Starke Blog-Texte, die unterhalten und einen Mehrwert bieten!

Blog-Texte, die überzeugenGute Blog-Texte bieten den Lesern einen Mehrwert: Sie unterhalten oder informieren. Texte, die wie eine Berichterstattung geschrieben sind, werden schnell als langweilig empfunden, und der User klickt weiter.

Gute Inhalte sind entscheidend
Selbst Google sagt: «Erstellen Sie Texte in erste Linie für die User und nicht für die Suchmaschinen.» Doch was bedeutet das konkret fürs Texten? Wie kann sich mein Blog von allen anderen im World Wide Web abheben? Es gibt viele Blogs, die die gleichen Themen behandeln. Nur wenn Blog-Texte sich von anderen vergleichbaren Blogs unterscheiden, können Leser und auch potenzielle Kunden gewonnen werden.

Mit einzigartigen Texten einen Rankingvorteil herausholen!
Google wird immer besser darin, gute Web-Texte zu finden und diese zu belohnen. Wenn es ums Suchmaschinenranking geht, verlieren schlechte Texte immer mehr an Boden. Neben der richtigen Auswahl der Keywords spielt beim Texten fürs Web auch die Bedeutung (Semantik) eine immer zentralere Rolle. Doch Google analysiert den gesamten Kontext von Blogs. Darum werden nicht nur gute Inhalte und Keywords benötigt, diese müssen auch sinnvoll und verständlich in den Text integriert werden. Dank Google und anderen Suchmaschinen hat man als kleiner Fisch im Web eine gute Chance, gefunden zu werden. Wie schafft man es aber, bei Google ganz vorne zu landen? Und das ohne teure Werbekampagnen oder AdWords.

Was taugt meine Textidee?
Am Anfang steht natürlich die Textidee. Diese sollte den folgenden Fragen standhalten. Können alle Fragen mit einem «Ja» beantwortet werden, steht der Texterstellung nichts mehr im Wege.

1.    Ist die Textidee zielgruppengerecht?
2.    Kann ich damit meine Zielgruppen erreichen?
3.    Bietet mein Text genug Mehrwert für die Leser?
4.    Kann ich damit meine Kompetenz unter Beweis stellen?

Nur mit guten Texten, die einen Mehrwert bieten, können dauerhaft viele Klicks auf dem Blog generiert werden.  Mehr Praxis-Tipps zum erfolgreichen Texten für Blogs erfahren Sie nächste Woche.

Wörter der Woche: Shampoo, Kajak und Co. – «Exotische» Lehnwörter im Deutschen

Lehnwörter weltweitUnzählige Lehnwörter und Neologismen aus dem Englischen haben den Weg in die deutsche Sprache gefunden. Doch obwohl das Englische in Sachen Lehnwörter vor allem in Zeiten des Internets die Gebersprache Nummer 1 ist, stammen unzählige Wörter aus den verschiedensten Sprachen der Welt.

Diese Woche stellen wir gleich mehrere Wörter vor. Genauer gesagt, nehmen wir Wörter unter die Lupe, die eine sehr lange Reise hinter sich haben, bis sie es in unsere Wörterbücher geschafft haben. Oftmals kamen unsere Wörter der Woche auch auf Umwegen über verschiedene Sprachen in den deutschen Sprachgebrauch.

Hätten Sie beispielsweise gewusst, dass…

Shampoo zwar eine direkte Entlehnung aus dem Englischen to shampoo («Haare waschen») ist, ursprünglich jedoch auf den Imperativ «chāmpnā» (Hindi) «drücken» (im Sinne von «die Kopfhaut massieren») zurückzuführen ist?

Tabu aus dem Französischen und Englischen tabou bzw. taboo entlehnt wurde, der Begriff selbst jedoch aus dem polynesischen Sprachraum stammt? Zunächst war «tapu» die Bezeichnung für geweihte, unberührbare Dinge, die einem weltlichen Zugriff verschlossen waren.

Safari im 20. Jahrhundert unter dem Einfluss des Englischen aus dem Suaheli entlehnt wurde, jedoch ursprünglich auf «safar» (das arabische Wort für Reise) zurückgeht?

Kajak aus der Sprache der Inuit (Eskimo) stammt? In ihrer Sprache bedeutet « qajaq» so viel wie «einsitziges Männerboot».

(Quellen: Kluge F. (2002): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprachen; www.dwds.de)

Die Liste solcher Wörter liesse sich beliebig fortsetzen. Sie zeigt auch, wie sehr unsere Sprache von Begriffen aus anderen Sprachen geprägt wird – meistens ohne, dass dies uns als Sprecher dieser Sprache bewusst ist.

