neue Querdenker-Welt für Unternehmen in der «World of Communication». Dabei präsentieren Quer- und Andersdenker, Kreative, Start-ups und Agenturen ihre Ideen in einem kultig inszenierten Umfeld. In Zusammenarbeit mit Karem Albash, dem Initianten des Schweizer Querdenker-Tages, werden in der integrierten Speaker-Zone originelle Geschäftsideen und Produkte vorgestellt. Ebenfalls neu in der «World of Communication» ist die Media Kitchen, in der Verlage, Agenturen und Out-of-Home-Anbieter Werbetrends und Informationen für crossmediale Kampagnen auf dem Silbertablett servieren. Natürlich können sich die Besucher auch in den drei anderen Messewelten auf spannende und überraschende Highlights freuen.

Wo haben die Besucher die besten Netzwerkmöglichkeiten?
Networking steht an der ganzen SuisseEMEX’15 im Fokus. In den Hallen 1, 4 und 6 sind sogar spezielle Zonen für das Business-Speed-Networking eingerichtet. Aber auch in der VIP Garage oder den unzähligen Lounges kann man sich entspannt zurückziehen und Business Meetings durchführen. Der beste Ort ist jedoch bestimmt die neue EMEX Night. Diese ist extra aufs Networking ausgerichtet und kommt mit sehr wertiger Verköstigung und Getränken inklusive Lounges daher. Die EMEX Night sollte keiner aus der Branche verpassen, denn das Rahmenprogramm ist einzigartig und verspricht Glamour. Treffen Sie Prominente und geniessen Sie einen unvergesslichen Abend der Extraklasse!

Sie sehen, die SuisseEMEX’15 dürfen Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Möchten auch Sie in die Kommunikation von morgen eintauchen und erfolgreiches Networking betreiben? Wir vergeben Gratis-Tickets. Schreiben Sie dazu einfach eine E-Mail mit dem Betreff «SuisseEMEX‘15» an Professor Tell.

Goldige Hüte an der SuisseEMEX’15

Halten Sie Ausschau nach unseren goldigen Hüten und Smarts!

Halten Sie Ausschau nach unseren goldigen Hüten und Smarts!

Nicht fehlen an der SuisseEMEX’15 darf natürlich ein Auftritt der TRANSLATION-PROBST AG – wie jedes Jahr haben wir uns ins Zeug gelegt und uns eine unterhaltsame Attraktion für Sie ausgedacht. Auch unser CEO Roman Probst ist dabei. An seinen Referaten erfahren Sie, was alles dazugehört, damit Ihre Kunden und Google Sie gut finden.

Referate Roman Probst

25.08.2015, 13.15-14.00

LiveCom Forum

Kundengewinnung in Zeiten knapper Budgets

25.08.2015, 14.30-15.15

Google Praxis Forum, Halle 6

10 Praxistipps für eine bessere Online-Kundengewinnung

Sie möchten die Referate auf keinen Fall verpassen und sich einen Sitzplatz in den vorderen Reihen sichern? Kein Problem! Kontaktieren Sie uns dazu per E-Mail und geben Sie uns das gewünschte Referat an – natürlich sind auch beide möglich. Weitere Infos zur SuisseEMEX’15 finden Sie hier.

Wort der Woche «Arbeitszeugnis»

Sie sind Arbeitgeber und einer Ihrer Mitarbeiter hat gekündigt oder muss entlassen werden? Sowohl für Sie als auch für Ihren Mitarbeiter stellt das bevorstehende Arbeitszeugnis eine Herausforderung dar: Für Sie beim Verfassen, für Ihren Mitarbeiter beim Lesen. Wir machen Sie in diesem Gebiet sattelfest, so dass Ihnen niemand ein X für ein U vormachen kann.

Ein gutes Arbeitszeugnis ist schon die halbe Miete. Zwar ist es nicht das Arbeitszeugnis, das bei einer Bewerbung von den Personalverantwortlichen zuerst ins Visier genommen wird, sondern der Lebenslauf. Im Blog von Adecco erfahren Sie, wie der perfekte CV aufgebaut ist. Enthält der jedoch Unklarheiten, z. B. aufgrund häufiger Jobwechsel, hat das Arbeitszeugnis seine Sternstunde. In den meisten Fällen wollen Arbeitgeber ihre ehemaligen Mitarbeitenden auf ihrer weiteren beruflichen Laufbahn mit einem guten Arbeitszeugnis unterstützen. Doch wie schreibt man ein gutes Zeugnis? Und für die Arbeitnehmer stellt sich hier die Frage, wie man es richtig interpretiert.

