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Artikel Tagged ‘Winterthur’

Goldene Zebrastreifen für Winterthur

1. April 2015

Nachtrag
Vielleicht haben Sie gemerkt, dass wir uns mit diesem Blogpost einen 1. April-Scherz erlaubt haben. Die Zebrastreifen behalten ihren gewohnten gelben Anstrich. Es ist halt doch nicht alles Gold, was glänzt.

Die finanziell gebeutelte Stadt Winterthur schreibt rote Zahlen und muss jeden Franken zweimal umdrehen. Trotzdem darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Dank eines innovativen Branding-Konzepts mittels Sponsoren können kostspielige Sicherheitsmassnahmen umgesetzt werden. Zum Beispiel goldene Zebrastreifen.

Winterthurs Branding-Konzept stösst nicht bei allen auf helle Begeisterung. Doch wer aus den Schulden wieder rauskommen will, muss auch mal zu kreativen und unkonventionellen Lösungen greifen. Winterthur geht als gutes Beispiel voran und sucht Winterthurer Unternehmen als Sponsoren – nun greift die TRANSLATION-PROBST AG der Stadt unter die Arme.

Sicherheit geht vor!
«Balance» wird das Sparprogramm, das die Finanzen der Stadt wieder ins Gleichgewicht bringen soll, liebevoll genannt. Es hat bereits viele Opfer gefordert: Weniger Kultursubventionen, tiefere Löhne für die städtischen Angestellten, und jetzt soll auch noch der Lotsendienst weggespart werden. Ein Risiko für die jüngsten Bewohner der Stadt, die auf ihrem Schulweg teilweise mehrere Hauptstrassen überqueren müssen. Umso wichtiger, dass die Fussgängerstreifen den neuesten Sicherheitsstandards entsprechen.

Retter in der Not

Die TRANSLATION-PROBST AG sponsert goldene Zebrastreifen

Mehr Verkehrssicherheit dank goldenen Zebrastreifen.


Die TRANSLATION-PROBST AG hat ihr Büro seit ihrer Gründung in Winterthur. Mit dem Standort Winterthur war der Gründer und CEO-Roman Probst immer sehr zufrieden: «Winterthur war und ist der perfekte Standort für die TRANSLATION-PROBST AG. Zum ersten ist der Austausch mit den Behörden immer angenehm und unkompliziert. Zum zweiten können wir die besten Hochschulabgänger akquirieren, die an der ZHAW ausgebildet werden. Zudem profitieren wir von der Nähe zu Zürich und dem Flughafen und kommen in den Genuss von tieferen Mietzinsen als in der Stadt Zürich.» 2015 feiert das Übersetzungsbüro sein 10-jähriges Jubiläum. Der perfekte Zeitpunkt, um der eigenen Heimatstadt ein Denkmal zu setzen.

Goldene Zebrastreifen
Die TRANSLATION-PROBST AG ist bekannt für ihr spezielles Branding. Vom Velo über den Smart bis hin zu den Stellwänden an den Messen – alles glänzt in Gold. Getreu dem Slogan: Treffende Übersetzungen sind Gold wert. Um der Stadt Winterthur unter die Arme zu greifen, sponsert das Übersetzungsbüro einen höheren sechsstelligen Betrag und lässt die Zebrastreifen in goldenem Glanz erscheinen: «Es ist uns wichtig, dass die Sicherheit in der Stadt Winterthur gewährleistet ist. Die kleinen Goldmoleküle, die der Farbe beigemischt werden, glänzen nicht nur in der Sonne, sondern auch im Scheinwerferlicht und gewinnen so die Aufmerksamkeit des Autolenkers. Dadurch können Unfälle verhindert werden», so Roman Probst. Auch Nik Gugger, Zürcher Kantonsrat und Regierungsratskandidat, begrüsst die goldenen Zebrastreifen: «Die Idee ist durchdacht und hat Potenzial. Wenn ich bei den kommenden Wahlen wieder in den Kantonsrat gewählt werde, versuche ich die Idee im ganzen Kanton umzusetzen.»

Bei der Übermalung der Zebrastreifen geht man systematisch vor: «Der TCS prüft, welche Fussgängerstreifen besonders gefährlich sind. Diese werden prioritär behandelt. Danach folgen weitere. Ziel ist es, dass bis Ende Jahr alle Zebrastreifen goldig sind», so Probst.

Die TRANSLATION-PROBST AG freut sich, dass auch Winterthur bald in Gold getaucht wird!

Winterthur, mini Liebi

8. Juli 2014

An den Winterthurer Musikfestwochen schnellen alle Arme hoch.

