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Artikel Tagged ‘Werbetexte’

Wort der Woche «Werbeslogans»

16. Mai 2016

«Der Klügere liest nach.» Werbeslogans sollen ansprechen, ja Emotionen auslösen – und dabei melodisch klingen und raffiniert einfach sein. Damit ein Werbeslogan dem Erfolg einer Marke Auftrieb verleiht und das Produkt nicht mit einem Fluch behaftet, gilt es einige Punkte zu beachten und auf das Glück zu hoffen.

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Kurz und prägnant – Werbeslogans können eine Marke unsterblich machen.

Werbesprüche sollen auf den ersten Blick vermitteln, was der Kern des Produkts oder der politischen Botschaft ist. Wichtig ist auch zu zeigen, wie dieser Kern sich von dem der Konkurrenz unterscheidet. Und das alles mit wenigen Worten. Slogans unterliegen einem gewissen Zeitgeist, genauso wie es Kleidung auch tut. Ein paar Slogans jedoch haben die Zeit – wie das kleine Schwarze – überdauert und fanden Einzug in den Sprachgebrauch. Beispielsweise der von Perwoll: «Ist der neu?»

Der Begriff Slogan an sich stammt vom schottisch-gälischen «sluagh-ghairm», das sich aus den Worten für Heer und Ruf zusammensetzt: Ursprünglich war der Slogan also der Sammel- und Schlachtruf der Clans. Im deutschsprachigen Raum setzte sich Slogan erst Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber Reklame durch: So konnte zwischen Werbebotschaft und Propaganda klarer unterschieden werden.

Eigenschaften eines guten Slogans
In der Fachliteratur – und natürlich im weltweiten Netz – gibt es zahllose Tipps, welche Eigenschaften ein Slogan aufweisen muss, um erfolgreich zu sein:

Kürze:
Ein Slogan soll aus maximal 5–6 Wörtern bestehen und sich auf den Kern der Werbebotschaft beschränken. Dieser Kern trägt die ganze Information über das Produkt – und vermittelt durch seine Kraft Emotionen: «Brille: Fielmann».

Einfachheit:
Ein guter Slogan soll nicht nur kurz, sondern auch leicht verständlich sein. Das heisst, Fachtermini und Fremdwörter sollten vermieden werden und der Wortschatz allgemein jedem potenziellen Abnehmer geläufig sein: «Kau rein. Bleib cool.»

Eingängigkeit:
Dank der gefälligen Melodie oder des eingängigen Rhythmus ist ein guter Slogan einfacher lern- und merkbar als einer, bei dem sich der Rachen rötet. Apropos: Können Sie das folgende Wort lesen, ohne es zu singen? «Ricola!»

Unverwechselbarkeit:
Der Slogan ist in aller Munde, aber niemand denkt dabei an Ihre Firma? Schade haben Sie den Firmen- oder Produktenamen nicht von Anfang an integriert. Der Slogan muss ein klares Markenbild schaffen und sollte ohne den Markennamen in sich zerfallen: «Alles Müller oder was?»

Zweifelhafter Erfolg
Das Rezept, wie ein guter Werbeslogan entstehen soll, scheint klar. Und dennoch sind nur wenige erfolgreich – und manche auch nur, weil sie Anlass zu Spott und Hohn geben. Beispielhaft steht der Spruch von Douglas: «Come in and find out.» Übersetzt heisst dies so viel wie: Komm rein und find‘ raus! Überhaupt scheint der Gebrauch von Anglizismen und die Übersetzung in andere Sprachen problematisch; sie bringen zum Teil seltsame Früchte hervor. Wenn Sie global tätig sind und der Slogan auch in anderen Sprachen funktionieren muss, sollten Sie diesen vorher immer von einem muttersprachlichen Übersetzer prüfen lassen. Dieser kennt die Kultur des Ziellandes genau und kann Sie bereits in der Planungsphase auf mögliche Stolpersteine aufmerksam machen.

Wenn bei der Kreation des Werbeslogans alle Punkte beachtet, eine Prise Humor beigefügt und die Marke treffend beschrieben wurden, dann können Sie unsterblich werden: «Schweizer Fleisch. Alles andere ist Beilage.»

Tun Sie sich trotz Anleitung schwer? Kein Problem. Wir haben Profis, die für Sie Werbeslogans texten können. Melden Sie sich einfach unter 0840 123 456 oder textservice@translation-probst.com. Wir freuen uns!

