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Artikel Tagged ‘Social Media’

Wort der Woche «Networking»

3. August 2015

Social Media, internationale Dienstleistungen, Arbeiten in der Cloud – immer mehr wird dezentral organisiert. Dazu hat vor allem eines beigetragen: Networking.

So läuft Networking in der modernen Welt.

So läuft Networking in der modernen Welt.

Networking kommt seit jeher in Verbindung mit wirtschaftlicher Tätigkeit daher. Durch Networking sollen Kontakte geknüpft, Beziehungen gepflegt und so das nötige Vertrauen aufgebaut werden. Denn ohne Vertrauen läuft auch in der geschäftlichen Beziehung nichts.

Griechisch-europäische Tradition
«Networking» – ein Begriff von heute? Keineswegs, schon die Phönizier, ein semitisches Volk der Antike um 1000 v. Chr., wussten, wie man Geschäfte macht: Ihr Handelsnetz, das sich im ganzen mediterranen Raum ausgedehnt hatte, bauten sie mithilfe eines Austauschs von Beziehungen und Informationen auf eine ausgeklügelte Art und Weise aus. Die Griechen erweiterten ab 500 v. Chr. diesen Gedanken und schufen Handelsposten, dezentrale Netzwerke von Bürgern, Städte und informelle Netzwerke. Die Karthager und Römer – die direkten kulturellen Erben der Phönizier und Griechen – vollendeten die Idee des Networking zu einer Form, die dem heutigen Networking in nichts nachsteht. Berufsgenossenschaften, private Salons, wissenschaftliche Kongresse und Messen mit Mitgliedern von überallher sind nur einige Beispiele dafür, wie sie Gelegenheiten für die Kontaktaufnahme schufen. Wie man sieht: Das moderne «Networking» ist eine der wenigen kulturellen Handlungen des Menschen, die sich seit ihrem Entstehen nur wenig verändert hat.

Der Karriere-Trumpf
Heute sind wir so vernetzt wie nie zuvor. Gerade online spielt Vernetzung eine wichtige Rolle: Mit wem sind wir auf Facebook befreundet, wer folgt uns auf Twitter, wer bewertet uns auf XING. Für die eigene Karriere kann Networking ein entscheidender Vorteil sein.

«Vitamin B» – nicht nur für die Gesundheit, sondern auch im beruflichen Vorankommen nicht zu unterschätzen.

«Vitamin B» – nicht nur für die Gesundheit, sondern auch im beruflichen Vorankommen nicht zu unterschätzen.

Oft wird dafür ein vitaminreicherer Begriff verwendet: «Vitamin B». «Vetternwirtschaft» oder «Seilschaft» – eine Gruppe von Personen, die im politischen Bereich zusammenarbeitet und sich gegenseitig begünstigt – sind weitere Ausdrücke, bei denen jedoch eine negative Assoziation mitschwingt. Zurück zum gebilligten Networking: 80 Prozent der Stellen werden über persönliche Empfehlungen besetzt, wie Matthias Mölleney, der Leiter des Center for Human Resources Management & Leadership an der HWZ, im personal erklärt. Schreibt ein Unternehmen eine Stelle aus, prüfen die potenziellen Bewerber erst einmal, ob sie auf Facebook, XING oder LinkedIn mit jemandem verknüpft sind, den sie bezüglich der Stelle befragen könnten. Dies zeigt: Employer Branding fängt bei den eigenen Mitarbeitern an.

Networking for Business
Oft wird auch der Begriff «Business Networking» gebraucht, um dem Networking einen geschäftlichen Rahmen zu geben. Wobei es fast unmöglich ist, die Nutzung privater Kontakte für den Beruf auszuklammern. Bei der hohen Bedeutung von Networking verwundert es kaum, dass sich auch an der SuisseEMEX’15 alles um den Aufbau und die Pflege von beruflichen Kontakten dreht. So feiert in diesem Jahr die EMEX Night, ein neuer Networking Event, Premiere, und die Besucher können in speziellen Zonen Business-Speed-Networking betreiben, wie Ewa Ming erzählt.

Lassen Sie sich von den Phöniziern, Karthagern und Römern inspirieren und knüpfen Sie Kontakte an der SuisseEMEX’15 am 25. und 26. August – dank Professor Tell kostenlos. Schreiben Sie ihm dazu eine Mail mit dem Betreff «SuisseEMEX‘15» und ein paar wohlgesinnten Worten, und er wird Ihnen Ihre Gratis-Tickets subito zustellen.

