Archiv

Artikel Tagged ‘Online Marketing’

Wort der Woche «Unternehmenspublikationen»

29. August 2016

Der Wettbewerb wird immer härter, die eigene Markenpositionierung immer schwieriger. Abhilfe dabei schafft die Unternehmenskommunikation − und zwar mit guten Geschichten in einem schön aufgemachten Mitarbeiter- oder Kundenmagazin. Darum widmen wir unser Wort der Woche den Unternehmenspublikationen. Natürlich nur den gedruckten. Alles andere ist ja schon digital.

Um dem Wert und der Wirkung von Unternehmenspublikationen auf den Grund zu gehen, haben wir einen mehrfach ausgezeichneten Experten und Magazinmacher aufgesucht: Michael Haller, den Leiter Unternehmenskommunikation bei Brüggli.

TRANSLATION-PROBST AG: Welchen Stellenwert nimmt die Unternehmenskommunikation in der modernen Unternehmensführung ein?

Michael Haller: Einen immer wichtigeren: Unternehmen dürfen sich nicht mehr mit leeren Marketingphrasen verkaufen, sondern sollten im Dialog Vertrauen zu ihren Bezugsgruppen aufbauen. Denn Vertrauen bildet die Basis für den Markterfolg. Dazu braucht es transparente Informationen nach innen wie aussen sowie den Einbezug von Mitarbeitenden und Kunden. Dadurch fühlen sich Mitarbeitende wie Kunden wertgeschätzt, was sie mit ihrer langfristigen Loyalität gegenüber dem Unternehmen honorieren. Wesentlich auch: Produkte und Leistungen sind austauschbar, vergleichbar. Die Unternehmenskultur macht den Unterschied. Es ist eine zentrale Aufgabe der Unternehmenskommunikation, diese Werte erlebbar und nachvollziehbar zu machen. Die Unternehmenskommunikation wird so zum Reputationstreiber und Motor der Unternehmensentwicklung.

Ein Mittel der Unternehmenskommunikation sind Unternehmenspublikationen wie ein Mitarbeiter- und Kundenmagazin. Controller würden an dieser Stelle fragen: «Was bringt das finanziell?»

Eine ganze Menge, auch wenn sich die monetäre Auswirkung eines Mitarbeiter- und Kundenmagazins erst auf lange Sicht zeigt. Währenddessen neigen Controller dazu, den Ist-Zustand zu bewerten, was kurzfristig sicher wichtig ist. Doch mit Zahlen allein können sie die Zukunft auch nicht vorhersagen. Sonst bräuchte es die Unternehmenskommunikation ja gar nicht.

Fakt ist: Unternehmenspublikationen machen eine Marke erst richtig erlebbar − ungeachtet der Form und des Kanals. Wichtig ist es, die Kultur und den Hintergrund eines Unternehmens zu vermitteln. Ob das nun als gedrucktes Magazin, im Social-Media-Auftritt oder in Form des Intranets geschieht, ist zweitrangig. Die Themen und Geschichten sind entscheidend, nicht die Medien.

Apropos Themensetzung: Wie lassen sich gute Geschichten finden, die intern wie extern begeistern?

Indem man die üblichen Verdächtigen ignoriert − also weg von der Teppichetage hin zur Basis: Es ist viel interessanter, einen Produktionsmitarbeiter zu einem Produkt zu befragen oder dazu, was es ihm bedeutet, an diesem Produkt zu arbeiten, als den Produktmanager, der dann mit rundgeschliffenen Marketingfloskeln ins Leere plappert.

Neben dem Perspektivenwechsel ist auch der journalistische Anspruch zentral: Transparenz, Hintergrundgeschichten und Analysen mit Tiefgang sind gefragt. Dabei ist es wichtig, authentische Geschichten zu erzählen. Und diese hat jedes Unternehmen: Man braucht nur die Augen aufzumachen − auch im Alltag. Denn Geschichten, die ausserhalb des Unternehmens stattfinden, können in irgendeiner Form auch einen direkten Bezug zum Unternehmen haben − ob das nun Umweltthemen sind, ein Abstimmungsresultat, das unmittelbaren Einfluss auf die eigene Branche hat, oder ein interessantes Engagement einer Mitarbeiterin in ihrer Freizeit.