Wer neugierig geworden ist und die Herkunft unterschiedlicher Wörter nachschlagen möchte, kann dies auf der Online-Plattform www.dwds.de tun.

5 Tipps für erfolgreiche Newsletter

Bereits seit einigen Jahren berichten die Medien, die Bedeutung der E-Mails und damit auch der Newsletter sei im Verschwinden begriffen. Nichtsdestotrotz machen die berühmt-berüchtigten E-Mails immer noch über 80 % des gesamten Internetverkehrs aus. Die Untergangsgerüchte sind folglich so real wie das Monster von Loch Ness.

Ein Newsletter gehört immer noch zu den erfolgreichsten Marketinginstrumenten eines Unternehmens. Damit dieser jedoch nicht in der täglichen E-Mail-Flut untergeht, ist die Einhaltung der folgenden fünf Tipps ein Muss:

5 Tipps für erfolgreiche Newsletter

5 Tipps für erfolgreiche Newsletter

1. Die optimale Betreffzeile
Der erste Eindruck zählt, darum ist die Betreffzeile besonders wichtig. Diese spielt eine wesentliche Rolle dabei, ob der Empfänger den Newsletter öffnet oder löscht.
Sie sollten den Betreff immer am Schluss texten. Es ist viel einfacher, erst den kompletten Newsletter zu erstellen und sich dann zu überlegen, was der «rote Faden» des Newsletters ist. Anschliessend wird ein Titel gewählt, der den Leser neugierig macht oder zu einer Handlung auffordert.

2. Eine klare Struktur
Hat ein Empfänger den Newsletter geöffnet, möchte er sich schnell einen Überblick darüber verschaffen, welchen Inhalt bzw. Nutzen der Newsletter für ihn haben kann. Deshalb ist eine übersichtliche Gliederung unverzichtbar. Zusätzlich müssen Sie die Titel innerhalb des Newsletters treffend und knackig formulieren, sodass Sie die Aufmerksamkeit des Lesers erhalten. Zu beachten ist auch Folgendes:

  • Keine kompletten Artikel im Newsletter platzieren, sondern im Newsletter anteasern
  • Längere Texte im Newsletter sollten in Sinnabschnitte gegliedert, mit Zwischenüberschriften versehen und der Fliesstext mithilfe von Aufzählungspunkten oder Bildern aufgelockert werden.
  • Wenn möglich eine kleine Zusammenfassung des Newsletters verfassen, das bedeutet: stichwortartig die wichtigsten Punkte des Ausgangstextes wiederholen.

3. Wichtiges an den Anfang
Sowohl in der Artikel-Reihenfolge innerhalb eines Newsletters wie auch im Text selbst gilt die Regel: Wichtiges an den Anfang! Eine Sortierung nach der Relevanz der einzelnen Texte macht den Newsletter für den Leser leichter lesbar. Ein besonders interessanter Text für Ihr Unternehmen sollte unbedingt die erste Position im Newsletters einnehmen.

4. Saubere Texte, damit der Newsletter durch den Spamfilter kommt
Heute enthält jede E-Mail-Adresse einen Spamfilter. Er schützt vor nebulösen Medikamenten und Gewinnspielen. Deshalb sollten Sie

  • Begriffe vermeiden, die einen Spam-Verdacht hervorrufen können − dazu gehören Wörter wie «Sofortgewinn», «eilig», «Gewinnchance», «Nebenverdienst» usw.;
  • Wörter nie in Grossbuchstaben schreiben – das bedeutet nämlich so viel wie Schreien und wird als unfreundlich angesehen,
  • ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis verwenden − der Textbereich sollte mindestens doppelt so gross wie der Bildbereich sein;
  • Bilder harmonisch verwenden − sie sorgen dafür, dass ein Text angenehm zu lesen ist;
  • keinen Text direkt aus Word oder Open Office ins Newslettertool kopieren − das kann zu unnötigen «Formatierungsschnippseln» führen, die den ganzen Text unleserlich und fehlerhaft machen. Übernehmen Sie den Text deshalb aus einem einfachen Texteditor, so dass er keine Textformatierungen enthält.

5. Doppelt und dreifach genäht hält besser
Den Newsletter vor dem Versand von mindestens zwei bis drei Personen überprüfen lassen, damit grammatikalische Fehler, unsaubere oder unklare Formulierungen vermieden werden.

Kleiner Zusatztipp: Oft hilft es, einen Text über Nacht ruhen zu lassen. Er geht dann zwar nicht auf wie ein Kuchenteig, aber allfällige Fehler finden sich dann leichter.

Und bedenken Sie eines: Man bekommt nur eine Chance, um einen Leser des Newsletters in einen Kunden zu verwandeln.

Wort der Woche: Alles OK?

