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Wie wichtig sind Netzwerke in der PR-Branche?

9. Juni 2014

logo_prsuisse_312x90_zprgTRANSLATION-PROBST AG ist neuer Sponsor der Zürcher Public Relations Gesellschaft (ZPRG) und unterstützt deren Mitglieder beim Optimieren von Texten und Übersetzungen – ob für Geschäftsberichte und Unternehmensbroschüren, Fachartikel und Medienmitteilungen oder Websites.

Für uns Grund genug, die Wichtigkeit des Themas Netzwerke mal zu beleuchten und zum Start der neuen Partnerschaft den ZPRG-Präsidenten Christian Wick hierzu zu interviewen.

Herr Wick, wann lohnt sich ein Sponsoring für ein Unternehmen aus der Perspektive eines PR-Profis?

Christian Wick:
Grundsätzlich lohnt sich ein Sponsoring nur dann, wenn es langfristig in die Kommunikationsstrategie passt, die gewünschten Zielgruppen anspricht und entsprechend in die Gesamtkommunikation eingebettet ist.

Früher war Sponsoring mehr ein Gönnertum, heute ist es ein komplexes Kommunikationsinstrument. Was raten Sie Ihren Kunden, wenn sich diese als Sponsoren engagieren möchten?

Christian Wick:
Versuchen Sie, wenn immer finanzier- und machbar, als Hauptsponsor aufzutreten. So können Sie heute als starker Partner Ihr Sponsoringengagement mitprägen und damit optimieren. Vergessen Sie dabei nie, dass es neben dem berühmten Sponsoringfranken, einen weiteren Franken braucht, um Ihr Sponsoring bei den relevanten Zielgruppen auch bekannt zu machen.

Kritische Stimmen finden, ein Sponsoring sei schwierig zu messen und bringe erst nach einem mehrjährigen Engagement etwas. Wenn überhaupt. Was entgegnen Sie den Skeptikern?

Christian Wick:
Die Messbarkeit ist in der Tat schwierig. Es gibt Veranstalter, die machen einen guten Job und können ein Sponsoring quantitativ beispielsweise mit Besucherzahlen oder Kontaktdaten belegen. Andere Instrumente sind Umfragen oder Studien, die aber Zusatzkosten verursachen. Ein langfristiges Engagement zahlt sich mit Sicherheit besser aus als eine nur punktuelle und einmalige Unterstützung. Die Devise „reduce to the max“ gilt auch hier.

Wie wichtig sind Netzwerke in der Kommunikationsbranche und auch allgemein?

Christian Wick:
Ein funktionierendes und breites Netzwerk ist das A und O eines jeden Kommunikationsberaters. Ohne dieses Netz geht gar nichts. Dies gilt nicht nur für die Kommunikationsbranche. Ein Netzwerk ist allerdings nur so gut, wie es gepflegt wird. Dies wird oft unterschätzt.

Zu guter Letzt: Warum hat sich die ZPRG für die TRANSLATION-PROBST AG als Sponsor entschieden?

Christian Wick:
Wir suchen vornehmlich Partner, die zu unserer Branchen und zu unseren Mitgliedern passen. Viele müssen sich tagtäglich um Übersetzungen kümmern. Sei es, dass ihre Firmensprache nicht Deutsch ist oder ganz einfach, weil der gesamte Schweizer Markt in mindestens drei Landessprachen bearbeitet werden muss. Deshalb passt die TRANSLATION-PROBST AG hervorragend zur ZPRG. Wir freuen uns sehr über ihre Sponsoringzusage für ein erstes gemeinsames Jahr.

Plus bei Kundenbewertungen. Plus zwei Auszeichnungen. Plus 30 % Umsatz.

20. Januar 2014

30 % mehr Umsatz, noch bessere Kundenbewertungen und zwei weitere Auszeichnungen: Auch 2013 ist die TRANSLATION-PROBST AG vom Erfolg verwöhnt worden. Ein Rückblick.

Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds der letzten Jahre hat es die TRANSLATION-PROBST AG 2013 geschafft, den Umsatz um weitere 30 % zu steigern – nicht zuletzt dank Investitionen im Bereich der Mitarbeiterentwicklung und Qualitätssteigerung.