Wo gibt es Hindernisse oder gar Tabus, wenn du Geschichten entdeckst und darüber berichten möchtest?

Zunächst muss die betroffene Person, die in der Geschichte die Hauptrolle einnimmt, auch ein gutes Gefühl dabei haben, wenn sie etwas von sich preisgibt und sich einem breiteren Publikum zeigt. Falls das nicht der Fall ist, lieber die Geschichte ganz bleiben lassen. Manchmal gibt es auch den umgekehrten Fall, in dem ich jemanden schützen muss, sich nicht unvorteilhaft zu exponieren.

Ein wesentliches Hindernis beim Aufspüren und Niederschreiben von Geschichten entsteht dann, wenn zu viele Interessen und Meinungen von mehreren Personen plötzlich Einfluss darauf nehmen und das Ganze dann rundschleifen, bis alles an Aussagekraft verliert. Hier rate ich: Mehr Mut zu Akzenten, zum Ungehobelten und Kantigen.

Was sind die Vorteile einer gedruckten Unternehmenspublikation? Schliesslich könnte der Inhalt auch digital schön aufbereitet und günstig online erstellt sein.

Die Vorteile eines gedruckten Mitarbeiter- und Kundenmagazins im Vergleich zu digitalen Kommunikationsmitteln liegen einerseits in der Haptik: Die Leserinnen und Leser haben etwas in der Hand, was physisch und emotional spürbar ist. Andererseits kann ein gedrucktes Magazin im eigenen Umfeld technologieunabhängig weitergereicht werden, was einen zusätzlichen Multiplikationseffekt erzeugt: Plötzlich ist das Unternehmen nicht nur bei den Kunden und Mitarbeitenden zuhause, sondern besucht auch gleich deren grösseres Umfeld. Und weil gute Geschichten darin stehen, werden sie auch gelesen.

Womit lässt sich ein Mitarbeiter- und Kundenmagazin ergänzen?

Prinzipiell kommt es darauf an, wie der Themen-Mix aussieht und welche Kanäle sich dann zur Publikation am besten eignen: Während zeitlose Themen, Hintergrundgeschichten und eine eingehende Analyse von Herausforderungen eines Unternehmens ideal in einem Mitarbeiter- und Kundenmagazin aufgehoben sind, sind aktuelle News und Fakten über die digitalen Kanäle zu kommunizieren – ob via Intranet, Website oder Social-Media-Kanal.

Interessant wird das Wechselspiel dann, wenn aus einem aktuellen Thema, das getwittert wurde, eine Hintergrundreportage für das Unternehmensmagazin wird. Oder wenn die Printversion des Magazins plötzlich auf ein Video mit einem Mitarbeitenden verweist, das im Intranet oder der elektronischen Magazinversion geschaltet ist. So können sich verschiedene Medien ergänzen und inhaltlich gegenseitig befruchten.

Wort der Woche «Unternehmenspublikationen»

Michael Haller: «Unternehmenskommunikation wird zum Motor der Organisationsentwicklung.»

Michael Haller leitet die Unternehmenskommunikation des Ausbildungs- und Integrationsunternehmens Brüggli in Romanshorn. Mit einem Team, das kleiner nicht sein könnte, verwirklicht er das Mitarbeiter- und Kundenmagazin «unterwegs» – jedes Mal unter Einbezug von Lernenden mit körperlichen und psychischen Schwierigkeiten. «unterwegs» hat mehrere Auszeichnungen für den gestalterischen und journalistischen Anspruch verliehen bekommen – darunter eine Goldene Feder und eine Silberne Feder des Schweizerischen Verbandes für Interne Kommunikation SVIK sowie einen internationalen Sonderpreis der European Association for Internal Communication FEIEA.

Michael Haller verfügt über einen Master in Communication Management & Leadership, ist ausgebildeter Typograf, Absolvent der Kreativschule des Art Directors Club und arbeitete unter anderem als Journalist und Texter/Konzepter. Bei Brüggli leitet er seit 2008 die Unternehmenskommunikation und betreut daneben – im Namen von Brüggli Medien – auch externe Kunden, die zu Brügglis Mission passen.