Referate Roman Probst
In Zeiten, in denen das Budget knapp ist, ist nicht nur Networking, sondern auch eine gezielte Kundenansprache wichtig. Erfahren Sie mehr darüber an den Referaten unseres CEOs, Roman Probst:

25.08.2015, 13.15-14.00 LiveCom Forum Kundengewinnung in Zeiten knapper Budgets
25.08.2015, 14.30-15.15 Google Praxis Forum, Halle 6 10 Praxistipps für eine bessere Online-Kundengewinnung

Auch hier können Sie uns per E-Mail kontaktieren, um einen Sitzplatz für das gewünschte Referat zu sichern – natürlich sind auch beide möglich.

Duden Neuauflage 2013: Shitstorm, QR-Code, Digital Native und Co.

9. Juli 2013

Duden Neuauflage 2013Immer mehr neue Wörter aus der digitalen Welt schaffen es in unseren alltäglichen Sprachgebrauch. Denn neue Erfindungen im technologischen Bereich ziehen auch immer neue Begriffe nach sich.

Diese neugebildeten Begriffe werden in der Linguistik als Neologismen bezeichnet und spiegeln so die rasante Entwicklung in den Bereichen wider, aus denen sie stammen. Viele der Wortschöpfungen kommen aus dem Englischen und werden 1:1 ins Deutsche übernommen. So auch der Shitstorm, der eine Empörungswelle im Internet bezeichnet. Für Digital Natives (auch in der 26. Auflage) nichts Neues, wirkliche Duden-Neulinge sind dagegen die Begriffe Social Media, Facebook, E-Reader und QR-Code. Insgesamt wurden in der aktuellen Auflage circa 5 000 neue Wörter aus den unterschiedlichsten Bereichen berücksichtigt.Duden Terminologie Shitstorm

Doch wie kommt ein neues Wort überhaupt in den Duden?
Für die Aufnahme in den Duden muss ein Wort drei Kriterien erfüllen: Verbreitung, Häufigkeit und Dauer. In einem riesigen Datenspeicher, dem sogenannten Dudenkorpus, sind Texte aus den unterschiedlichsten Medien zu finden. Diese Zeitschriften, Bücher, Reden, Webtexte, Interviews usw. werden dann mithilfe modernster Technologien auf neue Wortschöpfungen durchforstet. Auch wenn ein Neologismus alle Voraussetzungen erfüllt, entscheidet schliesslich doch die Dudenredaktion, ob der jeweilige Begriff einen Eintrag im Duden erhält. Genaueres zum Duden-Aufnahmeverfahren ist auf YouTube zu finden.

Sprache im stetigen Wandel
Schon an der Anzahl der neuen Begriffe in der neuen Dudenausgabe erkennt man, dass die Sprache kein starres Gebilde ist, sondern sich laufend den Veränderungen in unserer Gesellschaft anpasst. So ist es nicht verwunderlich, dass auch einige bisherige Begriffe ihren kommunikativen Zweck nicht mehr erfüllen und es nicht mehr in die neueste Auflage des Dudens geschafft haben. Zu diesen Wörtern zählen beispielsweise schnadern (viel reden) oder beziehentlich (bezüglich) und Mistigkeit (Art, Beschaffenheit).

Hätten Sie gewusst, was diese Begriffe bedeuten?

Erfolgreich mit Content Marketing

1. Juli 2013

Content Marketing TRANSLATION-PROBST AGContent ist King, und das nicht erst seit der Web 2.0-Ära. Doch tatsächlich hat die Bedeutung guter Inhalte vor allem im Social Media und Online Marketing stark zugenommen. Content soll die User unterhalten und informieren.

Zugänglich für eine breite Öffentlichkeit − auf Blog, Facebook, YouTube oder auf anderen Kanälen − stellen Unternehmen Wissen und Entertainment kostenlos zur Verfügung und hoffen, im Gegenzug neue Kunden zu akquirieren. Dabei bedient sich Content Marketing keiner aggressiven und aufdringlichen Werbetexte und PR-Massnahmen, die zur Selbstbeweihräucherung des eigenen Unternehmens dienen. Vielmehr werden beim Content Marketing Webinare, Newsletter, «White Papers» oder Videos genutzt, um die Kernkompetenzen des Unternehmens hervorzuheben und zusätzlich dem Kunden einen Mehrwert zu bieten. Im Idealfall wirkt sich dieser kostenlose Leistungsvorschuss positiv auf den Kaufentscheid der Kunden bzw. Internet-User aus.