Unsere Kunden geben uns 5.65 Notenpunkte

Translation Probst Team

Bei der TRANSLATION-PROBST AG kann jeder Kunde jeden Auftrag systematisch bewerten. Damit möglichst viele Kunden eine Bewertung abgeben, verlosen wir – passend zu unserem Slogan «Treffende Übersetzungen sind Gold wert» – unter den Teilnehmenden regelmässig ein Goldvreneli im Wert von CHF 200.−. Lesen Sie hier, was die glücklichen Gewinner zu ihrem unerwarteten Goldsegen meinen.

Im Jahr 2012 lag der Notendurchschnitt der Kundenbewertung bereits auf respektablen 5.6 (6 = sehr gut). 2013 konnten wir auf sehr hohem Kundenzufriedenheitsniveau den Notendurchschnitt also nochmals steigern − auf die Note 5.65. Insgesamt über 500 Kunden bewerteten dabei Inhalt, Sprachstil, Tonalität, Terminologie und Zielgruppenadaption der Texte und Übersetzungen.

Erneut ausgezeichnet und gewürdigt

Nachdem wir 2012 als bisher einziges Übersetzungsbüro in der Schweiz von der Innovationsförderung des Schweizer Bundes ausgezeichnet wurden, durften wir uns auch 2013 über weitere Auszeichnungen und Würdigungen freuen:

  • Im April 2013 erhielten wir von der Standortförderung Winterthur den zweiten Platz beim Stellenschafferpreis.
  • Im November 2013 erreichten wir an der prestigeträchtigen PwC Accelerator’s «Local to Global»-Expo-Präsentation in Luxemburg eine Top Ten-Platzierung unter zwanzig ausgewählten internationalen, schnell wachsenden Unternehmen.

Nächstes Jahr feiert die TRANSLATION-PROBST AG übrigens schon ihr zehnjähriges Jubiläum. Merken Sie sich jetzt schon den Donnerstag, 16. April 2015, vor – Sie dürfen gespannt sein, worauf wir dann anstossen.

Wie es 2014 weitergeht

Wir werden alle Massnahmen ergreifen, um den hohen Notendurchschnitt noch weiter in die Höhe zu treiben. Ziel ist, im Jahr 2014 einen Notendurchschnitt von über 5.7 zu erhalten.
Zuvorderst steht die weitere Personalentwicklung unserer geschätzten, engagierten und kompetenten Mitarbeitenden, denen unser Wachstum von über 30 % im Jahr 2013 zu verdanken ist.
Ebenfalls ganz vorne stehen Investitionen in unsere Technologie, insbesondere das CRM, für das wir in den letzten Jahren mehrfach ausgezeichnet wurden. Hierfür steht unserem Unternehmen im Jahr 2014 ein hoher sechsstelliger Betrag als Investitionsbudget zur Verfügung.
Neben den verstärkten Investitionen in Personal und Technologie, der eigentlichen Triebfeder für die Kundenzufriedenheit, wird die strategische Unternehmensleitung weiter ausgebaut: Dr. Rolf Specht, Dozent an der ETH Zürich (Psychologie und Theologie), verstärkt die Firma seit 1. Januar 2014 als VR-Präsident.

Ich danke allen Kunden, Partnern und Medienschaffenden für die super Zusammenarbeit 2013 und wünsche einen guten Start ins Jahr 2014.

Roman Probst
Dipl. Kommunikator FH
CEO und VR-Mitglied

Wort der Woche – Übersetzen

4. Oktober 2013

Übersetzungen, Textservice, DolmetscherWas liegt für eine Übersetzungsagentur näher, als für ihre Rubrik das «Wort der Woche» das Wort «übersetzen» zu wählen? Allerdings ist das eine viel komplexere Sache, als man auf den ersten Blick ahnt.