Manche erleben beim Lesen ihres Arbeitszeugnisses ihr blaues Wunder.

Manche erleben beim Lesen ihres Arbeitszeugnisses ihr blaues Wunder.

Versteckte Codes
Die berühmt-berüchtigten Codierungen, sprich positiv formulierte negative Qualifikationen, sind eigentlich verboten, da sie gegen den Grundsatz der Wahrheit und Klarheit verstossen. Trotzdem tauchen sie hie und da auf. Es muss nicht mal eine böse Absicht hinter den Codierungen stecken, aber sobald man Standardsätze blind übernimmt, legt man dem Arbeitnehmer unter Umständen ungewollt Steine in den Weg. Ist dies der Fall, hat der Arbeitnehmer das Recht, sie durch unverdächtigere Sätze ersetzen zu lassen. Steht in einem Arbeitszeugnis z. B., der Arbeitnehmer habe sich «stets bemüht» oder «sein Bestes gegeben», sollten die Alarmglocken läuten. Denn das heisst nichts weniger, als dass die Leistung mangelhaft war. Achten Sie deshalb darauf, dass im Zeugnis das Verhalten als «Er/Sie erledigte die Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit» oder «Ihre Leistungen waren überdurchschnittlich» beschrieben wird – vorausgesetzt natürlich, dass der Arbeitnehmer während der Arbeit nicht ständig die Füsse auf den Tisch gelegt hat (auch wenn das die Durchblutung fördert). Im Tagesanzeiger können Sie prüfen, wie gut Sie sich mit Codierungen auskennen.

Recht auf Arbeitszeugnis
Ein Arbeitszeugnis sollte zwar wohlwollend formuliert sein, was aber nicht heisst, dass ein Anspruch auf ein rundum positives Arbeitszeugnis besteht. Negative Äusserungen im Zeugnis sind erlaubt, sofern sie der Wahrheit entsprechen und nicht den Leistungswillen, sondern die Leistung und das Verhalten bewerten. Wurden seitens des Arbeitnehmers z. B. mehrmals Weisungen missachtet oder schränkt eine aktuelle Krankheit oder eine Sucht die Arbeitsleistung erheblich ein, darf bzw. sollte dies erwähnt werden. Seltenes Zuspätkommen oder einzelne schlechte Arbeitsleistungen haben in einem Arbeitszeugnis jedoch nichts zu suchen. Fakt ist, dass jeder Arbeitnehmer jederzeit das Recht auf ein Arbeits- bzw. auf ein Zwischenzeugnis hat – ein Grund ist nicht erforderlich. Falls Sie als Arbeitgeber gerade überhaupt keine Zeit haben, kann Ihnen der Arbeitnehmer durchaus einen selbst verfassten Text vorschlagen. Falls das nicht klappt und Sie weiterhin kein Zeugnis ausstellen, hilft es dem Arbeitnehmer, schriftlich eine Frist von ca. zwei Wochen zu setzen. Nach Ablauf dieser Frist wäre der nächste Schritt das Einschalten des Friedensrichters und, falls nötig, des Arbeitsgerichts – denn führt ein ungerechtfertigt schlechtes oder hinausgeschobenes Zeugnis dazu, dass der Arbeitnehmer keine neue Stelle findet, kann das Unternehmen schadenersatzpflichtig werden.

Als Arbeitnehmer und -geber ist es wichtig, die Arbeitsrechte zu kennen.

Als Arbeitnehmer und -geber ist es wichtig, die Arbeitsrechte zu kennen.