Wort der Woche «Online Marketing»

21. März 2016

Das Wort Online Marketing ist heute in aller Munde. Immer wieder kommen neue Schlagworte und Trends dazu, andere wiederum verschwinden. Es ist ein schnelllebiges Fachgebiet und eines, in dem man die verschiedenen Massnahmen perfekt aufeinander abstimmen muss. Doch dafür braucht es ein umfassendes Wissen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Eckpunkte.

Das Online Marketing zielt darauf ab, Internetbesucher mit verschiedenen Massnahmen auf die eigene Internetpräsenz zu lenken. Dies natürlich nicht, um zu zeigen, was für eine schöne Website man selber hat, sondern um ein Geschäft abzuschliessen oder eines aufzugleisen. Das Online Marketing umfasst viele verschiedene Teilgebiete. Die wichtigsten sind:

Das Online Marketing ist heute aus der Welt des Marketings nicht mehr wegzudenken.

Das Online Marketing ist heute aus der Welt des Marketings nicht mehr wegzudenken.

Während die Corporate Website dazu benutzt wird, das eigene Unternehmen und die Produkte darzustellen und mit einer Call To Action zum Kauf aufzufordern, werden mit dem Social Media Marketing vor allem Branding- und Marketingkommunikationsziele verfolgt. Bei dem Suchmaschinenmarketing steht das gezielte Schalten von Suchmaschinenwerbung, zum Beispiel Google Adwords, sowie das Optimieren von Keywords auf der Corporate Website im Vordergrund. Und beim Affiliate Marketing arbeiten Sie mit einer Vielzahl von Partnern zusammen, die mithelfen, das eigene Produkt zu vermarkten.

Vorteile
Doch weshalb sollte man auf Online Marketing und nicht auf die gute alte Printform setzen? Der Grund dafür ist einfach erklärt: Beim Online Marketing können Sie viel genauer auf Ihre Zielgruppe fokussieren, Ihre Werbung ständig beobachten und wenn nötig anpassen oder optimieren. Überdies sind Online-Marketing-Kampagnen vergleichsweise günstig. Oftmals wird per Klick oder Lead bezahlt – so haben Sie die volle Kostenkontrolle, und Sie können die Werbung jederzeit stoppen. Zudem ist die Messbarkeit im Vergleich zu Printmedien einfacher. Jeder Klick und jeder Lead werden registriert. Mit Google Analytics haben Sie sogar ein umfangreiches Tool, das das Userverhalten detailliert aufzeigt. Und natürlich können Sie die Werbung ganz einfach überregional oder sogar Länderübergreifend schalten.

Die TRANSLATION-PROBST AG ist spezialisiert auf Übersetzungen für Online-Marketing-Kampagnen. Wir übersetzen nicht nur in die richtige Sprache, sondern passen Ihre Werbung auch den kulturellen Gegebenheiten des Ziellandes an. So erhält Ihre Kampagne bei Ihrer Zielgruppe mehr Aufmerksamkeit und trägt einen grossen Teil zur Zielerreichung bei.

Haben Sie Bedarf an einer Übersetzung im Online Marketing? Dann kontaktieren Sie uns unter info@translation-probst.com oder 0840 123 456 und wir erstellen eine unverbindliche Offerte für Sie.

Wort der Woche «Suchmaschinenoptimierte Texte»

7. März 2016

Als Teilgebiet des Online Marketings wird Suchmaschinenmarketing (SEM) immer zentraler, wenn es darum geht, sich im Netz erfolgreich zu positionieren. Zum Suchmaschinenmarketing gehören die Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization on-/offpage) sowie die Suchmaschinenwerbung (SEA = Search Engine Advertising). Den Grundstein für die Suchmaschinenoptimierung bilden suchmaschinenoptimierte Website-Texte, denen wir unser Wort der Woche widmen.

Suchmaschinenoptimierte Texte sind für das erfolgreiche Suchmaschinenmarketing essenziell.

Suchmaschinenoptimierte Texte sind für das erfolgreiche Suchmaschinenmarketing essenziell.

