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Wie Sie Ihre Texte auf die Kundensprache ausrichten

4. Dezember 2014

Mit den Web-Inhalten und AdWords-Kampagnen ist es wie mit dem Shampoo. Von beiden gibt es eine riesige Auswahl, und beide müssen auf die Zielgruppenbedürfnisse zugeschnitten sein. Aber nicht alle sind gleich wirksam und nachhaltig.

Gehört Ihr Unternehmen zu jenen, die das Maximum aus den Texten in allen Sprachen herausholen möchten? Dann wissen Sie: Je besser Ihr Marketing- bzw. Werbetext auf die Sprache Ihrer Kunden ausgerichtet ist, desto stärker fühlen sich diese angesprochen und abgeholt, was zu den gewünschten Handlungen führt. Das gilt sowohl für Internetauftritte und AdWords-Kampagnen als auch für Flyer, Broschüren, Inserate und Plakate.

Welche Sprache sprechen meine Kunden?

Um sich der Kundensprache bewusst zu werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine direkte Befragung ist sehr schwierig und aufwendig. Eine Methode, die sich bewährt hat, besteht in der Untersuchung der eingegebenen Suchbegriffe bei Google. Warum? Wer sich für ein Thema interessiert, gibt entsprechende Begriffe bei Google ein. Die Analyse der von der eigenen Zielgruppe eingegebenen Begriffe zeigt also, welche Worte die Kunden wirklich verwenden.

Zum Erstellen und Optimieren von Inhalten, die auf die Zielgruppensprache ausgerichtet sind, gibt es drei Varianten. Das folgende Beispiel orientiert sich an einem Text, der im Internet verwendet wurde:

Adwords_Translation-Probst_AG

Variante 1 – Texten, Überprüfen, Optimieren

Es ist gibt leider immer noch viele Unternehmen, bei denen Inhalte und Übersetzungen erstellt werden, ohne dass im Voraus das Suchvolumen der wichtigsten Begriffe geprüft wurde. Das heisst, dass der Abgleich der Sprache des Inhalts mit der Zielgruppensprache fehlt. Da die Inhalte meistens nur auf der Grundlage der internen Firmensprache erstellt werden, gehen wichtige Begriffe verloren, die der tatsächlichen Zielgruppensprache entsprechen würden. Dadurch wird der Kunde weniger gut abgeholt.

Variante 2 – Überprüfen, Texten, Optimieren

Bei der zweiten Variante wird bereits vor dem Texten und Übersetzen geprüft, wie hoch das Suchvolumen für bestimmte Suchbegriffe ist. Beispielsweise mit dem Keyword-Planer von Google. Dieser bringt anhand der eigenen Begriffsvorschläge, die auf der firmeninternen Sprache basieren, weitere Vorschläge für häufig gesuchte Begriffe und Begriffskombinationen. Die Inhalte werden danach auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse erstellt und übersetzt.

Wie bei Variante 1 können die Web-Inhalte dank Analyse-Tools, beispielsweise Google Analytics, weiter optimiert werden. Leider wird dies immer schwieriger, weil Google bei vielen organischen Suchresultaten die verwendeten Suchbegriffe nicht mehr anzeigt. Das heisst, dass Website-Betreiber bald nur noch Daten von Begriffen erhalten, für die Werbung geschaltet wurde. (siehe auch Not provided: Google zeigt bald gar keine Keywords mehr an). Es ist deshalb wichtig, nicht nur die Suchbegriffe mit dem grössten Suchvolumen zu erkennen. Entscheidend ist auch, diejenigen Suchbegriffe zu identifizieren, die Kunden anziehen, die tatsächlich Umsatz generieren.

Variante 3 – Suchvolumen, Potenzialanalyse, Terminologie-Liste, Texten

Die wirkungsvollste und nachhaltigste Variante beim Erstellen, Übersetzen und Optimieren von Inhalten startet ebenfalls mit einer Überprüfung des Suchvolumens anhand des Keyword-Planers. Danach werden diejenigen Begriffe und Begriffskombinationen identifiziert, die jene Besucher anziehen, die dann auch eine Anfrage machen oder direkt bestellen. Dabei wird oft erkannt, dass umkämpfte, teure Begriffe mit einem grossen Suchvolumen weniger Kunden bringen als Begriffe mit einem kleineren Suchvolumen.

Anschliessend werden die umsatzstärksten Suchbegriffe und Begriffskombinationen in eine Terminologie-Liste eingetragen. Damit wird einerseits sichergestellt, dass diese Begriffe beim Optimieren bestehender Seiten und beim Texten weiterer Inhalte konsequent verwendet werden. Andererseits dienen sie als Grundlage für das Übersetzen der Inhalte in weitere Sprachen. Aber Achtung: Die Begriffe dürfen nicht einfach übersetzt werden, sondern müssen in die jeweilige Sprache und Kultur adaptiert und analysiert werden. Die blosse Übersetzung eines deutschen Begriffs ist häufig nicht die beste Wahl in einer anderen Sprache. Aus diesem Grund setzt die TRANSLATION-PROBST AG nur Übersetzer ein, die in ihre Muttersprache übersetzen. Dies garantiert, dass die Übersetzung auf die Zielgruppe, deren Sprache und Kultur zugeschnitten ist.

Alle Texte auf Kundensprache ausrichten

Diese Erkenntnisse zur Kundensprache und den umsatzstärksten Suchbegriffen werden zwar online gewonnen, können jedoch für alle Inhalte und Übersetzungen verwendet werden. Letztendlich sind die Analysen über Suchmaschinen nur das Tool, um die Sprache der Kunden zu erkennen. So können Online-Kampagnen auf die umsatzstärksten Begriffe und Botschaften fokussiert werden. Doch auch bei Broschüren, Inseraten und Plakaten können diejenigen Begriffe eingesetzt und hervorgehoben werden, die potenzielle Kunden ansprechen. Jeder Verkäufer wird bestätigen: Wer die Sprache des Kunden spricht, verkauft mehr!