Von hinten nach vorne
Doch was muss alles ins Arbeitszeugnis rein? Wichtige Personalien wie Name, Geburtsdatum und Heimatort sowie der Tätigkeitsbereich und die Positionsbeschreibung dürfen auf keinen Fall fehlen. Anschliessend soll der Fokus auf die Arbeitsleistung und das Verhalten des Beurteilten gegenüber Mitarbeitenden, Kunden und dem Vorgesetzten gelegt werden. Je persönlicher und individueller Ihr Schreibstil dabei ist, desto mehr Wertschätzung bringen Sie dem Zeugnisempfänger entgegen. Fällt das Zeugnis eher wortkarg aus und strotzt es vor Standardsätzen, werten Sie es dadurch automatisch ab. Allgemein ist es so, dass Personalverantwortliche beim Arbeitszeugnis so vorgehen wie die Japaner bei einem Buch: Sie lesen es von hinten nach vorne. Der Schlusssatz ist deshalb von besonderer Wichtigkeit, da er darüber informiert, wie das Arbeitsverhältnis geendet hat. Ein Austritt «im gegenseitigen Einvernehmen» deutet darauf hin, dass der Mitarbeiter entlassen wurde. Wenn Sie hingegen Dank und Bedauern ausdrücken, hinterlässt der Angestellte wohl eine grosse Lücke in Ihrem Betrieb. Gut zu wissen: Gegen den Willen des Arbeitnehmers dürfen Sie den Grund für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses nicht nennen.

Sie müssen ein Arbeitszeugnis schreiben und sind total überfordert? Die TRANSLATION-PROBST AG bietet Ihnen einen professionellen Texter an, der sich in der HR-Branche sehr gut auskennt. Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Mitarbeiter mit dem passenden Potenzial sind, erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Stelleninserat auf Vordermann bringen können.

Interview mit einer Fachdolmetscherin aus dem Medizinbereich

Anna M. dolmetscht schon seit vier Jahren für uns im Medizin- und Pharmabereich. Sie lässt uns hinter die Kulissen blicken und erzählt, auf welch originelle Art ein Professor für Urologie das Publikum über Testosteron aufgeklärt hat.

Anna, was ist das Besondere bei der Verdolmetschung eines Arzt-Patient-Gesprächs?
Bei der Verdolmetschung eines Arzt-Patient-Gesprächs achte ich einerseits auf die sprachlichen und kulturellen Unterschiede und andererseits auf eine klare Wiedergabe des Gesagten, damit keine Missverständnisse aufkommen. Gefühle und persönliche Ansichten haben da keinen Platz – ich bin lediglich das Sprachrohr zwischen den beiden Parteien und versuche, mich neutral zu verhalten. Ausserdem passe ich mich situativ der Ausbildung und dem Wissensstand des Patienten an, je nachdem kann es durchaus hilfreich sein, wenn ich «einfache» Begriffe statt des medizinischen Fachjargons bei der Verdolmetschung benutze. Besonders wichtig ist zudem, dass die Schweigepflicht respektiert wird.

Anna M. passt sich bei der Verdolmetschung dem Vorwissen des Patienten an.

Anna M. passt sich bei der Verdolmetschung dem Vorwissen des Patienten an.

Wäre es nicht praktischer, wenn ein Verwandter des Patienten die Verdolmetschung übernehmen würde?
Wie ich vorher bereits erwähnt habe, ist die emotionale Distanz zum Patienten von hoher Bedeutung. Übernimmt ein Verwandter des Patienten die mündliche Übersetzung des Gesprächs, kann dies zu mehreren Problemen führen. Erstens könnte sich der Verwandte von Vorurteilen, Gefühlen oder persönlichen Einstellungen gegenüber dem Arzt oder den vorgeschlagenen Operationen leiten lassen. Ob absichtlich oder ungewollt: Der Verwandte könnte dem Patienten seine eigene Interpretation des Gesagten rüberbringen. Ferner weiss der Verwandte wohl über die Krankheit oder die Probleme des Patienten Bescheid, kennt aber weder die Fachausdrücke noch die Materie. Muss ihm der Arzt zuerst alles erklären, entstehen grosse zeitliche Lücken, in denen der Patient nichts versteht und eventuell ungeduldig oder entmutigt wird. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass der Verwandte aufgrund fehlender Professionalität nicht alles verdolmetscht, was gesagt wird, worauf der Patient jedoch das Recht hat.

Kannst du dich an ein spezielles Erlebnis während des Dolmetschens erinnern?
Nun, Empathie für das Fachpublikum ist nicht nur bei der Verdolmetschung gefragt. Anlässlich eines Workshops im Ausland durfte ich fürs Medizinpersonal mehrere Stunden lang dolmetschen. Was niemand wusste: Der Gastgeber hatte als Überraschung einen Professor für Urologie eingeladen. Und zwar nicht einen älteren Herrn mit Brille und weissem Kittel, wie man denken würde, sondern einen Rockertyp mit zusammengebundenen Haaren à la Karl Lagerfeld. Sogar eine Gitarre hatte er dabei. Zuerst erklärte er mit viel Humor den Einfluss von Testosteron auf das männliche Wesen – in allen Details und mit einer Vielfalt von Bildern. Im Anschluss daran bat er das Publikum, mit ihm zusammen Lieder der Beatles zu singen. Das war sehr ungewohnt, aber eine willkommene Abwechslung zur eher trocken vorgetragenen Materie während des übrigen Workshops, die das Publikum mit einer Standing Ovation honoriert hat!