Schon ein erster Blick in irgendein Wörterbuch zeigt, dass es zu «übersetzen» zwei Einträge gibt. Je nach der Betonung bedeutet «übersetzen» 1) «von einem Ufer zum anderen fahren» (‘übersetzen) und 2) «in eine andere Sprache übertragen» (über’setzen.) «Übersetzen» hat zweifellos etwas mit «setzen» zu tun. Unter diesem Stichwort findet man beim Kluge denn auch etwas über die Geschichte des Wortes. Im Mittelhochdeutschen hiess das Wort bereits «setzen», im Althochdeutschen «sezzen» und im Gotischen, einer Vorstufe des Deutschen, «satjan». Die Ausgangsbedeutung war «sitzen machen» oder «sitzen lassen». Damit hat die 1. Bedeutung unseres Wortes ja noch etwas zu tun – etwa in dem Sinne: «Ich fahre Dich über den Fluss und lasse Dich dort sitzen.» Das mittelhochdeutsche «übersetzen» hatte noch nicht die heutige Bedeutung des Wortes, man meinte damit vielmehr «übermässig besetzen» oder «überlasten». Die aktuelle Bedeutung erhielt das Wort erst im 17. Jahrhundert. Normalerweise wird ein Wort dann in eine Sprache aufgenommen, wenn auch die Sache, die es bedeutet, übernommen wird. Das gilt fürs Übersetzen offenbar nicht, denn im deutschen Sprachraum wurde nachweislich schon im 4. Jahrhundert übersetzt: Bischof Wulfila (311–383) übertrug Teile des Neuen Testamentes ins Gotische. Für die Sache, also das Übersetzen, brauchte man keinen neuen Begriff, denn alle, die sich damals mit Sprache beschäftigten, sprachen selbstverständlich Latein, und da hatte man ja das Wort «traducere». Die Zuordnung der aktuellen Bedeutung ging bei «übersetzen» einen anderen Weg: Man verfügte bereits über das Wort (mit einer anderen Bedeutung) und übertrug darauf eine neue Bedeutung; die alte Bedeutung ging allmählich verloren.

Kehren wir zur Gegenwart zurück. So weit weg sind die beiden Bedeutungen von «übersetzen» ja nicht. Denn was macht eine Übersetzerin anderes, als zwischen den beiden Ufern eines Flusses (Stellen Sie sich für einen Moment die beiden Ufer als Sprachen vor!) hin- und herzufahren, und Sätze von der 1. Sprache in die 2. Sprache zu bringen und dann auch wieder zu schauen, ob die Bedeutung in der 2. Sprache tatsächlich der Bedeutung in der 1. Sprache entspricht? Aber so einfach ist es dann auch wieder nicht: Die Liste der Anwendungen für das Wort «Übersetzen» ist lang: «etwas wörtlich, Wort für Wort, frei, sinngemäss, genau, richtig ü.“, und dann gibt es noch die literarische Übersetzung, die Fachübersetzung, die Computerunterstützte und maschinelle Übersetzung, die von den Übersetzer/-innen jeweils ganz andere Leistungen fordern.

Wer soll sich da noch auskennen! Zum Glück gibt’s die professionellen Übersetzungsagenturen, die im Dschungel des Wortes «übersetzen» den Überblick behalten!

Wort der Woche – das Telefon

6. September 2013

telefon_altWir sind die Generation Telefon, genauer gesagt die Generation Smartphone. Egal, wohin man schaut alle haben ihr Telefon ständig in den Händen: telefonieren, whatsappen oder hören Musik. Noch vor wenigen Jahren waren Mobiltelefone eine seltene Besonderheit. Mittlerweile ist ein Leben ohne den ständigen Begleiter Telefon nicht mehr vorstellbar. Aber auch bei mir im daily business drehte sich in den vergangenen zwei Wochen alles ums Telefon. Wieso das?

Die TRANSLATION-PROBST AG war vorletzte Woche während dreier Tage an der SuisseEMEX und stellte dort an einem Aussen- und Innenstand aus (wir haben darüber gebloggt). Die drei Tage gingen ruckzuck vorbei, aber nach der Messe fühlt sich wie vor der Messe an. Unmengen an Arbeit! Denn nun müssen alle gemachten Kontakte auch genutzt werden bzw. das grosse Nachfassen beginnt. Das heisst von morgens bis abends nichts anderes als telefonieren. Während der vergangenen zwei Wochen waren nicht Diamanten meine besten Freunde, nein, während der vergangenen zwei Wochen war das Telefon mein bester Freund. Meiner Meinung nach Grund genug, das Telefon zum Wort dieser Woche zu küren. Doch seit wann gibt es diesen Apparat und woher kommt die sprachliche Bedeutung?

Das Telefon entstand während des 19. Jahrhunderts, und bei der Entwicklung des ersten Telefonapparates waren mehrere Personen beteiligt. 1877 erlangte Alexander Graham Bell, einer der Mitgründer, das amerikanische Patent für sein Telefon und gründete die Bell Telephone Company. Im Anschluss an die Gründung dieser Firma fanden die Apparate langsam ihren Weg über den Atlantik in die Schweiz.