«Winti macht glücklich und die Musikfestwochen erst recht!» Und wie glücklich war ich mit einem Klick.

Obwohl ich erst seit zwei Jahren in dieser äusserst charmanten, kulturell überschäumenden Stadt wohne – im Herzen weiss ich: Wenigstens mein rechter Fuss wurde als Winterthurer geboren. Zumindest dauert es nicht lange, bis er zu wippen beginnt, wann auch immer ich durch die Eulachstadt gehe oder in einer der unzähligen Café-Bars sitze. Denn eines ist in Winterthur gewiss: Irgendwo kommt Musik daher, springt einem ins Ohr und bleibt da sitzen. Und genau das ist es, was ich so mag. Während meiner Reisen durch England und Irland habe ich die Pubkultur kennen und lieben gelernt. Nein, nicht wegen des preiswerten Biers, wie man jetzt vermuten könnte; vor allem wegen der Livebands. Diese spielen echt, mit voller Hingabe und direkt ins Herz. Wenn ich so etwas in der Schweiz wiederfinde, dann hier in Winterthur. Und während der Winterthurer Musikfestwochen zwar nicht in einem schummrigen Pub, dafür aber unter freiem Himmel. Was gibt es Besseres. Trotzdem beneide ich jeweils während der zweiten Augusthälfte die Bewohnerinnen an der Steinberggasse sehr, die, gemütlich mit einem Gläschen Wein im Fensterbogen sitzend, dem Leadsänger zuprosten und dafür eine Liebeserklärung kassieren. Nicht fair!

Neben den Musikfestwochen hat Winterthur aber noch viel mehr an Kultur zu bieten: Jungkunst, Internationale Kurzfilmtage und Afropfingsten sind nur einige Stichworte. Und, eine grosse Sache, Winterthur feiert dieses Jahr noch mehr als sonst, wurde ihr doch vor 750 Jahren das Stadtrecht zugesprochen. So habe ich mich nicht schlecht gewundert, als ich im April beim Warten auf den Zug plötzlich Stimmen gehört habe. Zu meiner Beruhigung ging es nicht nur mir so – tatsächlich wurden über einen Lautsprecher Geschichten erzählt. Geschichten von herzzerreissenden Abschieden, einsamem Warten oder mirakulösen Begegnungen. Dazu sassen im Wartehäuschen auf Gleis 4/5 täuschend echte Puppen und haben für zusätzliche Irritation gesorgt.

Etwas, was auch den Videomachern der Musikfestwochen nicht entgangen ist, fehlt Winterthur tatsächlich: der See. Aber hey, wer braucht schon einen See? Sich erfrischen geht auch in der Töss, kein Problem. Ein besonders schönes Plätzchen ist gleich beim Wasserfall. Und nein, ich kann nicht beschreiben, wo das ist, so lange wohne ich jetzt auch noch nicht hier (siehe oben). Für mich ist Winterthur mit seinen vielen Stadtteilen − ehemals eigenständigen Gemeinden − immer noch sehr verwirrend. Ich bin froh, wenn ich den Weg nach Hause finde, wenn ich wieder mal aus Übermut einen anderen Weg gewählt habe. Bei diesem gibt es aber dank den wunderbar verschnörkelten alten Bauten mit den vielen Blumenranken immer etwas Neues zu entdecken.

Was dafür in Winterthur auf keinen Fall fehlen darf, ist ein mobiler Untersatz in Form eines klapprigen Drahtesels. Das Fahrrad sollte am besten secondhand, farbig und mit allen möglichen Sachen, die man gerade findet, verziert sein. Farbig vor allem deshalb, damit es auch im Nebel erkennbar ist – denn über dessen Fernbleiben kann sich Winterthur wirklich nicht beklagen. Immer, wenn ich mich mit jemandem ausserhalb der sechstgrössten Stadt der Schweiz treffe, rufe ich ihn deshalb sicherheitshalber vorher an und erfrage die aktuelle Wetterlage. Somit vermeide ich, zugepackt mit Mantel und Schal dazustehen, wenn das Wetter eigentlich nach Kleid und Flip Flops ruft.

Egal, wie es am 13. August um das Wetter steht, mein Fuss und ich werden da sein, wenn es heisst: Lasst die Winterthurer Musikfestwochen beginnen!

Platz 2 für die TRANSLATION-PROBST AG beim Stellenschafferpreis der Region Winterthur

28. Februar 2013

Beim Stellenschafferpreis der Region Winterthur belegte die TRANSLATION-PROBST AG in der Kategorie «relatives Stellenwachstum» den hervorragenden zweiten Platz.