Haben Sie einen wichtigen Anlass geplant, für den Sie einen Dolmetscher brauchen? Dann profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung als Organisationspartner für Dolmetscher-Einsätze. Gerne unterbreiten wir Ihnen eine schnelle, unverbindliche Offerte.

Wort der Woche «Interkulturell»

Das Wort «interkulturell» steht seit elf Jahren im Duden und ist eines der rund 2‘300 Stichwörter des Zertifikats Deutsch, das u.a. beim Goethe-Institut erworben werden kann. Tatsächlich hat das Wort einiges auf dem Kasten und tritt in verschiedenen Zusammenhängen auf. Ein paar davon möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Interkulturelle Kompetenz
Wer interkulturell kompetent ist, schafft es, mit Individuen und Gruppen anderer Kulturen erfolgreich zu interagieren. Dafür muss sich die Person in fremde Konzepte der Wahrnehmung, des Denkens, des Fühlens und des Handelns hineindenken können. Ganz einfach ist das nicht. Schnell sind Vorurteile gebildet, und über den eigenen Tellerrand zu schauen, fällt auch nicht immer leicht. Neugierde, Einfühlungsvermögen sowie Erfahrungen betreffend andere Kulturen sind einige der Grundvoraussetzungen für die interkulturelle Kompetenz. Ebenso gehört die Fähigkeit dazu, den eigenen Standpunkt transparent zu übermitteln.

Bei Verhandlungen ist es wichtig, dass man die Kultur seines Verhandlungspartners bestens kennt.

Bei Verhandlungen ist es wichtig, dass man die Kultur seines Verhandlungspartners bestens kennt.

Interkulturelles Dolmetschen
Interkulturelles Dolmetschen findet in einer Trialogsituation statt – einem Dialog zu Dritt – und ist besonders im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen ein Thema. Für Personen mit sprachlichen und/oder kulturellen Verständigungsschwierigkeiten kommen interkulturelle Dolmetscher wie gerufen, denn sie helfen zugewanderten Personen, sich in den schweizerischen Strukturen zurechtzufinden und sich zu integrieren. Bei der mündlichen Übertragung des Gesprochenen von einer Sprache in die andere tritt die Berücksichtigung des sozialen und kulturellen Hintergrunds der Gesprächsteilnehmenden besonders in den Vordergrund. Gerade bei komplexen oder emotionalen Gesprächen sowie bei wichtigen Entscheidungen sind interkulturelle Dolmetscher das A und O für ein erfolgreiches Verständnis.

Interkulturelle Adaption
Eine unserer Projektmanagerinnen brachte es letztens auf den Punkt: Sprachen verbinden Kulturen. Allein durch die Umstellung einzelner Buchstaben entsteht nämlich eine völlig andere Sprache. Auch bei der Übersetzung einer Website spielt Interkulturalität eine Rolle. Länder wie Japan, China oder Brasilien mögen beispielsweise animierte Grafiken und viele verschiedenen Farben viel mehr als wir in der Schweiz, die klar strukturierte Seiten ohne viel Bling-Bling bevorzugen. Die verschiedenen Vorlieben wie auch die Keywords, nach denen User in unterschiedlichen Ländern suchen, erfordern eine interkulturelle Adaption bei der Website-Übersetzung. Einfach eins zu eins zu übersetzen reicht nicht, damit Sie mit Ihrer Website mehr Umsatz machen können.

Sie sehen, das Wort «interkulturell» sollte nicht unterschätzt werden. Bei uns können Sie jederzeit einen Fachübersetzer buchen, der sich bestens mit diesem Thema auskennt. Berechnen Sie den Preis für Ihre Übersetzung in gerade mal 20 Sekunden.