Etwas Lustiges rund ums Telefon möchte ich Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten: „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat!“ – Wer kennt diese Aussage? Niemand. Okay, das ist der Hintergrund dieser kuriosen Aussage: Um die Übertragungsqualität des Telefonapparates zu testen, nahm Philipp Reis, ebenfalls ein Mitgründer des Telefons, Verbindung mit einem Freund auf. Die Worte sollten für den Fall, dass sie unvollständig ankämen, unmöglich zu erraten sein. Die Geschichte besagt, dass Reis’ Schwager am Telefon im Garten ein Buch vorlas und Reis dem Publikum laut den Text wiederholte, den er dem Empfänger abgelauscht hatte: Deshalb ging ich selbst in den Raum, in dem das Telefon stand, und sprach einige Sätze wie „Die Sonne ist von Kupfer“ oder „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“. Reis verstand zwar nicht genau, was das Pferd frisst, und dachte, die Sonne sei aus Zucker, aber dennoch überzeugte dieser Test des Telefonapparates alle Beteiligten.

Die sprachliche Bedeutung von «Telefon» und deren Herkunft ist laut Duden die folgende: Ein Telefon, früher auch Telephon (von altgriechisch τῆλε tēle «fern» und φωνή phōnē «Laut, Ton, Stimme, Sprache»; auch Fernsprechapparat FeAp) ist einerseits «ein Apparat (mit Handapparat und Wählscheibe oder Drucktasten), der über eine Drahtleitung oder über eine Funkverbindung Gespräche über beliebig grosse Entfernungen möglich macht». Andererseits wird auch ein Telefonanschluss Telefon genannt.

Für mich war das Telefon während der letzten zwei Wochen neben dem bestem Freund manchmal auch ein Störenfried, Nervtöter oder Zeiträuber. Dennoch war das Nachfassen der Messekontakte eine spannende Erfahrung, und das Telefon wird bis zur nächsten Messe wieder von den Diamanten abgelöst. Allerseits ein schönes Wochenende und bis zum nächsten Wort der Woche.

Referat Roman Probst: Die TRANSLATION-PROBST AG als Best Practice-Beispiel für Terminologie und Corporate Language

28. Februar 2012

Das weltweit führende Software-Unternehmen im Bereich Übersetzungs- und Terminologiemanagement SDL kommt am 16. März mit einer Best Practice-Roadshow für Übersetzungsagenturen nach Basel. Dieses Mal geht es darum, den Schweizer Übersetzungsanbietern die Wichtigkeit von Corporate Language/Terminologie aufzuzeigen. Darüber hinaus geht es um die Frage, wie die Terminologie-Arbeit praktisch umgesetzt werden kann.

Die TRANSLATION-PROBST AG hat sich als erstes und bisher einziges Übersetzungsbüro mit einem kostenlosen Terminologie-Service für Stammkunden einen Namen gemacht. Und zwar derart, dass unser LSP Partner SDL den CEO unseres Unternehmens als Best Practice-Referenten zu seiner Roadshow nach Basel eingeladen hat: Am 16. März 2012 hat Roman Probst dort ein Referat zum Thema «Die Bedeutung der Terminologie im Rahmen der Corporate Language» gehalten. Dabei sprach er darüber, welchen entscheidenden Mehrwert eine einheitliche Terminologie bringt und wie die Terminologie-Arbeit bei der TRANSLATION-PROBST AG gehandhabt wird.

Sehen Sie hier das Video zum Referat!

Die Terminologie ist ein wichtiger Bestandteil der Corporate Identity. Mit einer einheitlichen Terminologie wird diese gestärkt sowie der Wiedererkennungseffekt eines Unternehmens beim Kunden gesteigert. Dadurch kann es sich von der Konkurrenz differenzieren. Weil ausserdem der Bedarf an Fachübersetzungen und die Anzahl der Zielsprachen stetig wachsen, ist eine einheitliche Terminologie unumgänglich und letzten Endes von unschätzbarem Wert. Deswegen bietet die TRANSLATION-PROBST AG einen umfassenden Terminologie-Service – für Stammkunden sogar kostenlos.

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Hier erfahren Sie mehr über Terminologie und Corporate Language!