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8 Tipps für gute Online-Texte

10. Oktober 2013

online-texteHeute zeigen wir Ihnen, wie Sie mit acht einfachen Tipps einen Online-Text aufwerten können, damit er von den Lesern auch gelesen wird. Wir sind immer von Texten umgeben. Von frühmorgens bis spätabends, Texte sind immer da.

Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, welchen dieser Texte wir wirklich Aufmerksamkeit schenken? Der Cornflakes Packung? Der Tageszeitung? Der Betriebsanleitung? Einer Werbeanzeige? Der Packungsbeilage Ihrer Medikamente?

Es gibt also viele und sehr unterschiedliche Texte, die um unsere tägliche Aufmerksamkeit kämpfen.

Heute präsentieren wir ein paar Tipps für gute Online-Texte, die unsere Aufmerksamkeit fesseln.

  1. Die Überschrift ist wohl das Erste, was wir von einem Text wahrnehmen. Dort entscheidet es sich bereits, ob wir einen Text lesen oder ignorieren. Wir sind aber alles sehr bequeme, faule Wesen, und darum darf uns ein Titel nicht langweilen. Halten Sie darum den Titel immer möglichst kurz. Er soll uns nur neugierig machen − für den Text, der noch kommen wird.
  2. Der Teasertext/Lead soll in wenigen Sätzen den wichtigsten Inhalt zusammenfassen. Nennen Sie kurz die wichtigsten Daten und Fakten.
  3. Vergessen Sie auch die Darstellung nicht. Niemand mag lange Bandwurmtexte ohne Absatz, Bilder und Abwechslung. Deshalb unterteilen Sie Ihren Text in Abschnitte, bauen Sie Untertitel ein. Das suchende Auge des Lesers möchte schnell zu den erwarteten Punkten kommen.
  4. Die Ansprache soll in einem Stil gewählt sein, in dem Sie mit den Menschen normalerweise reden. Verzichten Sie auf gekünstelte, aufgeblasene Begriffe und Sätze. Authentizität ist wichtig und macht Ihren Text auch glaubwürdig. Bleiben Sie sich selbst.
  5. Die Zielgruppe muss ganz klar definiert sein. Mit welchen Fragen, Problemen beschäftigt sich Ihre Zielgruppe? Welche Lösungen bieten Sie Ihrer Leserschaft für ihre Probleme? Schreiben Sie darüber oder sprechen Sie das Thema an, denn genau solche Texte werden gelesen.
  6. Der Satzbau darf nicht zu komplex sein. Finden Sie kurze Sätze, Wortschlangen sollten vermieden werden.
  7. Der Text sollte die Fantasie des Lesers anregen. Erzeugen Sie im Kopf des Lesers Kino. Nutzen Sie dafür farbige Ausdrücke und Adjektive und Sprachbilder. Ein Leser, der sich Ihren Text bildlich vorstellen kann, wird schneller zu einem Kunde als jemand, für den Ihr Text chinesisch tönt.
  8. Die Schlüsselwörter eines Textes müssen klar ersichtlich sein. Wenn Sie einen Text über ein Produkt, eine Idee schreiben, dann werden Sie Ihr Produkt/Ihre Idee auch mehrmals im Text erwähnen. Positionieren Sie diese Schlüsselwörter immer dort, wo der Leser sie zu finden erwartet. Verstecken Sie sie nicht. Ein positiver Nebeneffekt dieser gut positionierten Schlüsselwörter besteht darin, dass die Suchmaschinen diese Schlüsselwörter erfassen und Ihr Text so eine höhere Relevanz erhält und schliesslich auch besser gefunden wird.

Mit diesen 8 Tipps gelingt es Ihnen, dass Ihr Online-Text auch wirklich gelesen wird.

Aufbau eines starken Textes

2. September 2013

Ein starker Text beinhaltet viel mehr als Superlative, Werbung oder Informationen. Ein starker Text muss von allem etwas haben, aber von nichts zu viel. Und eine ganz klare Absicht: das Entstehen von Bildern in den Köpfen der Leser.

Superlative

tippenFür einen starken Text genügt es nicht, Superlative zu addieren. Ein starker Text führt den Kunden zu einem eigenen Urteil oder zu einer inneren Entscheidung für IHR Produkt oder IHRE Dienstleistung. Zu viele Superlative wirken für den Kunden unglaubwürdig und aufdringlich.

Ausserdem ist es wichtig, dass der Text zielgruppengerecht verfasst wird. Ein Leser, der den Text nicht versteht, wird sicher nicht Ihr Kunde. Sie vergeuden seine Zeit, was er Ihnen übel nimmt.
Starke Texte, die das Ziel haben, Kunden zu gewinnen, müssen seriös und verständlich sein. Da helfen Zahlen, einfach erklärte Sinnzusammenhänge – auch für komplexe Themenbereiche – sowie sachliche Faktenschilderungen.

Mehr Kunden gewinnen Sie durch Aussagen, die in die Lebenswirklichkeit der Kunden passen. Starke Texte holen den Leser und damit potenzielle Interessenten da ab, wo diese stehen. Starke Texte machen einen deutlichen Unterschied zwischen einem launig geschriebenem Content, beispielsweise über einen Urlaub in einem Hotel in den Alpen, und einem fundierten Artikel über treffende Texte bei Messeauftritten (Download: Treffende Messetexte).

Starke Texte sind keine Reklame

Es ist ein schmaler Grat zwischen den Texten, die eine werbende oder eine informative Funktion haben. Beim Content Marketing werden die Texte genau auf die Positionierung zwischen diesen Funktion hin abgeklopft.

Ein starker Text ist immer auf die Zielgruppe und das Thema abgestimmt. Werbende Texte, die Kunden gewinnen sollen, sind nicht grundsätzlich schlecht, aber auch nicht immer das vielversprechendste Mittel. Starke Texte, die klare Werbebotschaften transportieren, nutzen häufig stärkere Bilder als informative Texte. Der Anteil an emotionalen Reaktionen soll möglichst gross sein und im Extremfall sachliche und rationale Bedenken überdecken. Natürlich sollten Texte, die den Zweck haben, mehr Kunden zu gewinnen, immer Bilder im Kopf des Lesers erzeugen. Wenn Sie beispielsweise schreiben, dass der Kunde bei Ihnen im Mittelpunkt steht, erwähnen Sie eine Selbstverständlichkeit. Das ist überflüssig; die Leser müssen durch starke Texte selbst realisieren, dass sie im Mittelpunkt stehen. Die Kriterien für starke Texte müssen allerdings je nach Zielgruppe, Produkt und Branche andere sein.

Starke Texte auf einer sachlichen Ebene argumentieren hingegen mehr in Richtung Verstand und erzeugen beim Kunden das Gefühl, gut beraten worden zu sein.