Okay Wort der WocheUnser aktuelles Wort der Woche gilt als die bekannteste Abkürzung der Welt. Kaum ein Wort ist so universell verständlich wie dieses Synonym für «alles in Ordnung».

Erstmals ist «okay» 1954 mit dem Vermerk «Herkunft ungeklärt» im Duden zu finden. Und auch in der neuesten Auflage des Dudens hat sich an der Angabe der Herkunft nichts geändert. Unzählige Theorien versuchen Licht in die Herkunft dieser Abkürzung zu bringen. Und auch bei der Schreibweise sind mehrere Varianten verbreitet: Alles O.K., o.k., OK oder doch okay?

Theorien weltweit
Den Ursprung des Wortes versuchten Linguisten in den unterschiedlichsten Sprachen zu finden. So soll beispielsweise das Wort «okeh» aus der Sprache der Choctaw-Indianer (wird als gesprochenes Ausrufezeichen an Hauptsätze gehängt) die Quelle unseres heutigen «Okay» sein. Auch im Griechischen versuchten die Forscher ihr Glück: Hier wurden sie in «ola kala» (alles gut) fündig. Nicht zuletzt sollen die Römer die Schöpfer des Wortes gewesen sein, denn das lateinische Kürzel für «omnia correcta» (alles korrekt) erscheint auf den ersten Blick plausibel.

«oll korrect»
Doch die am weitesten verbreitete These ist die folgende: Mitte des 19. Jahrhunderts war es in Boston, New York und auch New Orleans Mode, Abkürzungen für alltägliche Ausdrücke absichtlich falsch zu schreiben. Dazu gehörten beispielsweise KY «know yuse» (no use) oder KG «know go» (no go) − und eben auch OK «oll korrect» (all correct).
Die meisten dieser Trendwörter verschwanden im Laufe der Jahre, das «Okay» aber blieb. Der Grund dafür soll im Präsidentschaftswahlkampf von 1840 zu finden sein. Der amtierende amerikanische Präsident, Martin van Buren, dessen Spitzname Old Kinderhook (nach seinem Heimatort) war, kandidierte gerade für seine zweite Amtszeit. Mit der Gründung des OK Clubs durch van Burens Anhänger bekam die Abkürzung eine doppelte Bedeutung. Daraufhin verbreitete sich das OK in ganz Amerika und in weiterer Folge über die Grenzen hinaus.

Ungeachtet seiner Herkunft wird unser «Okay» auch in Zukunft in aller Munde sein. Ob am Ende einer Frage, um einen Nachdruck zu verleihen, oder am Satzanfang, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, oder als neutrale Bezeichnung für etwas, das wir weder besonders gut noch besonders schlecht finden – es ist eben okay!

Brautpaar, Trauzeugen und unsere Konsekutivdolmetscherin

Vor Kurzem bekamen wir von einem zukünftigen Ehepaar eine sehr interessante Dolmetscher-Anfrage. Für seine Trauung benötigte es eine Dolmetscherin, die die Zeremonie vom Deutschen ins Französische und umgekehrt verdolmetschte.

Die Aufgaben der Dolmetscherin
Die Verdolmetschung einer Trauung darf nur von beeidigten oder vom Obergericht akkreditierten Dolmetschern vorgenommen werden. Die Aufgabe unserer Dolmetscherin war es, während der Zeremonie das Gesagte konsekutiv in der anderen Sprache wiederzugeben. Konkret heisst das, dass zuerst der Zivilstandsbeamte spricht und die Dolmetscherin erst dann einsetzt, wenn er das Wort an eine andere Person übergibt. Noch vor Beginn der offiziellen Trauung wurde unsere Dolmetscherin gebeten, sich neben den Zivilstandsbeamten zu setzen, das zukünftige Ehepaar gleich gegenüber und die Trauzeugen rechts und links vom zukünftigen Ehepaar. Nach dem Ja-Wort unterzeichneten das Brautpaar, die Trauzeugen UND die Dolmetscherin das Zivilstandsregister.


Ein anspruchsvoller Beruf

Das Konsekutivdolmetschen verlangt dem Gedächtnis der Dolmetscher Höchstleistungen ab. So sind erfahrene Dolmetscher in der Lage, Beiträge, die mehr als zehn Minuten dauern, mit sehr grosser Genauigkeit wiederzugeben. Weitere Informationen zum Konsekutivdolmetschen finden Sie hier. Näheres zum Simultandolmetschen, der Königsdisziplin der Dolmetscher, erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag.

Wir wünschen dem Brautpaar alles Gute für Ihre gemeinsame Zukunft und bedanken uns für den tollen Auftrag.

Dolmetscher Trauung Deutsch-Französisch