Wort der Woche «Komma»

Stehen Ihnen die Haare zu Berge, wenn Sie das Wort «Komma» nur schon hören? Oder finden Sie die Kommasetzung so überflüssig wie «Pro Bahn Schweiz» die neue Uniform der SBB? Nun, wir zeigen Ihnen, weshalb es sich doch lohnt, dem kleinen, aber feinen Satzzeichen Beachtung zu schenken.

Das Komma leitet sich vom Altgriechischen κόμμα ab und bedeutet so viel wie Einschnitt/Abschnitt. So ist es auch seine Aufgabe, bestimmte Elemente voneinander zu trennen, z. B. den Hauptsatz vom Nebensatz. Auch zwischen einzelnen Elementen einer Aufzählung darf ein Komma nicht fehlen. Ebenso bei Appositionen oder nachgestellten Wortgruppen greift ein Komma ein und trennt diese vom Rest des Satzes. Das Komma – ein rabiater Scheidungsanwalt? Keineswegs, denn das Komma bringt Struktur in diejenigen Sätze rein, die ohne dieses Satzzeichen häufig missverstanden würden. Schliesslich macht es einen gewaltigen Unterschied, ob Ihnen Ihr Kind per WhatsApp schreibt: «Komm, wir essen Papi!» oder «Komm, wir essen, Papi!».

Aber vorerst genug der Worte, testen Sie Ihr Kommawissen am besten gleich selbst: PDF

Das Komma ist aufgrund der vielen Spezialfällen das schwierigste aller Satzzeichen.

Das Komma ist aufgrund der vielen Spezialfälle das schwierigste aller Satzzeichen.

Ein Komma vor dem «und»?
Nicht jedes Komma drängt sich auf, manche sind auch freiwillig. Gewisse untrennbare Adverbien oder Konjunktionen schreien jedoch nach einem Komma, z. B. je … , desto; zum einen …, zum anderen; nicht nur …, sondern auch. Ausserdem gilt es hier, mit dem Mythos aufzuräumen, dass vor «und» nie ein Komma steht. Zwar ist seit der neuen Rechtschreibung eine ordentliche Anzahl an Regeln verschwunden, die vor «und» ein Komma verlangten. Es gibt aber immer noch den einen oder anderen Fall, wo ein Komma vor einem «und» ein Muss ist, wie Sie an folgendem Beispiel erkennen können: «Der Zug überfuhr eine Kuh, die auf den Schienen stand und entgleiste.» Nun, damit nicht die ohnehin schon arme Kuh nicht auch noch entgleist, muss hier vor dem «und» ein Komma gesetzt werden – es trennt den eingeschobenen Nebensatz ab.

Lesen mit dem «Holzwegeffekt»
Wie bereits erläutert, tragen Kommas immens zur Verständlichkeit geschriebener Texte bei, da bei diesen im Gegensatz zur gesprochenen Rede die Sprachmelodie und die Sprechpausen verloren gehen. Haben Sie schon einmal vom «Holzwegeffekt» gehört? So nennt man das Phänomen, wenn jemand beim Vorlesen bei einem sprachlichen Ausdruck mit mehreren Lesearten zuerst die falsche wählt und sich im weiteren Verlauf korrigiert, da er oder sie den Fehler aus dem Kontext erkannt hat. Ein Beispiel, das einen solchen Holzwegeffekt erzeugen kann: «Kurt las das Buch auf den Knien zu Ende.» bzw. «Kurt las, das Buch auf den Knien, zu Ende.» Während Kurt im ersten Satz das Buch bis ganz zum Schluss liest, beendet er im zweiten Satz einen Abschnitt, aber nicht zwingend das ganze Buch. Ob der Satz auch noch andere Interpretationen zulässt, wollen wir hier nicht weiter erörtern. Passen Sie ausserdem bei Adverbien am Satzanfang auf, da dort relativ häufig Kommafehler passieren.

Die Kommaregeln sind zwar nicht schwierig, sobald man sie einmal intus hat, da sie den Gesetzen der Grammatik und der Syntax entsprechen. Mit der neuen Rechtschreibung haben sie sich jedoch geändert, was vielen Leuten nach wie vor Probleme bereitet. Schauen Sie deshalb besser einmal zu viel im Duden nach, um auf Nummer sicher zu gehen. Denn: Gerade bei Bewerbungen oder Geschäftsbriefen zählt jedes Komma. Oder Sie lassen Ihren Text von uns korrigieren oder redigieren, um nicht nur sicher, sondern auch treffsicher zu sein.