Bevor Ihr Unternehmen mit dem Suchmaschinenmarketing startet, gilt es als Erstes, die bestehenden Website-Texte für eine Onpage-Optimierung (= auf der eigenen Website) zu untersuchen. Dazu ist es empfehlenswert, mit einer SEO-Agentur zusammenzuarbeiten, die anhand von Keyword-Analysetools, z. B. dem Google Keyword Planner, herausfindet, nach welchen Begriffen potenzielle Kunden suchen und damit auf Ihrer Unternehmenswebsite landen. Dabei fliessen Messgrössen wie die Verweildauer auf einzelnen Landingpages oder die Absprungrate bei bestimmten Suchbegriffen mit ein. Nach der Analyse werden die Website-Texte mithilfe entsprechender Keywords und Suchphrasen angepasst.

Website als Grundstein des Suchmaschinenmarketings
Heute kann kaum ein Unternehmen auf eine Internetpräsenz verzichten. Den Grundstein des Suchmaschinenmarketings bildet dabei die firmeneigene Website, die aus mehr als aus ein paar Bildern und Texten besteht: Sie ist sozusagen das Online-Schaufenster eines Unternehmens, das Konsumenten einen erlebnis- und nutzerorientierten Überblick über das Unternehmen und dessen Produkte oder Dienstleistungen gibt. Neben einem ansprechenden und für alle Endgeräte tauglichen Webdesign sind die Website-Texte zentral: Sie müssen sowohl die Konsumenten ansprechen können als auch in den Suchmaschinen auffindbar sein. Entsprechend investieren Unternehmen vermehrt in Suchmaschinenmarketing und suchmaschinenoptimierte Texte, um in den Suchergebnissen von Google und Co. auf den vordersten Plätzen zu landen. Sie selbst klicken vermutlich ebenfalls nur auf die ersten paar Resultate, wenn Sie etwas bei Google suchen. Ein gutes Ranking erhöht die Chance auf mehr Website-Besucher und damit auch auf mehr Umsatz.

Komplexe Textarbeit
Wer meint, in seinen Website-Texten einfach ein paar Suchbegriffe aneinanderreihen und damit auf Platz eins landen zu können, irrt sich: Suchmaschinenoptimierte Texte sind erst dann für Zielgruppen und Suchmaschinen relevant, wenn sie zum gesuchten Begriff oder zur Begriffsgruppe einen treffenden Inhalt anbieten, bei dem die Konsumenten nicht gleich wieder wegklicken. Der User muss sich informieren und mit der Website interagieren, indem er beispielsweise ein Kontaktformular ausfüllt oder die Unternehmensbroschüre herunterlädt.

Um herauszufinden, wie relevant ein Website-Text ist, untersuchen die Suchmaschinenroboter alles, was die Website dazu zu bieten hat – von der URL und dem Browsertitel über die Titel und den Website-Text bis hin zu Bildern, Videos oder Verlinkungen. Für alle Elemente einer Website braucht es daher Texte, welche die relevanten Suchbegriffe, deren Synonyme sowie einen themenverwandten Kontext enthalten. Dazu ist eine Zusammenarbeit von mehreren Spezialisten nötig – einerseits von SEO-Spezialisten, die eine Keyword- und Website-Analyse durchführen, um zu sehen, welche Seite wie performt und über welche Begriffe am meisten Nutzer gewonnen werden; andererseits von Text-Agenturen, die basierend auf dieser Analyse suchmaschinenoptimierte Website-Texte kreieren, die dann auch noch gern gelesen werden.

Was braucht es sonst noch für SEO?
Suchmaschinenoptimierte Texte sind lediglich der Anfang des Suchmaschinenmarketings. Danach folgt die Offpage-Optimierung, also ausserhalb Ihrer Website, z. B. über themenverwandte Linkpartnerschaften oder soziale Netzwerke wie Facebook. Abgerundet wird das Suchmaschinenmarketing mit der Suchmaschinenwerbung, z. B. Google AdWords. Hier können Sie auf die gesuchten Keywords Werbeanzeigen schalten, sodass Sie eine zusätzliche Reichweite erhalten. Allerdings ist es wichtig, dass die Werbeanzeige dann auf eine geeignete Landingpage mit dem beworbenen Inhalt führt und nicht auf Ihre Startseite mit den allgemeinen Infos, weil sonst die Nutzer wieder abspringen. Der SEM-Aufwand ist zwar hoch. Arbeiten Sie jedoch mit Spezialisten zusammen, dann lohnt er sich auch.