Tag der Werbung: Information oder Verführung?

12. Juni 2013

Tag der Werbung Grafik

Am Tag der Werbung in Neuenburg wurde in zahlreichen Präsentationen von prominenten Referenten, wie beispielsweise dem Bundesrat Johann Schneider-Ammann, die Rolle der Werbung in der Gesellschaft diskutiert. Information oder Verführung? Dieser Gegensatz stand auch im Mittelpunkt der anschliessenden Podiumsdiskussion, die vom Tagesschau-Moderator Urs Gredig moderiert wurde.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann mit Roman Probst

Bundesrat Johann Schneider-Ammann mit Roman Probst (Fotografin: Li-Jiao Lu-Sauder)

Treffende Worte in der Werbung
Zum Informieren als auch Verführen braucht es in der Werbung treffende Worte. Doch welche Bedeutung hat eigentlich das Wort für die Werbebranche? Roman Probst wollte es wissen, und stellte diese Frage Tagungsteilnehmenden wie Filippo Lombardi (Präsident Schweizer Werbung und Ständeratspräsident), Politikphilosophin Dr. Katja Gentinetta, Ursula Gamper (Geschäftsführerin Schweizer Werbung) und weiteren Grössen aus der Schweizer Werbebranche.




Übersetzungen und Texte für die Werbebranche
Was gibt es Schöneres für eine Werbeagentur, als ein Übersetzungsbüro, auf das man sich verlassen kann? Denn eines ist sicher: Die Kunden von Werbeagenturen schauen ganz genau hin, wenn es darum geht, wie Kampagnen, Broschüren und Websites übersetzt sind und beim Zielpublikum ankommen. Gerade weil uns das bewusst ist, schätzen wir unsere jahrelange Partnerschaft mit Schweizer Werbung. Zudem ist es uns eine Ehre, den Anlass „Tag der Werbung“ bereits zum zweiten Mal gesponsert haben zu dürfen.

Weiterführende Links

  • Pressemitteilung von Schweizer Werbung lesen.
  • Diese Unternehmen zählen neben Schweizer Werbung zu unseren Partnern.
  • Informationen zu Übersetzungen und Texten für die Werbebranche.
  • Was die Übersetzung oder das Korrektorat eines Werbetextes kostet, erfahren Sie in 20 Sekunden auf unserem Online-Preisrechner.
Tag der Werbung Neuchatel

Tag der Werbung Neuchatel (Fotografin: Li-Jiao Lu-Sauder)

Roman Probst Tag der Werbung

Gemütliches Abendessen nach der Tagung (Fotografin: Li-Jiao Lu-Sauder)

«Tag der Nicht-Werbung»

11. Mai 2011
Jacques Séguéla trifft TRANSLATION-PROBST

Jacques Séguéla

Was wäre die Welt ohne Werbung? Wenn jemand diese Frage beantworten kann, ist es Jacques Séguéla. Séguéla ist der ehemalige PR-Berater von François Mitterrand und Inhaber von HAVAS, einer der weltweit erfolgreichsten Werbeagenturen. Sein Referat – 50 Jahre Werbe-Erfahrung, Innovation und Lebensenergie gebündelt in einer Stunde − inspirierte. Beeindruckend seine Erfahrungen, weise seine Statements und nachvollziehbar seine Ausführungen. Ohne Werbung keine Unabhängigkeit der Medien, ohne Unabhängigkeit der Medien keine Demokratie, so Séguéla. Der Werber Frank Bodin stellte Jacques Séguéla als grosses Vorbild vor – zu Recht. Séguélas Referat allein war schon die Reise nach Lugano wert.

Roman Probst am Tag der Nicht-Werbung

Networking

Werbe-Einschränkungen oder gar Verbote machen selten Sinn. An der 86. Mitgliederversammlung der Schweizer Werbung SW/PS am 6. Mai ging es denn auch um Werbung und Werbeverbote. Weil dieses Thema Werber, Politiker und Journalisten beschäftigt, stand die Mitgliederversammlung diesmal unter dem Motto «Tag der Nicht-Werbung».