Insgesamt konnten wir im vergangenen Jahr unsere Belegschaft von 6 auf 12,7 Festangestellte aufstocken, was einen Zuwachs von 112 % bedeutet. Da wir die Zahl unserer Mitarbeitenden in einem Jahr verdoppelten und deshalb im alten Büro an der Turnerstrasse nicht mehr genügend Platz hatten, bezogen wir im Juli 2012 unseren neuen Arbeitsplatz im Technopark® Winterthur.

Wer alles Teil des Teams der TRANSLATION-PROBST AG ist, können Sie auf unserer Website nachlesen.

Erfolgreiche Winterthurer Unternehmen
Gewonnen in der Kategorie «relatives Stellenwachstum» hat die WEBSOFT AG, die 2012 ein Wachstum von 183,3 % verzeichnen konnte. Ebenfalls wurden erfolgreiche Stellenschaffer in den Kategorien «absolutes Stellenwachstum» sowie «grösstes Lehrstellenwachstum» ausgezeichnet. Hier erreichten zum einen die Kistler Instrumente AG (45 neue Stellen) und zum anderen die Elektro-Tel AG und die Knecht AG (beide fünf neue Lehrstellen) den ersten Platz.

Beim anschliessenden Apéro riche tauschten sich die teilnehmenden Unternehmer mit anderen Winterthurern aus und zusammen stiessen sie auf das erfolgreiche Jahr 2012 am Standort Winterthur an.

Weitere Berichte über den Stellenschafferpreis der Region Winterthur 2012 lesen Sie im Landboten und auf der Website der Standortförderung Winterthur.

Stellenschafferpreis_2013_Roman_Probst

Bild: Karin Leuch, Bildrechte: Standortförderung Region Winterthur

Preisverleihung Stellenschafferpreis Region Winterthur

25. Februar 2013

Stellenschafferpreis 2013Der Stellenschafferpreis zeichnet – wie der Namen sagt – Unternehmen aus, die neue Stellen schaffen. An der Preisverleihung vom 26. Februar 2013 wird bekanntgegeben, wer 2012 am meisten Arbeitsplätze geschaffen hat. Eines steht schon fest: Die TRANSLATION-PROBST AG hat es geschafft, unter die ersten drei Ränge in der Kategorie «relatives Stellenwachstum» zu kommen.

Den Stellenschafferpreis hat die Standortförderung Region Winterthur initiiert. Unterstützt wird er vom Landboten und von der Zürcher Kantonalbank. Wie gross die Beachtung für diesen Preis ist, erfahren Sie in unserem Interview mit Michael Domeisen, dem Geschäftsführer der Standortförderung Region Winterthur:

Michael Domeisen Stellenschafferpreis 2013

Interview mit Michael Domeisen, Geschäftsführer der Standortförderung Region Winterthur

Michael Domeisen: Der Stellenschafferpreis 2012 ist bereits die neunte Ausgabe. 2013 gehen wir also ins 10-jährige Jubiläumsjahr. Der Preis drückt den Dank aus für Unternehmen, die sich am Standort Winterthur entwickeln und hier Stellen schaffen. Gleichzeitig ist es eine Ehre für die Unternehmen, aus den Händen des Stadtpräsidenten die Auszeichnung in Empfang nehmen zu dürfen. Meistens sind die Auszeichnungen dann z. B. im Empfangsbereich der Unternehmen prominent sichtbar.

Wie gross ist die Beachtung für diesen Preis?

Rund 150 Personen begleiten die Preisverleihung im Casinotheater. Die Gewinner-Unternehmen werden vorgestellt, darüber hinaus erfolgt eine umfassende Berichterstattung in den Medien. Das langjährige Bestehen des Preises zeigt sicher auch dessen Bedeutung. Ein herzlicher Dank gilt dementsprechend auch unseren Projektpartnern, dem Landboten und der Zürcher Kantonalbank.

Warum würden Sie Ihr Unternehmen in Winterthur gründen?

Winterthur ist eine Boomstadt und entwickelt sich in vielen Bereichen ausserordentlich erfreulich. Die Industrietradition ist hier zu spüren, und doch sind wir eine junge Stadt geworden – vor allem dank der enormen Entwicklung der Hochschule. Der Flughafen liegt vor der Haustüre, und die Stadt Zürich ist einen Katzensprung entfernt. Dennoch sind Winterthur und die Region überschaubar und lebenswert – nicht zuletzt dank der intakten und vielfältigen Naturlandschaft.

Vielen Dank für das Interview, Michael Domeisen

Weiterführende Informationen zum Stellenschafferpreis finden Sie hier.