Wir arbeiten diesbezüglich mit unserem SEO-Partner Worldsites zusammen. Wenn Sie also suchmaschinenoptimierte Texte benötigen, unterstützen wir Sie dabei gerne: 0840 123 456 oder info@translation-probst.com.

Online Marketing: Kunden im Internet fischen

20. Juni 2013

wifimauk Jörg Eugster Interview TRANSLATION-PROBST AG

Der Pionier des Online Marketings, Jörg Eugster, veröffentlichte bereits 2004 sein Buch mit dem Titel «Wie fischt man Kunden aus dem Internet». Drei erfolgreiche Auflagen und fast zehn Jahre später hat sich im Bereich Online Marketing viel getan. Anstelle einer Neuauflage verlagerte der Internet-Experte sein Fachwissen ins Internet und holte zudem noch einen ganzen Pool von Mitautoren mit an Bord. Daraus entstand der Online-Verlag wifimaku.

Wie Marketing-Interessierte von wifimaku profitieren können und welche Neuerungen bei wifimaku anstehen, erfahren Sie im Interview mit Jörg Eugster.

Jörg Eugster im Interview mit der TRANSLATION-PROBST AG

Jörg Eugster, Online Marketing-Pionier

Wodurch unterscheidet sich ein herkömmliches Fachbuch von einem wifimaku-Fachbuch?

Herkömmliche Bücher verlieren bei gewissen Themen rasch ihre Aktualität. Kaum sind sie gedruckt, sind sie schon nicht mehr aktuell. Neuerungen können im Buch nur mit jeder weiteren Auflage berücksichtigt werden. Wifimaku-Fachbücher hingegen können immer aktuell gehalten werden, da es den Autoren möglich ist, relevante Änderungen zuerst online zu publizieren. Und da die Inhalte auf Knopfdruck als E-Book generiert werden können, erhalten die Leser immer die aktuellste Version. Wifimaku-Fachbücher lassen sich so als E-Books einfach und ohne hohe Druck- und Logistikkosten vertreiben. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ein Printexemplar des Buches zu bestellen. Der Vorteil hier: Auch Kleinstauflagenlohnen sich finanziell.

Welchen Mehrwert bieten Sie Marketing-Interessierten?

Die Inhalte sind online alle nach dem „Freemium“-Modell gratis verfügbar. Nur die E-Books oder gedruckten Ausgaben kosten den Marketing-Interessierten etwas. Letztere sind die Premium-Inhalte. Es gibt also einen Teil, der „free“ ist, und einen kostenpflichtigen Premium-Teil, was dann eben „Freemium“ ergibt.

Inwiefern hat sich das Online Marketing in der Zeit von der Erstauflage von «Wie fischt man Kunden aus dem Internet» (2004) bis zur Lancierung von wifimaku (2012) verändert?

Das Thema ist viel umfangreicher geworden. In der Auflage von 2004 konnte ich noch auf rund 80 Seiten die wesentlichsten Themen erklären, was heute nicht mehr möglich ist. Aus jedem Thema von damals ist eine «kleine Wissenschaft» geworden. Es braucht heute für jedes Gebiet einen Spezialisten. Zudem sind neue Fachgebiete wie Mobile Marketing und Social Media Marketing hinzugekommen. Social Media waren im Jahr 2004 noch nicht erwähnenswert, und im Mobile sprach man lediglich von SMS-Werbung, wusste aber noch nichts von Apps und QR-Codes.

Welches grosse Projekt ist in nächster Zeit bei wifimaku geplant?