Vorzeigebeispiele für aktuelle Content Marketing-Strategien sind das Baucenter Hornbach sowie der Shampoo-Hersteller Schwarzkopf. Beide Unternehmen bieten Online-Tutorials an und stehen so den Usern in Bau- bzw. Haarangelegenheiten mit Rat und Tat zur Seite.

Das Einsetzen einer Content Marketing-Strategie bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Zielgruppen indirekt anzusprechen bzw. mit guten Inhalten zu unterhalten. Wie das konkret aussehen kann und was bei dieser Art des Marketings besonders zu beachten ist, können Sie in unserem aktuellen Fachartikel im Magazin «Marketing & Kommunikation» sowie auf NZZ online nachlesen.

Award Corporate Communications: Auszeichnung für die besten Kommunikatoren

17. Juni 2013

Logo Award-CC Sponsor TRANSLATION-PROBST AGUnser Partner Award-CC veranstaltet auch dieses Jahr den Branchenpreis Corporate Communications, bei dem die innovativsten Konzepte sowie deren erfolgreiche Umsetzung ausgezeichnet werden.

Die Anmeldung für den 9. Award-CC läuft noch bis zum 15. Juli 2013. Bewerbungsdossiers können auf Deutsch, Französisch oder Englisch eingereicht werden. Wer sich schliesslich über die begehrte Trophäe freuen darf, entscheidet eine Fachjury.

Award Social Media
Neben dem Award CC wird auch der Kategorienpreis Award Social Media verliehen. Lieblingskampagnen können ab dem 17. Juni eingereicht werden. Die Social Media-Gemeinschaft entscheidet dann per Facebook-Voting, welche sechs Kampagnen es auf die Shortlist schaffen. Abgestimmt werden kann im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 21. August auf der Award-CC Facebook-Fanseite. Aus den sechs Kampagnen mit den meisten Votes wird eine Expertengruppe die beste zum Sieger küren.

Zu den Gewinnern der vergangenen Jahre.

Professor Tell unter den Top 10
Bei der Verleihung 2011 schaffte es auch die TRANSLATION-PROBST AG mit ihrer Kampagne um Professor Tell in die Top 10 der Social Media-Kampagnen (8. Platz). Und auch als Referent war Roman Probst zusammen mit Dr. Guido Keel und Beat Z’graggen 2011 präsent: Sie referierten über den Nutzen der Social Media für die Corporate Communications. Als Sponsor des diesjährigen Awards sind wir natürlich sehr gespannt, wer am 4. September 2013 bei der Preisverleihung im Event-Haus Metropol in Zürich das Rennen machen wird.

Hier sieht man den neuen Trailer zum Award-CC. Die Untertitel sind natürlich von uns erstellt worden.

Transdisziplinarität in der Kommunikations- und Medienwissenschaft – Return on Investment oder vergebliche Liebesmüh?

9. April 2013

Social Medie MedienwissenschaftWoher wissen Sie als Unternehmen, wo der Impact beim Einsatz der verschiedenen Social Media Tools zu finden ist – oder auch nicht. Bei der diesjährigen SGKM-Tagung vom 12.-13. April am Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW Winterthur tauschen sich die Teilnehmenden darüber aus, wie die Wissenschaft organisiert sein sollte, um solche und andere Inputs von Unternehmen überhaupt aufnehmen zu können.

Das Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis ist im Zeitalter der digitalen Kommunikation auch für Unternehmen von grossem Interesse. Nutzen Sie deshalb die Möglichkeit, die Medienwelt von einer wissenschaftlichen und praxisorientierten Perspektive zu sehen, was auch für Ihre eigene Unternehmenskommunikation neue und interessante Sichtweisen bringen könnte.

Als Sponsor der SGKM-Tagung verschenkt die TRANSLATION-PROBST AG ein Gratis-Ticket für beide Konferenztage. Wenn Sie dabei sein möchten, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail. Der oder die Schnellste erhält von uns das Ticket.

Weitere Informationen sowie das gesamte Programm der Konferenz finden Sie hier.