Nach dem Einleitungsreferat von Jacques Séguéla sprachen und diskutierten bekannte Politiker, Journalisten und Medienschaffende unter der Leitung von Nationalrat Filippo Leutenegger zum Thema «Eine Welt ohne Werbung?»:

  • Roger Brennwald, Präsident Swiss Indoors Basel: «Sport ohne Werbung?»
  • Roger de Weck, Generaldirektor SRG: «Elektronische Medien ohne Werbung?»
  • Hanspeter Lebrument, Präsident Schweizer Medien: «Printmedien ohne Werbung?»
  • Natalie Rickli, Nationalrätin: «Politik ohne Werbung?»
  • Michael Gibbert, Professor für Marketing an der USI (Università Svizzera Italiana): «Volkswirtschaft ohne Werbung?»

Gratulation und ein herzliches Dankeschön für die gelungene Veranstaltung an Filippo Lombardi (Nationalrat und Präsident von Schweizer Werbung), Ursula Gamper (SW-Geschäftsführerin) sowie Urs Schnider (SW-Kommunikationsbeauftragter).

Triff mich in Montreux!

22. Oktober 2010

Die TTW ist leider schon wieder vorbei. Ich danke allen Besuchern: Es hat viel Spass gemacht, Euch beim Live-Armbrustschiessen zu betreuen . Aber übt unbedingt weiter bei unserem Online-Spiel – einige haben es bitter nötig! Und es geht ja immerhin um einen Sprachaufenthalt in Australien! Jetzt treffen und gewinnen. Toll getroffen haben die Leute von unserem Nachbarstand KUONI, die – wie wir auch – auf Swissness setzen.
Und noch was: Mein buschiger Bart hat nichts mit Eitelkeit, Strommangel oder Rasierwasserallergie zu tun – ich bin einfach nur ein Ur-Schweizer, und der Bart steht für meine langjährige Treffsicherheit. Uf widerluege!

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Wie Unternehmen die richtigen Worte finden…

30. Juni 2010

Was macht eine professionelle Übersetzung aus? Wie entstehen Übersetzungen, dank denen Sie mehr verkaufen? Lesen Sie hierzu das Experteninterview der SuisseEMEX mit Roman Probst oder die untenstehende Zusammenfassung.

Ein Bild sagt angeblich mehr als 1000 Worte. Doch gute Bilder sind selten. Betrachte ich ein Bild, so erzählt es mir eine Geschichte. Um mich aber über das Bild auszutauschen, um es einordnen und bewerten zu können, muss ich mit anderen Menschen in Kontakt treten. Dies tue ich in mündlicher oder schriftlicher Form. Das Mittel dazu ist die Sprache. Hier kommt TRANSLATION-PROBST ins Spiel.

Roman Probst

Roman Probst

Verzichten Sie darauf, mit Hilfe von Wörterbüchern oder automatischen Online-Übersetzungshilfen Sätze in einer Fremdsprache zu konstruieren. Denn Worte können zweideutig sein, Wendungen können meistens nicht einfach so in eine andere Sprache übersetzt werden. Software-basierte Übersetzungen sind eine

Hilfe für menschliche Übersetzer, werden qualitativ aber wohl kaum je an diese heranreichen – es fehlt der gesunde Menschenverstand und das Sensorium für die Textbotschaft.

Für ein Unternehmen wäre es ein kostspieliger Supergau, wenn eine Werbekampagne im anderssprachigen Zielgebiet nicht oder falsch verstanden würde oder potentielle Kunden gar vor den Kopf stiesse.

Wodurch zeichnet sich eine professionelle Übersetzung aus?

Viele unserer über 300 Übersetzer leben in ihrem Heimatland. Sie übersetzen ausschliesslich in ihre Muttersprache – in die Sprache also, die sie von klein auf kennen, die sie täglich gebrauchen und in deren Umfeld sie leben. Dadurch kennen sie das soziokulturelle Umfeld der Zielgruppe der zu übersetzenden

Texte aus erster Hand. Sie sind spezialisiert auf ihre Fachgebiete, verfolgen die neuesten Entwicklungen, sind sozusagen täglich “geupdated”. Auf unsere Qualitätssicherung sind wir besonders stolz, denn jeder Text wird von einem Professor korrekturgelesen.

So entstehen professionelle Übersetzungen: passgenau auf Ihre Zielgruppe zugeschnittene Sinntransfers Ihrer Texte. Damit ist dafür gesorgt, dass Ihre Botschaft ankommt. Garantiert!