Wifimaku als Gesamtes ist für eine One-Man-Show wie mich vom Ressourceneinsatz wie vom Geld und der Zeit her gesehen per se ein grosses Projekt. Das Projekt kommt aber jetzt in kleinen Schritten vorwärts. Derzeit produziere ich mit meinem Sohn Patrick als Unterstützung die «Auflage April 2013». Die total 830 Seiten werden in einer Gesamtausgabe in drei grossen Teilen und in vielen einzelnen Kapiteln herausgegeben. Sie werden demnächst in der iPad-App von wifimaku und hoffentlich auch bald auf anderen Endnutzergeräten wie dem Kindle und den Android-Tablets verfügbar sein.

Vielen Dank für das Interview, Jörg Eugster.

Möchten auch Sie von Marketing-Wissen aus erster Hand profitieren? Voll gepackt mit Praxis-Beispielen und Tipps von Fachexperten bietet wifimaku Marketing-Interessierten einen echten Mehrwert. Zu den Autoren zählt auch Roman Probst, der sich im Kapitel «Sprachstil und Mehrsprachigkeit im Internet» mit zielgruppengerechten Texten und Übersetzungen auf mehrsprachigen Websites befasst.

Weitere Publikationen zu den Themen Texten und Corporate Language von Roman Probst:

Fünf Tipps für gutes Texten

Was die Kassentoblerone mit Terminologie zu tun hat

Welche Texte kommen bei den Kunden an – welche nicht?

Eine gut geschriebene Website ist für jede Firma Gold wert

Goldene Messetage & treffsichere Besucher

17. April 2013

TRANSLATION-PROBST AG TeamZwei Tage voll gepackt mit Online Marketing in seinen unterschiedlichsten Formen – das war die 5. Swiss Online Marketing 2013 in Zürich. Und mitten drin die TRANSLATION-PROBST AG mit ihrem Stand direkt beim Eingang.

Treffsichere Besucherinnen und Besucher
Mit dabei waren dieses Jahr auch Professor Tell und seine Armbrust, mit der die Besucher ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen und gleichzeitig ihre Zielmärkte erobern konnten. Denn zu treffen war jeweils die Hauptstadt eines zuvor gewählten Landes. Die Besucher, die dieses Ziel punktgenau trafen, gewannen ein Goldvreneli. Insgesamt dürfen sich gleich elf Besucherinnen und Besucher über den unerwarteten Goldsegen freuen.

Goldvreneli-Gewinner SOM13

Alle Goldvreneli-Gewinner finden Sie auf Flickr.

Mit einer überzeugenden Website mehr Umsatz generieren
Gerade für den Online Marketing-Bereich sind Websites von grosser Bedeutung, die Ihre Kunden abholen und auch über Google möglichst gut gefunden werden. Dabei spielen vor allem das Wording und eine konsistente Terminologie eine zentrale Rolle – sowohl in der Ausgangssprache als auch bei den Übersetzungen. Ob Sie potenzielle User überzeugen können, hängt auch von Ihrem Schreibstil ab – er muss sich an der jeweiligen Zielgruppe orientieren. Wie das gemacht wird und welche Faktoren beim Erstellen treffsicherer Texte auch noch zu beachten sind, können Sie im Fachbeitrag «Sprachstil und Mehrsprachigkeit im Internet» von Roman Probst nachlesen.

Auch das Referat von Roman Probst und Beat Z’graggen an der Swiss Online Marketing stand ganz im Zeichen suchmaschinenoptimierter Webtexte. Mit vielen Tipps zum erfolgreichen Texten und mit zahlreichen Best Practice-Beispielen konnten die Referenten zeigen, welch wichtige Rolle die zielgruppenorientierten Texte und Übersetzungen fürs Online Marketing spielen.

Falls Sie Fragen rund um Website-Übersetzungen, Textkorrektorate oder googleoptimierte Texte haben, steht Ihnen das Team der TRANSLATION-PROBST AG jederzeit zur Verfügung.

Während der zwei Messetage konnten wir viele interessante Gespräche führen und neue Kontakte knüpfen. Wir freuen uns bereits auf die SuisseEMEX im August, bei der wir wieder als Aussteller präsent sein werden.

Swiss Online Marketing Referat Roman Probst

TRANSLATION-PROBST AG Messestand SOM13

Professor Tell an der SOM13